Wie lernt ma einem Kleinkind das essen

Derek1
Derek1
27.12.2014 | 7 Antworten
Hallo, liebe Mamis, ich, ehemaliges Baby, Jahrgang 1950, männlich, hat da mal 'ne Frage: Situation- Kleinkind(geb. Mai 2013), Kind meiner Tochter, ist zum Weihnachtsessen bei uns. U.a. gibt es ein sehr gutes Vorsüppchen mit Nudeln. Frage des Kindes( nicht gesprochen-der Blick sagt es)-Wie essen?1.- Löffelchen oder anderes- NÖ-weiterer Versuch der "Raubtierfütterung"- mama will füttern-NÖ-dann-mit re.Hand in den Teller, Inhalt mehr schlecht als recht in den Mund hineinstopfen-Ergebnis: Gesicht voller Nudeln--Teppichboden ebenfalls, Brühe läuft auf ...zum Glück-sein Höschen-Tipp der Mama: das nächste Mal stellen wir den Hochsitz besser auf das Parkett.-meine erstaunt-ungläubigen Blicke wurden wahrscheinlich erkannt-jetzt Info für OPA- das ist eben so -da muß man/n durch- er muß es ja erst lernen. Das dauert nur eine kurze Zeit- Leute-aber nicht auf meinem Teppich und Parkett. Endergebnis des Essens:
Nudelland ward eröffnet-Papa und Mama-Oma, auch noch, kriechen wegen Grundreinigung auf dem Boden herum. Ich-nachdenklich, an die nächste Fütterung denkend, still in einer Ecke sitzend-Wieder was gelernt? geht's auch anders? Ist das ein Generationsproblem? ich stelle keine Fragen mehr, da immer die gleiche Antwort- DAS IST EBEN HEUTE SO-HEUTE WERDEN DIE KINDER SO AUF DAS LEBEN VORBERETET-SIE MÜSSEN DIE ERFAHRUNGEN MACHEN (OPA'S wahrscheinlich auch- die Red.)-FRÜHER WAR DASS EBEN ANDERS (diese Antwort habe ich sooo gefressen)
Sorry, das alles ohne mich, oder? Muß ich nochmal auf die Babyenkelschule????Danke-Derek1 (hunger)
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1 Antwort
Meine kleine ist zwei Monate jünger. Suppe würde ich ihr noch nicht hinstellen, nur in Genüge dem abstand angestellt füttern. Alles andere kann sie selbst essen. Aber wenn man den Moment des satt werdens verpasst dann liegt der Teller auf dem Boden. Meistens klappt das Essen ashezeichet, aber Suppe stell ich ihr vor dem zweiten geburtstag nicht hin. Die große schafft es mit 3, 5 gerade seit einem halben Jahr eine Suppe schön zu essen. Und sie isst wie die kleine auch, schon lange eigenständig am Tisch mit. Und ja, Essen muss angefasst werden! Egal wie schön sie essen können, m deutend einmal muss die Hand ins essen. Schließlich muss die Neugier befriedigt werden.
Leyla2202
Leyla2202 | 27.12.2014
2 Antwort
Knapp über 1 1/2 Jahre ist die Kleine also, wenn man das richtig versteht? Wenn das da noch nicht perfekt klappt, ist das noch "normal", ja. Dein Text ist aber recht verworren. Kann sie überhaupt mit dem Löffel umgehen? Aus Erfahrung an meinem eigenen Sohn und aus der Kita, sollte das schon bisschen möglich sein. Zumindest mit Hilfe könnte das da schon klappen. Dabei muss man aber bedenken, dass sich jedes Kind anders entwickelt ;) Am gefahrlosesten, und so wurde das auch in der Kita gehalten - Suppe mit wenig Brühe geben ^^ Also mehr Nudeln. Das kommt sicherer auf den Löffel und auch in den Mund :p In dem Alter kann man noch keinen perfekten Suppenesser erwarten und das hat auch Nichts mit der Generation zu tun. Das da gern noch die Hände als Hilfsmittel genutzt werden - sowohl zum auf den Löffel schieben, als auch zum Nachstopfen - sieht man da auch noch sehr oft und bedarf der Übung, es abzugewöhnen und Durchhaltevermögen. Aber da ist es auch so, dass es das eine Kind schneller drauf hat, als das Andere ;)
xxWillowXx
xxWillowXx | 27.12.2014
3 Antwort
Hallo und herzlich willkommen, sorry muußte gerade deinen Text zweimal lesen - ist etwas schwierig geschrieben ;) Also: dat Enkelchen ist 1 1/2 Jahre jung und kann noch gar nicht alleine essen ??? Oder hats nur Schwierigkeiten mit der Suppe ??? In dem Fall einfach nur das Feste und nen Klecks Brühe, damit das Ganze nicht zu trocken ist. hmmm, ich kenn das Problem so erstmal nicht. Meine Kleene hat weit vor ihrem 1. Geburtstag mit Löffel und Gabel umgehen können. Messer kam erst weitaus später. Ich hab damals von hinten geführt, also Kind hatte Löffel oder Gabel in der dominanten Hand und ich hab lediglich geführt. Hat sie merklich rumgesaut war das Essen für sie beendet - hab also die harte Tour gefahren. Was aber ziemlich schnell zum lernen animierte ;) Sicher ist auch mal was daneben gegangen, aber es hilt sich in Grenzen. LG PS: meine Mutter hatte damals immer ein großes Badehandtuch unter dem Sitz meiner Mädels ausgelegt. Das kam dann einfach so wie es war nach dem Essen in die Maschine ;)
Solo-Mami
Solo-Mami | 27.12.2014
4 Antwort
Mein Sohn ist heute 23 Monate und hat gestern alleine Suppe gegessen. Allerdings ohne Nudeln haha mein Gott die müssen es ja irgenswann lerne oder?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 27.12.2014
5 Antwort
unser Sohn ist 19 Monate alt also etwas älter wie dein Enkelkind und er ißt mit den Fingern. Das klappt supergut und alles landet auch im Mund wo es hin soll, wenn mal was runterfällt ist es auch nicht schlimm, aber Suppe würde ich ihm in diesem Alter noch nicht geben. Das kann nur daneben gehen
loehne2010
loehne2010 | 27.12.2014
6 Antwort
Ich fand den Text sehr erheiternd und kann Deine Gedankengänge - aus Deiner Sicht - ein Stück nachvollziehen. Dieser Spruch "Das ist halt heute so" birgt allerdings - für Dich wohl "leider" - eine Wahrheit. Ich bin einige Jährchen jünger als Du, kenne aber auch noch den Drill, Babys möglichst früh "erwachsen" werden zu lassen. Je früher man Beikost gab, je heldenhafter wurde man gefeiert. Das galt auch für das Trockenwerden. Dabei spielten jedoch meist praktische Gründe, im Interesse der Eltern, eine Rolle. Windeln mussten meist gewaschen werden, also galt es, zur Entlastung der Hausfrau, frühstmöglich trocken werden zu lassen. Dass Kleinkinder überhaupt erst ab etwa 2 vollendeten Lebensjahren, langsam die Kontrolle über die Schließmuskel bekommen, war damals irrelevant. Und ähnlich ist es auch mit der Beikost. Selbst bei meinen ältesten Kindern wurde noch hoch gelobt, Babys mit 3 Monaten Karotten zu geben und sie an Nahrung vom Löffel zu gewöhnen. Dass der kindliche Organismus noch gar nicht dafür ausgelegt ist, die Leber Probleme mit der Verwertung hat und man dem Kind absolut nicht nützt, sondern es unter körperlichen Stress setzt, war damals nicht von Bedeutung. So lange wie möglich stillen, konnte sich kaum eine Mutter aus Zeitgründen leisten. Fertige Milchnahrung entsprach nicht unbedingt dem Ersatz der Muttermilch, sondern war bestenfalls ein Abhalten vom verhungern. Wie viele Babys wurden mit Schmelzflocken hochgepäppelt? Dickmacher, ohne wirkliche Nährwerte. Heute hat man mehr Erkenntnisse über Baby-gerechte Ernährung, die nach den wirklichen Bedürfnissen des Kindes ausgerichtet ist- So werden Babys länger mit Milch gefüttert, fangen später mit Beikost an und können natürlich dann mit einem oder anderhalb Jahren nicht "so toll" essen, wie die Babys Generationen zuvor. Vielleicht wirst Du jetzt argumentieren "Mir hat doch auch nicht geschadet, wie man mich großzog". Sicher, da gebe ich Dir sogar Recht. Aber es war eben auch nicht die optimalste Art, wie man Dich ernährt hat. Dein Enkelchen kann da viel entspannter aufwachsen, gesünder und ohne Druck. Ist das nicht schön? Das Schöne an der Lernfähigkeit des Menschen ist, dass sie nie abnimmt. Wir können alles verbessern, ohne an Veraltetem festzuhalten. Und gerade bei unseren Kindern und Enkeln, macht das doch auch die größte Freude, nicht? Als fortschrittlicher Opa, der so viel Schneid hat, sich in einer Müttercommunity anzumelden und da offen über sein Unverständnis zu schreiben, zeigst Du bereits, dass Du sehr zukunftsorientiert bist. Also schaffe Dir Dein eigenes System, it Deinem Enkel zu lernen. Dieses Weihnachten hieß das vielleicht "beim nächsten Mal Plane auf dem Teppich, wo der Kurze isst".
Moppelchen71
Moppelchen71 | 27.12.2014
7 Antwort
Man kann den Kindern schon bei bringen mit Gabel und Löffel zu essen. Meine jüngste wird in einer Woche 18 Monate und kann ihre Nudeln, Brot usw mit der Gabel selbständig aufpieken. Bei Suppe gibt es fast nur das "dicke". Klar fallen Nudeln runter, aber nicht so das man anschließend ne grundreinigung machen muss. Und mit den Händen ist so ein Essen für mich ein Bingo.
SrSteffi
SrSteffi | 28.12.2014

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