Haus geerbt, was nun?

takkobell
takkobell
10.12.2010 | 5 Antworten
Mein Opa ist am Montag verstorben, nun erben mein Bruder und ich sein Haus. Das wurde schon vor Jahren so notariell festgelegt. Nun wissen wir nicht, wie das so abläuft jetzt. Bekommen wir dann bescheid von dem Notar? Müssen wir dann zum Notar oder Anwalt und kommen dann noch Anwaltskosten auf uns zu? Klar freuen wir uns ein Haus zu erben, nur wir wissen nicht, was da jetzt vielleicht doch für Kosten auf uns zu kommen. Vielleicht weiß da jemand bescheid?
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

5 Antworten (neue Antworten zuerst)

5 Antwort
und weiter gehts... Teil 3
Anders sieht es aus wenn ihr per Testament nur ein Vermächtnis bzgl. dse Hauses bekommen habt und Erbe jemand anders wäre. Das hängt von der Formulierung im Testament ab. Dann habt ihr gegenüber den Erben einen Anspruch auf Herausgabe des Hauses. Der Erbschein wäre dann auch von den Erben zu beantragen und zu zahlen - da ist dann zb ein Vermächtnis auch gar nicht aufgeführt. Noch anders wäre es wenn zb Vor- und Nacherbschaft oder sogar wegen des Hauses Testamentsvollstreckung angeordnet worden ist... das alles wären Sonderfälle wo ich euch dringend raten würde zum Notar zu gehen wenn ihr das Eröffnungsprotokoll erhalten habt. Weil das geht dann nicht mehr ganz so so einfach und formlos wie wenn ihr Erben wärt.
taunusmaedel
taunusmaedel | 11.12.2010
4 Antwort
.....
Ist das Testament nicht so eindeutig formuliert oder wird es von jemanden angefochten, dann braucht ihr einen Erbschein. Den muss einer von euch persönlich dann entweder vor einem Notar beantragen oder direkt beim Nachlassgericht. Das kann dann länger dauern. Dafür würden dann auch Kosten anfallen. Ist außer dem Haus sonst noch Vermögen da kann es sein dass Testament und Eröffnungsprotokoll den Banken nicht ausreicht und ihr dort ebenfalls einen Erbschein vorlegen müsst. Erbschaftsteuer fällt ggf. an. Kommt halt drauf an: Leben eure Eltern noch. Dann hat jeder von euch einen Freibetrag von 200.000 €, leben sie nicht mehr beträgt der Freibetrag € 400.000, -. Wenn der Nachlass .
taunusmaedel
taunusmaedel | 11.12.2010
3 Antwort
@takkobell
Wenn ihr wisst bei welchem Notar das Testament beurkundet wurde könnt ihr euch mit einer Sterbeurkunde an diesen wenden, damit er mit dieser die Eröffnung des Testaments beantragt. Habt ihr sogar den Hinterlegungsschein des Gerichts, dann wendet euch direkt an dieses wg. der Eröffnung. Die erfolgt zwar automatisch - aber das kann halt dauern. Wenn das notarielle Testament eindeutig formuliert war, dann braucht ihr das nebst Eröffnungsprotokoll um die Grundbuchberichtigung zu beantragen. Dazu braucht ihr keinen Notar. Das geht einfach schriftlich. Die meisten gerichte fügen einen Vordruck dazu. Ansonsten einfach schreiben: "beantrage ich Grundbuchberichtigung aufgrund des Testaments vom..., nebst Eröffnungsprotokoll vom... Az.... ". Innerhalb von 2 Jahren nach dem Tod ist die Grundbuchberichtigung kostenfrei.
taunusmaedel
taunusmaedel | 11.12.2010
2 Antwort
@magnolia81
Ein Testament ist nie beim Notar hinterlegt, sondern immer beim Amtsgericht .
taunusmaedel
taunusmaedel | 11.12.2010
1 Antwort
hallo
ihr bekommt normaler weise einen brief vom erbschaftsgericht. bzw bescheid vom notar, wo das testament hinterlegt ist. wahrscheinlich kommt erbschaftssteuer auf euch zu.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.12.2010

ERFAHRE MEHR:

Nebenkosten bei nem haus mieten?
27.09.2014 | 9 Antworten
Wie Ferienhaus einrichten?
02.06.2013 | 8 Antworten
Haus von meinen Eltern übernehmen
17.09.2012 | 8 Antworten
Wie Eltern aus dem Haus bekommen?
11.04.2012 | 5 Antworten
Maus im Haus :-(
10.04.2012 | 16 Antworten

Ähnliche Fragen finden

In den Fragen suchen


uploading