Mobbing 2 Klasse

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
20.07.2014 | 9 Antworten
Ich bin total Ratlos.
die Lehrerin meiner Tochter sagt mir von Anfang an das es Probleme mit den Mitschülern gibt, sie wird geärgert aber würde auch die Kinder ärgern...Nun wurde ich Freitag erneut darauf angesprochen das ihr Verhalten total daneben sei. Ich habe nach lagen reden endlich aus ihr heraus bekommen das manche sich eine Krankheit ausgedacht haben und dafür ihren Namen benutzen, sie immer wieder damit konfrontiert wird.. und viele Kinder deswegen nicht mit ihr spielen wollen und sich abwenden, von je her hatte sie kaum Verabredungen.Ich habe viel geredet aber meine Tochter sagt immmer sie will nicht darüber reden, was ind er Schule so passiert.Ich sage ihr dann das ihr dann nicht helfen kann.Jetzt eben hat sie endlich gesagt was Sache ist und hat bitterlich angefangen zu weinen, aber was kann ich tun? Wenn die Kinder sie nicht aktzeptieren kann die Lehrerin auch nicht viel machen?Jetzt sind ja bald erstmal Ferien aber sie hat dort noch 2 Jahre, ich bin jetzt am Ende, das ganze Jahr ging es schon so zu, aber nie hat sie geweint, sie ist richtig aufgelöst. Zuletzt hat man ihr den Weg versperrt wollte sie nicht in die Schule lassen an der Türe, das habe ich schon mit der Lehrerin besprochen und laut meiner Tochter würde das jetzt wieder klappen, ob es stimmt weiss ich nicht.Sie ist jedenfalls sehr unglücklich und leidet darunter ausgeschlossen zu werden, ich bin Ratlos und traurig :(
Was genau soll ich denn jetzt morgen der Lehrerin sagen? Jedesmal wenn ich das angesprochen habe, meinte sie, meine Tochter ist das selber Schuld, sie würde auch ärgern....
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9 Antwort
ein spräch mit der Lehrerin würde ich schon suchen, aber all zuviel Hoffnungen würde und könnte ich dahingehend auch nich reinstecken, weil, wie es schon gesagt wurde, Lehrer nich immer und überall präsent sind, um irgendwelche mobbingangriffe zu verhindern bzw in diese einzugreifen... zumal es ja eben auch kaum was bringt, wenn sowas dann trotzdem noch passiert, wenn mal keiner hinschaut.. und es is eben auch schwer da irgendwie einzugreifen/rauszukommen, wenn das "opfer" auch geärgert wird, weil es selber ärgert/provoziert, aus welchen gründen auch immer und sei es, um Aufmerksamkeit zu bekommen das ganze bei ner elternversammlung vor allen Eltern ansprechen würde ich nich..wenn, dann würde ich wohl eher das Gespräch mit Lehrerin und ein paar anderen Eltern suchen, ggf. im Beisein der kinder, um in die Sache auch mal Klarheit zu bringen und das gemeinsam mit den kindern klären..dann würdest du auch mal aus erster Hand die Gegenseite hören..deine tochter hat bisher ja nie wirklich drüber gesprochen und ich denk schon, dass da irgendwo was dran is, wenn die Lehrerin sagt, dass sie mitunter auch selber schuld is, weil sie auch ärgert..in erster Linie liegt es an den betroffenen Eltern..also dir und den Eltern der anderen kinder... Lehrer können zwar eingreifen wenn was vorfällt und sie es mitkriegen und werte vermitteln, aber für mehr bleibt i.d.r.kaum bis gar keine zeit.. selbst das Thema Mobbing an sich mit in den unterricht einbauen is schon an etlichen schulen quasi n ding der Unmöglichkeit, weils einfach zeitlich nich zu schaffen is.. meine kurze kommt im August in die schule und in der klasse sind zum glück, da das Schulamt nun doch noch ne dritte 1. klasse genehmigt hat, nur 20 kinder..aber selbst da sagte die Lehrerin schon, dass eng is, den vorgeschriebenen Lehrplan zu erfüllen..da is für irgendwelche Themen außer der reihe kaum bis gar keine zeit mehr..
gina87
gina87 | 22.07.2014
8 Antwort
@Zypta Für mich hörte es sich so an, dass die Lehrerin das lösen kann, wenn sie will. Und das Einschreiten reicht eben in Akutsituationen meistens nicht aus. Ich denke, die allermeisten Lehrer werden in einer akuten Mobbingsituation einschreiten und das thematisieren. Schulen wären aber frei von Mobbing, wenn das irgendwas nützen würde. Aber gut, ich verstehe, was du meinst.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 21.07.2014
7 Antwort
@Maulende-Myrthe: Wir hatten eine ähnliche Diskussion schon einmal, aber ich glaube du verstehst mich etwas falsch dabei. ;-) Ich erwarte diesbezüglich keine Wunder von einem Lehrer. Ich habe nie behauptet, dass genanntes Kind nicht auch dazu beiträgt, wurde ja selbst von kitty-n so beschrieben bzw. wurde es ihr so zugetragen. Wichtig wäre es dennoch ganz intensiv über eine gewisse Zeit die Thematik Mobbing aufzunehmen, altergerecht natürlich und die Klassengemeinschaft zu stärken. Damit ist natürlich auch das Kind gemeint, dass gemobbt wird. Das je nach Fehlverhalten somit auch begreifen soll, WAS da genau schief läuft. Und das kannst du so Kindern meist eher zugänglich machen, als Erwachsenen. Natürlich sind auch die Eltern in der Pflicht, obwohl ich abraten würde, das an einem Elternabend anzusprechen, das kann zu schnell nach hinten los gehen. Das ist ein schwieriges Thema, das durchaus nicht leicht zu bewältigen sein kann.
Zypta
Zypta | 21.07.2014
6 Antwort
@Zypta Ich sehe das etwas anders. Wenn ein Kind sich so verhält, dass andere sich von ihm provoziert fühlen, dann entwickelt sich nun mal eine Antipathie. Das ist eine menschliche Reaktion. Und bei Kindern ist diese Reaktion sehr schwer zu steuern. Selbst bei den meisten Erwachsenen kannst du das von außen sehr schwer beeinflussen. Keiner versetzt sich in die Situation der Lehrer. Immer müssen die Lehrer solche Dinge regeln. Am besten noch bei einer Klasse von 32 Schülern. Manch einer stellt sich das alles immer so leicht vor. Von wegen "Natürlich kann die Lehrerin das regeln, wenn sie will." Nein, das kann sie eben nicht immer, auch nicht, wenn sie das will. Und ich spreche da wirklich auch aus eigener Erfahrung. Es gibt Kinder, die verhalten sich derart sonderbar, dass sie darum betteln "getreten" zu werden. Wenn du nicht mal Erwachsenen beibringen kannst, solche Menschen nicht abzulehnen, wie willst du das Kindern vermitteln? Es ist eben nicht immer so, dass das Kind, was gemobbt wird, unschuldig an der Situation ist. Im Gegenteil. Als Lehrer kannst du nur Werte vermitteln und immer, wenn du es siehst, dass da was passiert, eingreifen. Du stehst als Lehrer in der Pause aber nicht immer daneben und kannst eingreifen. Und dass es dann, wenn du nciht dabei bist, dennoch passiert, zeigt doch, wie wenig Einfluss du als Lehrer auf das Verhalten der Kinder hast. Mich macht das immer etwas mürbe, wenn Eltern erwarten, dass Lehrer immer das Fehlverhalten ihrer eigenen Kinder auszubügeln haben. Das scheint für viele Menschen selbstverständlich zu sein. Dass Lehrer das de facto weder zeitlich, noch psycholgisch leisten können, ist für viele Leute auch heute noch schwer zu verstehen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 21.07.2014
5 Antwort
Tja, das ist ein kleines bisschen ein Teufelskreis. Wenn deine Tochter geärgert wird, weil sie sich sonderbar verhält bzw. selber provoziert, dann ist das schwer, aus der Nummer wieder rauszukommen, wenn sie einmal drin steckt. Denn immer, wenn sich deine Tochter nicht beachtet, weggestoßen, schlecht behandelt fühlt, wird sie das unbewusst oder bewusst damit zu kompensieren versuchen, indem sie wiederum Aufmerksamkeit auf sich zieht, indem sie andere ärgert. Das ist die falsche Art, Aufmerksamkeit von den anderen zu bekommen, aber deine Tochter ist noch sehr jung und sieht offenbar keine andere Möglichkeit. Man müsste ihr beibringen, dass positives Verhalten, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft bei den anderen das Verhalten nach sich ziehen wird, was sie sich erwünscht. Weißt du, wenn ein Erwachsener sich komisch verhält und Unmut auf sich zieht von seinem Umfeld, dann kann man ihm das erklären und dann kann er selber entscheiden, ob er was an seinem Verhalten ändern möchte oder nicht. Manchmal lohnt es sich dann für denjenigen, ein bisschen was zu verändern, manchmal möchte derjenige aber lieber zu sich und seinen EIgenarten stehen und eben nichts verändern. Er wird dann langfristig die Menschen in sein Leben ziehen, die ihn so nehmen, wie er ist. Bei Kindern ist es aber schwieriger. Erstens, weil diejenigen, die ausgeschlossen werden, oft nicht verstehen, was sie falsch machen und dazu neigen, die anderen dafür verantwortlich zu machen und weil Kinder auf der anderen Seite grausam sein können und ihnen Mitgefühl und Empathie noch ein großes Stück abgeht. Selbst, wenn deine Tochter ab sofort ihre Verhaltensweisen ablegt, die andere dazu provoziert, sie zu mobben, wird es eine Zeit dauern, bis das auch im Bewusstsein der anderen ankommt, denn sie haben sich ihr Urteil bereits gebildet. Das ist bei Kindern nicht anders als bei Erwachsenen. Einmal Opfer, immer oder zumindest lange Opfer. Die Lehrerin kann in der Tat wenig tun. Sie kann natürlich die anderen Kinder dazu anhalten, jeden so zu akzeptieren, wie er ist. Ich bin sicher, die Frau ist dahingehend sehr bemüht. Aber so lange deine Tochter von ihrer Seite aus Verzweiflung oder warum auch immer überkompensiert, indem sie die anderen auch ärgert, wird sie nicht viel erreichen können. Vielleicht kannst du ihr ein bisschen klar machen, dass man sich zwar nicht verdrehen muss, aber dass eben zu einem harmonischen Miteinander ein positives, freundliches und offenes Verhalten dazu gehört und dass sie, wenn sie sich entsprechend verhält, auch eine andere Rückmeldung von den anderen bekommt . Wenn ihr das alleine nicht schafft, solltet ihr vielleicht mal zu einer Familienberatung gehen. Dafür gibt es in fast jeder Stadt Einrichtungen, die ein kostenloses phychologisches Gespräch anbieten. Vielleicht können die sowohl dir als auch deiner Tochter helfen, gewisse Dinge zu erkennen und zu verändern.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 21.07.2014
4 Antwort
Dann bring das Thema beim nächsten gemeinsamen Elternabend auf den Tisch. Sag den Eltern dass jeder einzige mit seinem Kind über Deines sprechen soll und in Ruhe zu lassen hat. Und vielleicht bessert es sich.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 21.07.2014
3 Antwort
@JACQUI85 es gibt leider nur eine klasse, da es ein kleines Dorf ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.07.2014
2 Antwort
Natürlich kann da die Lehrerin viel machen, wenn sie will. Wenn sie damit überfordert ist einzuschreiten, kann auch sie zur Direktorin gehen und nach Hilfe fragen. Wichtig wäre es, das Thema Mobbing für einige Wochen intensiv zu bearbeiten, jeden in die Rollen schlüpfen zu lassen, eine Gemeinschaft aufzubauen usw. Das liegt in der Hand der Lehrkraft und wie viel ihr daran liegt, aber machen kann sie sehr viel, wenn sie will wie gesagt.
Zypta
Zypta | 20.07.2014
1 Antwort
Eventueller klassenwechsel? Also in die Parallelklasse
JACQUI85
JACQUI85 | 20.07.2014

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