Sicherheit vs. Freiheit

ace09
ace09
08.01.2014 | 8 Antworten
Muss mich gerade mit Bürokram beschäftigen und habe zur Hintergrundbespaßung ZDF-Info laufen. Geht gerade um die NSA-Geschichten und wie alle anderen Schlapphüte uns auch abschöpfen. Alles natürlich unter dem Schlagwort "Sicherheit".
Darf das aber die Begründung für das Eindringen in unsere Privatsphäre sein, hat Sicherheit Vorrang vor Freiheit?
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8 Antwort
Dazu gab es auch letztens einen guten Artikel im Stern. Was ich auch ziemlich bedenklich finde, dass die meisten sich eben so gar nicht damit auseinander setzen. Solch ein Thema wäre zur Diskussion wirklich wichtig, um umzudenken, um sich selbst zu schützen etc. Aber wie erwartet beteiligt sich kaum jemand daran. Wie viel ist einem somit das eigene Leben, dass dadurch stark eingeschränkt werden kann wert...anscheinend vielen nicht genug. Bei jedem anderen "bin ich schwanger"-Thread gibt es 20 Kommentare oder eben was gestern im Fernsehen lief, aber kaum geht es um was wirklich wichtiges gibt es kaum Reaktionen, ich verstehe das nicht. Es müssen ja nicht immer fachkundige Meinungen sein, sondern Fragen usw.
Zypta
Zypta | 09.01.2014
7 Antwort
Ich fühle mich bei dem Thema immer gleich an Orwell´s "1984" erinnert. Aber es gibt auch genug andere Beispiele aus jüngerer Vergangenheit.
ace09
ace09 | 08.01.2014
6 Antwort
Im Prinzip hab ich auch genau vor so einem Szenario Angst. Das meinte ich mit Machtmissbrauch. Ich habe nur kein Problem damit, wenn z.B. mein Emailverkehr nach Schlüsselwörter durchsucht wird, wenn es der Sicherheit dient. Aber ihr habt natürlich recht, dass man das nicht so vereinfacht betrachten kann.
Tine2904
Tine2904 | 08.01.2014
5 Antwort
@Tine2904 "Ich persönlich habe nichts zu verbergen, daher stört es mich privat wenig." so eine einstellung ist sehr gefährlich. nicht nur, dass es jemand missbrauchen könnte. ein gläserner mensch wird gezwungen, konform und nach den aktuellen regeln zu leben, alles andere fällt sofort auf und wird bestraft. was, wenn diese vom staat gemachten regeln nicht mehr mit deinen moralvorstellungen übereinstimmen? jedes opportunieren wird damit unmöglich und damit fällt ein wesentlicher teil der demokratie weg. da braucht es keine extremistische einzelperson, um dieses instrument gefährlich zu machen. es gibt KEINE unabhängigen kontrollinstanzen, wer sagt also, wie dieses instrument genutzt werden darf? der staat selber! bei wem sträuben sich da nicht die nackenhaare...
ostkind
ostkind | 08.01.2014
4 Antwort
Genau DAS meinte ich...
Zypta
Zypta | 08.01.2014
3 Antwort
Ich persönlich habe nichts zu verbergen, daher stört es mich privat wenig. ABER was mir Angst macht, ist die Macht die davon ausgeht. Wenn das mal in falsche Hände gerät. Das muss ja nur eine gestörte Person sein
Tine2904
Tine2904 | 08.01.2014
2 Antwort
Ganz klares NEIN. Denn es hat nicht mehr viel mit der besagten Freiheit zu tun. Ostkind hat es bereits schön in Worte gefasst. Zudem noch die Problematik, dass sich die Durchschnittsbevölkerung so gut wie gar nicht damit beschäftigt, sie nicht einen Hauch einer Ahnung haben was das für jeden einzelnen bedeutet. Da gerne mit dem Gedanken gelebt wird: "mich trifft es schon nicht." Doch es trifft alle und die Ausmaße sind unfassbar. Die Bevölkerung ist so unglaublich leichtsinnig, das ist einfach traurig. Ich fand dieses Video ganz nett: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=iHlzsURb0WI Aber die meisten Menschen haben Zeit für Gott und die Welt, jedoch nicht sich zu informieren WAS und WIE etwas in der Welt passiert.
Zypta
Zypta | 08.01.2014
1 Antwort
schönes thema, könnte man als thema der woche setzen. überwachungsstaaten hat es ja in der geschichte mehrfach gegeben und jedesmal wurde dieses instrument arg missbraucht. somit ist auch die nsa-spionage sehr kritisch zu sehen und dient aller wahrscheinlichkeit nicht zur terrorabwehr. industrie- und wirtschaftsspionage auf hohem nivau trifft es wohl eher. was mich daran am meisten erschreckt ist die starke verwicklung der bundesrepublik darin. es sind bei weitem nicht nur die amerikaner, die unsere daten abschöpfen. unsere regierung billigt es zumindest, wenn sie nicht sogar selbst aktiv daten erhebt. mir war im letzten jahr der aufschrei viel zu gering und KEINE der parteien haben das zum top-wahlkampofthema erhoben . und als unser damaliger bundesinnenminister, der für UNSERE sicherheit UND PRIVATSPHÄRE zuständig ist sagte, jeder sei selber für die sicherheit seiner daten verantwortlich, wo blieb die empörung? gerade als bekannt wurde, dass firmen masterpasswörter rausgeben und daten weiterleiten, man also privat überhaupt keine chance hat, sich zu wehren und abzusichern. okay, ich rede mich in wut. gut, dass es leute wie snowden gibt, die die leute ab und an etwas aufrütteln und hinterfragen, was denn der staat mit seiner technik macht...
ostkind
ostkind | 08.01.2014

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