Niedrige Frustrationstoleranz mit 10,5 Monaten.

martyna88
martyna88
16.10.2014 | 10 Antworten
Hey ihr,
irgendwie mach ich mir Gedanken über meinen Sohn.

Er ist nun 10, 5 Monate alt und er ist so schnell frustriert....sobald etwas nicht klappt oder er etwas nicht darf, dann wird geheult! Und das ist am Tag leider sehr oft....
Er geht an die Steckdose, ich sage nein und zeig ihm eine Alternative – er heult!
Er fällt, fängt sich aber gut auf – er heult!
Ich sage nur das Wort Nein – er heult!
Ich gehe aus dem Zimmer – er heult!
Er geht wo ran, wo er nicht darf – er heult!
Ich blättere zu schnell die Seite vom Buch um – er heult!
Er wacht nur auf – er heult!

Das ärgert mich manchmal richtig und dann werd ich echt wütend!! Ich find es halt sehr extrem....er ist den ganzen Tag quengelig! Und nicht nur phasenweise – eigentlich immer!!! Das strengt mich richtig an....

Er hat eine sehr niedrige Frustrationstoleranz....
Als er ganz klein war, bin ich immer sofort aufgesprungen, wenn was war. Jetzt warte ich ab, je nachdem, weswegen er weint! Wenn er sich natürlich verletzt bin ich gleich da, will er nur etwas, das er nicht haben kann, erkläre ich ihm, dass das nicht geht und biete ihm was anderes an....dann wirft er sich auf den Boden und heult!

Die Kinder die ich kenne, sind bei Weitem nicht so!!! Klar, viele Kinder weinen, wenn ihnen was weggenommen wird.verständlich!! Aber doch nicht bei allem, was nicht passt!!!
Kennt das jemand? Was kann ich tun?
Ich hab echt das Gefühl, er ist in der Trotzphase.
Und wenn nicht, dann will ich gar nicht daran denken, wie er mit 2 Jahren ist...
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1 Antwort
Meine Tochter ist 5 und hat auch eine niedrige Toleranzgrenze; -) es gibt extreme Tage und die guten tage! Aber ich weiss von wem sie es hat ;-) es gibt halt die Menschen und die Menschen ;-) das wird irgendwann besser! Und mit 10, 5 Monate ist er noch so kleine, er hat wohl auch eine Phase ein entwicklungsschub und er kann bald wieder was neues! Lg
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.10.2014
2 Antwort
das ist ein ganz normales verhalten, er versteht es ja auch noch gar nicht, er ist erst knapp 11 Monate alt.Babys haben überhaupt noch keine Frustrationstoleranz Kinder reagieren emotional, das was sie fühlen zeigen sie auch, vielleicht solltest Du deine Frustrationstoleranz mal über denken.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.10.2014
3 Antwort
Er ist 10 Monate alt, ein Baby.Die Trotzphase kommt erst noch, die kann schon ab 18 Monaten auftreten. Hat er zu wenig Beschäftigung und sinnvolle Förderung? Es hört sich an, als wenn du den ganzen Tag deine Ruhe willst.Das kann es ja nicht sein
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.10.2014
4 Antwort
Und nebenbei erwähnt in dem alter sind die kids noch "Einfach"warte mal wenn er in die trotzphase kommt da müsse deine nerven stark sein! Ich hab auch noch ein Sohn von 9, 5 Monate und er weint auch viel wenn er müde wird er aber er nix verpasse möchte ! Und er versucht jetzt überall ran zu kommen klettert Schon die Stufen hoch und wenn er mal hin fällte wenn er sich an der Couch hochzieht weint er auch ! Ist alles normal!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.10.2014
5 Antwort
ich möchte nicht urteilen da ich keinen einblick in euren altag habe, aber reflektier dich mal und schau ob du ein paar neins und das drafst du nicht abschaffen kannst...die frusttrationsgrenze liegt oft nicht grade hoch wenn dieses "zu häufig" vorkommt...davon ab spielen entwicklungsphasen sowie charakter so oder so eine zusätzliche rolle... dennoch, du solltest schauen das eure tage so sind das du mehr ja klar mach sagen kannst als nein
evil-bunny
evil-bunny | 16.10.2014
6 Antwort
meine tochter hat sich mit 10 monaten den kopf auf den boden gehauen, wenn ihr was nicht gepasst hat. hab ich sie auf de teppich gesetzt, um die blauen flecken auf ihrer stirn etwas einzudämmen, krabbelte sie vom teppich runter und schlug den kopf wieder auf den parkettboden. so war sie halt...da musste ich durch. man sucht sich den charakter des kindes nicht aus, aber man kann mit ihm wachsen und ihn als herausforderung liebevoll annehmen. ihre trotzphase dauerte dann von 18 monaten bis 4, 5 jahre NONSTOP! es war teilweise die hölle, aber ich bin auch daraus gewachsen. wenn ich mir sie jetzt anschaue, mit ihren 7 jahren, dann verstehe ich so manches viel besser warum sie dies oder jenes getan hat oder nicht verstehen wollte. und es lag bei weitem nicht nur an ihr! ich habe draus gelernt, sie hat draus gelernt...nun wind wir beide ein stück weiter und können ziemlich gut miteinander. kinder sitzen vielleicht zweimal in ihrer kindheit schön brav in der ecke...der rest der zeit sind sie kinder, die lernen, entdecken, erfahren und sich entwickeln wollen. wir eltern sollten es ihnen viel öfters gleich tun und uns auf etwas weiterentwicklung einlassen. ps: gut gemeinter rat. vergleiche dein kind nicht mit andern kindern...das kommt nie gut :-)
tate
tate | 17.10.2014
7 Antwort
Babys spüren es, wenn Mama genervt ist! .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
8 Antwort
Guten Morgen, Ich verstehe voll und ganz was du meinst. Mein Sohn war auch so. Immer nur am quengeln, am nörgeln, weinen und motzen. bei allen Kleinigkeiten. Ich hatte ewig lange das Gefühl, meinem Kind nichts recht machen zu können und hab wirklich oft an mir und meinen Fähigkeiten als Mutter gezweifelt. Alle um mich herum hatten kleine Babys mit denen man "alles machen kann". Irgendwann hab ich es einfach so angenommen. Und irgendwann hab ich einfach verstanden, dass mein Kind einfach auf alles etwas sensibler reagiert, als andere. Er hat von Anfang an einen sehr ausgeprägten Entdeckerdrang gehabt. Musste von Anfang an immer alles mitbekommen und überall dabei sein. Was ihn manchmal zwar ziemlich überfordert hat aber so ist es nunmal. Er ist sehr selbstständig und möchte so gut wie alles alleine schaffen und wehe es klappt nicht so wie er es möchte. Andererseits braucht er ungemein Rückendeckung von mir. Irgendwann, nachdem ich dachte meine nerven sind fürs Mutter sein nicht gemacht, hab ich aufgehört auf andere Kinder zu achten. Hab dieses "vorzeige Bild von baby" aus meinem Kopf gelöscht und mich voll und ganz auf mein Kind eingelassen. Das hat etwas gedauert aber es hat geklappt, vorallem, nachdem Ich aufgehört habe, mich in selbstmitleid zu wälzen. Ich bin in Elternzeit und ich habe alle Zeit der Welt mich auf mein Kind einzulassen. Glaub mir, nachdem ich das verstanden habe, verstanden habe, dass ich voll und ganz auf meinen Sohn eingehen muss und er nicht eins dieser Kinder ist, die einfach "nebenher" laufen, läuft es besser. Ich kann mit allem so gut umgehen und ich bin viel gelassener. Das überträgt sich auch auf ihn. Er wird im Januar 2 und seit ein paar Wochen ist es bei uns zu Hause einfach nur entspannt. Vielleicht liegt es auch daran das er jetzt besser versteht was man von ihm möchte. Aber wie gesagt, je entspannter du an die Sache rangehst, desto einfacher ist es, damit umzugehen. Lg
gaga89
gaga89 | 17.10.2014
9 Antwort
du hast ein "besonderes" kind. ich kann "besonders" nicht definieren und jedes kind ist besonders auf seine art, deines aber möglicherweise "besonderer" als andere. ich kenne all das. ich kenne auch deine vorherigen fragen... meine tochter war ähnlich, obwohl noch krasser. ich versichere dir, es ist alles in ordnung mit deinem kind. es ist jetzt auch noch nicht DIE richtige trotzphase, vllt fängt es jetzt gerade an, dass er seinen eigenen willen entwickelt, aber es ist alles "normal". es ist anstrengend, es nervt, man ist frustriert, man will schreien, ausflippen, ausrasten. wie oft wollte ich mein kind an die wand klatschen. wie sehr ich diesen gedanken auch hasse, aber ich hatte ihn nicht nur einmal. du hast eine arzt "schreikind". es wird sich natürlich regulieren, das verspreche ich dir. bei uns hat es sich schlagartig ab dem zweiten geburtstag geändert. ich konnte mit meiner tochter vorher gar nichts unternehmen, sie schrie nicht nur immer, sie hatte auch wahnsinnige angst vor anderen, sie ist ausgerastet, hat panikattacken bekommen, wahnsinnige angst, wutanfälle, war schlaf- und rastlos. ich bin alleinerziehend, ich bin auf dem zahnfleisch gekrochen. ich habe 26 monate rund um die uhr gestillt, meine tochter hat nie mehr als eine std am stück geschlafen. aber jetzt nach mehr als zwei jahren, habe ich endlich abstillen können, sie ist friedlicher u. zugänglicher, anderen gegenüber extrem schüchtern, aber bekommt nicht mehr sofort angst, ich kann mit ihr einkaufen gehen, ich kann ihr dinge erklären, ohne dass sie einen bestialischen heulkrampf bekommt. sie geht seit wenigen wochen nun zwei mal die woche in den spielkreis. vor einem jahr hätte ich das nicht für möglich gehalten. ich verspreche dir, es wird sich bessern. bleib so wie du bist. habe verständnis für deinen sohn, respektiere sein verhalten. höre auf deinen instinkt, dein muttergefühl und gehe auf seine bedürfnisse ein. schenk ihm aufmerksamkeit und liebe, sei für ihn da. und behalt die nerven. es ist eine extremsituation, die du aber meistern wirst, weil nur du weißt, wie es bei euch zugeht, was für euch das beste ist und weil du die mami bist, sein ein und alles. du kannst nichts tun, behaltet eure rituale, euren rhythmus, veränderungen wirken sich oft negativ auf diese kinder aus, die noch nicht ganz angekommen sind. gib ihm zeit. alles gute, viel kraft.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
10 Antwort
@mara_olivia DANKE für deine Worte! Das tat gut!
martyna88
martyna88 | 18.10.2014

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