Die heutigen Kinder sind viel zu verwöhnt

Waikiki
Waikiki
06.08.2014 | 51 Antworten
Ich habe gerade an anderer Stelle eine interessante Diskussion zum Thema und würde gerne mal eure Meinungen dazu erfahren.

Ich bin damals im ehemaligen Osten Berlins aufgewachsen. Wir hatten einen Kachelofen, wo ich damals die Kohlen aus dem Keller holen musste, damit wir es warm hatten. Wäsche hab ich oft gewaschen, da meine Mutter arbeiten war. Sowas wie nen Wäschetrockner gab es damals nicht, wir hatte eine externe Schleuder, die bei Betrieb einmal durch die Bude spazierte und am Ende drohte zu explodieren. Abwaschen und Abtrocknen war an der Tagesordnung, einen Geschirrspüler gab es nicht. Müll runter bringen war ne Selbstverständlichkeit, das musste ich immer machen. Wenn ich baden gehen wollte hat meine Mutti immer den Ofen einne Stunde vorher angeheizt, damit wir warmes Wasser hatten. Das hat dann nur für eine Wannenfüllung gereicht, so hatte ich damals öfters das Vergnügen mit meinem kleinen Bruder zusammen zu baden.

So könnte ich noch viele kleine Geschichten erzählen. Meine Mädels bekommen immer ganz große Augen, wenn ich mal aus dem Nähkästchen plaudere. Sie kennen es gar nicht, dass man als Kind manchmal doch so sehr ran musste. Müll wegbringen und Zimmer aufräumen ist das Höhste der Gefühle was sie mit Sicherheit machen müssen. Ab und an mal abwaschen und Tisch decken ... die Große mault da regelmäßig rum, während die Kleine "noch" mit Begeisterung dabei ist.

Wie war das bei EUCH damals? Hattet ihr haushaltstechnisch eine so schöne, leichte und verwöhnte Kindheit so wie unsere Kids heute oder musstet ihr so wie ich definitiv mehr machen?

Ich freue mich über Euren Input und Eure Meinung zur heutigen Situation.

Die Frage kam von Solo-Mami, vielen Dank!

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51 Antworten

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1 Antwort
Ich bin dieses Jahr 29 Jahre geworden und hatte damals ;-) eine schöne einfache Kindheit/Jugend. Meine Eltern haben mich recht jung bekommen, war vormittags oft bei meinen Großeltern. Ich hatte viele freiheiten, allerdings wusste ich immer meine Grenzen und Regeln. Verwöhnt wurde ich alle male, aber nicht verzogen, genauso handhaben wir das bei unserer Tochter. Zimmer musste ich aufräumen, hat aber auch mal meine Mum gemacht. Im Haushalt viel helfen musste ich nicht, aber so manch kleine Kleinigkeiten oder Helferein hab ich immer gemacht. Find ich auch wichtig ... Genauso hab ich mit 12 meinen ersten nebenjob gehabt somit wusste ich wo das Geld, neben dem Taschengeld u sonstigen Geldbeisteckungen ;-) herkommt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
2 Antwort
hihi, ich komme aus dem westen, wir mussten immer holz vom keller in den 1. stock schleppen damit wirs warm hatten. spülmaschine hat sich meine mama erst angeschafft als wir kinder ausgezogen waren. wäschetrockner gabs ebenfalls erst als wir nicht mehr daheim wohnten. auch wir hatten im bad nen holzofen, also war ich auch oft mit meiner schwester zusammen in einer wanne, später auch nacheinander- aber im selben wasser *gg* ich fands nicht schlimm.. meine kinder haben auch das vergnügen mit 3 holzöfen im haus aufzuwachsen. heisst wenn man morgens aufsteht ist erstmal richtig kalt im winter :-) , wäschetrockner hab ich auch keinen weil er 1. viel zu viel strom frisst und 2. ich draussen genug platz hab zum trocknen. gut, fürs badewasser haben wir derzeit nen elektroboiler- hätt aber ehrlich gesagt da auch sehr gern nen holzofen. meine kinder helfen auch -mal mehr mal weniger- fleissig mit z.b. beim holzholen, wäsche aufhängen etc etc... dadurch dass wir hier ne kleine hofstelle haben mit kleingetier fällt eh immer jede menge arbeit an, bei der meine zwerge aber oft sehr gerne freiwillig mithelfen... und ja, ich finde schon dass viele kinder heutzutage viel zu viel verwöhnt werden und gar nichts mehr tun müssen, was bis zu einem gewissen alter auch absolut ok ist, aber iwann finde ich es wichtig dass auch die kinder die alltäglichen arbeiten kennen lernen, schliesslich sollen sie ja allein und selbständig überleben können wenn sie erwachsen sind..
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
3 Antwort
Mein Vater ist 54 Jahre alt und meine Mutter 52 und die Begebenh., die oben aufgezählt werden stammen aus ihren Kindheiten^^ Ich werde morgen 32 und kenne so etwas gar nicht. In den 80ern hatten wir natürlich auch keine Geschirrspül-Maschine und ich musste mit beim Abwaschen helfen.Das war's aber auch schon fast.Saubere Wäsche musste ich oft wegräumen. Meine beiden Geschwister kamen besser weg und mussten gar nichts machen , ausser den Müll wegbringen.Zimmer aufräumen war für mich eine Selbstverständlichkeit.Da musste mich nie jemand drauf hinweisen.In den 90ern hatten wir dann einen Geschirrspüler. Da meine Eltern noch sehr jung waren mussten sie viel arbeiten.Ich war wesentlich öfters bei meinen Großeltern und da musste ich viel mehr im Haushalt helfen.Irgendwann hab ich meiner Oma ganz trocken gesagt, dass ich auf den Mist keine Lust mehr habe und dass sie es alleine machen soll.Da hat meine Oma geweint und mein Vater hat voll Ärger bekommen.Aber seitdem musste ich dort nicht mehr helfen.Nur an ihren Geburtstagen und zu Weihnachten helfe ich ihr heute noch mit den Geschirrbergen. Im Grossen und Ganzen hatte ich auch viele Freiheiten.Aber wehe, ich tanzte nicht nach den Regeln, die mir keiner genannt hat Mit 14 hatte ich meinen ersten 400 DM-Job in unserer Sparkasse. Meine Kinder helfen mit dem Geschirr und im Garten.Müll rausbringen natürlich auch
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
4 Antwort
gut, ich bin 87 geboren und kann mich nur nüch bruchstückehaft an manches erinnern... mein bruder is 5 jahre älter als ich und wurde in Berlin geboren..meine Eltern wohnten damals, ebenfalls im Ostteil, dort...da hatten sie ne 1 raum Wohnung..auch mit ofen und allem wie du es beschreibst..3 Personen haben in einem zimmer, quasi neben dem kohleofen gelebt, geschlafen etc dann sind sie, als mein bruder ca. 3 jahre alt war, hier hergezogen...Kleinstadt, quasi genau zwischen Berlin und Hamburg..mit den zig ortstteilen vielleicht 12tausend Einwohner..in eine kleine forstsiedlung etwa 1, 5 km außerhalb der Stadt in eine doppelhaushälfte auf etwa 650m² Grundstück 1987 wurde ich dann geboren und 1989 meine schwester ich erinnere mich noch an den kohleofen in der küche und an den ganzen dreck der durch das teil entstanden is...und auch an die Wäscheschleuder, die bei benutzung ins bad gestellt wurde und da lautstark ihre runden drehte..wir hatten im bad auch noch nen wasserboiler der nur xy Liter fasste und zum baden ausreichen musste..da saßen wir dann auch oft zusammen zu dritt in der wanne und haben gebadet und es wurde auch nich täglich gebadet mit der zeit wurde es dann etwas moderner..man schaffte sich dann ne normale Waschmaschine an und entsorgte die schleuder..es wurde dann auch nich mehr soviel mit der Hand gewaschen wie vorher ne spülmaschine kauften sich meine Eltern, als ich ca. 14/15 war..bis dahin wurde ganz normal abgewaschen und abgetrocknet, wo wir auch immer mithalfen, auch wenns uns nich immer gefiel.. wir waren auch viel bei meinen Großeltern, die ein paar häuser weiter wohnen, wo es ja noch "unmoderner" war und quasi heute auch noch is meine Oma wird 88 jahre alt...sie hat den krieg und die zeit danach miterlebt...die begnügt sich mit wenigem..solange es warm is und sie essen hat, is alles gut..die Wohnung muss nich sonst wie schick eingerichtet sein..würden andere, die sie nich kennen, ihr bad sehen, würden sie wohl die Hände überm kopf zusammenschlagen und das weite suchen..auch wenn das, wir kennen sie ja nun, n enormer fortschritt zum damaligen Plumpsklo hinten aufm Hof is aber es is eben alles einfach gehalten und sie heizt nach wie vor mit holz und kohle im keller, auch wenn sie genauso gut mit gas heizen könnte den arsch geputzt und uns alles hinterher getragen hat uns keiner..weder meine Eltern, noch meine Großeltern..jeder hatt in unserem 5 personen-haushalt seine aufgaben und trug nen teil zu den arbeiten bei, wenn auch nich mit wachsender Begeisterung.. das bad wurde bei uns auch erst saniert, als ich 14/15 war..das wurde quasi zeitgleich mit der küchenrenovierung gemacht..so klein wie das bad war, blieb es aber auch.., fliesen raus und neue rein, die wanne wurde rausgemacht und dafür ne eckdusche rein..Waschbecken, Klo, schmale lange Heizung, 5 haken an die wand, gut war.. mehr platz war und is in dem kleinen raum auch nich..stehen 2 leute drin, kriegste schon fast Platzangst..n fenster hats bad auch keines
gina87
gina87 | 06.08.2014
5 Antwort
Eric räumt immer den Trockner aus und wenn der fertig ist, legt er die Wäsche immer oben drauf Ich darf dann die fertige Wäsche vom Keller ins erste Obergeschoss unseres EFH tragen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
6 Antwort
Ich bin 90 geboren, in Sachsen. Wir hatten als ich ganz klein war noch Ofen, kann ich mich aber nicht dran erinnern. Geschirrspüler gabs bei uns recht zeitig. Aufräumen des Zimmers war meine Aufgabe. Geschirrspüler ausräumen auch. Für uns war es selbstverständlich nach dem Essen den Tisch abzuräumen. Ab und an Wäsche aufhängen oder abnehmen auch. Als ich dann älter war, hatte ich die zwei Bäder einmal in der Woche zu putzen. Ich finde auch, dass Kinder heut zu sehr verwöhnt werden. So ein bisschen im Haushalt helfen schadet nicht. Wenn sie später ausziehen müssen sie auch Arbeiten sehen und selbst einen Haushalt führen. Natürlich muss es nicht so sein wie bei einem Nachbarskinder. Die Tochter musste sich mit 14 um den kompletten Haushalt inklusive der 3 Geschwister kümmern, mit essen kochen usw weil die Eltern immer arbeiten waren. Das ist auch nicht Sinn der Sache.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
7 Antwort
und wir sind damit zu fünft klar gekommen, auch wenns ab und an mal ärger wegen der badbenutzung gab, grade als meine schwester und ich dann älter waren nen Wäschetrockner hatte meine mutter nie und wird sie sich auch nich anschaffen...ich mir im übrigen auch nich, auch wenn ich keinen garten und somit mehr platz habe, die wäsche draußen aufzuhängen sie hat immer alles trocken bekommen für alle 5..sei es nun draußen bei entsprechendem wetter oder eben im keller dann und wie gesagt..mein Großeltern lebten noch weit "spartanischer"..mein opa starb vor 11 jahren, seitdem is meine Oma alleine und groß was verändert hat sich eigentlich nich bei ihr..kein neues bett, kein neues bad, keine neue küche, kein neues Wohnzimmer..is zu 90% noch alles so, wie vor 27 jahren..lediglich nen neuen Fernseher hat sie sich mal zulegt..aber erst, als ihre röhre nach zig jahren den geist aufgab..ne neue Schrankwand für tausende von € kaufte sie, als mein opa noch lebte..das gute stück müsste jetzt auch um die 15 jahre alt sein..sie kaufte sich ma ne neue Couch fürs Wohnzimmer oder ma nen neuen schrank für die Veranda, aber mehr dann auch nich..neuen Bodenbelag oder so Fehlanzeige.. und bei den Großeltern meines mannes war es noch "schlimmer"..keine dusche..wasserboiler in nem bad, was man als solches gar nich so bezeichnen kann..zähne putzen sich beiden und gewaschen haben sich die beiden am Waschbecken in der küche, die ebenfalls sehr "alt" eingerichtet war..dunkelbraune bodenfliesen, uralte holzanrichten, n uralter herd..is man im haus, könnt man meinen, man is zig jahre zurück in der zeit.. und u.a. genau deswegen, fahren wir auch oft mit mausi dahin..die beiden leben zwar nich mehr, aber das haus is immer noch im Familienbesitz und am Innenleben hat sich auch nix verändert genau wie bei meiner Oma..damit sie eben auch mal sieht, dass nich alles selbstverständlich is..und wenns die warme Heizung is, für die man erst runter in keller und heizen muss, damits oben warm is..oder es eben mal kein fernsehen gibt, weil gar keiner da is oder außer zdf und ard nix anderes empfangen werden kann..
gina87
gina87 | 06.08.2014
8 Antwort
Wir hatten auch Holzofen und holz hat da jeder vom keller hoch geholt, aber als arbeit sah ich das damals nicht an, auch beim holz machen war ich mit meine cousins dabei, hat doch spaß gemacht genauso wie ich gerne beim honig herstellen geholfen habe ! Ich versuche auch meine Tochter jetzt zu erziehen das mal der haushalt nicht wirklich arbeit ist sondern eben zum leben dazu gehört u noch mach sie alles gerne mit ;-) Is auch jetzt so das wenn wir bei meinen ellis sind, wir dort essen ich mit abräume u wenn meine mum dann mit meiner tochter raus geht ich schnell abwasche oder auch mal durchsauge wenn ich weiß sie hatte das eh vor!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
9 Antwort
Ich bin 89 geboren, also schon in eine modernere Zeit, aber das hat mich nicht davor "bewahrt", dass ich nicht mithelfen musste. 2000 ist meine mum alleinerziehend gewesen, ich ab da an dann ein Schlüsselkind, und somit hatte ich gar keine andere Wahl als mitzuhelfen. Meinem Bruder bei den Hausaufgaben helfen, staubsaugen, mit dem hund raus, Zimmer sauber halten, spülen und mit 12/13 hab ich auch gekocht.Musste also eigentlich alles machen was so anfällt. Mit 14 hab ich anfangen mit Zeitung austragen und mit 16 hatte ich nen minijob neben dem Abitur. Natürlich hat es auch genervt aber heute kann ich von mir behaupten, dass ich ein sehr selbstständiger Mensch bin. Bei meinem Sohn werde ich es ähnlich handhaben. Er soll wissen, dass es bestimmte Dinge gibt, die man zu erledigen hat und wie er sich selber versorgen kann. Ich bin zwar für immer Mama aber nicht für immer Haushaltshilfe.
gaga89
gaga89 | 06.08.2014
10 Antwort
Zeitung habe ich auch viele Jahre ausgetragen und in den Ferien einen job suchen war auch selbstverständlich
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
11 Antwort
Ich bin 90 geboren und obwohl ich das jüngste von 3 Kindern war, habe ich bereits mit 14 für 4 Wochen den kompletten Haushalt übernommen als meine Mutter auf Kur musste. Das hieß kochen, waschen, bügeln, putzen und nebenbei auch noch Schule. Und in Haushalt mitgeholfen mussten wir alle schon immer. Der eine tut halt Staubsaugen der Anderer kümmert sich um dem Müll und einer macht halt immer das Bad sauber oder bereitet das Abendessen zu. Für uns war das halt so und bei meinen Kind werde ich das auch so machen. Klar war es nicht immer toll, doch dadurch war ich schon in der Lage mit 16 Jahren mein eigenen Haushalt ohne Probleme zu führen. Und unserer Mutter hatte einen absoluten Putzfimmel also hieß es richtig gründlich sein oder es nochmal machen bis es glänzt
Tattooflower24
Tattooflower24 | 06.08.2014
12 Antwort
Ich bin 73 geboren im osten , wir hatten noch nicht Telefon . Verwöhnt würde ich meine Kinder nu nicht nennen vielmehr geht es mir darum das meine Kinder es besser haben als ich, wenn so dran denke das freunde von mir damals noch nicht mal nen Kol hatten sorry da bekomm ich eher nen hals die heutigen Kinder verwöhnt zu nenn, es iss ja wohl klar, das die nach folgene Generation solche zustände nu mal nicht kennen lernen soll.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
13 Antwort
ich bin 89 geboren und musste als kind gar nicht mithelfen. wir waren einfach kinder. beide eltern zwar berufstätig, mein vater sogar nur am wochenede für eine nacht und einen halben tag zu hause bevor er in pension ging. wir gingen nach der grundschule in einen hort. mein bruder später aufs internat. wir waren einfach kinder, haben gemacht was wir wollten und hatten keine verpflichtungen, die den haushalt betrafen, unsere betten würden gemacht. der tisch von den eltern abgeräumt. finde das auch richtig so. ich hab gern freiwillig geputzt, weil ich es wollte, das durften wir natürlich auch. ich finde uns nicht verzogen, ich wohne seit ich 6 bin allein, bin mittlerweile seit 2 jahren mami, alleinerziehend und habe eine tochter mit autismus verdacht, ich habe einen putzfimmel, sauge u. wische jeden tag, putze täglich das bad, bring täglich den müll raus, kochen abwaschen sowieso. find ich völlig normal und bin der meinung, dass zeiten sich nun mal ändern. meine tochter wird auch "frei" aufwachsen ohne pflichten im haushalt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
14 Antwort
*edit: seit ich 16 jahre alt bin allein
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
15 Antwort
Ichvbin Jahrgang 86. Mein großer Bruder und ich haben immer im Haushalt helfen müssen. Sei es die Spühlmaschine ausräumen, bei den Einkäufen tragen helfen, treppen Putzen oder staubsaugen. Ich habe bei meiner Oma und Uroma auch hin und wieder die Treppen geputzt. Ich hatte keinen nebenjob in der jugend gehabt aber ich hatte immer mein Taschengeld gespart. Meine Mama ist Jahrgang 58 und sie erzählte mir das sie wäsche im Waschkeller mit Hand wuschen und alle 2 Tage der Eismann kam um Eisblöcke für den Kühlschrank gebracht haben. Wasser wurde aufgekocht und damals in eine metallwanne gegossen um einmal in der Woche zu baden. Lg
Babyschildi
Babyschildi | 06.08.2014
16 Antwort
@Babyschildi So hat meine Oma auch die Wäsche gewaschen unterm Dach in einem riesigen Bottich mit Waschbrett, Baden konnten wir bei meiner Oma als wir dann älter waren nicht mehr, sie hatte kein Badezimmer, nur ne Toilette und es gab in der Küche ein kleines Becken wo kaltes Wasser raus kam.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
17 Antwort
@Aurora39 Jip bei uns im Haus gibt es eine solche Wohnung auch noch die jedoch nicht mehr vermietet wird. Toilette draußen im Gang in der Küche ein Holz kohle Ofen. Keine Dusche oder Badewanne. Im nachhinein wurde ein kleiner Umlauferhitzer eingebaut und Gasöfen in 2 der 3 Zimmer.
Babyschildi
Babyschildi | 06.08.2014
18 Antwort
Ich komme auch aus ostdeutschland u bin 30jahre meine eltern hatten bis 1995 weder warmwasser noch heizung geschweige eine toilette ...gewaschen wurde bis 93 mit der wm66 obst u gemuse wurden eingeweckt u vorher aus dem garten muhsam geerntet. 95 gab es dann den ersten luxus eine toilette neben der kuche u in der kuche eine dusche luxus pur fur uns dafur mussten die kohlen u holz. ab jetzt in. die. 3 etage geschleppt werden .ab 98 sind wir dann in dann in der westwelt angekommen mithelfen musste ich fruh da meine mutter auf grund psychischer probleme paar wochen im jahr weg war u da bei uns es so war das man als madchen alles machen muss blieb der haushalt komplett u mir kleben sowie die gesamten einkaufe wenn sich meine mutter erholt brauchte ich so gut wie gar nichts zuhause machen.dafur bei d großeltern die hatten eine wirtschaft u wir sind jedes wochende da gewesen das hab ich fruher gehasst u jetzt wurde ich es meinen kindern wunschen denn wir sind trotz harter arbeit auf dem land so unbeschwert aufgewachsen u haben die natur verstehen gelernt wussten was ganz u ente ist dass sie da sind zu essen u das sie vorher schlachten muss ach jaa schwarm
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.08.2014
19 Antwort
@grinsekuchen ja tiere hatten meine Großeltern auch immer...enten, gänse, Flugenten, Hühner, Kaninchen, als ich noch ganz klein war noch n schwein..vor meiner zeit noch Pferde usw... wir haben auch immer tatkräftig mitgeholfen wenn schlachtezeit war und hatten damit nie Probleme... ich weiß noch wie meine Oma unten im keller auf der umgedrehten blechwanne die mit nem alten laken abgedeckten enten und gänse bügelte, um die federn und die Daunen leichter rauszubekommen für die betten...das Bügeleisen lag zuvor in der glut vom ofen damits schön heiß is.. heute, mit fast 88 jahren und seit 11 jahren alleine, hat sie noch paar Hühner rumzulaufen und paar Kaninchen im stall sitzen..und mausi holt liebend gerne die eier ausm Hühnerstall und hilft genauso mit beim schlachten, wie wir damals.. und auch sie hat da keinerlei berühungsängste oder ekel...im Gegenteil... mein vater und ich haben nen Jagdschein und sie kommt öfters mal mit wenn wir rausfahren..und auch da hilft sie mit großer Begeisterung mit, ein stück aufzubrechen, auszunehmen und zuhause dann abzuziehen und zu zerteilen.. dabei fragt sie einen regelrecht löcher in den bauch..schon von anfang an...und im spuren lesen macht ihr mittlerweile auch keiner mehr was vor :-)
gina87
gina87 | 07.08.2014
20 Antwort
Ich bin 79 geboren und musste erst als Teeny im Haushalt helfen. Angefangen hab ich mit dem Abwasch, dann musste ich mein Zimmer selber putzen, dann auch mein Fenster, meine Wäsche bügeln und alle paar Wochen auch mal die Wäsche sortieren. Einfache Gerichte kochen hab ich allerdings freiwillig gemacht. Auch war ich regelmäßig alleine einkaufen. Sicherlich hats mich genervt, welcher Teeny hilft schon freiwillig und freudig im Haushalt. Im Nachhinein find ich es aber gar nicht schlecht, dass ich rangezogen wurde und einiges lernte. Wenn ich mir heute manche junnge Frauen angucke, die nicht wissen, wie ne Wama bedient wird, nicht wissen, dass es weitere Gerichte als Sandwich und Tütensuppe gibt und oft im Chaos versinken, weil sie von Mama alles in den Popo gepudert bekamen, bin ich ganz froh, dass ich die grundlegenden Dinge eines Haushaltes gelernt hab.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.08.2014

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