Verhalten von Lehrerin - angemessen?!

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
30.08.2016 | 15 Antworten
Heute kam meine Tochter (7 Jahre, 2. Klasse) mit folgender Mitteilung in ihrem Mitteilungsheft nach Hause:
"Nach der gr. Pause blieb K. mit K. im Sandkasten - trotz Aufforderung kam sie nur sehr langsam zurück". Wobei das Wort sehr unterstrichen wurde.

So weit so gut, dachte ich mir da noch. Unterschreibste und redest noch mal mit deinem Kind, dass das nicht geht. Tochter war auch einsichtig, dass das nicht geht. Sie kam dann aber ins Erzählen: sie und die Freundin hätten sich dann ihr Arbeitsbuch "Rechtschreiben 1" nehmen müssen und für eine Schulstunde in die 1a gehen müssen. Ihre Klassenleherin hätte sie mit den Worten " Ich möchte euch hier (also in der Klasse) jetzt nicht haben" in die andere Klasse geschickt.

Gut, die Klassenlehrerin hat schon recht, dass Fehlverhalten sofort korrigiert werden muss. Aber bisher dachte ich immer, dass die Art und Weise im Verhältnis zu dem Fehlverhalten stehen sollte. Hätte nicht eine einfache Ermahnung und eine Information an die Eltern gereicht?! Ich meine, was verteilt die Lehrerin dann für "Strafen", wenn es mal um was schlimmeres als Trödeln gehen sollte?!

Telefonisch/persönlich kann man mit der Lehrerin leider nicht reden. Für mich wäre das jetzt ein Grund mit ihr persönlich zu sprechen. Aber da blockt die "Gute" leider total ab. Ausser Elternsprechtag (1x pro Halbjahr) und Elternabend (1x pro Halbjahr) kommuniziert sie nur über das Mitteilungsheft.

Somit stellt sich für mich die Frage:
1. reagiere ich über und
2. wenn nicht, wie formuliere ich es freundlich, dass wir als Eltern derartige Maßnahmen für übetrieben halten?

Hoffentlich verständlich, was ich meine.
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1 Antwort
wenn sie nur über das Mitteilungsheft kommuniziert , dann schreibe es doch einfach freundlich da rein und bitte um Rückantwort, sie solle nochmals genauer schildern und warum sie diese Maßnahme angeordnet hat...bezw. dass Du den Zusammenhang nicht nachvollziehen kannst....ob diese Maßnahme übertrieben ist oder nicht , mag ich nicht beurteilen ...weiß ja nicht mit wieviel Minuten Verspätung die Kinder letztendlich eingetrudelt sind... manchmal ist es besser man mischt sich nicht immer ein...
130608
130608 | 30.08.2016
2 Antwort
@130608 naja, so wie ich meine Tochter verstanden habe, kann es sich maximal um 1-2 Minuten gehandelt haben. Zumal, wenn es sich um eine längere Zeitspanne gehandelt hätte, hätte die Klassenlehrerin meiner Tochter ja mit ihrer Maßnahme billigend in Kauf genommen, dass sie dadurch den Unterricht der anderen Klasse stört. Ob ich mich einmische oder nicht, hängt für mich auch viel damit zusammen, um was es geht. Das hier geschilderte ist für mich so ein Fall, wo ich mich schon einmische. Bei der Sitzordnung würde ich mich nicht einmischen. Vielleicht nur in ganz extremen Fällen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.08.2016
3 Antwort
hm...Kinder und Erwachsene haben oft verschiedene Sichtweisen ...da sollte man sich immer beide seiten anhören ...wenn SEHR unterstrichen wurde , sind es sicherlich mehr als 1-2 Minuten gewesen ...Kinder haben ja auch nicht immer das reale Zeitgefühl... was mich eher verwundert , dass die Klassenlehrerin der anderen Klasse in Kauf genommen hat ? vielleicht hatte dies ja auch gar nichts mit der Strafe zu Tun ?
130608
130608 | 30.08.2016
4 Antwort
@130608 So wie meine Tochter das Gespräch zwischen ihnen und der Lehrerin wiedergeben konnte, war das Schicken in die andere Klasse schon als Strafe für das Trödeln.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.08.2016
5 Antwort
Das geht meiner Meinung nach gar nicht, dass sie die Kinder aus der Klasse schmeißt und sie in eine andere klasse schickt. Mal davon abgesehen, dass die beiden Unterricht versäumt haben, stehen tat ud Strafe nicht im Verhältnis. Eine massnahme wäre z.b. gewesen, wenn sie sie zur nächsten hof Pause 5 minuten länger in der klasse gelassen hätte. Ich an deiner stelle würde in die schule gehen und die Lehrerin da abfangen. Nützt das nichts, würde ich zur Schulleitung gehen und denen sagen, dass ein persönliches Gespräch seitens der Lehrerin nicht möglich ist, du das aber gerne besprochen haben möchtest.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 30.08.2016
6 Antwort
verwundert es Dich nicht , dass die andere Lehrerin der anderen Klasse das so hinnimmt ?...das ist ja für sie und deren Klasse auch störend ... ich würde auch in die Schule gehen und die Lehrerin einfach mal persönlich fragen ... was meinen denn die Eltern von dem anderen Kind ?
130608
130608 | 30.08.2016
7 Antwort
Du solltest mit der Lehrerin sprechen. Blockt sie ab und tut das öfter, dann sprich mit ihrem Vorgesetzten. Blockt auch der ab , dann kläre es schriftlich. Schriftlich wirkt, natürlich nachdem man es vernünftig vorher anders versucht hat, oft Wunder...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.08.2016
8 Antwort
Ich denke nicht, dass dieser Vorfall einen Ausschluss vom Unterricht rechtfertigt. Weiterhin denke ich, dass die Lehrerin erreichbar sein muss, wenigstens eine kleine zeitlang am Tag. Bitte sie doch sonst im Mitteilungsheft, dass sie dich kontaktieren soll.
Tara1000
Tara1000 | 30.08.2016
9 Antwort
Ich würde das so auch nicht hin nehemn und es auch nicht über das mitteilungsheft klären wollen . An deiner stelle würde ich am nächsten morgen mit meinem Kind in die Schule fahren und es klären ... Komische Lehrerin das sie außer dieser 2 Termine nicht persönlich zu sprechen ist ... Viel Erfolg und lass mal hören was dabei raus gekommen ist . Glg
Mona19_84
Mona19_84 | 31.08.2016
10 Antwort
Ich würde da generell mal nachfragen, warum man die gute Frau außer zum elternsprechtag und Elternabend nicht zu gesicht bekommen kann und da alles via mitteilungsheft geklärt werden muss Zumal Elternabende, auch nicht dafür gedacht sind, Probleme einzelner zu klären regulär haben wir auch unsere 2 elternversammlungen im jahr und die elternsprechtage..aber wenn mal was is, bittet man übers hausaufgabenheft schriftlich um nen Termin und bekommt den dann auch ohne wenn und aber, und das auch zeitnah wenn es wirklich so war, wie deine tochter es dir erzählt hat, finde ich die Maßnahme der Lehrerin auch etwas überzogen und unverhältnismäßig.. ein eintrag ins heft und die zeit nacharbeiten hätte völlig gereicht bei uns kommen Kinder nur in eine andere klasse, wenn sie von ausflügen etc. ausgeschlossen werden, weil sie sich total daneben benahmen
gina87
gina87 | 31.08.2016
11 Antwort
@Mona19_84 Von dem anderem Mädchen habe ich leider noch keine Kontaktdaten, da es dieses Schuljahr neu in die Klasse gekommen ist. Daher kann ich auch nicht sagen, was diese davon halten. Ich habe jetzt mit meinem Mann entschieden, dass wir bis zu dem Elternabend am 12. September warten und sie im Anschluss an den allgemeinen Teil mal drauf ansprechen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 31.08.2016
12 Antwort
@gina87 Du, mein Mann und ich haben bereits im letzten Schuljahr schon das Problem gehabt, dass die Klassenlehrerin persönlich aus der Reihe nicht erreichbar ist. Wenn man mo-fr während des Unterrichts anruft und sie sprechen möchte, kann man von Glück reden, wenn sie mittags zurückruft. Ansonsten hat sie uns Eltern mal deutlich gemacht: sie macht nur diese 4 Termine im Jahr ; alles andere wäre ein Eingriff in ihr Privatleben. Was sie aber nicht wahr haben will, ist das ihre Terminfestlegung auch ein Eingriff in mein Privatleben ist. Denn entweder nimmt man sich Urlaub, um zum Beispiel am Elternsprechtag teilnehmen zu können und man lässt es. So Sachen gibt die Gute von sich. Das Problem ist auch, dass die Schule zur Zeit kommissarisch geleitet wird und der Leiter nur 2x die Woche vor Ort ist und den Rest der Woche ca. 8 km entfernt tätig ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 31.08.2016
13 Antwort
@MiriamEvelyn so eine kommissarische Leitung hatten wir die fast ersten 2 Schuljahre auch..allerdings war diese vorher schon stellvertretende Schulleiterin..arbeitete also auch vorher schon fest dort und war immer da.. die 2 elternversammlungen finden bei uns immer am abend 18/19uhr statt..elternkonferenzen ebenso..lediglich die elternsprechtage sind am tage..die hat sich die bisherige Klassenlehrerin immer in ihre freistunden gelegt und gleiches würde auch bei Gesprächen außer der reihe stattfinden..eben in freistunden und nicht am abend oder so..da bekamen manche dann die gleiche antwort, von wegen das es ihre Freizeit sei und sie das, bis auf die elternversammlungen, nicht in diese zeit legen will.. ich mein, für mich is das kein ding am tage mal ein zwei stunden von der arbeit wegzugehen, um an Gesprächen teilzunehmen..bei anderen sieht das aber anders aus, weswegen dort vieles nicht geklärt wird..die kommen dann bei mir oder der anderen elternsprecherin an, obwohl wir über einzelfälle gar keine handhabe haben und oftmals in irgendwelche dinge gar nich involviert sind.. nur, das kanns ja auch nich sein...und auf elternversammlungen wird bei uns nur allgemeines besprochen und mehr nicht..auch danach nich..weil die für irgendwelche einzelfälle eben auch nich gedacht sind da würde ich schonmal n Wörtchen mit der Lehrerin und notfalls der Schulleitung reden...muss ja nu nich am abend sein, aber wenn sie so gar nich außer der reihe mal persönlich zu sprechen is..
gina87
gina87 | 31.08.2016
14 Antwort
auf keinen fall hinnehmen! was ist denn das für eine lehrerin...ach wie ich manche lehrerInnen so richtig richtig gern habe... die "alte" lehrerin meiner tochter war auch in diesem sinne erreichbar oder eben nicht erreichbar. das geht auf dauer einfach nicht. kommunikation war voll für die katz. wir haben echt lange probleme... am ende hat meine tochter sogar die schule gewechselt, weil sie so unter diesen tollen methoden gelitten hat. was du tun kannst: trotzdem versuchen mit der lehrerin kontakt aufzunehmen...ins elternheft schreiben, dass du auch ein gespräch bestehst. wenn das nicht geht, dann mit der schulleitung sprechen. wenn die auch bockt . das geht so nicht. lehrerInnen müssen in direktem kontakt mit den eltern stehen, punkt!
tate
tate | 31.08.2016
15 Antwort
@alle Ende vom Lied: mein Mann und ich hatten uns ja darauf verständigt, den "Sachverhalt" erst mal nur als zur Kenntnis genommen zu unterschreiben und nach dem anstehenden Elternabend das Gespräch zu suchen. Aber da hat uns unsere Tochter den berühmten Strich durch die Rechnung gemacht. Sie hatte vergessen, dass sie ihr Mitteilungsheft noch nicht mitnehmen soll und hat es samt meiner Gedächtnisstütze eingepackt und der Lehrerin vorgelegt. Grrr ... Gut, kann ich ihr keinen Vorwurf machen. Ich war den Vormittag gut am suchen und bekam dann einen "netten" Anruf von der Lehrerin. Auch was die mir alles an den Kopf geworfen hat. Ich würde ihre Autorität gegenüber den Kinder infrage stellen, weil ich meiner Tochter gegenüber äußern würde, dass ich mit ihren Entscheidungen nicht einverstanden wäre; sprich mein Kind nicht auf sie hören müsse . Und wie ich beurteilen könne, ob eine "Strafe" angemessen sei oder nicht. Ausserdem sei das eine lt. ihrer Aussage eine gängige "Strafe". Zumal die beiden lt. ihrem Empfingen wirklich getrödelt haben. Als ich meinte, ich würde weder ihre Autorität infrage stellen, indem ich meiner Tochter erkläre, dass sie Anweisungen der Lehrer ignorieren solle, sondern viel mehr daraufhin weisen würde, dass mein Kind auf die Lehrer hören solle und ich noch nie gehört habe , dass es derartige "Strafen" gebe, wurde sie richtig komisch. Sie erklärte mir, dass wäre ein Beschluss der Schulkonferenz und würde bei verschiedenen Fällen eingesetzt. Sie habe schon an verschiedenen Schulen unterrichtet und an allen wäre das üblich gewesen. Dass ich mindestens zwei Grundschulen kenne, an denen das nich üblich ist, hat sie einfach abgetan; auch mein Argument, dass ich hinterfrage, was sie während des Unterrichts tut. Ich bin immer noch gefühlt auf 180. Mir tun einfach nur die Kinder leid ... Man fühlt sich da als Eltern einfach nur hilflos ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 31.08.2016

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