Zuviel Wind um die Schwangerschaft?

Waikiki
Waikiki
03.02.2014 | 39 Antworten
Heutzutage gibt es ein schier endloses Regelwerk, an das man sich halten soll wenn man schwanger ist. Was man essen und nicht essen soll, wie viel man sich bewegen darf, Stoffe in welcher Menge noch konsumiert werden dürfen. Dazu kommen noch die modernen medizinischen Möglichkeiten, wie Nackenfaltenmessung oder Fruchtwasseruntersuchung, die manche werdende Mutter vor Sorge in den Wahnsinn treiben. Und 20 Verwandte und Freunde, von denen jeder einen anderen Ratschlag hat.

Aber Frauen bekommen doch schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte Kinder, ganz ohne Ultraschall und veränderte Essgewohnheiten.

Was sagt ihr dazu? Wird heute um eine Schwangerschaft einfach zu viel Wind gemacht, oder sind alle Verbote und Untersuchungen aus gutem Grund da? Welche "Verbote" haltet ihr für verzichtbar? Was hat euch in eurer ersten Schwangerschaft regelrecht verrückt gemacht?

Ich freue mich auf Eure Meinung!

P.S.: Es geht hier NICHT darum der ein oder anderen Mama Vorwürfe zu machen, wenn sie in der Schwangerschaft etwas getan hat, was ihr für unverantwortlich haltet, sondern um einen Austausch wieviel Druck und Verbote um eine Mutter und ihr Baby noch verträglich sind!

Die Frage kam von Zenit, vielen Dank!

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39 Antworten

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39 Antwort
jeder werdenden Mama sollte es selbst überlassen sein in wie weit sie die med.Vorsorge in Anspruch nimmt und ich glaube das eine werdende Mutter spürt ob es Ihrem Kind gutgeht oder es Probleme gibt.Natürlich sind manche Dinge wichtig und damals hätten viele Schwierigkeiten durch Vorsorge vermieden werden können aber heute ist es wie mit vielen anderen Dingen auch der finanzielle Aspekt der die FÄ.unnötige Tips oder auch Druck auf die Frauen oder Paare ausübt.
Biene-Maja78
Biene-Maja78 | 07.03.2014
38 Antwort
Die medizinische Bereung in der SS ist heute richtig gut.Da sollten wir nicht auf hohen Niveau jammern. Sondern dankbar sein, das wir in einem Land leben, wo es selbstverständlivh ist, sich sorgsam um seine Schwangeren zu kümmern. Was mir total auf den Pinsel geht, ist der mega Tam Tam der gemacht wird, wenn das Kind da ist.Hunderte Kurse, wie geh ich artgerecht mit meinen Kind um.Das Baby wird dann schon vonTermin zu Termin gezogen.Tausende von Eltern Ratgebern, die uns erzählen WIE wir unsere Kinder erziehen sollen.DAS verunsichtert viele. Schlimm finde ich auch, das heute der Kinderwagen zum Statussymbol mutiert.UND da geht der wettkampf erst los.......DAS finde ich viel bedenklicher. Ich hatte eine sehr komplizierte Schwangerschaft.Hätte ich nicht den heutigen Stand der Medizin in Anspruch nehmen können, hätte ich keine 5Jahre alte Tochter.....
zickizacki69
zickizacki69 | 08.02.2014
37 Antwort
Jetzt hab ich irgendwie das Thema verfehlt :-) Meine FÄ ist eher vom älteren Schlag und hat noch so Vorschläge im Petto wie Reistage bei Wassereinlagerung... Man muss ja nicht auf alles hören.
Tine2904
Tine2904 | 06.02.2014
36 Antwort
Meine Schwester ist 68 zur Welt gekommen, da war meine Mutter 17. Was sie da zu hören bekommen hat, war echt unterirdisch. Angefangen von "Stillen schadet dem Kind", bis hin zu "wir betreuen ihr Kind erst mal ohne sie, so wie sie drauf sind verwöhnen sie es ja gleich von anfang an". Und meine Mama war damals in einem Geburtshaus bei Nonnenschwestern. So viel zum Thema "back to basic". Das ist auch nicht immer das gelbe vom Ei. Ich habe eine super tolle Hebamme, der ich 100%ig vertraue und sie hat mir auch beigebracht auf meinen Körper zu hören. Das ist heute aber nicht mehr so einfach. Man bekommt so schrecklich viel eingeredet. Ich hatte auch so eine Erfahrung. Ich war mit meinem Mann beim Babywatching. Also 3D ohne medizinische Indikation. Für meinen Mann war das ganz toll. Jedenfalls riet mir der Arzt beim Vorgespräch tatsächlich, ich solle mich im Falle eines Kaiserschnitts gleich sterilisieren lassen. Da war ich 30!!!! Wegen meiner Vorgeschichte wäre das wohl ratsam. Außerdem hab ich eine chronische Krankheit und könne bei den zwei Kindern ja schon nicht garantieren, dass ich mich 100%ig um sie kümmern könne. Das hat mich so geschockt, dass ich nichts dazu sagen konnte. Der 3D war aber ganz toll. Ich finde es gut, dass es so viele Möglichkeiten gibt. Gerade bei der Geburt finde ich den medizinischen Vortschritt super. Auch bei Kinderwunsch der nicht so einfach erfüllt werden kann bin ich froh, dass wir Möglichkeiten haben. Ich schaue auch einfach gerne meinem Baby beim US zu. Ich habe aber auch keine zusätzlichen Untersuchungen gemacht. Wenn ich aber das Gefühl hätte es stimmt was nicht, gehöre ich auch zu den Menschen die zum Arzt gehen und es checken lassen. Zugegeben aber auch nur aus dem Grund, weil ich bei sowas den Ärzten eher traue. Ist schwierig und muss eh jeder für sich entscheiden.
Tine2904
Tine2904 | 06.02.2014
35 Antwort
Ich glaube nicht, dass Frauen . Ich denke sogar das genau das Gegenteil der Fall ist. Man muss sich ja nur mal anschauen, was man so im Internet alles an"Horror"-stories findet. Ich glaube, dass sich Frauen dadurch viel zu sehr verunsichern lassen. Und wie manche vor mir schon schrieben, dass heutzutage jegliches eigenes Körpergefühl verloren geht. Auch hier schreiben ja manche Frauen Wieviel Angst sie davor haben, dass i-etwas schief gehen könnte, anstatt sich einfach mal drauf zu freuen was auf einen alles zukommt. Auch wenn ich finde, dass man schwangeren viel zu viele Verbote aufbrummt, finde ich es trotzdem ganz nett, wie sehr so eine Schwangerschaft thematisiert wird. Ich hab mich fast nie mehr umsorgter gefühlt, als zu Zeiten meiner Ss. Und was ich auch ganz doof finde ist der spruch, du bist Ss nicht krank. Natürlich sollte man sich nicht für jedes wehwechen anstellen aber ich denke trotzdem, dass man es einer schwangeren gönnen könnte ihr in dieser Zeit bestimmte Dinge abzunehmen und sie vllt etwas mehr als sonst zu umsonst umsorgen. Danach wird sie nämlich diejenige sein, die zu versorgen hat.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.02.2014
34 Antwort
ich glaube auch nich, dass früher alles besser war...wie BLE09 schon schrieb...anders, klar...aber besser? wenn meine Oma manchma so erzählt hat..ihre kinder wurden 48, 50, 58 und 63 geboren.. ich würd ehrlich gesagt nich tauschen wollen... die Aufklärung damals war halt anders und nich so umfangreich gegeben wie heute, sodenn es überhaupt eine gab..da lief ne SS eher nebenbei und es wurde nich son wind drum gemacht wie heute aber auch kinder aus diesen zeit hatten Krankheiten, Behinderungen..oder sind an solchen verstorben..oft auch die mütter unter der Geburt usw... 3 von 4 kindern bekam meine Oma zuhause..alleine..ohne Arzt, Hebamme oder sonst wen...und bei einem meiner onkel wäre es fast zu spät gewesen, wenn nich glücklicherweise ein Arzt im ort ansässig war, der ihn und Oma gleich ins kh schickte..der war ein Frühchen und hätte es wohl nich überlebt, wenn meine Oma nich so schnell gehandelt hätte und binnen von Minuten nach der hausgeburt, zum Arzt gegangen wäre...die medizinischen Möglichkeiten damals, sind mit der heutigen auch kaum vergleichbar..da gabs bestenfalls n wärmebett aber das wars dann auch..sone intensivmedizinische Überwachung, evtl. erforderliche Medikamente usw hatten sie nich bzw selten... sie hatten unwahrscheinliches glück, dass er keine weiteren schäden davongetragen hat...
gina87
gina87 | 06.02.2014
33 Antwort
@moggl35 "Manchmal hab ich das Gefühl, daß sich werdende Muttis, vor allem beim ersten Kind, aufführen als hätten sie das Ei des Kolumbus entdeckt, oder sie wären zumindest die Ersten die das mit der Schangerschaft/Geburt hinkriegen" ... meine eigene SS war die erste SS, die ich hautnah erlebte. Mein eigener Babybauch war der erste Babybauch, den ich jemals nackt sah und angreifen konnte. Ich habe keine Geschwister, daher auch keine Neffen/Nichte, und ich war im Freundeskreis mit 36 die erste, die ein Kind bekam. Klar war ich aus dem Häuschen! Ich hatte einml im leben mal ein Baby gewickelt, und sonst noch nie was mit Babys zu tun gehabt! Klar hab ich alles gelesen, wo hätt ich mich denn sonst informieren sollen???
BLE09
BLE09 | 06.02.2014
32 Antwort
Naja, es sind früher viel mehr Kinder auf die Welt gekommen, mangels Verhütungsmöglichkeit. Und davon sind auch viele gestorben. Heutzutage, mit den großteils "geplanten" wenigen Kindern ist natürlich auch der Aufwand pro Kind gestiegen- es ist geplant, sehr wertvoll, es muss gesund sein/bleiben, etc... Früher kamen sie eben einfach als Folge des Sex, ob man wollte oder nicht. Klar wurden sie dann meist sehr geliebt - und es gab viele, die an Krankheiten etc... gestorben sind. Auch viele Mütter haben das Gebären nicht überlebt. Ob das damals sooo viel besser war? Anders eben, aber besser? Man hat eben nicht so umfangreich gewusst, was gut/schlecht ist in der SS. Aufgrund der zu erwartenden vielen, nicht absehbareb SSen konnte man sich auch nicht so fulltime mit der SS beschäftigen, es musste nebenher laufen. Heute bedeutet Kind: Probleme im Job / Kinderbetreuung/ Wiedereinstieg/... Damals zwar auch, aber da es die Mehrheit der Frauen betraf, war es nicht so was besonderes....Heutzutage gibt es viel mehr Frauen, die 1 bis kein Kind haben. Klar wird da SS und Kind haben immer mehr zu etwas Besonderem.... Es ist, wie es ist. Blöd stellen geht nicht und hilft auch nicht weiter ;)
BLE09
BLE09 | 06.02.2014
31 Antwort
Ja, ich finde es wird zu viel Wind darum gemacht. Ich habe drei gesunde Kinder, obwohl ich niemals auf eine besondere Ernährung geachtet habe. Habe mir nicht den Schinken verboten weil.... oder die Salami weil....Dann keine Innereien oder Pilze usw. Habe keine Folsäuretabletten bekommen. Ich habe mich nach gesundem Menschenverstand ernährt. Dass Alkohol schädlich ist weiss jeder, das Gleiche gilt fürs Rauchen. Da war ich dämlicher und hab in den ersten beiden Schwangerschaften geraucht, ist nicht zu ändern, war doof von mir, weiß ich selber. Trotz allem sind meine beiden Großen gesunde, intelligente Kinder geworden. Manchmal hab ich das Gefühl, daß sich werdende Muttis, vor allem beim ersten Kind, aufführen als hätten sie das Ei des Kolumbus entdeckt, oder sie wären zumindest die Ersten die das mit der Schangerschaft/Geburt hinkriegen
moggl35
moggl35 | 05.02.2014
30 Antwort
@Zenit Wie gesagt, ich finde es richtig, dass es da, wo wirklich erhärtete Verdachtsmomente bestehen, weiter geforscht wird. So, wie es bei Euch gemacht wurde. Man wollte erst sicher sein und da sind die Untersuchungen absolut angebracht gewesen. Ebenso finde ich gut, dass eben jetzt in Deiner SS der FA eben nicht zu übersteigerter Hysterie rät. Aber Ärzt, wie Du jetzt hast, sind, nach dem, was man so manchmal erlebt und vor allem hört, leider viel zu selten. Da werden Untersuchungen angefangen, Panik verbreitet und weitere Diagnosewege gleich ausgeschlossen, um zu handeln. Sowas macht mich extrem wütend und ich würde mir mehr Ärzte wünschen, die nur dann weitere Untersuchungen raten, wenn es wirklich Gründe gibt. Ein anderes Beispiel ist der Zuckerbelastungstest. Mein alter FA war im Urlaub und ich musste zur anderen FÄ im Ort. Die bestand auf den Zuckerbelastungstest, natürlich mit Geld auf den Tisch und ich wollte von ihr wissen, welche meiner Werte denn auf eine mögliche Diabetes hinweisen. Riesen Debatte, wie leichtsinnig ich sei, dass ich da an den Unt5ersuchungen zweifle. Ich sagte ihr, dass ich das mit meinem FA bespreche, wenn er wieder da ist. Der schüttelte nur den Kopf und meinte, es gäbe in meinen Ergebnissen keine Ansätze, die ihn vermuten ließen, dass da eine SS-Diabetes vorläge. Und sollte er da einen Verdacht haben, würde er mich direkt zum Diabetologen überweisen. Aber er verweigerte sich, den Zuckerbelastungstest zu machen. Das wäre, in seinen Augen, nur Geldschneiderei. Leider gibt es diesen FA nicht mehr. Ich hätte ihn auch gern in meiner letzten SS mit meinem Kurzen gehabt.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 05.02.2014
29 Antwort
@Moppelchen71 Unfassbar! Deine eigene Geschichte genauso wie dass was deiner Freundin passiert ist. Ich weiß nicht, ich glaub ich hätte meinem Ärger über diese Ärzte dann doch mal Luft machen müssen... Ich finds gut dass ihr euch dagegen gewehrt und auf euren eigenen Körper vertraut habt!
Zenit
Zenit | 04.02.2014
28 Antwort
@Moppelchen71 Absolut grausam und zum Kopfschütteln! Dass Deine Freundin sich da nicht hat reinreden lassen, zeugt von unwahrscheinlicher Willenskraft und von viel Mut . Ich möchte nicht wissen, wie viele Frauen spätestens bei der Zweitmeinung einer Spätabtreibung zugestimmt hätten. Da läufts mir eiskalt den Rücken hinunter :(
andrea251079
andrea251079 | 04.02.2014
27 Antwort
Ein perfektes Beispiel für MANCHMAL zu viel, ist eine Freundin, die früher hier sehr aktiv im MW war und mit der ich vorhin telefonierte. Sie gab mir die Erlaubnis, zu ihren "Erlebnissen" hier etwas zu schreiben. In ihrer zweiten SS "entdeckte" der FA Unstimmigkeiten. Ihr Kind sei entwicklungsverzögert, viel zu klein und äußerte den dringenden Verdacht von entweder T13 oder T18. In der 16. SSW wollte man sie zu einer Chorionzottenbiopsie drängen, die man aussagekräftig nur bis zur 13. SSW macht. In der 16. SSW wird die etwas sicherere Amniozentese durchgeführt, doch die besprach man nicht mit ihr. Sie verweigerte die Einwilligung zur Chorionzottenbiopsie und bekam von ihrem FA gleich eine Überweisung zur Spätabtreibung, obwohl für sie außer Frage stand, ihr Kind zu bekommen. Erst recht nicht auf so schwammigen Vermutungen, ohne wirkliche Nachweise. Die Reaktion des FA, auf ihre Ablehnung, waren schwerste Vorwürfe, wie egoistisch sie sei und dass sie ihrem älteren Kind auch etwas antun würde, wenn sie dieses schwerstbehinderte Kind bekäme. Sie holte sich eine Zweit- und Drittmeinung ein. Nur ein Arzt machte sich die Mühe, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Die anderen stützten sich primär auf die Meinung des ersten FA. Immer wieder wurde ihr, bis auf von dem einen Arzt, zur Spätabtreibung geraten. Sie entschied sich, in Absprache mit ihrer Hebamme, gegen weitere ärztliche Untersuchungen und erwähnte, aufgrund der zu befürchtenden Panikmache, in der Geburtsklinik nichts von dem vorangegangenen Theater. Durch all das, war sie nervlich so am Ende, dass sie die SS in keinster Weise mehr genießen konnte und ab der 16. SSW psychisch regelrecht auf dem Zahnfleisch ging. Bis auf ein Arzt und die Hebi, wollten ja schließlich jeder dieses Kind töten und hackte auf ihr herum, wie verantwortungslos sie sei, wenn sie das Kind austrägt. Entbunden hat sie einen gesunden Sohn, der deshalb zu klein war, weil man sich einfach bei seinem ET verrechnet hatte. Er war 3 Wochen in der Entwicklung zurück, weil er erst sehr viel später gezeugt wurde, als die pauschale Formel der Ärzte es bestimmte. So ging sie auch 3 Wochen über ET, bis der Kleine geboren wurde. Nach der Geburt konfrontierte sie den FA, der ihr so massiv zusetzte, den Kleinen abtreiben zu lassen und sgte, sie hätte ihr gesundes Kind abgetrieben, hätte sie auf ihn gehört. Seine Reaktion war zum Kopf schütteln. Es hätte aber sein können, dass das Kind krank wäre und überhaupt, sie sei doch noch jung. Hätte sie dieses Kind nicht bekommen, wäre sie immerhin noch gut in der Lage gewesen, ein anderes Kind zu bekommen. Wäre der Kleine schwerstbehindert gewesen, wie man ihr prophezeite, wären die Untersuchungen sicher gut gewesen. ABer so hat man eine gesunde SS in einen Albtraum verwandelt, die einem gesunden Kind das Leben gekostet hätte, wäre die Mutter nicht stark und selbstbestimmt geblieben.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 04.02.2014
26 Antwort
was ich damals noch total bescheuert fand, waren die ganzen zusatzpräparate zu denen mir meine erste Ärztin geraten hat..weil ich mitm ersten Kind schwanger war und es demzufolge nich besser wusste, folgte ich ihrem rat und nahm das zeug ne weile, bis es mir zu doof wurde... ich hab Tabletten, Pülverchen und was es sonst noch alles gab in mich reingestopft...jenseits von gut und böse...wurd mir dann zu blöde und mit über 60€ im Monat auf dauer auch zu teuer... mein neuer doc schüttelte nur mitm kopf als ich ihm die ganzen Präparate aufzählte und meinte, dass das totaler Humbug wäre und ich mir das hätte sparen können.. son dreck, den es bei ihren Schwangerschaften gewiss ich war froh gewechselt zu haben und fühl mich bei meinem doc seitdem sehr wohl...störte und stört mich auch nich, dass es n mann is ..er hat zwar ne leicht komische art, aber steht einem auch rede und antwort wenn man fragen, egal welcher art hat und nimmt sich dafür auch entsprechend zeit...und Untersuchungen die freiwillig sind, lässt er auch so und drängt durch Panikmache oder so niemanden dazu und guckt einen nich doof an, wenn man diese ablehnt...
gina87
gina87 | 04.02.2014
25 Antwort
JA ich stimme definitiv zu ... hab selber grade ein ernährungsratgeber bekommen, ich darf weder salami noch schinken essen , schokolade in maßen und fette am besten gar nicht . dazu hab ich noch vitamintabletten bekommen die ich einmal täglich nehmen ... das hat meine mutter alle nich beachtet bzw wustte damals noch gar nix davon ... und ich lebe , bin kern gesund uund fühle mich gut dabei also mein gott was soll der aufriss
susimama5594
susimama5594 | 04.02.2014
24 Antwort
ich hab diverse Untersuchungen damals auch nur machen lassen, damit wir vorbereitet sind, falls irgendwas gewesen wäre.. die nackenfaltenmessung war n kurzer us, blut wurde mir dafür auch nich in Unmengen abgenommen und arm bin ich von dem bißchen, was der test gekostet hat auch nich geworden.. und die 2x zuckertest während der ss hab ich auch überlebt zur feindiagnostik war ich in der 23.ssw...auch die ließen wir nur machen, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.. wir haben hier zwar ein kh mit kindersstation, aber hätte es während der ss Auffälligkeiten gegeben, hätten mich zur Entbindung da keine zehn Pferde reinbekommen...auch wenn ich meine tolle Hebamme dann nich bei der Geburt dabei gehabt hätte, so hätte ich mich definitiv für ein anderes kh mit Kinderstation entschieden, auch wenn sich irgendwelche Auffälligkeiten am ende in luft aufgelöst hätten.. die Wahl des Krankenhauses, wenn während der ss irgendwas gewesen wäre, spielte da bei uns die primäre rolle.. lediglich meine erste Ärztin, bei der ich bis zur 22.ssw war, hat bei jedem mal us gemacht, obwohls im nachhinein gesehen dafür keinerlei gründe gab...der doc zu dem ich dann wechselte, machte bedeutend weniger us und hält sich, sofern alles okay is, auch i.d.r. an diese 3 normalen Untersuchungen laut mutterpass und macht sonst nich mehr, was ich auch nich sonderlich schlimm fand vielmehr ärgerte ich mich über meine erste Ärztin, die mir, als ich nach Adressen von Hebammen fragte und wissen wollte, ob sie ggf eine empfehlen könne, an den kopf knallte, dass ich sowas nich bräuchte, sie ja 7 kinder ohne auf die welt gebracht hat und das alles nur geldmacherei sei usw... diese Ansicht schockte mich bald mehr, als diese Panikmache von den ärzten, wie man sie, wie hier ja auch, vielfach hört... ich fand meine Hebamme, die ich mir dann letztenendes selber aussuchte, super toll und hät sie nich missen wollen..nich, weil ich sonst was für panik schob während der ss..das hab ich eigentlich nie...sondern weil sie einfach schon sowas wie ne beste Freundin war, die ich immer um raten fragen konnte, deren kurse richtig toll waren und die auch bei der Geburtsbegleitung und der Nachsorge usw richtig toll war...wir hatten lustige kursabende bei ihr die ich nich missen wollen würde und ich finds sehr sehr schade, dass sie aus Kostengründen leider komplett aufgehört hat...wär ich zum 2.mal ss und sie würde den beruf noch ausüben, wäre ich auf jeden fall wieder bei ihr in Betreuung und würde dann die meiste vorsorge wohl auch bei ihr machen lassen, anstatt jedesmal, trotz Termin, teilweise stundenlang beim doc im Wartezimmer zu hocken
gina87
gina87 | 04.02.2014
23 Antwort
Ich finde gut das man viele Möglichkeiten hat, aber jeder sollte für sich überlegen ob man diese auch in Anspruch nimmt. Bis auf die regulären untersuchen haben wir nur das organscreening gemacht, zum einen weils ein echt schöner Ultraschall ist und man sein Baby so schön sieht und zum anderen weil ich, wenn was gefunden worden wäre meinem Baby direkte medizinische Hilfe nach der Geburt ermöglichen wollte. Die anderen Test wollten wir nicht machen lassen, weil ich zum einen nichts von Wahrscheinlichkeiten halte und zum anderen weil es ohnehin nichts geändert hätte. Auf Alkohol, Zigaretten, rohes Fleisch und rohe Eier hab ich verzichtet. Über Sushi habe ich mit meinem Arzt gesprochen und der meinte ich könnte auch weiterhin beim Japaner meines Vertrauens essen gehen. Man kann auch alles übertreiben. Über das schwer heben haben mein Arzt und meine Hebamme beide gesagt, man soll jetzt keine ungewöhnlich Schwere Lasten tragen. Mein Körper IST daran gewöhnt das ich in der zweiten ss die große durch die Gegend trage und das es dem Baby nichts ausmacht. Ich bin echt schockiert was hier manche so von ihren Ärzten zu hören bekommen. Ich könnte kein zweites mal zu so einem Arzt gehen.
Leyla2202
Leyla2202 | 04.02.2014
22 Antwort
@Zenit Ja, von vielen Ärzten wird bewusst das Urvertrauen zerstört. Als ich die FG hatte, war mein Mann mit beim Arzt. Er stellte fest, dass der Herzschlag des Kindes nicht vorhanden war und die Entwicklung etwa der 6. SSW entsprach. Also war davon auszugehen, dass das Herz gar nicht angefangen hat zu schlagen oder nur kurz schlug, weil ein schwerer Defekt vorlag. Da ich Ovu-Tests hatte, wusste ich genau, wann mein ES war. Dieser verschiebt sich bei mir immer etwas nach hinten. ABer durch die Tests wusste ich eben, dass ich rechnereisch erst in der 9. SSW war. Ließ der Arzt sich gar nicht drauf ein. Ich könnte mich ja vertan haben. Er könnte nur nach Datum der letzten Regel gehen, das sei wenigstens genau. Wie kann das denn genau sein, wenn sich dabei eine 10. SSW errechnet? Ich sagte ihm frech, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich ihm ein von mir individuell und zu meiner tatsächlichen SSW berechnetes Datum meiner letzten Mens genannt. Dann die Diskussion, weil ich mich weigerte, mich ausschaben zu lassen. Solange die Fruchthülle intakt ist, droht keine Blutvergiftung oder Entzündung des mütterlichen Körpers. Aber der Arzt malte da ein Horroszenario auf, dass ich dachte, wie ginge es jetzt einer weniger erfahrenen Mutter, als mir. Auch dass sich die abgestorbene Frucht verkapseln könnte und ich dann nie wieder schwanger werden könnte, erzählte er mir. Ich habe ihn dann regelrecht ausgelacht, war wütend und fragte, ob er es so nötig hätte, seinem Kollegen die Belegbetten zu füllen, dass er schon mit den extremsten Beispielen kommt. Meine Hebi hatte Verständnis, beriet mich, sagte mir, worauf ich achten muss und wann es dabei Zeit wäre, doch in die Klinik zu gehen. Und ich habe es zu Hause geschafft. Ganz ohne Arzt und Ausschabung. Alles war gut, mein Körper hat die Natur regeln lassen. Und dann rief prompt eine Woche später die Arztpraxis an, ob ich denn jetzt langsam zur Ausschabung gehen wollte. Mein Mann war am Tel und sagte nur "Brauchen wir nicht, meine Frau hatte einen vollständnigen Abgang. Die Hebamme hat es begleitet." Als Antwort bekam mein Mann, dass die Hebamme ja nun kein Arzt sei und nicht in meine Gebärmutter sehen könnte und man würde mir dringend raten, mich doch noch ausschaben zu lassen, da ja Reste verblieben sein könnten. Mein Mann legte auf, kam zu mir und meinte nur "Jetzt weiß ich, was Dich immer so aufregt, wenn Du sagst, dass Euch Frauen die Denkfähigkeit abgesprochen wird." Das ist jetzt nur ein indirektes Beispiel zur SS, aber in den SS selbst, erlebt man viele ähnliche Beispiele, wo, wie hier oft gesagt wird, die Mutter einfach als dumm und nicht zu ENtscheidungen fähig hingestellt wird.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 04.02.2014
21 Antwort
ich es= ist es Sorry, es ist spät :D
Zenit
Zenit | 04.02.2014
20 Antwort
@Meyaa Nuja, so unwissend ist man da doch nicht, sowas lernt man in der Schule ;) Jedenfalls kann ich mich noch sehr genau dran erinnern, wie mein Bio Lehrer sich in Vererbungslehre bei Blutgruppen verloren hat :D Aber ich glaub genau dass ich es was alle hier anprangern: da sagt man ich will das, oder eben ich will das nicht - und wird einfach nicht für voll genommen. Ich glaube viele Frauen haben von Grund auf ein sehr gutes Gefühl für sich, ihren Körper und auch ihr Kind, wenn eins drin steckt. Und das wird je nach Arzt und "Beratung" auch gern mal komplett zerstört. Z.B. wenn betreffender Arzt ein paar Dollarzeichen in den Augen hat. Wenn man ganz naiv und mit Urvertrauen an so eine Schwangerschaft rangeht und dann ein Arzt einem so ne Nackenfaltenmessung aufschwatzt und das dann auch noch nicht ganz der Norm entspricht ist aus der wunderschönen Schwangerschaft direkt n halber Albtraum geworden. Und das aus gar keinem Grund... Und ja, moppelchen, auch das frühe Geteste ist ein "Auswuchs" dieser Verunsicherung. Ich muss zugeben, dass ich bei der 2. Schwangerschaft selbst so früh dran war, aber eher weil ich es schon irgendwie gefühlt hab und dann auch einen Beweis haben wollte. Mir ist klar, dass so früh zu testen auch schief gehen kann - aber vielleicht kommt dann wieder das Urvertrauen aus mir raus das sagt: Alles wird gut. Mir wärs eigentlich aber auch lieber, man würde die ersten 3 Monate nicht mitbekommen, ob man schwanger ist und wenn man dann gucken kann ist die wackelige Phase schon vorbei.
Zenit
Zenit | 04.02.2014

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