Schwimmunterricht

Ma-ndy81
Ma-ndy81
28.01.2019 | 18 Antworten
Ich habe eine Problem, mein Sohn ist jetzt 9 Jahre und hat in der Schule schwimmen. Er hat aber Panische Angst vorm Tauschen und ins Tiefe Wasser springen. Wenn er nur daran denkt bekommt er Bauch und Kopfschmerzen, er wird auch von den schwimmlehrern gezwungen. Habe ihn jetzt versprochen das ich ihn einmal eine Befreiung schreibe. Ich weiß nur nicht wie ich das Begründen soll, wieso ich ihn eine Befreiung schreibe. Könnt ihr mir da helfen




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1 Antwort
Du kannst ihm keine Befreiung schreiben. Das Schwimmen gehört zum Unterricht und solange er keine Erkrankung hat, die ihn am Schwimmen hindert muß er daran teilnehmen. Auch eine einmalige Befreiung wird ihm nicht helfen. Dann will er es immer so machen und damit geratet ihr in einen Teufelskreis. Ich würde Dir eher dazu raten, ihn in einem Schwimmkurs anzumelden, damit er die Angst verliert, anstatt ihn dabei zu unterstützen, daß er weiterhin Angst davor hat. Damit würdest Du alles nur noch weitaus schlimmer machen. Hilf ihm lieber dabei, die Angst zu verlieren. Geh auch selber mit ihm schwimmen und zeig ihm, daß er keine Angst zu haben braucht. Es wird etwas Zeit brauchen, aber mit ein bißchen Geduld wird er es schaffen und seine Angst verlieren. Wenn Du ihn dabei unterstützt und das Schwimmen verhinderst wird er NIEMALS seine Angst verlieren und darin bestätigt werden, daß diese Angst berechtigt ist. Die Schwimmlehrer "ZWINGEN" ihn nicht, sondern werden versuchen ihm die Angst zu nehmen. Anders geht es nicht.
babyemily1
babyemily1 | 28.01.2019
2 Antwort
@babyemily1 Ich unterstütze ihn ja gehe mit ihn regelmäßig zum schwimmen außerhalb vom Schwimmunterricht. Nur er hat ein Problem mit den Tauschen er mag es einfach nicht. Und jetzt sollen sie es auch noch mit Augen auf machen das Tauschen. Das schwimmen ist kein Problem
Ma-ndy81
Ma-ndy81 | 28.01.2019
3 Antwort
Ja, das sollen die Kinder ja lernen, damit sie sich unter Wasser orientieren können. Bitte schreib ihm KEINE Befreiung. So hilfst Du ihm auf keinen Fall. Wie soll er die Angst davor verlieren, wenn er nicht mehr zum Schwimmen geht? Es ist genauso, als wenn man mal z.B. vom Pferd fällt. Wenn man dann nie wieder aufsteigt wird man das Reiten nicht lernen. Genauso hier: Wenn Du ihn jetzt vom Schwimmen fernhälst, wie soll er lernen mit seiner Angst umzugehen und wie soll er sie verlieren? Üb mit ihm das Tauchen. Habt ihr eine Badewanne zuhause?
babyemily1
babyemily1 | 28.01.2019
4 Antwort
Wenn es ihm unangenehm ist unter Wasser die Augen aufzumachen, frag doch mal den Schwimmlehrer ob Dein Sohn dann dafür eine Taucherbrille aufsetzen darf.
babyemily1
babyemily1 | 28.01.2019
5 Antwort
Du kannst ja auch mit ihm zuhause üben. Hört sich zwar komisch an aber: Stell eine Schüssel Wasser hin wo er sein Gesicht kurz eintauchen soll, wenn er möchte mit Schwimmbrille. Erst kurz, dann immer etwas länger. Das könnt ihr auch z.B. in der Badewanne machen, daher meine Frage. Wenn es dann mit der Schüssel klappt, könnt ihr es später im Schwimmbad machen. Erst immer nur das Gesicht kurz eintauchen. Dann mit der Zeit immer mehr. So verliert er dann vielleicht seine Angst davor unterzutauchen.
babyemily1
babyemily1 | 28.01.2019
6 Antwort
Puh, schwierig. Ich würde das mal mit dem Kinderarzt besprechen, denk ich. Wenn es schon in Richtung Panik geht und psychosomatische Symptome, würde ich evtl in Erwägung ziehen ihn aufgrund der Gefahr dass sich die Symptome verstärken von der Kinderärztin befreien lassen, WENN es denn wirklich schon in Richtung Angststörung geht. Ich weiss ja nicht was du mit "zwingen" meinst, aber vielleicht ist der Schwimmunterricht, da wo er jetzt steht, eine Nummer zu groß. Es bringt ja nix in einer stressigen Situation noch mehr Stress zu geben. Dennoch bin ich da bei babyemily, dass das geübt werden sollte. Nur eben in einem kleineren und ruhigeren Rahmen, damit die Ängste auch langsam abbaut. So in Richtung Expositionstraining. Also, rein in die angstmachende Situation, aushalten bis der Stresspegel wieder sinkt um dann hoffentlich zu der Erkenntnis zu gelangen, dass es eigentlich nichts gibt, wovor man Angst haben müsste. Dass er es nicht mag ist völlig legitim, aber wenn er schon Tage vorher mit Bauchschmerzen etc reagiert sollte das ernst genommen werden. Er muss halt da abgeholt werden, wo er gerade steht und wenn man seine Ängste bagatellisiert, kann es für ihn bedeuten, dass er nicht ernst genommen wird und das Vertrauen in andere und sich selbst verlieren. Ihn dann auch noch in eine Situation zu bringen, wo er dann kombiniert mit seiner Panik, die ohnehin schon schlimm genug ist, dann auch noch unter Druck zu setzen und das vor den anderen Kindern, das kann nicht gut enden. Daher nochmal: abklären lassen! Ist es noch zu vertreten ihn da weiterhin mitzumachen oder ist das aus ärztlicher Sicht nicht zumutbar. Auch Fragen nach dem "Warum". Hat er mal negative Erfahrungen gemacht? Mag er es nicht Wasser in die Ohren/ Augen/ Nase zu kriegen ? Hat er Angst dass ihm was passiert? Ich finde übrigens dass auch Schwimmlehrer mehr Geduld beweisen sollten in solchen Fällen. Was ist denn, wenn er nicht tauchen will/ kann? Er hat am Unterricht teilgenommen. Er bekommt vielleicht nicht sein Seepferdchen , aber soweit ich weiss wird Schwimmen nicht benotet. Ist zwar doof dass ihm dann einige Grundlagen fehlen und schwimmen/ tauchen, können lebensrettende Maßnahmen sein, aber im Fall der Fälle dass es wirklich gar nichts wird in diesem Schulunterricht, kann er das ja noch nacholen.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 28.01.2019
7 Antwort
schrieb ihm eine bestätigung, dass er nicht sprngen muss, wenn er nicht will, das gibt eine schlechte Note. sonst kann eine Befreu^¨iung nur ärtztlich erfolgen, dass kannst du nicht selbst und ihr solltet daran arbeiten, schwimmen ist wichtig. hat er das auch wenn ihr schwimmen geht?
eniswiss
eniswiss | 29.01.2019
8 Antwort
Danke, für eure zahlreichen Antworten. Ich bin schon euer Meinung, will ihn auch gar nicht rausnehmen beim Schwimmen, habe jetzt der Schwimmlehrerin einen Brief geschrieben, das sie ihn etwas mehr Zeit geben soll, wegen seiner Angst. Und wir das Abzeichen auch Privat nacholen würden. Und was er für eine Note im Schwimmen bekommt ist mir total unwichtig. Hauptsache er hat Spaß dabei und keine Angst
Ma-ndy81
Ma-ndy81 | 29.01.2019
9 Antwort
was heißt denn gezwungen ? vielleicht solltest Du mal persönlich mit der Sportlehrerin reden ... Du solltest ihm nicht zuviel versprechen ... eine Befreiung kann nur ein Arzt ausstellen ... Du könntest ihn höchstens für den ganzen Tag krank melden, wenn er solch eine Panik hat - ist ja sicher schlimm für ihn- ... aber es sollte nur eine Ausnahme sein ... und evt nochmals in einen separaten Schwimmkurs gehen ... meine Mutter kann leider trotz mehreren Schwimmkurse nicht schwimmen und bekommt auch plötzliche Panikattacken ... mein Vater musste mal den Bademeister rufen , weil er sie alleine nicht hätte halten können ... er dachte echt , sie ertrinkt ...
130608
130608 | 29.01.2019
10 Antwort
Ich würde der Schwimmlehrerin keinen Brief schreiben, sondern das persönliche Gespräch mit ihr suchen. Ein Brief wird gelesen und kommt dann in die Akte, fertig oder kann mißverstanden werden. Dann lieber persönlich miteinander reden. Da kann man dann genau die Problematik besprechen und gemeinsam überlegen, wie man Deinem Sohn am besten helfen kann, seine Angst zu überwinden.
babyemily1
babyemily1 | 29.01.2019
11 Antwort
Ich würde dir auch raten nochmal persönlich das Gespräch zu suchen. Damit keine Missverständnisse entstehen und auch um zu besprechen, wie es weitergehen soll. Du hörst ja nur von deinem Sohn, wie er den Schwimmunterricht wahrnimmt und dein Sohn ist jetzt quasi Böte für deine Entscheidungen, die ja nur auf Hören Sagen beruhen. So kann es passieren, dass du die überängstliche Mutter bist und er der Junge, der sich bei dir ausweint und sich drücken will. Sollte es wirklich den Rahmen sprengen und es mehr als schlicht die Unlust sein, sich zu überwinden, ist ein Gespräch mit Arzt und Lehrern unerlässlich.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 29.01.2019
12 Antwort
Gespräch mit den Schwimmlehrer ist gar nicht so einfach, ich kenne ihn nich nicht mal. Kann es immer nur mit der Lehrerin besprechen. Sonst würde ich es sehr gerne mal tun.
Ma-ndy81
Ma-ndy81 | 29.01.2019
13 Antwort
Dann sprich mit der Lehrerin oder mit der Schulleitung und verlange das Gespräch mit dem Schwimmlehrer. Es ist ja wichtig, daß Du mit ihm über das Problem sprichst. Du weißt ja nicht, wie Dein Sohn sich während des Unterrichts verhält. Vielleicht läuft dieser ja ganz anders als er schildert. Versteh mich bitte nicht falsch, ich will Deinem Sohn nichts unterstellen, auf keinen Fall. Aber Du solltest schon lieber beide Seiten hören bevor Du ihn z.B. vom Schwimmunterricht ausschließen möchtest. Und so auch klären, wie man im Bedarfsfall Deinem Sohn helfen kann.
babyemily1
babyemily1 | 29.01.2019
14 Antwort
Dem Stimme ich zu. Es ist immer besser man findet gemeinsam eine Lösung und zeigt sich möglichst kooperativ, als einfach nur schriftlich "Nö" zu sagen. Evtl geht er auf deine Bedenken ein und kann dich beruhigen bzw stellt die Situation ganz anders dar. Dazu musst du ihn ja nicht kennen. Einfach Nummer geben lassen oder mal zum Schwimmen bringen/ abholen. Es ist ja auch in eurem Interesse dass der Lehrer genau weiss was los ist.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 29.01.2019
15 Antwort
Ein Problem, welches ich bei meinen Schwimmschülern öfters habe am Anfang. Regelrecht Panik unter Wasser die Augen zu öffnen ... Die Angst zu Tauchen ist eigendlich schnell genommen. Verschiedene Übungen und Spiele, die Augen brauchen dabei nicht offen sein. Das wäre der erste Schritt. Die Augen zu öffnen ist eine reine Kopfsache. Die meisten Kinder haben einfach Angst, dass es whe tun könnte. Wenn die Kids empfindlich sind kann das Chlorwasser tatsächlich brennen. Je nach dem wie die Wasserwerte sind ist das also gut möglich. Es kommt auch sehr auf die Wasseraufbereitung an. Chlor, Ozon oder Ultrafiltration, das Wasser in einem Schwimmbad kann so verdammt unterschiedlich sein. Hier ist also Einfühlungsvermögen durch den Schwimmlehrer entscheident. Die Schulschwimmlehrer haben nur nicht die Zeit und keine Muse sich speziell darum zu kümmern, denn sie haben die restliche Klasse auch noch zu unterrichten. Wenn es dir möglich ist sprich mit dem Schwimmlehrer ersönlich. Rufe in der Schwimmhalle an und frage die Schwimmeister, wann der Lehrer Pause hat. Oder gib deine private Telefonnummer mit. Ein Brief wird wahrscheinlich wenig nützen. Ebenso das Gespräch mit dem Klassenlehrer bzw. Erzieher, der die Kinder begleitet ... sie sind beim Unterricht in der Regel nicht dabei. Du kannst auch beim nächsten Schwimmhallenbesuch einen Schwimmeister direkt ansprechen und um Tipps bitten. Wir helfen da gerne, sowas ist immer eine willkommende Abwechslung. Üben in der Wanne ist OK, jedoch bedenke, dass das wasser total anders ist. Es fühlt sich anders an. Ich persönlich empfinde das Augenöffnen im Reinwasser sehr viel unangenehmer als im Frischwasser, welches bereits aufbearbeitet ist.
Solo-Mami
Solo-Mami | 29.01.2019
16 Antwort
Hallo, Melde mich noch mal zu den Thema. Also habe jetzt die Möglichkeit gehabt mit der Schwimmlehrerin zu Telefonieren, und ihr ist es garnicht aufgefallen das er so eine Angst beim Tauchen hat. Sie hat nur bemerkt das er nur etwas zögert immer, sie wird jetzt mehr auf ihn eingehen. Also erstmal war es ein sehr Positives Gespräch.
Ma-ndy81
Ma-ndy81 | 07.02.2019
17 Antwort
Hört sich doch gut an. Vielleicht klappt es ja jetzt ein bißchen besser und er findet möglicherweise sogar irgendwann Gefallen am Schwimmen und Tauchen.
babyemily1
babyemily1 | 07.02.2019
18 Antwort
super
Solo-Mami
Solo-Mami | 07.02.2019

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