Zuviel Wind um die Schwangerschaft?

Waikiki
Waikiki
03.02.2014 | 39 Antworten
Heutzutage gibt es ein schier endloses Regelwerk, an das man sich halten soll wenn man schwanger ist. Was man essen und nicht essen soll, wie viel man sich bewegen darf, Stoffe in welcher Menge noch konsumiert werden dürfen. Dazu kommen noch die modernen medizinischen Möglichkeiten, wie Nackenfaltenmessung oder Fruchtwasseruntersuchung, die manche werdende Mutter vor Sorge in den Wahnsinn treiben. Und 20 Verwandte und Freunde, von denen jeder einen anderen Ratschlag hat.

Aber Frauen bekommen doch schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte Kinder, ganz ohne Ultraschall und veränderte Essgewohnheiten.

Was sagt ihr dazu? Wird heute um eine Schwangerschaft einfach zu viel Wind gemacht, oder sind alle Verbote und Untersuchungen aus gutem Grund da? Welche "Verbote" haltet ihr für verzichtbar? Was hat euch in eurer ersten Schwangerschaft regelrecht verrückt gemacht?

Ich freue mich auf Eure Meinung!

P.S.: Es geht hier NICHT darum der ein oder anderen Mama Vorwürfe zu machen, wenn sie in der Schwangerschaft etwas getan hat, was ihr für unverantwortlich haltet, sondern um einen Austausch wieviel Druck und Verbote um eine Mutter und ihr Baby noch verträglich sind!

Die Frage kam von Zenit, vielen Dank!

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39 Antworten

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1 Antwort
Das einzige an was ich mich gehalten habe, ist das Verbot mit Zigaretten, Alkohol und Drogen. Gut rohes Fleisch und Fisch habe ich auch nicht gegessen. Aber geräuchertes Fleisch schon. aber spezielle Ultraschalle habe ich nicht gemacht. Nur den 3d aus reiner Neugierde. Ich bin jung und meine Familie ist nicht vorbelastet. Mir ging es in jeder Schwangerschaft gut, bis auf die üblichen wehwehchen. Also warum sollte ich mich so verrückt machen? Ich finde das ganze absolut übertrieben. Klar, für Frauen mit Vorgeschichten, oder familiärer vorbelastung kann ich das ganze nachvollziehen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.02.2014
2 Antwort
Ich finde die Frage sehr gut und interessant. An sich würde ich, mit gesundem Menschenverstand sagen: Der Mensch als Säugetier ist von der Natur so gebaut und vorprogrammiert, dass es eigentlich alleine klappt. Na klar, sonst könnte sich eine Art ja nicht erhalten. Aber überall wos kompliziert ist, da passieren eben auch Fehler. Und was ist so kompliziert wie ein Lebewesen . Ganz klar, grade wenn ein neuer komplizierter Mensch entsteht passieren ganz viele Fehler. Schlimme und weniger schlimme. Die meisten schlimmen Fehler "beseitigt" die Natur von Selbst - in Form von -sehr frühen- Aborten. Es gibt aber auch Situationen, in denen "Das System" die Fehler nicht erkennt oder die nur schwach ausgeprägt sind. In so einem Fall bleibt das Baby. Ich gehe jetzt mal verschiedene Situationen durch. Situation 1: Kind ist gesund. In den meisten Fällen kann das Baby komplett gesund zur Welt kommen. Überwiegend ist auch die Geburt total problemlos (An der Stelle sei erwähnt: In Holland, bei meinen Freunden, wo man quasi ausgelacht wird, wenn man zur Geburt in ein Krankenhaus geht, gibt es die meisten peripatalen Schäden europaweit.... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/43356/Niederlande-Risiken-der-Hebammen-Entbindung --> ich will damit jetzt keine HAusgeburt schlechtreden, ich hätte auch super gerne eine. Wollte es nur am Rande mal anmerken, dass es eben dieses Risiko auch noch gibt). Ales gut, kein Thema. Situation 2: Kind kommt mit einer leichten Fehlbildung zur Welt. Immerhin hat jedes 15. Neugeborene eine Fehlbildung - die natürlich nicht immer schlimm sind oder eine Behandlung notwendig machen, Fehlbildung ist so ein Begriff, der sich schlimm anhört, aber erstmal Garnichts schilmmes heißt ("Etwa jedes 15. Neugeborene wird mit einer großen Fehlbildung geboren. In Deutschland sind somit jährlich etwa 49 000 Kinder betroffen" http://www.aerzteblatt.de/archiv/52795/Fehlbildungen-bei-Neugeborenen Gehen wir in unserem Fall einfach mal davon aus, dass das Kind mit einer "harmlosen" Fehlbildung wie dem Klumpfuß zur Welt kommt. Nichts lebensbedrohliches, kann operiert werden, garkein Problem. Eigentlich. Es macht aber einen gewaltigen Unterschied, ob man davon in der Schwangerschaft erfährt und mit Sicherheit erstmal traurig ist, aber Zeit hat sich eine entsprechende Behandlung zu suchen und schon gut darauf vorberetiet ist, oder ob man, voll mit Hormonen, nach der Geburt zwar total Froh ist sein Baby zu haben aber auch sehr traurig, dass es sowas hat . Um das ganze beipsielhaft zu belegen: Meine Schwester kam mit LKGS zur Welt und meine Eltern wussten es NICHT und meine Mtuter war endlos schockiert und traurig - nicht weil sie ihr Kind nicht liebte oder schön fand, sondern weil es ihr so Leid tat! -----> Situation 3
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.02.2014
3 Antwort
Situation 3: Kind kommt mit einer schweren Behinderung zur Welt, die man aber operieren könnte. So zB schwere Herzfehler. Wenn ich mich recht entsinne kommt auf 1000 Kinder eines mit Herzfehler . In den meistne Fällen kann das vorgeburtlich beim Diagnostiker schon so gut festgestellt werden, dass man das Kind retten kann. Dh es kommt auf die Welt und die Eltern sind darauf vorbereitet, dass es vielleicht sofort operiert werden muss. Man kann einen Kaiserschnitt als Entbindungsmethode auswählen. weiß man es nicht, dann wird das entweder nicht bemerkt und das Kind stirbt vielleicht oder das Kind wird der Mama nach der Geburt weggenommen und die - total unvorbereitet- versteht die Welt nicht und ist schliimmstenfalles traumatisiert. Natürlich sind das EXTREMbeispiele und wie ich schon gesagt hab, meistens geht ja alles gut und es ist nichts. Aber man sollte darüber nachdenken . Situation 4: Kind hat unheilbare Krankheit, zB Anenzephalie, schwere Trisomie oder Hydrocephalus in frühem Stadium. Bedeutet: Kind kann nicht überleben. Wenn man das nicht weiß und bekommt das Kind.... ich denke weiter muss ich nicht sprechen. manche Mamas entscheiden sich dafür das Kind weiter auszutragen und erleben die Schwangerschaft bewusst, genießen es und haben Zeit sich zu verabschieden.... Bei andren geht das tzum Beispiel auch garnicht und es wäre klar, dass das Kind bei der Geburt qualvoll sterben und leiden würde, die können sich für einen Abbruch entscheiden und sich so auch verabschieden Nochmal zusammenfassend: Das sind Extrembeispiele. Natürlich geht meistens alles gut. Aber grade, wenn es Vorerkranungen oder andre Risiken gibt, dann sollte man doch wenigstens schauen lassen. Es geht mir jetzt selbst so, dass ich "garnicht will" dass jemand in meinen BAuch schaut, weil ich das Geheimnnis Geheimnis lassen sein will und auch Angst habe, dass der Ultraschall das Baby stört. Aber wenn wichtige Untersuchungen anstehen, die - und das steht für mich imVordergrund, nicht das Baby-TV oder mich zu beruhigen - meinem Kind helfen können! dann mach ich die. Pupsegal wie klein das Risiko auch ist. Nachher hat man es. Ich bin mir sicher, dass hier jeder irgendeine Mama kennt, bei der schonmal etwas unöschnes war . Und vielleicht kann man sich dann persönlich ausmalen was wäre, wenn die keinen Ultraschall gemacht hätte. Wie alle hätten leiden müssen. Aber... SS-Vorsorge besteht ja nicht nur aus Ultraschall. Das Folsäure und Vitamine, Eisen und Iod wichtig sind, dass ist bewiesen, daher nehme ich das ein. Sonst ernähre ich mich einfach gesund und schaue was mir gut tut. Das reicht meiner Meinung nach. Auf Koffein und Alkohol zu verzichten leuchtet mir auch ein, daher lasse ich es. Ich höre viel auf meinen Körper, ich finde, der sagt einem ganz gut, was man sollte, was nicht
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.02.2014
4 Antwort
Ich habe auch "nur" Nackenfaltmessung und 3D Ultraschall in Anspruch genommen und es keineswegs bereut. Sicher ist es so, das sagte meine Mutter mir auch, "früher gabs sowas nicht", aber ich bin froh in den Genuss gekommen zu sein und mein Baby gesehen zu haben bzw. nehm ich auch jede US Untersuchung beim Gyn wahr. Die Medizin hat sich eben in viiiiielen Bereichen weiter entwickelt, worüber wir auch sehr froh sein können, warum sollte man diese Angebote nicht auch wahr nehmen, ich würde es bei jedem weiteren Kind tun...auch wenn einige der Meinung sind das das alles nur Geldmacherei ist
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.02.2014
5 Antwort
Ich finde, daß unser Körper schon ganz gut selbst weiß, was Mutter und Kind gut tut - und was nicht. Beim Essen habe ich mich an die 1000 Ratschläge meiner Bekannten nicht gehalten. Was mir gut getan hat habe ich auch weiterhin gegessen . Zigaretten, Alkohol und Koffein habe ich vermieden - weil einem das der gesunde Menschenverstand schon sagt, daß es für ein Baby nicht gut ist. Ein Vitaminpräparat habe ich eingenommen, da mein Eisenwert eh nie so toll ist und es ja nicht schaden kann - wenn hilfts nur. An die 4 kg Gewicht, die mir einige nahegelegt haben, beim Heben nicht zu überschreiten habe ich mich nicht immer gehalten. Als ich mit dem 2. schwanger war gabs da ja noch ne ältere Schwester. Die hab ich trotzdem ab und an hochgehoben und dem Baby ist nichts passiert! Natürlich hatte ich auch das Glück keiner Risikogruppe anzugehören bzw. irgendwelche Vorbelastungen in der Familie zu haben. Ansonsten ist anzumerken, daß ich es immer wieder so machen würde. Wir sind aber alle verschieden und ich finde, daß jede Schwangere selbst entscheiden muß, was für Sie und das Ungeborene gut ist.
Ehichrist
Ehichrist | 03.02.2014
6 Antwort
Ich denke, man weiß größenteils selber was gut ist und was nicht.manches sagt der gesunde menschenverstand und manches die intuition.Aber seit der schwangerschaft, habe ich so eine lust auf cola und so geräucherte würstchen. ich trink aller paar tage mal ein glas cola und bisher habe ich mir 2 pfefferbeißer reingehauen .Es ist ein genuss , den ich mir auch gönnen möchte.Gerade beim essen ist sicher vieles panikmache.. .jeder aus der familie hat auch immer nen guten tipp parat, das nervt. sollen sie mich einfach schwanger sein lassen, ich mach das schon. Ich finde auch viele untersuchungen überzogen. ich habe schon so oft von nackenfaltenmessungen gelesen, durch die ne falsche schlußfolgerung gezogen wurde. die frauen waren völlig verunsichert.Ich gehe zu allen vorsorgeterminen, wenn aber nichts weiter auffällig ist, muss man es auch nicht mit zig weiteren untersuchungen übertreiben. man sollte die zeit einfach genießen und nicht die ganze zeit angst haben , man würde etwas falsches essen oder trinken, tun, zu viel heben, zu wenig bewegen, zu viel bewegen... hach :D
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.02.2014
7 Antwort
Ich denke schon, dass in vielen Punkten ein zu extremer Hype um die SS gemacht wird. Keine Frage, ein großes WUnder und ich bin dafür, es als solches erleben zu dürfen. Aber viele Untersuchungen sind absolut überflüssig, wenn sie pauschal gemacht werden, ohne dass es einen Anhaltspunkt gibt. Warum einen Zuckerbelastungstest, wenn Urin und Blutwerte keine Anzeichen auf eine mögliche Diabetes zeigen? Warum Nackenfaltenmessung, deren Aussagekraft so gering ist, dass sie bestenfalls Panik verbreitet, aber nur selten wirklich erkennen lässt? Ich habe einige Untersuchungen machen lassen, auch Organscreening, weil es Vorbelastungen und Anhaltspunkte gab. Aber insgesamt beobachte ich bei mittlerweile ALLEM, wie die werdenden Mütter ihren gesunden Menschenverstand an der Tür zur Arztpraxis abgeben sollen und die SS voller Verunsicherung erleben. Da wird der Arzt gefragt, ob man den Eintopf der Schwiegermutter essen darf , ... bei Sodbrennen fährt man panisch ins KH und lässt CTG schreiben, ... Das sind jetzt nur Beispiele und ich mache mich da nicht lustig, sondern sehe sie als erschreckendes Beispiel dafür, wie man als schwangere Frau heutzutage in einen Zustand gepresst wird, indem uns jeglicher Menschenverstand und gesundes Körpergefühl abgesprochen wird. Man prsst uns in so viele Untersuchungen, dass wir das Gefühl haben, wir sind nicht schwanger, sondern brüten einen Alie aus, dessen Schlüpfen überwacht werden muss, um die gesamte Menschheit nicht zu gefährden. Und was die Ernährung angeht, verbieten sich nicht wenige Mütter beinahe ALLES, weil sie nicht genügend aufgeklärt werden, in welchen wenigen Nahrungsmitteln tatsächlich Gefahren liegen. Eine Tasse Kaffee wird zur lebensbedrohlichen Giftaufnahme, ... Cola zerstört Organe des Kindes, ... Käse ist grundsätzlich verseucht, ... Gemüse trägt Bodenbelastungen und lässt den Kindern Extremitäten wachsen, die dort nicht hin gehören, ... Leitungswasser das zu angeblich drohenden Frühgeburten führt, ... Abgesehen von den Fragen zu Shampoos, Deos, Waschmitteln, die man in der SS vielleicht nicht anwenden darf, ... Geräusche die sich negativ aufs Kind auswirken können, ... und... und... und... An manchen Tage denke ich, wenn ich Schwangeren zuhöre oder ihre "Sachverstand" besitzenden Beratern, dass ich nicht in einem Mütterforum bin, sondern auf einer Seite, die Verschwörungstheorien über Alieninvasionen und deren Tricks dazu verbreitet. Warum darf schwanger sein heute nicht mehr auch gesund sein? Warum wird werdenden Müttern die Fähigkeit des eigenständigen Denkens abgesprochen? Nur, weil findige Ärzte dann mehr verdienen?
Moppelchen71
Moppelchen71 | 03.02.2014
8 Antwort
Also ich finde, vieles wird übertrieben. In meiner ersten Ss waren wir uns absolut einig, das wir auch ein "behindertes" Kind nehmen und lieben würden. Ich habe sämtliche Untersuchungen abgelehnt, obwohl mein Fa meinte, ich müsse unbedingt die Fruchtwasseruntersuchung machen. Das sei besser. Darauf habe ich gepfiffen. Unsere Tochter kam gesund zur Welt. In meiner 2. Ss habe ich wieder alles abgelehnt und mein Fa. war damit zufrieden und hat mich in nichts hineingedrängt. Unser Sohn kam mit einem Handycap zur Welt und wir lieben ihn trotzdem. Aber auch eine vorherige Untersuchung hätte das nicht erkannt. Selbst auf dem US Bild war nichts zu sehen. Wir haben 2 OPs hinter uns und jetzt ist alles gut. Ich kann nur jeder Schwangeren raten sich nicht verrückt machen zu lassen und auf ihr Gefühl zu hören.
loehne2010
loehne2010 | 03.02.2014
9 Antwort
@loehne2010 wenn ich das Fragen darf, war das denn garkein "schock" für euch wenn er irgendwas hatte ?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.02.2014
10 Antwort
Unser Sohn hat eine LKG-Spalte. Doch es war ein Schock. Aber wenn wir es gewußt hätten, wäre die Ss überschattet gewesen und für mich an der Stelle irgendwie vorbei. Ich hätte sie nicht mehr unbeschwert genießen können. Und das war mir ganz wichtig, besonders wenn man schon ein älteres Kind hat, um das man sich kümmern muß. Und geändert hätte es nichts. Wir hätten es eh so hinnehmen müssen.
loehne2010
loehne2010 | 03.02.2014
11 Antwort
Zunächst einmal Die Möglichkeiten, die heutzutage geboten werden, sind ein Fluch und ein Segen zugleich. Ein Segen deshalb, weil man gerade Risiko-Schwangere engmaschiger überwachen kann. Ein Fluch deshalb, weil gesunde Schwangere total verrückt gemacht werden! Ich glaube, dass die Frauen früher, wenn sie guter Hoffnung waren, tatsächlich guter Hoffnung waren und sich auf das Baby einfach nur gefreut haben. Angst war der seltenste Begleiter. Heutzutage machen Frauen sich kaputt mit der Angst. Es geht schon mit dem Schwangerschaftstest los, der am besten schon 3 Tage nach vermeintlichem Eisprung gemacht wird. Und wenn man dann tatsächlich schwanger ist, hat man ständig Angst, das Baby zu verlieren. Man hat irgendwie das Vertrauen in den eigenen Körper verloren und kauft sich häufig noch diese Dinger, mit denen man die Herztöne hören kann . Ich möchte damit niemanden hier angreifen. Aber ich glaube, dass die Ängste von Schwangeren teilweise bewusst geschürt werden und dass Ärzte, teilweise eher auf Einnahmen, statt auf die Patientinnen schauen. Ich fände es besser, wenn die Ärzte heutzutage den Frauen eher Mut zusprechen würden, als zur Einleitung zur raten, Wunsch-KS zuzustimmen und und und. Ich finde, das ist sehr selten geworden. Ich hoffe, dass wenn ich zum 2. Mal ein Baby bekomme, ich meinem Körper einfach vertraue und mich nicht so schnell in Panik versetzen lasse.
andrea251079
andrea251079 | 03.02.2014
12 Antwort
@moppelchen: brüten einen Alie aus, dessen Schlüpfen überwacht werden muss, um die gesamte Menschheit nicht zu gefährden. Ich schmeiß mich weg! Hahaha
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.02.2014
13 Antwort
da es zur Zeit meiner Schwangerschaft , noch keine Mütterforen gab, wusste ich vieles nicht, was ich heute weiss und war in meiner SS dementsprechend realaxt. Klar wusste ich, daß man Zigaretten und Alkohol meiden soll und auch kein rohes oder nicht durchgebratenes Fleisch nicht essen soll und koffeinhaltige Getränke in Maßen genießen soll. Ansonsten habe ich mir Ratschläge bei meinen Freundinnen geholt und habe auf das vertraut, was mir meine FÄ und Hebamme geraten haben. Ausserdem habe ich auch selber recht gut gemerkt, was ich mir zumuten kann und was nicht. Bei den Vorsorgeuntersuchungen war immer alles in Ordnung, so dass mir meine FÄ auch zu nichts anderem geraten hat. Die moderne Medizin ist Fluch und Segen zugleich. Meine Oma fand es damals sogar sehr unnütz, dass ich die Vorsorgetermine wahrgenommen habe, sie war der Meinung, wenn das Kind auf die Welt will, werde ich das schon merken. Zu ihrer Zeit gab es das alles noch nicht, bzw. da hatten die Frauen andere Sorgen, von daher kann ich das aus ihrer Sicht nachvollziehen. Aber es ist wie bei allem, alles im normalen Rahmen und nichts übertreiben. Wenn Risikofaktoren da sind oder etwas auffällig ist, sind Zusatzuntersuchungen ok, ansonsten reicht das normale.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 03.02.2014
14 Antwort
ich finde es schon schrecklich, dass SS test heuute schon eine , , Schwangerschaft" quasi 20 Min nach der Befruchtung anzeigen ^^ Da man davon ausgehen kann, das 66% aller SS nicht intakt sind und innerhalb der ersten Wochen abgehen finde ich DAS schon mal fürchterlich. Früher ist man im dritten Monat zum Doc gegangen, heute nach 2 tagen...und jede dritte hat schon 3 , , Kinder" verloren und alles macht sich wahnsinnig. Ich höre bei allem auf meinen Bauch und auf Mama und das klappt bisher ziemlich gut
Tomtom001
Tomtom001 | 03.02.2014
15 Antwort
Ich hatte überhaupt keine Probleme, irgendwas weg zu lassen. Ich rauche nicht, anstatt zu trinken bin ich schon immer lieber gefahren. Das einzige was ich gern gegessen/getrunken habe war Softeis und Milchshakes. In der SS mit meinem Sohn hatte ich nur so starke Lactose Probleme, dass ich nicht auch noch eine Salmonellenvergiftung herbei führen wollte. Jetzt in der zweiten SS habe ich gelesen, dass ich keinen Thunfisch essen soll, aufgrund des möglichen Bleigehalts. Ich könnte jeden Tag 3 Dosen Thunfisch essen und ab und zu esse ich auch mal einen Salat mit Thunfisch. Und ab und an trinke ich auch mal nen Milchshake. Ich bin da ein bisschen lockerer geworden. Auf Mettbrötchen konnte ich in der ersten und in der zweiten SS nicht komplett verzichten. Da ich aber Toxoplasmose-Antikörper besitze ist es mal kein problem. :) Nackenfaltenmessung habe ich nicht machen lassen, in beiden SS nicht. Bei meinem Sohn wurde mir die Fruchtwasseruntersuchung aufgrund des Verdachtes auf Trisomie 21 empfohlen. Das hab ich abgelehnt, da für mich klar war, dass ich mein Kind auch mit dieser Krankheit bekommen werde. Im Grunde glaube ich wirklich, dass um einiges zu viel Wind gemacht wird. Aber das muss eben jeder selbst für sich entscheiden.
LaraBB
LaraBB | 03.02.2014
16 Antwort
Das Verhältnis, das Frauen heutzutage zu ihrer Schwangerschaft haben, spiegelt das Verhältnis der Menschen von heute zur Natur wider. Sie haben keins, jedenfalls kein Gesundes und Vernünftiges. Wenn man verlernt hat, im Einklang mit der Natur zu leben, sie nicht einmal bewusst wahrzunehmen, dankbar für das zu sein, was sie uns täglich gibt etc, dann ist es beinahe unmöglich, auch dem eigenen Körper zu vertrauen, dass er alles richtig macht - in jeder Hinsicht. Ob das Baby bleibt oder nicht, ob das Baby gesund ist oder nicht... die Natur regelt es und unser Körper ist ein Teil der Natur und regelt es ebenso. Aber wir sehen uns nicht mehr als Teil der Natur und haben das Vertrauen in unseren Körper verloren. Wir wissen nicht mehr annähernd, was er zu leisten in der Lage ist, wenn wir bewusst und aufmerksam auf ihn hören und mit ihm umgehen - und auch hier lässt es sich wieder auf die Natur übertragen. Die Menschen sind ganz weit weg von der Natur und dadurch zwangsläufig weit weg von sicher selber als Teil der Natur. Mag nicht jeder verstehen, was ich damit sagen möchte, manch einer möchte mir vielleicht unterstellen, ich sei ein bisschen bescheuert. Aber es ist eine Tatsache. Wir sind ärztehörig, rennen wegen jedem Zipperlein zum Arzt und der soll es richten. Wir kaufen Medikamente, die uns trotz schwerer Grippe und Erkältung funktionieren lassen, wir bekämpfen Symptome, ohne nach der Ursache zu fragen, wir kippen Müll in uns rein... wir missachten die meiste Zeit die Bedürfnisse unserer Körpers und verlassen uns auf Ärzte und Pillen. Warum also sollte es anders sein, wenn wir schwanger sind. Allerdings ist es wohl auch so, dass wir in dem Moment, wo wir wissen, dass in uns ein Kind heranwächst, plötzlich anfangen, unserem Körper Gutes tun zu wollen - obwohl, wollen wir UNSEREM Körper Gutes tun oder dem unseres Babys? Vielleicht ist das der Moment, in dem wir für ein paar Monate ein kleines Stückchen näher zur Natur rücken. Ein nur kleines Stückchen deswegen, weil wir wiederum dauernd zum Arzt rennen, alles überprüfen lassen, Pillchen mit Vitaminen nehmen ... Ich überzeichne hier ein wenig, aber ich sage es deswegen so überdeutlich, weil wir Menschen in der Tat vergessen haben, wer wir sind und zu welchen Wundern wir im Stande sind, wenn wir auf die Natur und uns selber vertrauen. Ärzte und Empfehlungen haben ihre Berechtigung, ich möchte sie nicht missen und es gibt eindeutig sinnvolle Dinge zu beachten, wonach es heute deutlich weniger Fehlgeburten gibt als früher. Aber ganz, ganz viele Dinge, einschließlich zu früher Schwangerschaftstests haben nichts mehr mit unserer Natur zu tun. Aber wie sollten wir auch Vertrauen in uns und die Natur haben, wenn wir nie gelernt haben, ein echtes Verhältnis zur Natur aufzubauen. Sorry fürs Volllabern, vielleicht gibt es ein oder zwei, die verstehen, worauf ich hinaus will.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.02.2014
17 Antwort
@andrea251079 Höhö, da war ich eben schneller als Heviane ;) Die Frage hat sich aus aktuellem Anlass total aufgedrängt. Ich weiß es nämlich selbst nicht. Also ich weiß nicht ob ich die ganzen Verbote wirklich so strikt einhalten muss. Klar, Alkohol und Rauchen, keine Frage. Aber was ich einfach nur albern finde ist das mit dem rohen Fisch, und ich bin so ein Sushi Fan. Wenn der Fisch frisch verpackt und gekühlt und beim Japaner erst aufgeschnitten und auf dein Sushi gelegt wurde, ist vollkommen unmöglich dass der Fisch Listeriose enthält. Trotzdem sitz ich da beim meinem Lieblingsjapaner und verbiete mir das Stück Lachs dass vor mir auf dem Tisch liegt, obwohl Mini und ich voll Bock drauf haben ... Ich führ das als Beispiel an, weil ich genau weiß, dass es mir NICHT schadet, im Gegenteil sogar gut tut, und es trotzdem lasse weil es eben auf der Liste der "bösen" Dinge steht - manch abgepacktes Supermarktsushi könnte ja tatsächlich von Listeriose befallen sein. Und irgendwie ist da einfach ein Fehler. Genauso wie jetzt schon mehrmals beschrieben: die Untersuchungen. Segen und Fluch. Und das gleichzeitig. Jede Untersuchung versetzt mich und Mini in Aufruhr, und wenn alles gut ist beruhigt sie mich auch wieder. Aber was ich hier manchmal lese was Frauenärzte den Frauen so erzählen, wie sie die Schwangeren vollkommen grundlos vor Sorge in den Wahnsinn treiben, da wünsch ich mir doch, dass es weniger Ultraschalls und rumgedoktor gibt. Und ja, dass sag ich trotz dessen, dass ich selbst sehr davor "profitiert" habe, dass es die Untersuchungen gibt. Mir wird es einfach lansam zu viel. Zuviele sinnlose Untersuchungen, zuviel Angst und viel zu wenig Vertrauen der Schwangeren in sich selbst. Beispiel dafür: Ich wurde in der ersten Schwangerschaft von JEDEM Arzt darauf hingewiesen, dass ich als Rhesus Negative Mutter doch die Rhesus-Unverträglichkeitsspritze bekommen muss, obwohl mein Arzt nach Absprache mit mir und meinem ausdrücklichen Willen im Mutterpass vermerkt hat, dass ich die nicht will. Grund: Mein Mann ist auch Negativ, mein Kind also definitiv auch und damit brauch ich die Spritze garnicht. Trotzdem wollte jeder Arzt mir erzählen, dass ich ja garkeine Ahnung hab. Ich hab mich jedes Mal verarscht gefühlt. Eine Ärztin meinte sogar es könnte ja sein dass ich lüge und mit nem anderen Mann geschlafen habe. Deswegen haben die Schwangeren da gar nicht mitzureden... Naja, nur mal so ein paar Stories aus meiner persönlichen Erfahrung. Aber davon könnt ihr auch sicher einige erzählen ;) Vielen Dank für die Antworten bisher und ich freu mich auf weitere!
Zenit
Zenit | 03.02.2014
18 Antwort
@Zenit "...Eine Ärztin meinte sogar es könnte ja sein dass ich lüge...Deswegen haben die Schwangeren da gar nicht mitzureden..." Eben, man wird als Schwangere hingestellt, als sei man dumm, leichtsinnig, bösartig und nicht in der Lage, für sich und sein Kind Entscheidungen zu treffen. Wie gesagt, ich bin nicht gegen alle Untersuchungen, schon gar nicht, wenn sie sinnvoll sind. Aber hier sprachen einige auch das Thema SS-Test an. Am besten direkt nach dem Sex am Eisprung. Als ich meine ältesten beiden Kinder bekam, hätte mein FA mir den Vogel gezeigt, wenn ich vor Ausbleiben der Mens zu ihm gegangen wäre. Der hätte mich gefragt, was ich von ihm will. Denn selbst wenn er einen Anstieg an hCG festgestellt hätte, wäre er mit einem freundlichen Klapps auf meine Schulter, lächelnd auf mich zu gekommen und hätte gesagt "Mädchen, lass die Eizelle doch erst einmal zum Kind werden. Da passiert so viel und die Natur wird das regeln." Und da komme ich auch auf das, was Myrthe sagt. Die Natur regelt es tatsächlich. Wie oft lese ich allein hier von Frauen, die früh getestet haben. Ganz schwach positiv, Tage vor der erwarteten Mens. Irgendwas war aber nicht in Ordnung, die Mens kam verspätet, keine SS. Die Natur hat reagiert und nicht zugelassen, dass etwas wächst, was keine Chance hätte, zu einem Kind zu werden. Und trotzdem trauern die Frauen um ein Kind, was es noch nicht gewesen sein kann, nehmen sich Hoffnung und Kraft für den nächsten Versuch. Es war nicht die Natur, die eine nicht intakte Eizelle abgestoßen hat, sondern ihr Körper, der ihr Kind getötet hat. Und genährt wird das dann vo den Ärzten, die in der empfindlichen Einnistungszeit mit einem US in der Frau herumrühren, dessen Schallwellen in der GM den Krach eines landenden Jumbojets veranstaltet. Das kann doch nicht gesund sein! Wie kann man Frauen den gesunden Menschenverstand absprechen, sie gleichzeitig aber in völlig unnötige, medizinische Akte zwingen, die der entstehenden SS absolut nicht nützen, sondern eher schaden? Als mein jüngster Sohn starb und ich ein dreiviertel Jahr später wieder schwanger wurde, hatte ich so große Angst, wieder ein Kind zu bekommen, das so krank sein könnte, dass ich es auch verliere. Meine Hebi nahm mich an die Seite und redete mir ins Gewissen. Sie konnte meine Ängste verstehen, machte mir aber auch klar, dass das Gerenne zum Arzt mein Kind nicht gesunder macht, als es ist. Ich habe dieses Kind verloren. Aber nicht, weil ich nicht oder erst späte beim Arzt war. Der hätte nichts tun können. Mein Kind hörte in der 6. SSW auf, sich zu entwickeln. Die Natur hat entschieden und ihre Gründe dafür. Ich entschied mich, mit meiner Hebi, dass ich die FG zu Hause allein versuche und ich muss sagen, es war der beste und gesündeste Weg für mich, denn er gab mir Vertrauen in meinen Körper zurück, das ich mit der Ausschabung nie gehabt hätte, weil ich immer davon ausgegangen wäre, man muss mein Kind, das ich nicht austragen kann, aus mir entfernen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 03.02.2014
19 Antwort
@Zenit Das mit dem Rhesus kenn ich! Die glauben einem da nix, das ist unfassbar. Ich versteh das auch nicht .Ich glaub die sind einfach nicht drauf eigestellt, dass mal jemand ein bisschen Ahnung hat und weiß - aha ich negativ, Mann negativ, es passiert nix -...... Unfassbar. natürlich sind die meisten unwissend.... aber sowas.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 04.02.2014
20 Antwort
@Meyaa Nuja, so unwissend ist man da doch nicht, sowas lernt man in der Schule ;) Jedenfalls kann ich mich noch sehr genau dran erinnern, wie mein Bio Lehrer sich in Vererbungslehre bei Blutgruppen verloren hat :D Aber ich glaub genau dass ich es was alle hier anprangern: da sagt man ich will das, oder eben ich will das nicht - und wird einfach nicht für voll genommen. Ich glaube viele Frauen haben von Grund auf ein sehr gutes Gefühl für sich, ihren Körper und auch ihr Kind, wenn eins drin steckt. Und das wird je nach Arzt und "Beratung" auch gern mal komplett zerstört. Z.B. wenn betreffender Arzt ein paar Dollarzeichen in den Augen hat. Wenn man ganz naiv und mit Urvertrauen an so eine Schwangerschaft rangeht und dann ein Arzt einem so ne Nackenfaltenmessung aufschwatzt und das dann auch noch nicht ganz der Norm entspricht ist aus der wunderschönen Schwangerschaft direkt n halber Albtraum geworden. Und das aus gar keinem Grund... Und ja, moppelchen, auch das frühe Geteste ist ein "Auswuchs" dieser Verunsicherung. Ich muss zugeben, dass ich bei der 2. Schwangerschaft selbst so früh dran war, aber eher weil ich es schon irgendwie gefühlt hab und dann auch einen Beweis haben wollte. Mir ist klar, dass so früh zu testen auch schief gehen kann - aber vielleicht kommt dann wieder das Urvertrauen aus mir raus das sagt: Alles wird gut. Mir wärs eigentlich aber auch lieber, man würde die ersten 3 Monate nicht mitbekommen, ob man schwanger ist und wenn man dann gucken kann ist die wackelige Phase schon vorbei.
Zenit
Zenit | 04.02.2014

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