ALG 1 und Elterngeld

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
24.02.2012 | 6 Antworten
Guten Morgen ihr lieben Lieben,

sagt man wenn mein Mann jetzt im April oder März aus der Arbeit ins ALG 1 fallen würde u er würde für April bzw ab April wenn der Kleine geboren ist Elterngeld auf seinen Namen beantragen wird dass dann angerechnet bei ihm auf das ALG 1?
Denn ich würde ins H4 fallen... und wie ist das mit der Elternzeit dann, das ist doch unabhängig vom Elterngeld oder... sprich mein MAnn hat bessere Chanchen aufn Arbeitsmarkt wie ich d.h. er würde schneller etwas finden womit er auch unseren Lebensunterhalt bestreiten könnte wie ich... wenn er also das Elterngeld einbezieht kann ich doch trotzdem in Elternzeit die 3Jahre bleiben sprich für die Betreuung der Kinder (erstes Kind 2, 5 kein Kigaplatz u zweites Kind noch im Bauch) daheim bleiben.

Wichtig ist mir eig nur die Beantwortung ob das EG auf das ALG 1 angerechnet wird.

Danke für eure Erfahrungen
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6 Antwort
ich würde es so machen, dass den mann alg1 erhält und du den mindestsatz an elterngeld + eben 184€ kindergeld... ob er nu alg1 erhält + der 300€ elterngeld oder alg1 und du 300€ elterngeld is ja hupe.. elterngeld in höhe von xy% seines durchschn. nettolohns aus 12mon vor geburt PLUS volles alg1 geht nich...elterngeld und alg1 sind lohnersatzleistungen..und eine kann man nur kriegen..daher wird alles über 300€ elterngeld ans alg1 angerechnet..ergo wärs auch egal ob nun er alg1 +300€ erhält oder nur alg1 und du dafür 300€ elterngeld... elternzeit nehmen können sich beide elternteile...
gina87
gina87 | 24.02.2012
5 Antwort
das käme u.a. auch darauf an wieviel er vorher verdient hat...unter 1000€ durchschnittlich werden ja andere prozente gerechnet beim elterngeld..da erhöht sich die ersatzrate für diejenigen die geringverdiener sind mit unter 1000€ netto..kann also in dem falle sein, dass man dann mit elterngeld besser dasteht, als mitm alg1.da ruht dann halt das alg1 und er bekäme elterngeld..bezieht man beides, wird alles über 300€ elterngeld angerechnet, sodass man am ende seinen alg1 satz plus den mindestsatz von 300€ elterngeld hat...das muss man sich dann ausrechnen was besser is..dann würdest du aber auch ins hartz4 fallen bei beiden varianten, außer du hast nen job den du nachm mutterschutz nach geburt wieder aufnimmst..bleibst du ebenfalls in elternzeit, hast du selber ja nichts, außer ggf das kindergeld, wenn du es fürs kind beantragst und beziehst..dein mann bekäme dann elterngeld und/oder elterngeld+alg1 und du nichts..egal wie mans dreht bei dem gedanken..
gina87
gina87 | 24.02.2012
4 Antwort
Das weiß ich leider nicht, aber bei uns in Österreich: muss man um ALG zu beziehen eine Kinderbetreuung über mind. 16 Stunden nachweisen, denn man ist ja Arbeitssuchend. Und wenn man Kinderbetreuungsgeld bezieht, hat man eine Zuverdienstgrenze. Überschreitet man die, hat man die Differenz zurückzuzahlen. Und Karenz und Kinderbetreuungsgeld sind tatsächlich völlig unabhängig voneinander. Das einzige, was bei uns zu beachten ist, ist dass die Karenz nur 2 mal gewechselt werden darf zwischen den Partnern. Bin gespannt, wie das bei Euch in Deutschland ist :) Ich würde in Österreich beim AMS nachfragen, sowie bei der Krankenkasse
BLE09
BLE09 | 24.02.2012
3 Antwort
Nach der Geburt des Kindes besteht in den ersten drei Jahren ein Anspruch auf Elternzeit. Der Arbeitgeber muss die Eltern auf deren Wunsch von der Arbeit freistellen, damit sie Ihr Kind betreuen können. Der Anspruch gilt für beide Eltern gleichermaßen, wenn sie ein Sorgerecht haben. Elternzeit können Mutter und/oder Vater allein oder gemeinsam, anteilig oder gleichzeitig nehmen. Die ersten beiden Jahre Elternzeit werden nur bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes gewährt, danach verfällt der Anspruch. Die letzten 12 Monate der Elternzeit können mit Zustimmung des Arbeitgebers verschoben werden, müssen jedoch vor dem achten Geburtstag des Kindes genommen werden.
gina87
gina87 | 24.02.2012
2 Antwort
Für Bezieher von ALG I gibt es zwei Wahlmöglichkeiten: 1. Man läßt für den Zeitraum seines Elterngeldbezuges seinen Anspruch auf ALG I ruhen und bezieht ausschließlich Elterngeld. Dieses Elterngeld wird auf Grundlage des positiven Erwerbseinkommens vor der Geburt des Kindes berechnet. Achtung: ALG I, das man vor der Geburt seines Kindes erhalten hat, wird nicht als Einkommen zur Berechnung des Elterngeldes berücksichtigt sondern mit 0 Euro angesetzt! 2. Man bezieht Elterngeld und zusätzlich ALG I, d.h. der Anspruch auf ALG I ruht nicht. In diesem Fall wird das Arbeitslosengeld auf das Elterngeld angerechnet , in Höhe von bis zu 300 Euro bleibt es jedoch anrechnungsfrei. Man erhält somit ALG I und zusätzlich 300 Euro Elterngeld. Achtung: Bei dieser Variante müssen zumindest die Väter dem Arbeitsmarkt weiterhin zur Verfügung stehen! Erkundigen Sie sich hierzu bitte bei Ihrer Arbeitsagentur.
gina87
gina87 | 24.02.2012
1 Antwort
Hmmmm...Das Elterngeld ist ja eine Lohnersatzleistung, d.h. Entweder das eine oder das Andere. Die Berechnungsgrundlage ist bei beidem gleich: Das durchschn. Nettoeinkommen der letzten 12 Monate.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.02.2012

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