Gerichtsverhandlung zum Umgangsrecht

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
16.07.2009 | 11 Antworten
Hallo Ihr Lieben!

Mein Freund hat sich vor zwei Jahren von seiner damaligen Freundin getrennt, die Beiden haben zusammen eine mittlerweile dreijährige Tochter. Bis jetzt galt die mündliche Regelung, dass die Kleine jeden Donnerstag und alle zwei Wochen von Samstag auf Sonntag bei uns ist. Das wurde allerdings von der Kindesmutter so nicht eingehalten. Stellenweise haben wie die Maus wochenlang nicht gesehen. Das haben wir jetzt ein dreiviertel Jahr mitgemacht, mehrmals versucht das Ganze im Friedlichen zu regeln - leider erfolglos. Aus unserer Not heraus, weil die Kleine auch wirklich sehr an ihrem Vater hängt, haben wir eine Anwältin eingeschaltet. Und dann ging die Schlammschlacht erst so richtig los! Die Kindesmutter lügt, dass sich die Balken biegen. Im August ist jetzt die Gerichtsverhandlung. Hat jemand Erfahrungen gesammelt, ob ein Richter sich all die Dinge erklären lässt? Wir können in vielen Dingen beweisen, dass sie die Unwahrheit spricht. Hat vielleicht auch jemand Erfahrungen gesammelt, wie weit ein Richter das Umgangsrecht ausdehnt? z. B. dass ein Kind im Jahreswechsel die Feiertage mal bei der Mutter - mal beim Vater verbringen kann? Oder gibt es eine Ferienregelung?
Ich freu mich auf hoffentlich zahlreiche Antworten .. :)
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1 Antwort
umgangsrecht
hi, also wir hatten das nun hier auch erst kürzlich im bekanntenkreis. der richter wird auch das kind in freundlich und kindgerechter umgebung fragen, ob sie regelmäßig zu ihren vater möchte.wenn ihre mutter ihr es nun wirklich untersagt u meint sie geht nicht zu ihren vater hat sie auf gut deutsch die arsckarte gezogen denn ein richter muss sich um das wohl des kindes sorgen. habt ihr mal drüber nachgedacht die kurze zu euch zu nehmen? ich meine ganz? es wird eine schwere vll auch eine mehrige verhandlung daruf könntet ihr euch einstellen.
supermama2004
supermama2004 | 16.07.2009
2 Antwort
AW Umgangsrecht
Danke für Deine schnelle Antwort. Die Kleine ist drei Jahre alt. In der Ladung steht nur, dass die beiden Eltern anwesend sein sollen. Von der Kleenen stand da nix. Eigentlich hatten die Beiden vor ihrer Trennung mal gesagt, dass die Kleine im Falle einer Trennung bei der Mutter bleiben soll. Aber mittlerweile sind wir wirklich am überlegen, ob wir versuchen sie zu uns zu holen. Die Maus hat chronische Bronchitis und bekommt z. B. ständig Medikamente. Wenn man mit der Mutter versucht zu reden, dass man vielleicht doch mal zum Lungenspezialisten gehen könnte, dann dreht sie gleich wieder völlig durch. Und so ist das mit allen Dingen. Wir wissen echt kaum noch weiter... Hast Du Erfahrungen in solchen Sachen? Also, ich meine mit Sorgerecht und das Kind zu sich holen? Lieben Gruß :)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.07.2009
3 Antwort
Hi,
kommt darauf an, was für Lügen die KM so erzählt. Geht es in die Richtung Missbrauch oder so, dann wird ein Gutachten erstellt. Wenn es um Sachen geht wie, das Kind ist immer so aufgedreht, wenn es vom KV kommt oder ich will nicht, dass das Kind wenn es beim KV ist mit der oder dem in Kontakt kommt, dann ist dies weniger tragisch. Im Prinzip geht es darum, wie ist der Kontakt von Kind mit KV? Also, geht das Kind gerne um Papa. Ich denke mal, Euer Anwalt wird in der Stellungnahme lediglich geschrieben haben, dass alle Vorwürfe haltlos sind... Das Gericht interessiert nämlich keine 10 Seiten langen Vorwürfe. Wurde/wird die Tochter denn vom Richter angehört? Müsste aus den Unterlagen ersichtlich sein. Ich als KV würde vor Gericht nicht ungefragt reden oder dazwischen quatschen. Nur was sagen, wenn er direkt gefragt wird. Nicht in der Vergangenheit graben. Es geht um die Zukunft, sprich regelmässigen Umgang mit seiner Tochter. Alles andere ist Schnee von gestern.
Emily130208
Emily130208 | 16.07.2009
4 Antwort
weiter gehts...
...hat leider nicht alles rein gepasst *ggg* Aber Faust in der Hosentasche ballen und ruhig bleiben. Er soll die KM mal lassen. Dann ist es wichtig ein Konzept zu haben, wann und wie oft der Umgang stattfinden soll. Lieber im Vorfeld mehr fordern, damit man vor Gericht noch Verhandlungsbasis hat und nachgeben kann ;-) Ich selber bin nicht direkt betroffen, aber mein Freund hat auch so ein Exemplar von Ex, die den Umgang boykottiert hat. Achja, und direkt beantragen, falls Ex wieder boykottiert, dann Zwangsgeld. LG Simone
Emily130208
Emily130208 | 16.07.2009
5 Antwort
@Emily130208
Nee, Mißbrauch ist es Gott sei dank dann doch noch nicht. Wir versuchen immer in die Zukunft zu schauen, wir haben auch nicht angefangen mit der Schlammschlacht. Aber es beruhigt mich zu lesen, dass die Vergangenheit nicht zählt. Werden uns das zu Herzen nehmen, nur zu reden, wenn wir gefragt werden. :)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.07.2009
6 Antwort
hallo
Alle "Lügen" der Mutter werden natürlich hinterfragt werden. Wir sind hier in Deutschland und da haben alle Beteiligten ein Mitspracherecht. Wenn Ihr die Geschichten der Mutter widerlegen könnt ... super. Lügen ... das ist so eon riskantes Wort. Sagt lieber unterschiedliche Ansichten dazu ... Zu Deinen Fragen: Die Feiertagsregelung ist eindeutig: Geburtstage immer im Haushalt wo das Kind lebt, da wo Freunde und Familienangehörige sind. Dies kann individuell aber entschieden werden zwischen den Eltern Feiertage sind immer geteilt ... die Hälfte bei der Mutter, die 2. Hälfte beim Vater 2. Teil folgt
Solo-Mami
Solo-Mami | 16.07.2009
7 Antwort
2. Teil
Ferien: Solange das Kind in die Kita geht sind die Urlaubstage noch locker und individuell planbar und unbegrenzt. Wenn jedoch das Kind eingeschult ist, dann seid ihr an die Ferienzeiten gebunden. minimaler Anspruch sind 3 Wochen am Stück in den großen Sommerferien. Alle anderen Ferien sind individuell im Sinne aller zu regeln Es gibt keine einheitlichen Regeln in Punkto Umgangs- und Betreuungszeiten - alles was bisher niedergeschrieben ist sind EMPFEHLUNGEN. Je nach Alter und je nachdem wie das Kind drauf ist wird individuell entschieden ... LG und viel Erfolg PS: ich halte jedoch nix davon einer Mutter das Kind wegzunehmen, wenn es dem Kind gut geht. Auch wenn sie in Punkto Ärtze-Rat in die Luft geht ... SIE hat damit jeden Tag zu tun und nicht der Spiel-undSpaßpapa, der nur alle 2 Wochen da ist
Solo-Mami
Solo-Mami | 16.07.2009
8 Antwort
Nachtrag
Liebe Leute, nicht verkehrt verstehen - Plan ist nicht - die Kleine der Mutter weg zu nehmen. Das wäre wirklich nur eine Lösung, wenn es der Kleinen wirklich schlecht geht und das Kindeswohl gefährdet ist. Die Schnarchtasse :)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.07.2009
9 Antwort
Hi,
tja, Spiel- und Spasspapa, dazu wird Mann meist degradiert. Er darf arbeiten bis zum umfallen, damit der Unterhalt herbei geschafft wird und Mama sitzt zu Hause und betreut das Kind. Dabei wäre es doch ein einfaches - Betreuung im Wechsel. Beide gehen arbeiten und Unterhalt hebt sich auf. Denn wer sagt, dass das Kind bei Mama besser aufgehoben ist? Die besch... deutsche "Un"Rechtssprechung. Jedenfalls meistens. Wegen dem Kind zu sich holen. Haben sie gemeinsames Sorgerecht? Denn ansonsten sind die Chancen gleich NUll. Kein Sorgerecht, Papa hat nur das Recht/Pflicht zu zahlen. Naja, eventuell bekommt Papa Umgang, falls das Kind nicht aus irgendwelchen Gründen just am Umgangstag krank wird, ein superwichtiger termin ansteht, usw.... Und Mama kann tun und lassen was sie will!
Emily130208
Emily130208 | 16.07.2009
10 Antwort
@Emily130208
degradiert ?? Nun, auf einen Großteil trifft es ja leider zu. Nicht auf alle, es gibt Ausnahmen ... Aber in der Regel ist es doch so, dass die Väter nunmal das Kind alle 2 WE hat und dann das kompensiert, was er so sonst auf all die anderen Tage vielleicht aufgeteilt hätte. Ist auch nicht weiter verwunderlich und bestimmt auch keine böse Absicht ... aber es scheint der Normalfall. Ich habe sehr viele alleinerziehende Mütter in meiner Bekannschaft und überall das Gleiche :O( LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 16.07.2009
11 Antwort
Also...
Ich möchte noch mal sagen, dass mein Mann auf keine Fall nur der Spaßpapa ist. Bevor die Beziehung der Beiden in die Brüche ging, hat er sich fast ausschließlich um die Kleine gekümmert. Das konnte er, weil er Selbstständig ist und daher eher eine freie Zeiteinteilung hat. Er hat die Kleine morgens fertig gemacht, gefrühstückt und in den KiGa gebracht und in den meisten Fällen auch Nachmittags wieder abgeholt und dann zu Hause weiter betreut. Er ging mit der Kleinen zum Kinderarzt etc. etc. Ich war in den letzten 9 Jahren selber Alleinerziehend und weiß was es heißt, wenn ein Vater sich kein Stück kümmert. Da ist mein Liebling ein absolutes Paradebeispiel für einen vorbildlichen und sorgenden Vater. Er zahlt regelmäßig Unterhalt an die Kleine und an die Ex. Und obwohl wir mittlerweile noch ein gemeinsames Kind haben, hat er - obwohl er es könnte - den Unterhalt für die Kleine nicht einmal gekürzt. Er als Vater tut mir echt sehr leid und die Kleine noch mehr...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.07.2009

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