Wie geht es weiter? :(

Frage von: Gelöschter Benutzer
12.01.2017 | 8 Antworten
Hallo ihr lieben.
Ich bin ganz neu hier und weiß seit Montag, dass ich in der siebten ssw bin, also so ziemlich am Anfang. Das Baby möchte ich auf jeden Fall behalten. Bis dato habe ich in der Altenpflege gearbeitet. Bereits im Jahr 2002 hatte ich schon mal eine Fehlgeburt. Ich muss dazu sagen, dass ich 33 bin. Damals eigentlich auch noch ziemlich jung. Bei uns herrscht momentan auf der Arbeit der NORO Virus und wir haben einen Bewohner mit MRSA. Dies habe ich meiner Frauenärztin alles auch geschildert und somit auch nochmal meine Angst erläutert, dass ungeborene Baby wieder zu verlieren. Ein Arbeitsverbot, kann sie mir erst ab der 12. Ssw erteilen. Bis dahin bin ich jetzt erstmal krank gemeldet. Mein Partner (wir sind nicht verheiratet) bekommt derzeit noch ALG2 und macht eine Schulung zum Schweißer, die voraussichtlich im Mai endet. Wir sind jetzt im Januar in eine größere Wohnung gezogen. Ich habe ja bisher immer Lohn bekommen. Meine Angst und meine Frage wäre jetzt: Darf der Arbeitgeber mir den Lohn streichen? Oder besser gesagt mich ab der 12. Woche nicht mehr bezahlen? Wie zahle ich dann meine Miete weiter? Mein Strom etc.. Was steht mir dann zu? Es kann ja nicht sein, dass es mir in einer ssw finanziell schlechter geht wie vorher, oder? Ich bin generell ein echter Kopfmensch, was ich manchmal selber an mir nicht mag, aber ich mache mich jetzt total verrückt, dass ich die Miete nicht mehr zahlen kann. Mein Partner zieht erst im Februar richtig zu mir, denn bis dahin läuft sein Mietvertrag noch. Ich Danke euch im Vorraum für einige hilfreiche Antworten. Lg

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11 Antworten
Gelöschter Benutzer | 12.01.2017
1 Antwort
@Jacky220789 Da guck...Tatsächlich...wieder was gelernt ;-) Hier nochmal in deutsch: Ist die Schwangere gezwungen, aufgrund eines BVs teilweise oder völlig mit der Arbeit auszusetzen, so erhält sie trotzdem ein Gehalt vom Arbeitgeber: Dieses Gehalt berechnet sich aus dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist. Das gilt auch, wenn die Schwangere beispielsweise an eine andere Stelle versetzt wurde. Auch bei einem Minijob kann ein Bv ausgesprochen werden. Kommt die Schwangere im BV in den Genuss einer regulären Gehaltserhöhung, beispielsweise durch einen entsprechenden Tarifvertrag, so muss natürlich entsprechend das höhere Gehalt für die Berechnung herangezogen werden. Eine vorrübergehende Minderung des Verdienstes im Berechnungszeitraum, zum Beispiel bei Kurzarbeit, bleibt ohne Folgen für die Berechnung, eine dauerhafte Minderung des Verdienstes, die während oder nach dem Berechnungszeitraumes eintritt und nicht in Zusammenhang mit dem BV steht, fließt in die Berechnung ein. Also...herzlichen Glückwunsch, es ist tatsächlich der Durchschnitt, also mit Schichtzulagen der letzten 13 Wochen, plus Tarifliche Erhöhungen
Jacky220789 | 12.01.2017
2 Antwort
Gesetz zum Schutze der erwerbstätigen Mutter § 11 Arbeitsentgelt bei Beschäftigungsverboten Den unter den Geltungsbereich des § 1 fallenden Frauen ist, soweit sie nicht Mutterschaftsgeld nach den Vorschriften der Reichsversicherungsordnung beziehen können, vom Arbeitgeber mindestens der Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, weiter zu gewähren, wenn sie wegen eines Beschäftigungsverbots nach § 3 Abs. 1, §§ 4, 6 Abs. 2 oder 3 oder wegen des Mehr-, Nacht- oder Sonntagsarbeitsverbots nach § 8 Abs. 1, 3 oder 5 teilweise oder völlig mit der Arbeit aussetzen. Dies gilt auch, wenn wegen dieser Verbote die Beschäftigung oder die Entlohnungsart wechselt. Wird das Arbeitsverhältnis erst nach Eintritt der Schwangerschaft begonnen, so ist der Durchschnittsverdienst aus dem Arbeitsentgelt der ersten 13 Wochen oder drei Monate der Beschäftigung zu berechnen. Hat das Arbeitsverhältnis nach Satz 1 oder 3 kürzer gedauert, so ist der kürzere Zeitraum der Berechnung zugrunde zu legen. Zeiten, in denen kein Arbeitsentgelt erzielt wurde, bleiben außer Betracht. Habe ich das dann so falsch verstanden?
Gelöschter Benutzer | 12.01.2017
3 Antwort
Ganz einfach: so als würdest du ganz normal weiterarbeiten. Nachtschichten u.ä. dürftest du als Schwangere eh nicht mehr übernehmen. Max. tägliche Arbeitszeit wären 8 Std.
Gelöschter Benutzer | 12.01.2017
4 Antwort
@Jacky220789 Leider falsch. Während dem BV gibt's das normale Gehalt. Ein Durchschnitt wird nicht errechnet für das BV. Allerdings nimmt man auch Stufensteigerungen mit oder Gewerkschaftliche erwirkte Erhöhungen. Auch ist das BV Stufenlaufzeitunschädlich.
Jacky220789 | 12.01.2017
5 Antwort
Normal kann dich dein Arbeitgeber sofort ins Beschäftigungsverbot schicken. Während des bv bekommst du deinen Lohn ganz normal weiter. Dazu wird der Durchschnitt vom Entgelt von mindestens 13 Wochen ermittelt. Zulagen werden berücksichtigt wenn diese nicht dem Grundgehalt zugeordnet sind. Somit dürftet hr keine weiteren Einbußen haben.
Gelöschter Benutzer | 12.01.2017
6 Antwort
Mit einem Mrsa Patienten darfst du auf keinen Fall mehr in Kontakt kommen. Aber so wie ich es verstanden habe bekommst du ab der 12. ssw ein Beschäftigungsverbot. Das geht übrigens ab sofort, nicht erst ab der 12. Ssw. Aber okay, dadurch, dass du nur 5 Wochen krank geschrieben wirst ist es egal wie rum. Im Beschäftigungsverbot bekommst du weiterhin dein Gehalt vom Arbeitgeber bis zum Mutterschutz. Glaub mir, ich wurde in der 5. Ssw vom Betriebsarzt ins Beschäftigungsverbot geschickt.
130608 | 12.01.2017
7 Antwort
solange Du krank geschrieben bist , zahlt der Arbeitgeber erst einmal weiter....kann schon sein , dass es finanziell etwas weniger ist...da in der Regel die Schichtzulage / Wochenendzulage weg fällt...ab 6 Wochen oder Beschäftigungsverbot übernimmt die Krankenkasse....bis Februar ist es ja nicht mehr lange .......Schöne Schwangerschaft...
gina87 | 12.01.2017
8 Antwort
bekommst du ein beschäftigungsverbot, wirst du weiterhin bezahlt, nur eben von der krankenkasse und nicht vom Arbeitgeber..dafür zahlt der AG ja in die entsprechende Umlage, damit auch er abgesichert is, falls es zu so einem fall kommt... bis zum Mutterschutz bekommst du im falle eines BV´s also dein Geld weiterhin, nur eben von der Kasse und im Mutterschutz dann ganz normal Mutterschaftsgeld von KK und AG und danach dann eben elterngeld...

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