Kita ab 1 Jahr

EmmaKJ
EmmaKJ
07.09.2016 | 12 Antworten
Hallo Ihr Lieben, ich bräuchte mal guten Zuspruch und Erfahrungswerte. Also ich habe mich dazu entschieden das unser Sohn ab Oktober in die Kita soll. Dann ist er 11 Monate. Wir sind beide selbständig und Arbeiten viel. Bisher ist das Kind neben mir im Laufstall wenn ich am PC arbeite, um mit Kunden zu telefonieren gehe ich in den Garten. Es ist sehr sehr anstrengend. Aber es geht. Trotzdem merke ich wie sehr mein Kind aufblüht wenn es mit anderen Kindern zusammen sein kann. Vor allem auch mit etwas älteren. Sozusagen wie älteres Geschwisterchen. Hat er aber nicht.
Ich habe jetzt einen 45 Stunden Kita Platz in einer gemischten Gruppe von 0-6. Ich hab mich total für Ihn gefreut.
... so und jetzt hat sich heute Nacht mein Hirn zu Wort gemeldet und jetzt kommen die bedenken. 45 Stunden de Woche, wie viel sehe ich dann noch mein Kind. Bin ich, sind wir als Eltern dann überhaupt noch die wichtigste Bezugsperson. In der Kita gibt es Essen. Mag mein Kind dann am Wochenende überhaupt noch das was ich koche. Ich liebe kochen. Es würde mir in der Seele weh tun wenn es in der Kita besser schmeckt als bei mir ... und und und.

Wie macht Ihr das. Wie war das bei Euch.
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1 Antwort
Also ... die Mädels waren in dem Alter bei der TaMu, Mucki im Kindergarten. Sie haben es geliebt! Natürlich seid Ihr weiterhin die Hauptbezugspersonen! Er wird noch andere Menschen haben, die er gern mag, das ist soo schön! Und das Essen ... joa. Kann passieren. Damit muss man dann halt leben! Die Mäuse mögen meinen Eintopf nicht, nur den aus der Schule ... sie mögen Männes Arme Ritter nicht, nur meine ... aber Essen hat nichts mit Liebe zu tun.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.09.2016
2 Antwort
meine kurze kam mit 12mon in die Kita..ebenfalls eine von 0-7 jahren ... die Bereiche und Beschäftigungen wurden schon nach alter gestaffelt, aber im freien spiel, spielten dann alle zusammen sie war von kurz nach 7 bis ca. 15uhr dort von mo-fr und es klappte alles super die Eingewöhnung lief einwandfrei und es waren 5 wunderschöne jahre dort klar mochte sie die Erzieherinnen dort..wäre ja auch schlimm, wenns nich so gewesen wäre aber hauptbezugspersonen waren und sind immer wir Eltern und ich hab auch nie das gefühl gehabt, irgendwas verpasst zu haben an sowas wie das essen hab ich nie gedacht..gab und gibt immer mal dinge, die woanders besser schmecken als zuhause, aber im großen und ganzen schmeckts zuhause doch am besten..daran würde ich das auch nich fest machen
gina87
gina87 | 07.09.2016
3 Antwort
Ich finde 45 Stunden viel. Anstrengend für das Kind, möglicherweise. ABER Meine Kleine geht zur Tagesmutter, in eine Gruppe mit 3 bis 5 Kindern, alle verschieden alt. Seit sie 12 Monate alt ist. Und meine Erfahrungen sind bislang ausschließlich positiv. Sie liebt es . Sie hat andere Kinder, an denen sie sich reiben, von denen sie lernen, mit denen sie toben kann. Sie lernt, Rücksicht zu nehmen. Sie lernt zu teilen. Sie hat eine gute Tagesstruktur. Sie entwickelt sich prächtig. Die Tagesmutter macht Sachen mit den Kindern, die ich mit einem Einzelkind alleine nicht machen könnte. Sie fördert die Kinder, ist pädagogisch gebildet. Und ich? Ich darf in Ruhe arbeiten. Ich werde nicht zerrissen zwischen Job und Kind. Ich kann mich jeweils auf das konzentrieren, was ich tue, Kind, Job. Und bin darum viel entspannter. Ich arbeite furchtbar gerne. Ich würde wirklich leiden, wenn ich zuhause bleiben müsste. Jeder wie er kann, denke ich. Ich bin keine Hausfrau und werde auch niemals eine sein. UND 45 Stunden, das sind 5 x 9 Stunden. Du hast sie vorher, danach, an den Wochenenden, in den Ferien. Nutze diese Zeit, genieße sie, mach Qualitätszeit daraus. Das ist allemal besser als eine unglückliche Mutter, die sich halbherzig versucht, irgendwie durchzuwurschteln und jedem gerecht zu werden. Das was ich schreibe geht nicht gegen Mütter, die daheim bleiben und das auch wollen und können, es geht nicht gegen Mütter, die mehrere Kinder großziehen und das zuhause tun. Wie gesagt, jeder wie er kann und mag.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.09.2016
4 Antwort
Danke für die lieben Worte von Euch :-) ... und nein, am Essen mache ich es wirklich nicht aus. Aber er isst jetzt schon bei uns mit und das mit Leidenschaft. Und ich mir gefällt das. Mein Mann ist schrecklich was Essen angeht. Er will am liebsten nur 5 Gerichte, die müssen immer gleich schmecken und die kann es jeden Tag geben und am Wochenende dann Döner, Pizza und Stadionwurst. Von daher gefällt es mir, das der Kleine so brav alles probiert und isst und es Ihm schmeckt :-) Mir wären ein paar weniger Stunden für den Anfang auch recht. Aber es ist dort halt ein 45 Stunden Platz und ich bin froh in der Kita meiner Wahl einen Platz bekommen haben. Aber ich kann Ihn ja auch mal später abgeben oder früher holen wenn ich es mir leisten kann. Und meine freie Zeit verbringe ich sehr gerne mit dem kleinen Spatz und spiele viel mit Ihm. Da darf er mich 'fast' ganz für sich haben. Bisher war er auch schon mal ne Woche jeden Tag bei Oma 10 Stunden wenn ich viel arbeiten musste. Das war für Ihn nie ein Problem. Sogar als ich noch gestillt habe, gab's die abgepumpte Milch aus der Flasche. Er fühlt sich pudelwohl wenn jemand auf Ihn aufpasst. Egal wer.
EmmaKJ
EmmaKJ | 07.09.2016
5 Antwort
Meine Kleine startet jetzt im Oktober in der Kita, dann ist sie 11 Monate. Ihre Gruppe hat 8 Kinder von 6 Wochen bis 2 Jahre, danach kann sie in die Gruppe der grösseren Kinder wechseln. Da sind drei Erzieherinnen, also eigenglich kommt eine Erzieherin auf drei Kinder. Soweit so gut. Über Bezugspersonen und Essen mache ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken, aber sie geht 3 Tage von 7:30 bis 16:30. Ich finde das wahnsinnig lang und irgendwie bricht es mir das Herz sie in andere Hände zu geben ... Ich kann nicht mal sagen, was genau mir Sorgen macht, Ist irgendwie nur so ein Gefühl, das sie so lange nicht aus dem Haus gehört. Ist ist irgendeie noch so klein ... aber das Problem bin hier sicher ich und nicht die Klrine oder die Kita
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.09.2016
6 Antwort
Hallo Heida. Ja so fühle ich auch. Aber genau ich bin das Problem. Mein Sohn ist gleich voöl dabei mit Kita, das weiß ich. Er hat mie Probleme wo zu bleiben, auch bei Fremden nicht. Ist gut und auch nicht gut ;- (
EmmaKJ
EmmaKJ | 07.09.2016
7 Antwort
45 Stunden ist schon ne Hausnummer! Anna ist mit 12 Monaten in die Krippe gekommen, aber in eine Gruppe 1-2 Jahre! Ich stell mir das echt schwer vor 0-6 Jahre! In einer Gruppe? Wie ist denn da der Schlüssel Kinder Betreuer! Ich arbeite nun genau eine Woche in der Krippe, die Kids werden super betreut, es tut Ihnen gut und die Eltern sind definitiv die Hauptperson!
AnnaLuisaPüppi
AnnaLuisaPüppi | 07.09.2016
8 Antwort
@EmmaKJ Ich glaube, da muss man als Mutter einfach irgendwie durch. Ich denke, es ist doch normal da einen Knoten im Magen zu haben. Ich denke auch das meine Maus sehr unkompliziert ist, sie ist auch Trubel gewöhnt, hat ja einen hyperaktiven grossen Bruder. Vom Kopf denke ich, sollte es alles passen, und vom Gefühl ... wenn alles gut läuft, werde ich mich datsn gewöhnen. Mein Freund nennt die Kita Eingewöhnung im Oktober auch nicht "Eingewöhnungsphase für die Kleine" sondern "Mütterentwöhnungsphase"
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.09.2016
9 Antwort
Mein Kind geht auch bis zu 8.5 h in die kita und das täglich. Hier auf den dörfern gibt es altersgemischte Gruppen oft. Trotzdem werden altersadäquate Angebote durchgeführt. Deswegen brauch man sich das nicht "schwierig" vorstellen. Du wirst merken, wie es dem Kind gut tut. Regeln, Rituale und Routinen sind für ein Kind genauso wichtig wie soziale Kontakte. Wegen dem essen und der bezugsperson ... Darüber habe ich nie nachgedacht. und das geld muss ja schließlich auch verdient werden. Nicht jeder kann es sich leisten, zu Hause zu bleiben und will es auch nicht.
isi_maus
isi_maus | 07.09.2016
10 Antwort
Meine Kinder waren auch so früh schon in der Betreuung, allerdings in altershomogenen Gruppen . Die Bindung zu meinen Kindern ist dennoch sehr gut und wir nutzen eben die Zeit nach der Arbeit für uns. Wenn ich mal früher Schluss habe, hole ich Sie auch früher ab.
deeley
deeley | 11.09.2016
11 Antwort
Bei mir ist es wie bei deeley. Meine gingen mit 1 Jahr - nach 3-wöchiger Eingewöhnungszeit - in die Kita. Beide sind von 7.30 - 16 Uhr da. Sie gehen wirklich gerne hin. Mein Jüngster ist 18 Monate und immer, wenn wir uns der Kita nähern, wedelt er ganz aufgeregt mit den Armen und freut sich so richtig. Wir nutzen die Zeit nach der Arbeit und natürlich das Wochenende. Wir sind sehr innig miteinander. Manchmal mache ich einfach früher Feierabend und hole die Jungs eher ab und dann gehen wir ein Eis essen.
andrea251079
andrea251079 | 11.09.2016
12 Antwort
Hi. Wir sind auch selbstständig. Aber in der Gastronomie, also Kinder am Arbeitsplatz sind bei uns nur schwer machbar ... Beide sind mit 1 Jahr in die kita gekommen. Ich finde für uns war es das richtige, auch schon vor der Selbstständigkeit. In der Zeit wo der kurze in Betreuung ist, kannst du sicherlich viel effizienter arbeiten als jetzt. Und somit hast du am Ende nicht so viel Stress und kannst die freie Zeit mit Kind viel besser nutzen. Es kommt nicht darauf an mega viel Zeit mit dem Kind zu verbringen sondern die Zeit die ihr zusammen habt sinnvoll zu nutzen. Das wird schon ...
delila
delila | 13.09.2016

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