Umgangsrecht und Unterhalt.

amina201011
amina201011
19.01.2014 | 24 Antworten
Guten Morgen und einen schönen Sonntag erst mal.


Es geht darum das wir heute schon den 19 haben und ich vom Kindsvater immer noch kein Unterhalt bekommen habe für die kleinen.
Ich habe ihn jetzt mehr mals gebeten mir den Unterhalt zu gegen da mir das Geld fehlt.
Gestern rief ich ihn an und bat ihn wieder um den Unterhalt und sagte das es dringend ist und wen ich heute beim Besuchsrecht ( was nicht Gerichtlich festgelegt wurde) ihm das Kind gebe vorher den Unterhalt haben möchte bevor er die kleine ausgehändigt bekommt.
Da wurde er sauer sagte wen ich ihm heute die kleine nicht gebe er rechtliche Schritte einleiten wird.
Muss ich ihm die kleine aushändigen wen ich keinen Unterhalt bekomme?

Er zahlt nichts und will das Kind sehen.
Er darf sie gerne sehen aber unter solchen Bedingungen das ich alles finanzielle stemmen soll finde ich es schon dreist.
Darf ich ihm dann heute den Umgang verwehren wen och heute wieder das Geld nicht bekomme.
Ich brauche das Geld.

Danke
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24 Antworten

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1 Antwort
Das Umgangsrecht ist nicht mit dem Unterhalt gekoppelt. Sprich auch wenn er nicht bezahlt ist das kein Grund ihm das zu verwehren. Warum zählt er denn nicht pünktlich bzw nicht hast du da mal nachgehakt?
Jacky220789
Jacky220789 | 19.01.2014
2 Antwort
@Jacky220789 Weil dieser Mann das Geld lieber zum Fenster raus wirft und lieber andere Frauen mit beeindrucken möchte. Mich macht es sauer das ich hier Sitze und gucken muss wie ich diesen Monat über die runden kommen soll und wir hatten endlich eine Einigung schon alleine für die kleine gefunden. Und er baut immer mehr misst.
amina201011
amina201011 | 19.01.2014
3 Antwort
Umgangsrecht und Unterhalt sind 2 verschiedene Dinge. Ja, er darf das Kind sehen, auch wenn er keinen Unterhalt zahlt und ja, er kann rechtliche Schritte gegen dich einleiten, wenn du ihm sein Kind vorenthälst. Im Gegenzug hast du aber genau das Recht, ihn auf Zahlung des Unterhaltes zu verklagen. Was ihr aber in euren Streitigkeiten vergessen zu scheint, ist euer Kind, das sowohl Mama, wie auch Papa braucht. Und nur, weil DU und dein Ex-Partner Stress habt, soll das Kind dafür bestraft werden? Was kann das Kind dafür? Kümmere dich, das du den Unterhalt bekommst , aber lass nicht das Kind darunter leiden. Du strafst nicht den Vater, wenn du das Kind nicht mitgibst, sondern in erster Linie eure Tochter.
Antje71
Antje71 | 19.01.2014
4 Antwort
Rein rechtlich hat die Unterhaltspflicht nichts mit dem Umgangsrecht zu tun, auch wenn man es moralisch miteinander verbinden würde. Ich empfehle Dir DRINGEND, Dich ans JA zu wenden und eine Beistandschaft zu beantragen. Das bedeutet, dass ein Mitarbeiter der Beistandschaft sich um die Unterhaltsangelegenheiten kümmert. Keine Sorge, das hat nichts damit zu tun, dass Du dann das Gefühl hättest, unter misstrauischer Beäugung des JA stehst. Die Abteilung setzt sich allein für die Durchsetzung der Unterhaltsansprüche ein und mehr nicht. Du erteilst dem zuständigen Mitarbeiter auf einem Vordruck, die Einwilligung, die Unterhaltsansprüche geltend zu machen. Dann erklärst Du, wieviel und wann der KV zahlt. Lege dazu Kontoauszüge/Quittungen vor. Das JA setzt sich dann mit dem KV in Verbindung und teilt ihm mit, wie viel er zu zahlen hat und wann das Geld Dir zur Verfügung zu stehen hat. Klappt das nicht, kann das JA für Dich die rechtlichen Wege beschreiten, also ANträge bei Gericht usw. stellen. Die Beistandschaft ist eine große Unterstützung bei nicht ganz zahlungswütigen Vätern und erleichtern den Müttern die oft komplizierten Wege, Ansprüche durchzusetzen. Das kann dann u.U. bis hin zu Lohnpfändungen gehen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 19.01.2014
5 Antwort
@Antje71 Ich gehe immer auf diesen Mann zu und stecke für ihn viel zurück weil er meint das Kind holen zu wollen wann er will. Das Jugendamt hat ihm gesagt wo er dort war wegen umgqngsrecht das er sie nur alle 14 Tage holen soll. Aber ich denke an mein Kind und gewähre ihm sogar jede woche 1, 2.Tage den Umgang. Aber ich trage nicht den Streit auf das Kind aus. Ich Rede kaum mit ihm.
amina201011
amina201011 | 19.01.2014
6 Antwort
@Moppelchen71 Und solch ein weg wollte ich vermeiden. Den ich hab es im guten versucht. Er hat viel Geld und ich gebe mich mit 130 Euro im Monat zu Frieden. Aber ich werde es ihm gleich noch mal sagen.
amina201011
amina201011 | 19.01.2014
7 Antwort
An deiner Stelle würde ich zum Jugendamt gehen und dort eine Beistandschaft beantragen und mir meinen Unterhalt einklappen, somit hast du einen Titel den du über Jahre verstecken kannst zur Not sogar mit einem Gerichtsvollzieher. Diesen Schritt musste ich damals bei meinem Erzeuger gehen. Sonst würde ich heute noch auf den mir geschuldeten Unterhalt warten. Ich kann dich verstehen und nachvollziehen, dass du sauer bist aber den Umgang kannst du nicht verbieten. Eine andere Möglichkeit währe beim ja Unterhaltsvorschuss zu beantragen die holen sich das von ihm dann zurück.
Jacky220789
Jacky220789 | 19.01.2014
8 Antwort
@amina201011 Entschuldige mal, auch wenn es für Dich spricht, bescheiden sein zu wollen, aber hier geht es nicht darum, den Papa zu schonen oder selbst den Gürtel enger zu schnallen. So wie Du Deine Verpflichtungen Eurem Kind gegenüber hast, hat auch der Vater sie. Verzichtest Du auf Unterhalt, auch nur teilweise, verzichtest Du nicht auf Geld, dass DIR zusteht, sondern auf das Geld Eures Kindes, das von diesem Geld ernährt und eingekleidet wird, dem Du damit seine Bedürfnisse erfüllst. Schnallst Du den Gürtel enger, sparst, wo Du kannst und versuchst Eurem Kind alles zu bieten, geht dem Kind dennoch etwas verloren. Die Kraft seiner Mutter. Habt Ihr Euch überhaupt einmal ausrechnen lassen, was er tatsächlich zahlen müsste? Das kann man im Internet nachrechnen. http://www.bild.de/geld/wirtschaft/duesseldorfer-tabelle/duesseldorfer-tabelle-neue-regelungen-zum-unterhalt-fuers-kind-27529480.bild.html Vom Unterhalt dann das halbe KG abziehen. Also müsste der KV beispielsweise für sein Kind bis 5 Jahren, 317€ Unterhalt bezahlen, weil sein Nettoeinkommen unter 1.500€ liegt, wird da das halbe KG, 92€, abgezogen. Ergibt einen Mindestunterhalt von 225€. Verzichtest Du darauf oder nur einen Teil, entziehst Du Deinem Kind ebenfalls etwas, was ihm zusteht. Und da es ja anders nicht zu funktionieren scheint, Deine Rücksichtnahme von ihm ausgenutzt wird, solltest Du, im Interesse Deines Kindes schnellstens den Unterhalt über eine Beistandschaft des JA durchsetzen lassen. Denke dabei jetzt ausschließlich an Deine Tochter, denn sie geht vor!!!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 19.01.2014
9 Antwort
Aber falls du hartz4 bekommst wird dir der volle Unterhaltsanspruch angerechnet, auch wenn du nur 130€ bekommst.
wossi2007
wossi2007 | 19.01.2014
10 Antwort
@Moppelchen71 Das Jugendamt sagte mir das er mindestens 317 Euro zahlen muss. Aber ich habe ihm das gesagt und seine Antwort war das ich meinen Hintern bewegen soll und arbeiten gehen soll damit ich den Unterhalt für mich und das Kind verdiene.Wie soll ich arbeiten gehen wen er mir Unterschriften verwehrt um sie in der Kita anzumelden. Er ist nicht bereit so viel Geld zu bezahlen den in seinen Augen bin ich ein Geld giriegies Tier.
amina201011
amina201011 | 19.01.2014
11 Antwort
@amina201011 Na, dann ein Grund mehr, dass ihm Andere sagen, was ER für Pflichten hat. Verweigert er Dir Unterschriften, die wichtig sind, dann solltest Du darüber nachdenken, dass JA ebenfalls um Unterstützung zu bitten. Das könnte dann auch soweit gehen, dass Du über Familiengericht das alleinige SR beantragst, um eben Entscheidungen, die für Dich und Deine Tochter existenziell wichtig sind, treffen zu können.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 19.01.2014
12 Antwort
@wossi2007 Diese 130 Euro ziehen die ja schon ab weil ich nach dem Gespräch mit ihm gegalubt habe er gibt mir das Geld. Die wissen bescheid.
amina201011
amina201011 | 19.01.2014
13 Antwort
Du sollst deinen arsch bewegen??? Solche Männer sind doch zum kot... Ihm ist anscheinend mich klar das es egal ist ob du 500, 3000 Euro verdienst oder du Millionen auf dem Konto hast seinen Teil vom Unterhalt muss er zahlen!!! Ich an deiner Stelle würde ihn was den Unterhalt betrifft kein Stück entgegen kommen. Erwirke einen Titel und fordere dir im vollen Maß das Recht deines Kindes auf Unterhalt ein. Ist es nicht sogar so das auch die Mutter Anspruch auf Unterhalt für sich hat wenn das Kind unter 3 Jahre ist?
Jacky220789
Jacky220789 | 19.01.2014
14 Antwort
Leider kann er bis zum letzten Tag des Monats warten, bis er zahlt. Selbst dann wäre es gesetzlich sauber. Erst danach ist er im Verzug. Die Jobcenter sind bei der Thematik leider etwas weit weg von der Realität, wenn man es mal diplomatisch benennen will. Ich habe Fälle erlebt, da wollte das Jobcenter sehen, dass drei Monate kein Unterhalt eingegangen ist, bevor sie die Anrechnung beim ALG II ändern wollten. Wenn aber drei Monate solch eine summe zum Leben fehlt...
ace09
ace09 | 19.01.2014
15 Antwort
@ace09 Normalerweise ist das Jobcenter aber verpflichtet , immer aktuell nachzuberechnen. Zahlt der KV beispielsweise diesen Monat keinen Unterhalt, kann die Mutter am 1. des Folgemonats, also hier am 1.2., bzw., wegen Wochenende, am 3.2. direkt zum Jobcenter gehen, ihre Kontoauszüge von Januar als Nachweis vorlegen und dann wird gleich nachberechnet. Ist zwar immer eine blöde Rennerei, aber niemand kann erwarten, dass sich eine alleinerziehende Mutter mehrere Monate mit weniger Geld zufriedengeben muss.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 19.01.2014
16 Antwort
@ace09 Was den Monatsletzten angeht, ist das auch so eine Sache. Normalerweise ist der Unterhalt monatlich zum 1. also für den laufenden Monat im voraus zu leisten. Dabei spielt auch keine Rolle, ob der Zahlungspflichtige erst zur Monatsmitte seinen Lohn erhält. Theoretisch ist es also nicht rechtens, wenn er erst am Monatsende bezahlt. Nur sieht es in der Praxis eben so aus, dass ihn niemand rechtlich belangt, wenn er den Unterhalt dann später bezahlt hat, weil man ja sagt, jetzt steht keine laufende Forderung mehr aus. Man würde ihn dann bestenfalls ermahnen, zukünftig früher zu zahlen. Das könnte er dann übergehen, es weiter verzögern und es darauf ankommen lassen, wie oft die Ex Wege einleitet, ihn zu ermahnen. Es gibt aber, meiner Meinung nach, bei regelmäßiger Verschleppung des Unterhalts auch Möglichkeiten, eben über Beistandschaft und Pfändung, den Unterhalt am Monatsanfang einziehen zu lassen. Da müsste im Einzelfall geprüft werden, ob die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 19.01.2014
17 Antwort
@ace09 Ich habe aber für Januar noch keinen Unterhalt bekommen. Heute ist der 19 . Er zahlt ihn wen er lustig ist.
amina201011
amina201011 | 19.01.2014
18 Antwort
Leider hat das Eine nichts mit dem Anderen zu tun. Sprich, wenn Du ihm den Umgang verweigerst, kann er durchaus Schritte einleiten, wenn es öfter vorkommt. Die Sache mit dem Unterhalt ist eine ganz andere.
Lady1206
Lady1206 | 19.01.2014
19 Antwort
Umgangsrecht hat NICHTS mit dem Unterhalt zu tun ... damit darfste ihm also wirklich nicht kommen !!! Mach das mit dem Unterhalt über die Beistandschaft vom JA aus - da kannste dich dann auf pünktliche zahlungen verlassen vorausgesetzt er zahlt. Wenn er nicht zahl steigt ihm die Beistandschaft aufs Dach.
Solo-Mami
Solo-Mami | 19.01.2014
20 Antwort
Mal anders rum gefragt... Du willst deinem Kind seinen Papa vorenthalten weil der grad, aus welchen Gründen auch immer, die finanziellen Mittel nicht hat??? Ich mein das er nicht zahlt ist wirklich ärgerlich. Und wenn er's könnte und sich nur quer stellt wäre das auch sehr dreist... Aber auf der Schiene kannst du ihm nicht kommen. Das legt der dir sonst irgendwann mal zum Nachteil aus...
delila
delila | 19.01.2014

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