Kindergartenwechsel sinnvoĺl?

Neubauerbianca
Neubauerbianca
10.01.2016 | 5 Antworten
Mein Sohn Luca ist 5 Jahre alt und geht seit er 2 ist in den Liga. Er war schon immer sehr scheu und zurückhaltend. Beteiligt sich nach wie vor nicht wirklich am Geschehen. Es wurde bei ihm auch eine Muskelschwäche festgestellt durch die er motorisch etwas im Nachteil ist. Er beschäftigt sich am liebsten mit Büchern. Vor allem über Tiere. Manchmal hab ich das Gefühl das ihm normales spielen mit Kindern einfach zu langweilig ist. Wie auch immer ... auf jeden Fall ist er im Kiga sehr verunsichert und kommt nicht aus sich raus. Schließt sich auch den Kindern nicht an. Jetzt wurde mir durch die Erzieherin nahegelegt ich solle ihn doch das letzte Jahr in eine Einrichtung geben in der auch Behinderte Kinder sind damit er mehr gefördert wird denn sie können das nicht weil sie sehr viele Kinder in der Gruppe haben. Auf diese Aussage hin hab ich mir dann im Nachbarort im Kiga ne zweite Meinung geholt. Die wiederum haben mir geraten hin nicht in so eine Einrichtung zu geben weil er da geistig unterfordert wäre. Sie würden ihn nehmen. Allerdings ist es ein offener Kiga und ich weiss nicht ob er sich da zur recht findet weil er sich ja selber nichts traut.
Hat vielleicht jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich weiss einfach nicht mehr was richtig oder falsch für ihn ist (traurig02)
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1 Antwort
Wenn er eine Muskelschwäche hat und motorisch benachteiligt ist: Geht ihr zur Physio? Vielleicht wäre eine kleinere Kindergruppe was für euch? Dort könnte er in deinem Beisein Kontakte aufbauen, wird gleichzeitig motorisch gefordert und gefördert und das von Fachpersonal. Ansonsten, wenn das schon der Fall ist, vielleicht ein kleinerer Spielezirkel, wo du dabei bist. Dann fällt es ihm im Kiga vielleicht auch leichter. Denn in eine Einrichtung, wo er geistig unterfordert ist, würde ich ihn auch nicht unbedingt bringen wollen
xxWillowXx
xxWillowXx | 10.01.2016
2 Antwort
ich würde ihn im kiga lassen und versuchen ihn anderweitig zu fördern ... vielleicht beim kinderturnen wo er seine muskelschwäche etwas trainieren könnte? da müsste er sich zumindest mit anderen kindern auseinandersetzen ... in reihe stehen, sich absprechen wer dran ist. das ist keine direkte interaktion, sondern schlichtweg situationen, die man mit ihm üben könnte, damit er sicherheit bekommt. meine tochter war auch extrem schüchtern. sie sprach mit anderen lange kein wort. ich ging mit ihr zum kinderturnen und kindertanz ... langsam besserte es sich. dann fand sie im kiga einige freunde und der knoten war gelöst. seit der schule ist es noch besser geworden, aber etwas schüchtern ist sie noch immer.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2016
3 Antwort
huhu, hm, ... ne in eine Einrichtung für "behinderte" würde ich ihn auch nicht geben wollen. Würde aber mal mit dem Kinderarzt sprechen, bzgl. Verordnung Ergotherapie ... das hat bei meinem Kind sehr geholfen. Kinderturnen kann ich euch auch empfehlen. Wie Triskel schon sagte, muss es dann mit anderen Kindern in Kontakt tretten. Das Schüchtern sein, wird glaub nie ganz weggehen. lg :-)
keisimaileen
keisimaileen | 11.01.2016
4 Antwort
Hallo einen Kiga für Behinderte finde ich nun sehr negativ besetzt. Und aus Erfahrung kann ich sagen das ein kognitiv fites Kind in einem Förderkindergarten nicht unterfordert ist. Es kommt immer auf die Art des Förderkindergartens an, es gibt zumindest bei uns, Kigas die rein für geistig eingeschränkte Kinder sind. Allerdings gibt es auch Förderkindergärten wo der Schwerpunkt auf Sprache bzw Körperbehinderung liegt. Mein Sohn, Autist mit motorischen Defiziten überdurchschnittlich intelligent, war in einem Körperbehinderten Kindergarten und war dort alles andere als geistig unterfordert. Vorteile dieses Kigas waren klar die kleineren Gruppen, 8 Kinder bei 2 Erziehern und 1-2 Fsjler/Praktikanten/oder ähnliches. Ausserdem gibt es in diesen Kigas Ergotherapeuten und Physiotherapeuten welche zB das Turnen übernehmen und dies dann gezielt auf das Kind ausgerichtet ist. Ausserdem schauen sie welche Hilfsmittel dem Kind helfen können, zB bei sehr unruhigen Kindern mit Konzentrationsproblemen speziell angepasste Stühle. Im ersten Kindergartenjahr war unser Sohn in einem Regelkindergarten dort war auch ein offenes System damit kam er gar nicht klar. Kam dann mit 4 Jahren in den Förderkindergarten und hat dort mehr gelernt und gemacht als seine Alterskameraden im Regelkindergarten, nicht nur im körperlichen Bereich sondern auch im kognitiven Bereich. Von daher würde ich Dir erstmal den Tipp geben Dir den empfohlenen Kindergarten anzuschauen und nicht gleich abwertend zu reagieren denn ein Förderkindergarten bedeutet nicht gleich geistige Unterfoderung dies kann durchaus auch in einem Regelkindergarten sein.
coniectrix
coniectrix | 11.01.2016
5 Antwort
Ich würde erstmal Rücksprache mit dem Kinderarzt halten und anschließend mir zumindest mal die Einrichtung anschauen. Es gibt ja auch sicher eine Körperbehindertenkita. In eine Kita für geistig behinderte muss er ja nicht. Das wäre wohl wirklich der falsche Ort für ihn. Sollte dir beides nicht zusagen kannst du dich ja auch nach einer integrativen Kita oder vielleicht sogar Tagesmutter mit kleinen Gruppen umsehen Ergotherapie, Physiotherapie und Kinderschwimmen, -turnen oder sowas können sicher auch weiter helfen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 11.01.2016

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