Schaut euch das mal an, Butterfly77 hat eben den Link reingesetzt funktioniert aber nicht bei allen

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
06.02.2009 | 4 Antworten
Ein Artikel aus RHEINPFALZ.DE

''Angst und Schrecken''
Richterin zeigt Mistände in südpfälzischer Kindertagesstätte auf
Barbelroth (pfn). Die im vergangenen Jahr geschasste, doch mit 60. 000 Euro Abfindung bedachte ehemalige Leiterin der Kindertagesstätte im südpfälzischen Barbelroth hat gestern vor dem Amtsgericht Bad Bergzabern eine Niederlage hinnehmen müssen.

Sie hatte einer Mutter verbieten wollen, zu behaupten, sie habe Kinder misshandelt und Erzieherinnen aus der Einrichtung gemobbt. "Die Klage wird abgewiesen", verkündete gestern Richterin Christine Neu kurz und bündig. Das war der gesamte Prozess nicht, es wurde rund ein Jahr verhandelt. Mit der schriftlichen Begründung der Richterin wurde erstmals nach vielen Monaten das offizielle Schweigen um die wohl unfassbaren Zustände in der Einrichtung gebrochen. Unter anderem soll ein Kind gemaßregelt worden sein, weil es pfälzisch sprach, ein anderes Kind sei in die dunkle Besenkammer gesperrt und wieder andere sollen unter Anwendung von Gewalt gezwungen worden sein zu essen.

Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme stehe eindeutig fest, dass die frühere Leiterin "durch ihre Arbeit verschiedene Kolleginnen heraus geekelt, anders ausgedrückt heraus gemobbt hat ( .. ), und dass sie auch mit den Kindern in einer Weise umgegangen ist, die jeglichem pädagogischen Grundsatz widerspricht und die geeignet war, die Kinder in Angst und Schrecken zu versetzen", heißt es in der Urteilsbegründung. Und weiter: "Eine Zusammenschau dessen, was die drei Zeuginnen bezüglich des "Mobbing" berichtet haben, ergibt ein eindrückliches Bild von der Tatsache, dass die Leiterin mit ihren Mitarbeiterinnen nicht verantwortungsbewusst umgegangen ist. Sie hat ( .. ) diese gegeneinander ausgespielt und gedemütigt." Die Richterin kam zu dem Schluss, dass die Äußerung der beklagten Mutter, die Leiterin habe die Kinder schlecht behandelt, "vollkommen gerechtfertigt" sei. Zu Würgemalen am Hals eines Kindes, die die Richterin eindeutig dem Verhalten der Leiterin zuordnet, hätten andere Erzieherinnen die anderslautende, unwahre Schilderung der Leiterin gegenüber einer anderen Mutter durch Kopfnicken abgesegnet. Das werfe ein weiteres Schlaglicht auf den Druck, den die Leiterin ausgeübt habe, so Neu. Kinder bis zum Erbrechen zum Essen zu zwingen, ihnen wegen einer Kleinigkeit einen Becher Wasser ins Gesicht zu schütten, deren Eltern schlecht zu machen oder Kinder allein im dunklen Flur stehen zu lassen, sind nur einige der in der Urteilsbegründung aufgeführten Vorfälle in dem Kindergarten.

Ob die Staatsanwaltschaft jetzt ermitteln wird, weiß Leitender Oberstaatsanwalt Winter (Landau) noch nicht: "Ich habe mir die Akte aus Bad Bergabern kommen lassen", sagte er vorgestern. Keine Notwendigkeit, in der Sache aktiv zu werden, sieht das zuständige Landesjugendamt. Zur Erinnerung: 2007 hatte diese Behörde auf Druck der Eltern eine Liste mit 19 konkreten Miständen erstellt. Abgearbeitet hat diese Liste allerdings nicht die Behörde, sondern eine ehrenamtliche Untersuchungskommission ohne Handlungsbefugnis, zusammengesetzt aus vier Vertretern der betroffenen Gemeinden. Als Konsequenz wurde die Leiterin mit 60 Euro abgefunden. Weitere 30 Euro wurden für externe Fachkräfte ausgegeben. Vor wenigen Tagen wurde zwei Erzieherinnen wegen mangelnder Kooperation gekündigt, eine weitere geht freiwillig.Kommentar
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1 Antwort
bei mir hat er funktioniert
....
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.02.2009
2 Antwort
Die Geschichte geht noch weiter, schaut mal hier...
Kita Barbelroth: Staatsanwalt ermittelt weiter gegen Ex-Leiterin Nachgehakt: In vier Fällen wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung Im Juni 2008 wurde die wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung an Kindern in Verdacht geratene Leiterin der Kindertagestätte Barbelroth per goldenem Handschlag aus der Einrichtung entfernt. Unterdessen ermittelt die Landauer Staatsanwaltschaft seit über einem Jahr erneut gegen die Frau, die nach Informationen der RHEINPFALZ in den neuen Bundesländern wieder in einem Kindergarten arbeitet. Die Staatsanwaltschaft hatte schon einmal gegen die Ex-Leiterin und frühere Inoffizielle Mitarbeiterin der Staatssicherheit der DDR Ermittlungen aufgenommen, sie aber dann zunächst eingestellt. Es folgten seitens der Kita-Träger-Gemeinden Barbelroth, Dierbach, Hergersweiler und Oberhausen eine satte Abfindung von rund 60.000 Euro und ein wohl lupenreines Zeugnis.
mariemiamami
mariemiamami | 10.03.2010
3 Antwort
Teil2...
Die Neuaufnahme von Ermittlungen gegen die Frau erfolgte bei der Staatsanwaltschaft Landau im Februar 2009: „Wir ermitteln wieder gegen die ehemalige Leiterin in vier Fällen wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung", informiert Oberstaatsanwalt Detlef Winter auf Nachfrage der RHEINPFALZ. Warum es noch kein Ergebnis der Ermittlungen gibt, sei es Erhebung einer Anklage oder Einstellung der Verfahren, liege seit Monaten am Vorgehen der Beschuldigten, so Winter „Am 20. August 2009 waren die polizeilichen Ermittlungen beendet, die Akten gingen im Oktober 2009 an die Polizei in Dresden", so Winter. Ende Oktober vergangenen Jahres habe sich die Beschuldigte einen Anwalt genommen. Der Rechtsbeistand der Ex-Leiterein habe zunächst Frist bis Mitte Dezember gehabt, dann habe er Verlängerung beantragt und sei schließlich krank geworden - es folgte eine weitere Fristverlängerung bis Mitte Februar seitens der Landauer Staatsanwaltschaft für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen.
mariemiamami
mariemiamami | 10.03.2010
4 Antwort
Teil3...
Bisher sei nichts eingegangen, so der Chefermittler. Zur sich aufdrängenden Frage, ob die Beschuldigte eine Verzögerungstaktik betreibe, mochte sich Winter nicht äußern. DIplomatisch nur so viel: „Wir müssen der Beschuldigten die Möglichkeit zu einer Stellungnahme geben." Gleichwohl geht der Leitende Oberstaatsanwalt davon aus, dass es in den nächsten Wochen eine Entscheidung geben werde, ob nun endlich Anklage erhoben wird oder nicht. Aufgrund der Kita-Affäre traten der Ortsbürgermeister, sein Beigeordneter und die Hälfte des Gemeinderates zurück. Neben der damaligen Leiterin wurde im Nachgang auch nahezu das komplette Erzieherteam ausgetauscht, da auch kostspielige, aus Steuermitteln finanzierte Trainingsmaßnahmen die Einrichtung pädagogisch nicht wesentlich weiterbrachten.
mariemiamami
mariemiamami | 10.03.2010

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