Umgang mit Sterneneltern

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
02.04.2009 | 13 Antworten
Hallo,

hier tritt öfter die Frage auf: Meine Freundin/ Schwester .. hatte eine Fehlgeburt, , was soll ich sagen?

Hier ist eine kleine Liste der Dinge, die wir NICHT hören wollen .. der ling gehört zur Sternchenmami.seite .. eine HP, die mir damals unglaublich half.

Ein Wort an die Angehörigen ..

Häufig herrscht im Bekanntenkreis Verunsicherung, was man am besten sagen soll. Meist kommen lieb gemeinte Sprüche völlig falsch bei der Trauernden an, daher haben wir hier ein Kapitel für Bekannte eingeschoben. Zeigt es ihnen oder lest es ihnen vor, denn es gibt genug Sprüche, die wir einfach nicht hören wollen:

Bitte .. sagt uns nicht, wir können doch noch hundert andere Babys bekommen! Wir wollen keine 100 anderen. Wir wollten dieses! Wir haben uns auf diesen kleinen Bauchbewohner gefreut!

Bitte .. sagt nicht, dass alles wieder in Ordnung kommen wird. Das wird es nicht, denn unser Kind ist tot! Wie kann das wieder in Ordnung kommen? Wir werden es nie in den Armen halten können!

Bitte .. sagt nicht, dass die Zeit die Wunden heilt, dies ist ein Wunde, die nie heilen wird. Sie wird besser und wir werden lernen damit zu leben. Aber sie wird nie vollkommen heilen!

Bitte .. sagt niemals, dass unser Kind nicht normal war! Das ist unglaublich verletzend. Sind Krankheiten nicht normal? Gehören sie nicht zu unser aller Leben?

Bitte .. akzeptiert unser Sternchen als unser Kind. Wir sind Sternenmamis und Sternenpapas. Unser Kind hat in uns gelebt und wird in unsrem Herzen weiter leben. Wir werden immer seine Eltern sein!

Bitte .. seid einfach nur für uns da. Umarmt uns, wenn wir weinen. Ohne Fragen! Wenn wir mit Euch reden wollen werden wir das tun. Bitte seid dann für uns da und hört uns zu!

Bitte .. vergesst unser Kind nie! Dafür werden wir Euch immer dankbar sein
http://www.sternchen-info.de.vu/
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13 Antwort
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julisch79
julisch79 | 02.04.2009
12 Antwort
Umgang...
...mit Trauernden ist für viele Menschen sehr schwer. Sie haben Angst vor den Gefühlen der Eltern und sind überfordert. Bei den üblichen Sätzen, wie du sie geschrieben hast steht immer der Wille trösten zu wollen. Manchmal aber auch der eigene Wunsch sich nicht damit zu belasten. Oder auch der Wunsch die Freundin, Schwester oder wer auch immer möge wieder so sein wie vor dem Erlebnis. Wir glauben häufig echte Hilfe stehe immer in Verbindung mit "tun" im Sinne von sagen, oder Handeln. Einfach nur da sein, bereit sein "nur" zuzuhören ist in manchen Augen keine Hilfe. Natürlich sind manche Menschen einfach nur unsensibel und glauben eine Fehlgeburt in den ersten drei Monaten "war ja noch kein Kind" sie haben keine Ahnung und auch manchmal nicht die Herzensbildung was sie einer Mutter damit antun. Trauer hat in unserer Gesellschaft häufig keinen Platz. Sie wird tabuisiert . Eines fehlt mir noch bei deinen Bitten......die Menschen sollten vermeiden die Trauerzeit in "normal " und "unnormal" einzuteilen. Manchmal wird einer Frau gesagt " nun ist doch die Fehlgeburt schon lange her, jetzt musst du aber wieder nach vorne schauen" heißt nichts anderes wie " lass mich jetzt damit in Ruhe und sei wieder "normal" Auch das Anbieten von Taschentüchern wärend eines Weinanfalls ist oft der Wunsch "sie" möge bitte damit aufhören. Trauerprozesse verlaufen für jeden Menschen anders nur wird das "anders" sein in unserer Gesellschaft selten toleriert. Viel Kraft für alle Betroffenen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.04.2009
11 Antwort
......
du hast so recht mit dem was du da geschrieben hast...... , hatte im januar auch ne fg und einen satz den ich auch oft hörte war.........du bist noch so jung, probiers doch einfach wieder........ sehr grausam...
tiene
tiene | 02.04.2009
10 Antwort
ohne worte
das tut gut zu lesen auch wenn es bei mir schon länger her ist
tascha78
tascha78 | 02.04.2009
9 Antwort
ich kann dazu nur sagen...
ih mußte sowas zum glück nie durchmachen. und ich denke es gibt in so einer situation niemals die richtigen worte. dafür ist es zu schlimm.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.04.2009
8 Antwort
mir stehen auch
die Tränen in den Augen. Auch für uns Freunde ist es schwer, die richtigen Worte zu finden. Wir wollen trösten und nicht noch zusätzlich verletzen. Auch wir sind unsicher, ob wir das richtige sagen und tun, mit dem, was wir sagen und tun. Fühl Dich gedrückt.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 02.04.2009
7 Antwort
Dorli
Hallo, ich weiß...im Nachhinein sehe ich einiges anders, als es damals ankam. Trotzdem sind solche Worte am Anfang wie Messerstiche...das wollte ich damit ausdrücken. Haltet uns, sagt nichts, lasst uns einfach weinen...und irgendwann kann man auch mit uns "normal" über dieses Thema reden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.04.2009
6 Antwort
....
Du hast recht mit den dingen was wir nicht hören wollen wenn wir eine Fehlgeburt haben/hatten!!! Aber genau solche sätze wurden mir gesagt , aber es sind auch meistens die, die selber sowas noch nie mitgemacht haben. Lg Jazz
jazz83
jazz83 | 02.04.2009
5 Antwort
endlich...
.... einmal die richtigen dinge auf den punkt gebracht!
et_ailuj
et_ailuj | 02.04.2009
4 Antwort
...
Mir geht es wie Schwester_M...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.04.2009
3 Antwort
du hast mit allem recht
doch es ist auch schwer für die angehörigen eben weil sie nix falsch machen wollen und aber noch nie selbst in so einer schlimmer situation waren.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.04.2009
2 Antwort
ohne worte
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.04.2009
1 Antwort
Gänsehaut...
...und Tränen kullern
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.04.2009

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