Nachhilfe neben der Grundschule, sinnvoll oder übertrieben?

Waikiki
Waikiki
22.07.2013 | 13 Antworten
Viele Kinder haben bereits in den ersten vier Klassen Schwierigkeiten dem Unterrichtsstoff zu folgen.
Nicht wenige Kinder kommen in den Genuss von zusätzlichem Förderunterricht, der entweder vor, während oder nach dem regulären
Unterricht erfolgt.

Was aber nun, wenn dies nicht ausreicht ???


Studienkreis und Schülerhilfe sind marktführende Nachhilfeinstitute. Laut Stiftung Warentest bezahlen Eltern insgesamt für
private Nachhilfe ihres Kindes durchschnittlich 750 Euro, für Nachhilfe bei einem Nachhilfeunternehmen hingegen 1.550 Euro und mehr.


Überfordert man sein Kind mit zusätzlicher Nachhilfe nach Beenden der täglichen Schulzeit oder macht es Sinn? Ist Euer Kind bei der Nachhilfe? Welche Erfahrungen habt Ihr bisher gesammelt?
Ich freue mich auf Eure Meinungen!

Die Frage kam von Solo-Mami, vielen Dank!
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13 Antworten (neue Antworten zuerst)

13 Antwort
Nachhilfe dient ja primär dem Wiederholen und Aufklären von nicht verstandenen Aufgaben. Deswegen würde ich sagen, das das schon Sinn macht. Und wenn das Kind mit dem Stoff überfordert ist, macht das erst Recht Sinn, da das sonst nicht besser wird. Mit Nachhilfe kann man das ein wenig entschärfen, auch wenn es ein paar Euro kostet und mehr Lernen bedeutet. Aber vor allem in der Grundschule ist Nachhilfe sehr günstig. Ich würde da aber tendenziell auf private Nachhilfe zurückgreifen. Diese findest du an schwarzen Brettern in der Stadt oder mit Vermittlungsplattformen, wie der App TutorSpace. Wenn du Glück hast, findest du sogar eine Grundschullehrerin, da vor allem in der Grundschule die Vermittlungskompetenz sehr hoch sein muss - danach kann man dann auf einen Studenten oder Abiturient zurückgreifen. Liebe Grüße Svenja
Svenja1970
Svenja1970 | 18.11.2018
12 Antwort
Ich finde Nachhilfe schon sinnvoll, aber das Kind dazu zwingen sollte man nicht. Ich denke, dass es besser ist, wenn man zunächst das Gespräch mit dem Kind selber und danach mit den Lehrern sucht, um herauszufinden, weshalb die schwachen Leistungen zustande kommen. Wenn das Kind dann für eine Nachhilfe bereit ist, würde ich dies als Mutter unterstützen. Eine Bekannte von mir hatte ihre Tochter mal zu einer Nachhilfe in Berlin geschickt, wo sie Einzelunterricht bekam. Das schien ihr sehr gut getan zu haben, da sie sich nicht unter Druck gesetzt fühlte und ihre Leistungen verbessern konnte. Wenn sich solche Lernerfolge ergeben, dann würde ich durchaus das Geld in eine Schülernachhilfe investieren.
Bellisa
Bellisa | 04.09.2013
11 Antwort
ich stimme Urmel im grossen und ganzen zu. Nachhilfe ist dann sinnvoll, wenn dauerhaft Defizite in einem Fach da sind. Z.B. wenn ein Kind eine Rechen oder Rechtschreibschwäche hat. Wenn ein Kind mal eine 5 in einer Arbeit hat, ist das nicht schön, aber auch kein Weltuntergang. Dann muss man sich auf die nächste Arbeit in dem Fach noch gezielter vorbereiten. Wenn es dann allerdings wieder in die Hose geht, sollte man als erstes mit dem Lehrer sprechen und sich dessen Meinung holen und dann über Nachhilfe nachdenken.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 24.07.2013
10 Antwort
es ist situationsabhängig ob nachhilfe sinnvoll ist oder nicht. wenn ein kind ein thema nicht versteht und auch die eltern nicht weiter kommen ja, auch wenn es ein fach als schwäche hat. dann ist nachhilfe ok. aber nicht wenn ein kind eine drei oder gar zwei hat in einem fach nur um eine noch besser note zu erziehlen, da ist meines erachtens der ergeiz der eltern zu groß. ab einer 4 auf dem zeugnis ja, oder wenn es eine 5 geschrieben hat die nicht zu erklären ist, längeranhalntende krankheiten oder krankenhausaufenthalte dann sollte das thema /die themen aufgearbeitet werden. Ansonsten sollten die Kinder auch noch Kinder sein dürfen und dazu gehören nachmittage mit freunden, spielplatz, spielen einfach nur FREIZEIT!
Urmel86
Urmel86 | 24.07.2013
9 Antwort
Hallo, in unserer Schule wird im Ganztagsbetrieb ein betreutes Lernen angeboten, zB für Kinder, die bei den Hausaufgaben sonst ganz allein dastehen würden. Dort sind immer Lehrer dabei, die man fragen kann und manchmal werden eben auch individuelle "Nachhilfen" gemacht. Kostenlos und direkt in der Schule. Leider wird das zu wenig genutzt, denn die Eltern nehmen das nicht als Förderungsangebot wahr, sondern nur als unnütze Verlängerung des Schultags, schade. Förderung beginnt meiner Meinung nach im Elternhaus, auch wenn man Arbeiten geht, sollte man sich mit seinen Grundschulkindern beschäftigen, und nicht nur fragen "hast du Hausaufgaben gemacht?" oder sich über Noten ärgern. Lesen üben kann ein Kind sowieso nur Zuhause, da keine Hortnerin Zeit hat, mit 22 Kindern Lesen zu üben, selbst wenn es HA-Betreuung dort gibt. Man kann Förderung auch einfach am Abendbrotstisch machen, mit Matheaufgaben, sich Sachaufgaben ausdenken, mit Geld rechnen beim Einkaufen, mit Entfernungen rechnen auf der Reise, die Zeit üben mit einer eigenen Uhr. Sprachspiele kann man leicht selbst ausdenken, ich sage ein Adjektiv, du sagst mir die Steigerung: schnell - schneller - am schnellsten. Oder: Bestimme in meinem Satz das Verb / Substantiv... Buchstabiere Pferd, Vase, Schuhe... Dann merkt man als Eltern auch sofort, woran es noch mangelt und wo die Kinder schon weit fortgeschritten sind. Denn Hand in Hand mit der Schule und dem Elternhaus lernen Kinder immer noch am besten :)
sommergarten
sommergarten | 24.07.2013
8 Antwort
Meine Tochter geht in die Übermittagsbetreuung und da bekommt sie auch Nachhilfe, die bei Ihr sehr geholfen hat.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.07.2013
7 Antwort
sinnvoll wenn es das kind braucht und starke schwächen hat und übertrieben wenn ein kind keine probleme in der schule hat die eltern aber trotzdem darauf bestehen ihr kind total gut ist
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.07.2013
6 Antwort
Unser Sohn kommt jetzt in die 3. Klasse und ist Legasteniker ! Wir haben 2 mal die Woche eine Nachhilfe für ihn und seitdem läuft es viel besser! Es ist für uns sehr sinnvoll und ich kann es nur empfehlen, allerdings muss Kind und Nachhilfelehrer zusammen passen, denn auch der Spass und die sympatie stehen an erster Stelle... !
TeeundWurst
TeeundWurst | 23.07.2013
5 Antwort
kommt immer ganz drauf an... ich selber habe seit der grundschule probleme in mathematik. aber da ich sonst einen glatten 1er schnitt hatte, wurde da nix unternommen. bin mir fast sicher, dass ich ne schwache form der dyskalkulie habe. habe heute noch große probleme im kopf zu rechnen oder mir zahlen als mengen vorzustellen. auch wenn irgendwo ne lange zahlenreihe steht, die ich abschreiben muss brauch ich ewig und drei tage, weil ich das alles zahl für zahl übernehmen muss. geht halt einfach nicht in den kopf... auf dem gymnasium hatte ich dann nachhilfe von meinem opa und so im abizeugnis nun ne glatte 5 in mathe zu stehen. da aber auch da der restliche schnitt zwischen 1 und 2 war, bin ich durchgekommen. wenn bei meinem sohn sowas auftritt. würde ich auch schauen, wie der restliche schnitt ist. weil zu viel förderung kann schnell die lust nehmen. spreche aus erfahrung... würde aber immer familie oder studentische hilfskräfte studienkreis etc. vorziehen. das is nen ganz mieser verein, mein paps hat mal für die gearbeitet...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.07.2013
4 Antwort
Wenn Schwächen festgestellt werden und die mit Nachhilfe ausgemerzt werden können, gut! Aber ein bißchen Freizeit sollte auf jeden Fall noch möglich sein. Wir haben hier eine Schule, so eine Art Eliteschule, wo einer Freundin nach den ersten 12 Wochen geraten wurde, Nachhilfe in Deutsch und Mathe zu nehmen! Sie hat ihren Sohn an einer anderen Schule testen lassen mit dem Ergebnis, dass sein Leistungsstand genau richtig ist! Da hat sie ihren Sohn ganz schnell von der Schule genommen und auf eine "normale" Schule gepackt, wo er seitdem unter den 3 Besten der Klasse ist - OHNE Nachhilfe!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.07.2013
3 Antwort
verdammt, falsche Taste ;-) ich finde, es kommt auch immer ein bissel auf die Persönlickeit des Kindes an... manche sind gut aufnahmefähig andere wiederum nicht, wenn die Birne voll ist, ist sie voll... da bringt auch die teuerste Nachhilfestd. nichts...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.07.2013
2 Antwort
ich habe das Glück, das meine Schwägerin uns die Nachhilfe in Mathe gibt... Deutsch lerne ich mit den Jungs selbst, wobei Cav eine Rechtschreibschwäche hat... solang sich das lernen in Grenzen hält, heißt, dass die Kids auch noch etwas Freizeit haben, ist es ok, sie zu fördern... Paule besucht ne Ganztagsschule, heißt er geht morgens um 6.45 Uhr ausser Haus und kommt um 16.30 Uhr wieder... meisst hat er dann noch Hausis, ihm drücke ich unter der Woche keine Nachhilfe mehr rein... da wird dann halt am WE 2 Std. gelernt... Cav ist in der Hausibetreuung, da er dort einfach konzentrierter mitarbeitet wie hier daheim, er liest mir abends tägl. 10 min. aus einem Buch vor und es klappt immer besser... er liest inzwischen sehr fliessend... bei Sid wurden bisher keine Lernschwächen sichtbar, sie liegt im oberen Bereich von den Leistungstests... auch sie liest mir alle 2 Tage, 10 min. aus der Fibel vor... wichtig, finde ich zumindest, in den langen Ferien, nicht alles schleifen zu lassen... ic
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.07.2013
1 Antwort
Ich denke, wenn das Kind einfach zu schlecht ist in der Schule und Förderung in bestimmten Fächern braucht, würde mein Kind die bekommen. Ich als Mutter möchte nicht das meine Tochter sitzen bleibt, da sie so schlechte Noten hatte. Laura ist fast mit der ersten Klasse fertig und hatte bis jetzt 2 Mal Sternchenstunde. Das heisst Förderung in Mathe hat sie bekommen. es gibt inzwischne viele Schüler, die private Nachhilfe anbieten und nicht zu teuer sind.
JACQUI85
JACQUI85 | 22.07.2013

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