Vaterschaft anzweifeln

Schnurpselpurps
Schnurpselpurps
11.01.2018 | 24 Antworten
Meine Kleine hat einen Vater. Dachte ich. Also nein, ich dachte, sie hat diesen Vater als Vater.

Und nun, nach vier Jahren, zweifelt der Mann die Vaterschaft an und wird dies testen lassen. Hmm. Die Kleine sieht ihm recht ähnlich, ist eine gelungene Mischung zwischen Mutter und Vater, was das Aussehen betrifft. Während sein zweites Kind ihm überhaupt nicht ähnlich sieht, das sieht aus wie die Mutter und fertig. Da ist nicht der Hauch eines winzigen Bisschens an Vater-Einfluss zu entdecken. Aber da zweifelt er nicht.

Wie immer das Ergebnis lautet: Wie gehe ich damit um?
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

24 Antworten (neue Antworten zuerst)

24 Antwort
Nun ist es mir natürlich lieber, er lässt es jetzt testen als in ein paar Jahren. Je länger er nun wartet, desto bescheidener wird die Situation für alle Beteiligten. Ich an Stelle meiner Tochter hätte übrigens als Mutter auf einem Test bestanden, anstatt da irgendwas hinzuschwurbeln. Kartenhäuser haben nun mal die Eigenschaft, bei kleinen Erschütterungen einzustürzen.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 14.01.2018
23 Antwort
@Schnurpselpurps Naja in dem Falle wäre er aber selbst bei einem negativen test viel zu spät dran. Wenn es doof für ihn läuft, sagt der Richter auch nur, dass er dann hätte eher einen Test machen lassen sollen. Ich versteh das gerade echt nicht. Also die Sachlage schon, aber wie man so unüberlegt handeln kann. Entweder ich steh zu dem Kind oder nicht Er macht damit ja jetzt allen sinnlos Stress und eine evtl Austragung wird damit für alle ne echt große und langwierige Nummer :( Ich kann da deine Sorgen auch irgendwo verstehen :(
xxWillowXx
xxWillowXx | 13.01.2018
22 Antwort
Die Mutter hat das dem jetzigen Vater gesagt als sie im dritten Monat war, dass sowas sein könnte. Er hatte alle Zeit der Welt. Ist nie belogen worden
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 13.01.2018
21 Antwort
Oh man. Das ist schon wieder ein ganz anderer Hintergrund. Wusste das der eingetragene Vater von Anfang an? Umso schlimmer wäre es natürlich, wenn er sich jetzt rein aus finanziellen Gründen gegen eine Vaterschaft wehrt :( Wenn raus kommt, wer der leibliche Vater ist , wird deine Tochter ihn auf die Vaterschaft ansprechen MÜSSEN. Zwecks Unterhalt sind die Ämter da ja sehr hinterher. Ist dann halt die Frage, was deine Tochter von dem anderen hält. Wenn sie das so sieht wie du, solltest du ihr klar machen, dass sie an keiner Stelle erwähnen sollte, dass sie nen Namen kennt vom potentiellen "anderen" Vater. Denn sowie der eingetragen ist, hat der ja auch Rechte und Pflichten. Das ist jetzt Alles sehr zweischneidig und kompliziert :( Im Falle des Falles könnte man aber Clara aber immer noch erklären, dass es verschiedene Papas gibt. Vor Allem, wenn sie das dann auch irgendwann richtig versteht. So machen wir das hier auch Bisher ist der leibliche nur mit Vornamen bekannt. Der Kleine würde das gar nicht fassen können Wir haben uns darauf geeinigt, ihm das zu erklären, wenn er fassen kann, woher die Babies kommen. Dann kann man das im selben Atemzug klären. Das sind aber immer individuelle "Lösungen"
xxWillowXx
xxWillowXx | 13.01.2018
20 Antwort
@Schnurpselpurps Naja, aber wenn der andere Vater besser wäre als der alte, wäre das vielleicht gar nicht das schlimmste und wenn sogar deine tochter sagt, es wäre theoretisch möglich, kann man ihm ja nicht mal etwas vorwerfen, außer die Motivation die dahinter steht . Letztendlich wird clara auch das irgendwie verknusen und lieber jetzt, als erst in fünf jahren. Es wird schon alles irgendwie gehen. Aber deine tochter braucht wohl mal einen schlag auf den hinterkopf. Die hat ja einen ganz bedeutenden Anteil an dem Problem was ihr jetzt habt.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 13.01.2018
19 Antwort
Mir geht's vor allem darum wie sich das auf das Kind auswirken wird. Die Mutter ist sich nicht sicher. Und ich will nicht dass das Kind mit dem anderen Delinquenten Kontakt hat. Aber die Mutter meint das wäre dann richtig. Kotz
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 13.01.2018
18 Antwort
@Schnurpselpurps Trotzdem käme er bei einem negativen Test nicht so einfach aus der Sache raus, wie er denkt. Aber gut - die Mutter stimmt zu. Wenn sie sich sicher ist, dann ist das immer der schnellere Weg. Achtet nur bitte drauf, dass es ein Institut, dass die Testkits an den Arzt oder das Gesundheitsamt sendet Was das Vertrauen nach der Aktion angeht. Naja Ich geh via "Zähne zusammen beißen und durch" ran. Was Anderes bleibt ja leider nicht über :/ Das Vertrauen muss er sich erstmal wieder verdienen
xxWillowXx
xxWillowXx | 13.01.2018
17 Antwort
Die Mutter stimmt zu...
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 13.01.2018
16 Antwort
Also einen Test kann er nur mit Zustimmung machen. Dann auch privat. Wenn es dann zu einem Verfahren kommt, weil der negativ ist, werden die Auflagen geprüft. Entspricht der nicht den Bestimmungen, darf er noch mal 450 bis 700 Euro zahlen für den richtigen Test. Ist der dann negativ, kann die Urkunde geändert werden. Wenn die Mutter nicht zu stimmt, bleibt eh nur der Klageweg. Denn heimliche Tests sind seit ein paar Jahren in D verboten. Es ist ein Eingriff in die Privatsphäre des Kindes. Es müssen beide Elternteile, bzw Sorgeberechtigten zustimmen. Er würde sich strafbar machen und könnte sogar der Manipulation beschuldigt werden. Die Konsequenzen sind immer schlecht abschätzbar. Aber nur wegen dem Geld Sowas abzuziehen - find ich scheiße. Am Ende ist der Test positiv und trotz seinem Verhalten hat er weiter Kontakt und Umgang. Das Vertrauen ist futsch. Man ist sauer als Erziehende. Bin ich selbst auch noch. Übel. Aber man kann ihm dann den Umgang auch nicht einfach verweigern. Vor Allem, wenn der Bezug schon da ist. So ein Verhalten ist für alle scheiße :(
xxWillowXx
xxWillowXx | 12.01.2018
15 Antwort
@xxWillowXx Also, wenn wir diesen Text mal auf Schnurpsels Situation anwenden, würde das bedeutrn, das er die Vaterschaft jetzt gar nicht anfechten kann, denn der Zweifel besteht seit mehr als zwei Jahren. Allerdings kann er es doch, wenn er den Vaterschaftstest macht und der negativ ist, da das dann ein neuer aktueller Zweifelsfall wäre. Dann bleibt eigendlich nur eines unklar: Kann er auf einen Vaterschaftstest bestehen, selbst wenn die Mutter dem nicht zustimmen sollte? Im Normalfall denke ich ja auch, das ein Mann schon das Recht hat, zu wissen was Sache ist. Nur in diesem Fall finde ich es nicht richtig damut nach so langer Zeit anzukommen, eben wegen der Folgen für Clara und weil er sich wissentlich trotz Zweifel für die Vaterschaft entschieden hat. Wenn jetzt aber ein Mann tatsächlich Jahre später von einem Seitenspung erfährt, dann sehe ich das z.T. so wie 130608, aber auch dann sollte er sich vorab überlegen welche Kobsequenzen so ein Test hat, für das Kind welches er jahrelang als sein eigenes grossgezogen hat. Das find ich dann wirklich schwierig.
SuseSa
SuseSa | 12.01.2018
14 Antwort
Mal ganz frech von einer anwaltsseite: 3. VATERSCHAFTSANFECHTUNGSKLAGE Wer gesetzlich als Vater gilt, weil er mit der Mutter des Kindes verheiratet ist oder die Vaterschaft anerkannt hat . Dies muss innerhalb von zwei Jahren geschehen, nachdem von Umständen Kenntnis erlangt wurde, die gegen eine Vaterschaft sprechen. Allerdings muss vor Gericht schlüssig dargelegt werden, warum die Vaterschaft angezweifelt wird. Dies können die Ergebnisse eines Vaterschaftstests, aber auch die Kenntnis von einem „Seitensprung“ der Frau oder die Darlegung einer fehlenden Zeugungsfähigkeit sein. Bloße Vermutungen oder Zweifel, z.B. wegen einer fehlenden Ähnlichkeit des Kindes mit dem Vater, reichen regelmäßig nicht aus. Erst wenn das Fehlen einer biologischen Vaterschaft durch Durchführung einer Anfechtungsklage festgestellt wurde, entfallen sämtliche Rechtsfolgen der Vaterschaft – etwa Unterhaltsverpflichtungen.
xxWillowXx
xxWillowXx | 12.01.2018
13 Antwort
@xxWillowXx Das liebe Geld, ja ja, da gibt es keine Verwandten mehr. Ich fand es mal wirklich interressant was Rechtliches dazu zu hören. Ich hab das bislang nur vom ethisches Aspekt gesehen.
SuseSa
SuseSa | 12.01.2018
12 Antwort
@SuseSa Wurde mir so von Jugendamt und Anwalt mitgeteilt. Ich mein - ich weiß, dass er der Vater ist. Aber ich hab mich da echt umfassend beraten lassen. Weißt: zweifelt die Vaterschaft an, will aber Umgang, obwohl er sich nur alle halbe Jahre blicken lässt usw. Und da hab ich auch wegen den Tests gefragt. Ich wollte die Sicherheit, dass der dann auch vom Gericht anerkannt wird, wenn es so weit kommt. Da gibt es in D auch einige Richtlinien. Die hat der Herr natürlich auf Grund des Geldes nicht einhalten wollen. Die Kosten dann nämlich mehr als nur 150 Euro. Ende vom Lied war, dass er das Ganze dann auf Grund der Kosten und der Bürokratie doch hat sein lassen
xxWillowXx
xxWillowXx | 12.01.2018
11 Antwort
@xxWillowXx Das ist ja interressant. Das mit zwei Jahre ab Zweifel und das da die Gründe hinterfragt werden.
SuseSa
SuseSa | 12.01.2018
10 Antwort
Hmm. Ganz schwierig. Ich wäre im ersten Moment echt sauer. Hab aber das Thema selbst ähnlich durch. Leider. Was ich dir aber sagen kann: du und deine Tochter müsst das nicht so hinnehmen. Aus der Urkunde kommt er nämlich nur via Gericht. Und dort fragt der Richter zum einem, wann die Zweifel aufgekommen sind. Mann hat 2 Jahre Zeit ab begründetem Zweifel, die Vaterschaft anzuzweifeln. Und des Weiteren wird er nach dem Grund fragen. Selbst wenn ihr Den Test jetzt zulasst und er nicht der Vater ist: Aus dem Schneider ist er noch lange nicht. Dessen sollte er sich bewusst werden. Selbst mit deiner Tochter an der Seite, kann er die Urkunde nicht einfach ändern lassen. Hab mich da übrigens direkt beim Anwalt beraten lassen, weil der Vater meines Sohnes auch auf den Trichter kam, wegen dem Unterhalt die Vaterschaft anzuzweifeln
xxWillowXx
xxWillowXx | 12.01.2018
9 Antwort
Ja, aber ist doch irgendwie komisch das Verdrängungsmechanismen immer genau dann enden, wenn die Geld bzw Unterhaltsfragen anfangen! Wenn ich mich ab Geburt für rin Kibd entscheide, dann ist es mein Kind! Das ist es letzlich auch gar nicht wichtig, ob es mein leibliches ist. Ich w7rde das dann eher wie eine Adoption sehen. Wenn man im Vorfeld weiss, das da ein Zweifel ist und ihn nicht klarstellt, dann ist das für mich eine lebenslange Entscheidung. Nämlich: "Auch wenn die Möglichkeit besteht, das dieses Kind nicht mein leibliches ist, so nehme ich es als solches an." Aber im Nachhinein seinen Elternjob "hinzuschmeissen", u.U. noch damit man dich den Unterhalt spart....das find ich nicht o.k.. Ich verrate euch mal was: Ich habe zwei Väter. Keiner von beiden weiss wessen Kind ich bin. Ja ja, meine Mutter ;-) Keiner von beiden hat je Unterhalt gezahlt. Aber beide waren stets für mich da, eben wie ein Vater. Der eine hat mir während meiner Ausbildung die Miete gezahlt und der andere das Schulgeld. Von einem bekam ich TG, vom anderen Kleider und was immer ich so wollte. Bei der Taufe meines Sohnes standen beide am Taufbecken. Dazwischen meine Mutter . Beide nennen meine Kinder ihre Enkel. Und beide wollten nie einen Vaterschaftstest....obwohl es Zeiten gab in denen ich das wollte. Aber beide hatten Angst etwas zu verlieren: nämlich ihre Tochter. Keiner von beiden wäre aber auf die Idee gekommen seine Vaterrolle ginzuschmeissen, hätte meine Mutter doch noch eine Eingebung gehabt und sich für einen der beiden entschieden. Und letzlich hatte auch ich Angst einen von beiden zu verlieren. Einer ist mittlerweile gestorben, aber ich schwöre, wäre er noch am Leben, hätten mich beide, einer rechts und einer links, zum Altar geführt ;-) Ich bin meiner Mutter dankbar für diesen Fauxpas und es ist mir völlig egal wessen DNA ich da geerbt habe.
SuseSa
SuseSa | 12.01.2018
8 Antwort
Hm, ist ja schon ulkig dass er genau wo das ungeliebte Thema "mehr Unterhalt" im Raum steht, er plötzlich die vaterschaft anzweifelt. An sich habt ihr nix zu verlieren. ER muss den Test selbst zahlen , ER guckt nachher dumm aus der Wäsche wenn der Test das bestätigt was ihr sagt und ER muss sich schämen an seiner Tochter so zu zweifeln und ihr um jeden Preis den ihr zustehenden Unterhalt verwehren zu wollen und dabei so weit zu gehen. Danach sollte jedenfalls Ruhe im karton sein. Sollte wider Erwarten doch rauskommen dass er nicht der Vater ist, müsst ihr euch natürlich über die Zukunft beraten und du deiner Tochter in den Hintern treten. Evtl ist der echte Vater ja nicht so ein ignoranter herzloser Rabenvater... Ein Idiot ist er so oder so. Da braucht man gar nicht weiter drüber zu reden.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 12.01.2018
7 Antwort
Schnurpsel...doch könnte man meinen , dass vorher schon genügend Zeit wäre....vielleicht verdrängt man auch die Zweifel ? es ist auch nicht fair , Väter mind. 18 Jahre zahlen zu lassen ...so erging es meinem Nachbar........er hatte 2 Kinder aus 1 . Ehe...sie trennten sich ...und irgendwann erkrankte der eine Sohn an Darmkrebs , daraufhin wurde er und der andere Sohn auch untersucht , weil ein bestimmtes Gen dafür verantwortlich ist/ war....und so kam alles ins Rollen ....im Nachhinein sagt er , dass er so oft von seinem Schwiegervater darauf hingewiesen wurde , doch er wollte zu seinen Kindern stehen....und hat die Gedanken verworfen....der `` vermeintliche `` Sohn hat mittlerweile zu allen den Kontakt abgebrochen ....auch zu seiner Mutter und zu seinem Bruder...
130608
130608 | 12.01.2018
6 Antwort
Ich bin zu 100% bei SuseSa
dajana01neu
dajana01neu | 12.01.2018
5 Antwort
Er hatte wirklich von Beginn an, weir vor der Geburt, Kenntnis über die Umstände. Er hatte also die echte Chance, das zeitig anzuzweifeln. War ihm aber wohl peinlich, dann doof dazustehen...
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 12.01.2018

1 von 2
»

Ähnliche Fragen finden

Hier weiterlesen:

In den Fragen suchen


uploading