Wie kann ich meinem Patenkind helfen?

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
07.03.2010 | 12 Antworten
Hallo alle miteinander! Ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem weiterhelfen!
Ich bin in einer ziehmlichen Misere, denn ich muß regelmĂ€ĂŸig miterleben und ansehen, wie mein Patenkind (3Jahre) leidet. Der Kleine lebt durch einen Beschluß auf Empfehlung des Jugendamtes im wöchentlichen Wechsel mal beim Vater, mal bei der Mutter. In jeder Woche, die er bei seiner Mutter ist erlebe ich seine Verzweiflung. Da mein Sohn im selben Kindergarten ist sehe ich mein Patenkind regelmĂ€ĂŸig, und sehe und höre auch wie er jammert und weint, wenn er von der Großmutter abgeholt wird. Er will da einfach nicht hin. Da die Mutter nur wenig Zeit (und Interesse?) hat, wird er aber immer wieder von den Großeltern geholt. Wenn wir uns zufĂ€llig beim Abholen oder Bringen im Kindergarten treffen, wird der Kleine fest gehalten, damit er nicht zu uns kommen kann. Das ist natĂŒrlich auch fĂŒr meinen Sohn unverstĂ€ndlich, warum sein Freund nicht zu ihm darf! Mein Patenkind weint und schimpft, das er nicht mit Oma mit will, worauf aber keine RĂŒcksicht genommen wird. Ich bin auch nicht die Einzige, die das schon miterlebt hat. Im GesprĂ€ch mit anderen MĂŒttern haben wir erfahren, das der kleine immer jammert wenn die Oma kommt.
Am Ende der "Vaterwoche" erleben wir das selbe. Er weint und schreit, versucht sich in seiner Verzweiflung sogar am 16jĂ€hrigen Stiefbruder festzuklammern, und alles aus Panik wieder bei seiner Mutter und damit unweigerlich den Großeltern unterzukommen.
Der Vater ist aber verpflichtet das Kind immer wieder im Wechselmodell der Mutter zu bringen, seine ErlĂ€uterungen auf der Beratungsstelle blieben so ziehmlich ungehört. Frei nach dem Motto: "Alle Rechte hat die Mutter, der Vater hat nur Pflichten, seien Sie froh, das Sie Ihren Sohn ĂŒberhaupt so oft sehen dĂŒrfen!"
Es ist einfach nur grausam den Kleinen immer wieder so sehen zu mĂŒssen. Kann ich als Pate und damit auch Verwandte des Kindes etwas unternehmen? Was ist eure Meinung? Hat vielleicht jemand einen guten Rat fĂŒr mich? Ich danke euch schonmal im voraus.
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12 Antwort
@Olronga
allein um das Wohl des Kindes geht, und nicht darum, wer welche Rechte und Pflichten hat, wer das beim Jugendamt nicht einsieht, hat seinen Beruf verfehlt. Bei manchen Familien mag diese Lösung klappen, aber jede Familie ist verschieden, und wenn es nicht klappt, muß nach einer anderen Lösung gesucht werden. Ich kenne mich mit solchen Sachen nicht aus, aber der Gesunde Menschenverstand muß einem doch sagen, daß das Kind die Hauptperson ist und nach seinem Wohl entschieden werden muß, denn sein Verhalten sagt ja alles. Das mit Deiner Freundin tut mir leid, daß ihr Euch zerstritten habt. Der Junge kann froh sein, eine so tolle Patentante zu haben, fĂŒhl Dich mal gedrĂŒckt.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 07.03.2010
11 Antwort
@Olronga
hmmmmmmmmmm, das verkompliziert die Sache fĂŒr Dich natĂŒrlich noch. An allererster Stelle sollte das Wohl des Kindes stehen, da sollten sich alle Beteiligtn drĂŒber im klaren sein und an einem Strang ziehen. Leider ist es oft so, daß die Freundschaft zu den Eltern, oder einem Elternteil des Patenkindes kaputtgeht und da ist man als Patin natĂŒrlich in einer ganz blöden Situation, weil das Kind da ja nichts zukann, aber irgendwo der Leidtragende ist. Ich weiß nicht, welche rechtlichen Möglichkeiten Du als Patentante hast, aber dadurch, daß der Vater der Cousin deines Mannes ist, erhöhen sich die Chancen wieder. Mein Vorschlag ist, daß du mit dem Vater zusammen zum Jugendamt gehst, die Situatin ganz eindringlich schilderst, aus Deiner Sicht als Nichtelternteil und auch darum bittest, daß sie sich mit dem Kindergarten in Verbindung setzen, denn die Erzieherinnen kriegen das ja auch mit und können bestimmt auch was dazu sagen. Denen vom Jugendamt muß klar werden, daß es einzig und
Chrissi1410
Chrissi1410 | 07.03.2010
10 Antwort
@Chrissi1410
Ich danke erst mal allen fĂŒr eure RatschlĂ€ge und Meinungen! Chrissi, an dich wende ich mich jetzt direkt, weil du einen sehr schönen Spruch zum Thema, wenn aus Freunden Feinde... werden stehen hast. Genau das ist mein Problem. Ich war mit beiden Elternteilen sehr gut befreundet! Der Vater ist der Cousin meines Mannes. Die Mutter war eine sehr gute Freundin. Als sich beide trennten, stand ich lange zwischen beiden, immer versucht vermitteln zu können. Habe dies beiden auch immer wieder angeboten, aber die Mutter war der Meinung das das Probleme zwischen ihr und dem Vater besteht und ich mich daher raushalten solle. Lange habe ich diese Freundschaft trotzdem aufrecht erhalten, da ich dadurch meinem Patenkind jederzeit zur VerfĂŒgung stehen konnte. Irgendwann wurde der "Krieg" der Eltern allerdings unertrĂ€glich und die VorwĂŒrfe die dann von der Mutter kamen, konnte und wollte ich so nicht mehr hinnehmen. Seitdem bin ich halt auch Feind der Mutter und ein Reden ist unmöglich!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.03.2010
9 Antwort
@florabini
Wechselwochen sind nicht fĂŒr jedes Kind ganz schrecklich. Das Stiefkind einer Freundin ist jetzt auch drei Jahre und verbringt wechselseitig mal ne Woche bei Mama und mal ne Woche bei Papa mit seiner neuen Frau und der kleinen Schwester. Wenn sich alle um das Kind kĂŒmmern und es nicht nur verhĂ€tschelt wird um als der bessere Elternteil da zu stehen, funktioniert das sogar sehr gut. Ist im Übrigen kein Einzelfall... Wie gesagt, das Jugendamt wĂŒrde ich erst spĂ€ter einschalten, hier sind mir viele einfach viel zu schnell mit ihrem Ruf nach den Beamten.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 07.03.2010
8 Antwort
Ich denke
der erste Schritt den du gehen solltest, wĂ€re ein GesprĂ€ch zwischen den Elternteilen des Kindes. Ich meine, wie hier schon erwĂ€hnt wurde, wirst du mit Sicherheit nicht umsonst die Patentante des Kindes sein. Könnte man sich den nicht an einen Tisch setzten und darĂŒber mal reden, gerade zum Wohl des Kindes. So kalt kann man doch gar nicht sein. Es ist schlimm ein Kind so leiden zu sehen und vor allen Dingen dann, wenn man es mit bekommt und kaum etwas tun kann. Wenn natĂŒrlich die Fronten stark verhĂ€rtet sind, dann wĂŒrde ich auch mal mit dem Jugendamt oder einer anderen Stelle sprechen. Ich meine, es gibt ja genĂŒgend Leute, die das mitbekommen. Es muss schlimm sein fĂŒr das Kind so hin und her gerissen zu werden, darum wĂŒrde ich es zum Wohl des Kindes mal auf die nicht amtliche Tour machen und ein GesprĂ€ch mit den Eltern fĂŒhren, evtl. bringt das ja etwas? Viel GlĂŒck
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.03.2010
7 Antwort
Ich wĂŒrde mich auch einschalten und
auch die Erzieherinnen mit ins Boot holen. Das klingt ja schon massiv. Da kann das Jugendamt doch nicht nicht reagieren! Bleib dran, es geht um das Kindeswohl!
KiBaWue
KiBaWue | 07.03.2010
6 Antwort
wenn die Situation
fĂŒr das Kind so unertrĂ€glich ist und sich VerhaltensauffĂ€lligkeiten beim Kind zeigen, dann schalten sich da die Erzieher auch mit ein. Wieso bist du als Patin ein Familienmitglied? Sorry, aber bevor du dich ans Jugendamt wendest, solltest du besser mal die Eltern drauf ansprechen. DafĂŒr bist du Patentante. Da scheint es ja schon irgendeinen Draht zwischen euch zu geben, sonst hĂ€tten die Eltern dich nicht dafĂŒr ausgewĂ€hlt. Der Gang zum Jugendamt sollte erst der letzte Schritt sein.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 07.03.2010
5 Antwort
ich wĂŒrde
mir an Deiner Stelle auch fachliche Hilfe holen. Vielleicht mal zu pro Familia und zum Jugendamt. Und sprich mit den KindergĂ€rtnerinnen, Du bist da ja keine Fremde, sie können vielleicht durch vorsichtiges Fragen etwas aus dem Jungen rausbekommen. Wenn Du dem Jugendamt sagst, wie der Kleine leidet, werden sie das vielleicht noch mal prĂŒfen, denn es geht ja um das Wohl des Kindes. Vielleicht kannst Du auch mal mit den Eltern, erst mal einzeln, und dann auch alle 3 zusammen reden. Den Eltern ist eventuell gar nicht bewußt, wie ihr Kind leidet. Ich finde es super, daß Du die Aufgabe als Patin so ernst nimmst und ihm helfen willst. Ich drĂŒck Dir die Daumen, daß eine Lösung gefunden wird, die dem kleinen gerecht wird.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 07.03.2010
4 Antwort
nein
du hast keine rechte.das arme kind!dieser wechselwochen sind fĂŒr ein kind ganz schrecklich, weil sie nicht wissen wo sie hingehören. die tochter meiner freundin war nachts bei ihrem vater und tagsĂŒber nach der schule bis abends bei der mutter.das kind hat gelitten.sie hat sich dann fĂŒr ihren vater entschieden.ganz oder gar nicht, mal hier mal da geht nicht! der vater muß sich einen ordentlichen anwalt nehmen und es drauf ankommen lassen.das kind muß vom jugendamt befragt werden wo es hin will.mit 3 jahren kann ein kind zwar nicht entscheiden, aber es wird dann neu geprĂŒft
florabini
florabini | 07.03.2010
3 Antwort
Jugendamt
Ich wĂŒrde zum jugenamt gehen und das alles erzĂ€hlen auch mit gericht drohen weil die nehmen solche sachen meist nicht ernst genug, ich sprech aus erfahrung hab emeine freundin auch unterstĂŒzt, viel glĂŒck
Brina88
Brina88 | 07.03.2010
2 Antwort
Tut mir leid, aber da hab ich gar keine Ahnung
Vielleicht lÀsst Du Dich da auch mal aus fachlicher Richtung beraten. Mit Patenschaften kenne ich mich gar nicht aus
Solo-Mami
Solo-Mami | 07.03.2010
1 Antwort
das wĂŒrde ich
aber mal den jugendamt erzÀhlen und auch hartnÀckig bleiben
divastylisha
divastylisha | 07.03.2010

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