Wochenfrage Donnerstag? ;-) Thema Mindestlohn

daven04
daven04
04.12.2014 | 17 Antworten
Thema steht oben. Was haltet ihr vom Mindestlohn ?
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1 Antwort
Wenn man betrachtet, wie viele Menschen regelrecht ausgebeutet werden, bin ich sehr dafür.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 04.12.2014
2 Antwort
Ich bin voll dafür. Wenn man bedenkt das ich jetzt noch für weit unter Mindestlohn arbeiten gehe, dann freu ich mich jetzt schon drauf.
Capucchino
Capucchino | 04.12.2014
3 Antwort
Ist aber nicht so, dass die Erhöhung das auffrisst was man nun überall mehr bezahlen muss? Bleibt nicht am Ende weniger wie vorher? Zieht man nicht den Zorn derjenigen auf sich die vorher gut verdient haben und nun auch drauf zahlen müssen und weniger haben wie vorher? Wird man nicht beim Amt zum Glas Menschen das man zb Januar gleich mal Brief bekommt " sie gehören zu denen deren Erhöhung zum Verlust von hartz4 führt. Tschüß" Mindestlohn ja aber ist man bereit das mehr zu zahlen was nun Kita Bäcker etc etc verlangt, wenn man doch dann nur das gleiche in Tasche hat?
daven04
daven04 | 04.12.2014
4 Antwort
Heute früh Stand in der Zeitung das der Mindestlohn laut der aktuellen Hochrechnung ein massiver Jobkiller ist durch den in den nächsten Jahren etwa 580000 Jobs, vor allem im Osten, wegfallen werden. Ich hab mir keine wirkliche Meinung dazu gebildet da es uns, zum Glück, nicht betrifft. Was ich mich nur frage, bitte nicht verurteilen, ich weiß wirklich nicht genau Bescheid, aber macht es einen Unterschied ob man den Mindestlohn bekommen muss, das Unternehmen schließt, man bekommt Hartz 4 Und man bekommt nicht den Mindestlohn, hat weiterhin Arbeit und bekommt aufstockendes Geld vom Amt, Gibt, ?
Leyla2202
Leyla2202 | 04.12.2014
5 Antwort
Ich bin voll dafür!Eigentlich müßte es noch mehr geben um alles zu bezahlen können.Auch müßten die Minijobs abgeschafft werden dann würde es sowieso schon andes aussehen! Ich brauche mir Gott sei Dank keine Gedanken darüber machen aber ich wünsche allen die es betrifft das nicht gleich wieder woanders die Hände aufgehalten werden. LG
marie1
marie1 | 04.12.2014
6 Antwort
Ich kenne einige Familien die trotz vollzeit am Ende des Monats ins minus rutschen wenn man die Entwicklung der mieten betrachtet + kigabeiträge in größeren Städten ist Mindestlohn längst über fällig und Zuschüsse sind auch nicht so einfach zu bekommen.wie oft fallen ungeplante kosten an Zu sehen sein wird
crispy1984
crispy1984 | 04.12.2014
7 Antwort
Ich sehe das sehr zwiegespalten. Mit dem Mindestlohn kommen viele Änderungen, die es einem Arbeitgeber sehr schwer machen, die für den Bürger, der keine Lohnabrechnungen machen muss, gar nicht so einfach zu erlennen sind. Böse Zungen behaupten, dass der Staat die Minijobs ausrotten will. Einerseits super, da viele Leute echt viel arbeiten mussten für wenig Geld. Ich kenne aber auch andere Fälle, in denen es Dank der neuen Regelung nicht mehr rosig aussieht!
Yune88
Yune88 | 04.12.2014
8 Antwort
Ich finde, arbeiten gehen muss sich lohnen, das heisst für mich, dass man ein normales leben führen kann, das man auch bezahlen kann, sprich Miete und auch, dass man sich seine Lebensmittel nach seinem Geschmack und nicht nach dem Preis kaufen kann. Klar muss es Abstufungen im gehalt geben, je nach verantwortung, die man trägt, aber jeder, der vollzieht arbeiten geht, sollte alleine seinen Lebensunterhalt bestreiten können. Ist wahrscheinlich teilweise utopisch, aber das wäre der richtige weg.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 04.12.2014
9 Antwort
Ich finde es sehr gut, da ich dann auch endlich für meine Arbeit etwas mehr Geld am Monatsende bekommen werden und habe noch NIE eine Lohnerhöhung bekommen, habe 20 Tage Mindesturlaub - aber ich habe einen Job, der mir meist Spaß macht. Auf der anderen Seite stehen dann aber auch die Mehrausgaben, da nun so vieles noch teurer wird , Brot und Brötchen sind schon teurer geworden. Es ist glaub an der Zeit für einen Mindestlohn, denn wenn man weiß, das man für mehr Geld vom Amt auch zu Hause bleiben könnte, dann frustriert das schon. Besonders wenn dann Sprüche kommen wie "Für das bischen Geld fahr ich doch nicht jeden Tag so weit!"
Antje71
Antje71 | 04.12.2014
10 Antwort
Wir sind in der EU auch eines der letzten Länder, die den Mindestlohn einführen. Woanders klappt es ja anscheinend auch ;-)
Yune88
Yune88 | 05.12.2014
11 Antwort
Die Auslagen die der Arbeitgeber hat, werden wieder reingeholt. Ob wieder alles teurer wird, oder Arbeitsplätze wegfallen, so oder so, einen echten Gewinner gibt es in dieser Hinsicht nicht.
tamara_b
tamara_b | 05.12.2014
12 Antwort
Viele vergessen aber das ag nicht nur den Lohn auf meinen zettel zahlen sondern mehr. Ich koste meinen ag mit allem knapp 2000 Euro die nicht auf lohn zettel stehen. Das muss alles erstmal erwirtschaftet werden. Bei zig Angestellten kommen da mehrere 1000 zusammen und man sollte nicht den einzelnen sehen. Mehrere 1000 Euro wird sicher Arbeitsplatz kosten bei einigen.
daven04
daven04 | 05.12.2014
13 Antwort
@daven04 Sehen muss man aber auch die Spanne zwischen dem Verdienst eines AG und seines AN. Wie viele Betriebe haben einen Großteil iher Ausgaben an AN auf ganz wenige Leute an der Spitze verteilt, die überdurschnittliche hohe EInkommen haben, während der AN, der überhaupt erst das einarbeitet, was dann für Einnahmen sorgt, unterhalb des Mindestlohns vegetiert und auf staatliche Bezuschussung mit HartzIV angewiesen ist? Es kann einfach nicht richtig sein, dass der Staat so viele Familien aufstocken muss, die sonst unter dem Existenzminimum leben müssen, obwohl mindestens ein Familienmitglied Vollzeit arbeiten geht. Und das nicht eben nur als ungelernte Hilfskraft in ohnehin schlecht bezahlten Jobs, sondern eben auch Fachkräfte, die man unter Tricksereien als Hilfskräfte einstellt und die sich darauf einlassen müssen, wenn sie überhaupt Arbeit kriegen wollen. Zu oft und zunehmender, wurden Taktiken angewandt, wo Bewerbern gleich die Pistole auf die Brust gesetzt wurde, sich auf sehr niedrigen Lohn einzulassen oder eben keine Stelle zu bekommen. So niedrig, dass es eben keinesfalls zum Leben reicht und ohne staatliche Bezuschussung ein Überleben, inkl. Deckung der Festkosten, unmöglich macht? Und das auch in Firmen, die sich früher sehr wohl leisten konnten, angemessene Löhne zu zahlen. Da wird nach und nach Personal gegen neue Mitarbeiter ausgetauscht. Zwei Neue kosten dann kaum mehr, als früher ein Einzelner. Und das keineswegs nur in Betrieben, deren Umsätze fallen. Die Lukrativität der Firmen wird weitestgehend auf den Rücken der "kleinen Arbeiter" ausgetragen. Führungsstäbe bruzzeln in der Sonne und genießen ihren Urlaub, während die Mitarbeiter, die ihm das ermöglichen, ihre Freizeit im Jobcenter verbringen, um ihre Einkommensnachweise monatlich vorzulegen und - oft mit Wochen Verzögerung, da lange Bearbeitungszeiten - zumindest eine Aufstockung auf's Existenzminimum zu bekommen? Alles, was der Staat dank Mindestlohn an Aufstockungen einsparen kann, wäre dann frei, um in Förderungen von Betrieben zu fließen und Ausgleiche zu schaffen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 05.12.2014
14 Antwort
Moppelchen, teilweise ist der Lohn ag gerechtfertigt. Ich möchte nicht diese last haben eine Firma zu halten. Meinen arsch zu riskieren wenn alles Bach runter geht. Ich rede nicht von riesigen betrieben sondern kleinere Firmen.
daven04
daven04 | 05.12.2014
15 Antwort
@daven04 Ich sehe das eben anders. Kein AG wird mehr AN einstellen, als er sich leisten kann. Zeige mir den AG, der selbstlos auf sein eigenes Einkommen verzichtet, um seine AN ausreichend zu bezahlen. Da mag es Ausnahmen geben, aber nicht die Regel. Ich kenne genug AN, die früher in ihren Berufen 15-20€ und mehr Stundenlohn bekamen und heute unter anderen Voraussetzungen eingestellt werden, dabei vielleicht aber mal knapp 6-7€ bekommen. Seit der Umstellung auf den Euro, ist alles teurer geworden. Nur Löhne sinken? Nein, da kann, will und werde ich nicht glauben, dass die AG Opfer eines Mindestlohns sind. Mag eben Ausnahmen geben, die vor allem bei sehr kleinen Betrieben zu finden sind.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 06.12.2014
16 Antwort
Ich bin absolut für einen Mindestlohn. Es kann nicht sein, dass es so viele Menschen gibt, die sogar trotz Vollzeitstelle nicht über die Runden kommen. Und es mag sein, dass es Leute gibt, die dann meckern, weil sie letztendlich nicht viel mehr in der Tasche haben, weil sie nun viele Leistungen selber übernehmen müssen. Aber ... Der überwiegende Teil wird einfach froh sein, nicht mehr abhängig vom Amt zu sein. Für jeden Euro, den man erhält alles offen zu legen und beim Amt einen Antrag zu stellen. Geht ein Geschäft zu Grunde, weil es sich den Mindestlohn der Arbeitnehmer nicht leisten kann, dann stimmt irgendwas am gesamten Geschäftskonzept nicht. Das kann aber nicht Aufgabe der Arbeitnehmer sein, diese Lücke zu stopfen ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.12.2014
17 Antwort
Ab 2015 werden vor allem die Minijobber auch nicht mehr benachteiligt. Wie oft kommt es vor, dass ArbG keinen Lohn fortzahlen bei Krankheit und Urlaub??? Durch die neuen Aufzeichnungspflichten, die der Mindestlohn mit sich bringt, wird das künftig nicht mehr möglich sein ... Meiner Meinung nach muss sich das Arbeiten nun mal lohnen! Auch wenn ich hiermit evtl. eine neue Diskussion breittrete ... wie viele Leute, die Vollzeit arbeiten gehen haben im Monat netto weniger raus als so mancher HarztIV-Empfänger? Durch den Mindestlohn wird dem auch entgegen gewirkt! Von daher bin ich für den Mindestlohn, auch wenn es für mich in der Lohnabrechnungsstelle furchtbar aufwendig wird! Letzten Endes kann man es so oder so sehen, der Mindestlohn wird trotzdem eingeführt. :-) Es wird auf jeden Fall eine riesen Umstellung für die ArbG, die darunter fallen.
Yune88
Yune88 | 06.12.2014

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