Clomifen: kennt sich einer damit aus?

lenja999
lenja999
26.06.2016 | 10 Antworten
Hallo Ihr Lieben,

ich habe ein neues Problem gekriegt und hoffe, ihr könnt mir helfen. Vielleicht kennt sich ja einer damit aus? Mein Östrogenspiegel ist leider für mein Alter viel zu niedrig, deshalb nehme ich ab dem nächsten Zyklus Clomifen. Eine Bauchspiegelung habe ich schon hinter mir, mit den Eileitern und der Gebärmutter ist zum Glück alles OK.
Das Clomifen nehme ich vom 5.-9.Tag, meine FA sagt, ich soll erst am 22.ZT vorbeikommen, um mir Blut abnehmen zu lassen. Mein Mann und ich sollen dann so um den 10 Zyklustag GV haben.
Aber irgendwie ist mir das zu ungenau, und nun habe ich gehört, dass man eigentlich kurz vor der Zyklusmitte eine US-Untersuchung machen lassen sollte, um festzustellen, ob bald ein ES kommt und wann genau es dann soweit wäre.

Kann mir jemand sagen, ob diese US wichtig ist oder ob man darauf auch verzichten kann?
Ich würde mich auch freuen, von anderen mit ähnlichen Problemen zu hören.

Schon einmal Danke!
Viele Grüße,
Lenja
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10 Antwort
Also ich habe das Clomi ganz gut vertragen und könnte mich jetzt nicht erinnern irgendwelche Nebenwirkungen gehabt zu haben. Zusätzlich zum Clomi habe ich die ganze Zeit über noch Fortecortin nehmen müssen. Mein ES wurde dann mit dem Medikament Predalon ausgelöst. Aber alles hat den 1. Medi ÜZ nicht so richtig gewirkt und es klappte nicht. Im 2. MediÜZ habe ich dann zusätzlich Puregon spritzen müssen. Das hat das Wachstum der Eibläschen noch mit angeregt. Eigentlich sollte ich es nur ca. 5 Tage spritzen. Aber es hatte leider nicht ausgereicht die Eier auf die richtige Größe zu bekommen und so wurden noch ein paar Tage dran gehängt. Bei 18 mm wurde dann der ES ausgelöst. Wieder mit Predalon mit unserem Sonnenschein geworden. Die Zeit bis zum ES musste ich wie geschrieben jeden 2-3 Tag zur Kontrolle hin. Die Eier mussten ja kontrolliert werden, wie sie wachsen und ob ich die Medis gut vertrage. Finde ich auch wirklich wichtig. Weil kann ja sein, dass die Eier doch nicht richtig drauf anschlagen und Du noch wie ich zusätzlich Puregon oder sonst was einnehmen müsstest, damit es besser klappt und wie will Dein Arzt das sonst wissen, frag ich mich. Der ist echt lustig.. . Nach ES brauchte ich aber nicht mehr hin bzw. erst wieder nach 14 Tagen zur Kontrolle, obs geklappt hat oder nicht. So ich hoffe, ich konnte Dir noch ein wenig weiterhelfen?! Und drücke Dir auch die Daumen, dass es bald klappt!
Piacentina
Piacentina | 27.06.2016
9 Antwort
Hallo Lenja! Du hast schon recht. Normal sollte man ab dem 8 - 10 ZT alle zwei Tage zur US Kontrolle, um zu schauen, ob ein Eibläschen wächst. Wenn ja, kann man auch ziemlich genau voraussagen, wann der Eisprung stattfindet. Also ich finde, wenn du schon Clomi nimmst, dann soll deine FÄ auch ordentlich dazuschauen, denn sonst ist es ja wieder nur auf gut Glück! Also als ich Clomi nehmen musste , mußte ich jeden 2-3 Tag zur Kontrolle zu meinem Arzt. Dort wurde jedes Mal Ultraschall gemacht und zur zusätzlichen Kontrolle noch Blut abgenommen. Als ich denke auch, dass Dein FA da etwas mehr kontrollieren muss, wenn er Dir schon Clomi aufschreibt. Er sollte ja auch nachfragen, wie Du das verträgst usw. So kann er hinterher ja auch gar nicht wissen, ob die Eier überhaupt richtig gewachsen sind oder ob Du nicht noch zusätzlich was nehmen musst wie Puregon z. B.! Ich kann mir nur vorstellen, dass dein Arzt wegen der Kosten darauf verzichtet, denn Ultraschall ist teuer. Das ist aber nicht Sinn und Zweck der Sache, denn mit Clomi ist auch nicht zu spaßen. Aber des Weiteren habe ich noch mitverfolgt , dass man Clomi nur 6 Mal im "Leben" nehmen kann, da es die Gebärmutter sehr schwächt. Ich kann mir zwar vorstellen, dass man Clomi dann für eine Gewisse Zeit dann nicht mehr nehmen sollte. Ob das für das ganze Leben gilt, weiß ich nicht. Einige sind ja auch dabei, die mit Clomi schwanger geworden sind und in der nächsten Schwangerschaft wieder Clomi genommen haben. Ich würde dir Vorschlagen, geh hin zu deinem Frauenarzt und frage ihn, warum er nicht während der Clomieinnahme deine Eibläschen per Ultraschall verfolgt. Dann wirst du es wissen. Als ruf am besten mal an und frag nach! Ich drücke Dir die Daumen und Du kannst ja mal berichten, was er gesagt hat.
HoppiPoppi
HoppiPoppi | 27.06.2016
8 Antwort
@HeidaUlrichsd Kenn ich ;-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 27.06.2016
7 Antwort
Ich hatte clomis zur Verbesserung der Eireifung bekommen. Musste zur kontrolle zum US. Waren Eier gereift und hatten die ricjtige größe wurde der ES mittels spritze ausgelöst. Also sind mehrere US von nöten
Jungemama2287
Jungemama2287 | 26.06.2016
6 Antwort
@Dajana01 Ja nee, als ich das Resultat nochmal gelesen hab, dachte ich: Sch.....bin ich gelangweilt, wird Zeit, dass ich wieder arbeiten gehe. Dieses fulltine Mami-Hausfrau-Ding ist so ein bischen schwierig für mich.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.06.2016
5 Antwort
@HeidaUlrichsd Perrrrrrfekt
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.06.2016
4 Antwort
Du bekommst Clomifen nicht wegen dem Östrogenmangel, sondern wegen dem, was der Östrogenmangel verursacht, nämlich fehlender Eisprung und/oder gestörte Follikelreifung. Das scheinbare Paradoxum ein Anti-Östrogen bei Östrogenmangel zu geben, wird in Kauf genomnen, weil ein bestimmtes Ziel verfolgt wird. Im überigrn kannst du ja mit der Sonographie direkt den Erfolg der Clomifentherapie überwachen. Dein Arzt folgt dem Standard Therapiekonzept.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.06.2016
3 Antwort
Die Indikation für Clomifen ist der anovulatorische Zyklus bzw. die Follikelreifungsstörung mit verkürzter Lutealphase oder Lutealphaseninsuffizienz. Wenn eine Patientin ovuliert und der Zyklus unauffällig verläuft, ohne prämenstruelles Spotting und mit normaler Länge, gibt es keine Indikation für Clomifen. Clomifen wird mit einer Dosierung von 50 mg gegeben . Wenn keine adäquate Follikelreifung stattfindet, kann im Folgezyklus die Dosis auf 100 mg gesteigert werden. Sollte sich auch dabei keine Follikelreifung abzeichnen, auch auf 150 mg. Die Gabe erfolgt ab Tag 2, 3, 4 oder 5 für 5 Tage im Zyklus. Der Starttag ist für den Erfolg der Therapie irrelevant.198 Ob es sich unterschiedlich auswirkt, wenn die Dosis von 100 oder 150 mg in einer Applikation oder zwei gegeben wird, ist nicht untersucht. Man sollte sich für ein standardisiertes Vorgehen mit immer demselben Starttag entschei- den, damit auch die Arzthelferinnen bei Nachfragen jeder Patientin dieselbe Antwort ge- ben. Die Clomifenstimulation steigert das Mehrlingsrisiko. In 14% der Zyklen kommt es zur Reifung von 3 oder mehr Follikeln, 39 die Wahrscheinlichkeit von Zwillingen wird mit 7–10% angegeben. Bei jeder Clomifenstimulation MUSS ein sonographisches Zyklusmonitoring erfolgen, um die Patientin bzgl. des Mehrlingsrisikos und des Konzeptionsoptimums beraten zu können. Desweiteren kann ein mögliches Überstimulationssyndrom überwacht werden. Ein erstes Zyklusmonitoring sollte am Zyklustag 10 stattfinden, wenn der Tag z.B. wegen eines Feiertags oder wegen eines Wochenendes nicht passt, dann am Tag 9 oder 11. Damit wird man fast nie in die Verlegenheit kommen, dass das Monitoring zu spät einsetzt und die Patientin bereits ovuliert hat. Für die weiteren Monitoringbesuche können am Anfang der Praxistätigkeit einfache Faust- regeln genutzt werden – mit zunehmender Erfahrung wird man individueller vorgehen können: – Bei einer Follikelgröße von < 10 mm und flachem Endometrium wird ein erneutes Monitoring nach 7 Tagen ausreichend sein. – Bei einer Follikelgröße von < 10 mm und bereits wachsendem Endometrium sollte ein erneutes Monitoring nach 5 Tagen stattfinden. – Wenn die Follikel auf eine Größe von 11–13 mm gewachsen sind, sollte das nächste Monitoring 2–3 Tage später terminiert werden. – Bei einer Follikelgröße ab 17–18 mm kann die Ovulation ausgelöst werden. Grundsätzlich kann auf das Auslösen der Ovulation mit einem hCG-Präparat verzichtet werden. Die Schwangerschaftschancen werden dadurch nicht erhöht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.06.2016
2 Antwort
Auch bei Östrogenmangel ist Clomifen Mittel der Wahl...es untersttzt die Ausschüttung von div. Hormonen, weil es dem Körper nochmal extra einen Östrogenmangel "vortäuscht". ABER die Nebenwirkungen sind nicht unheftig. Was den US angeht: Über den von Dir genannten wird ja nur der Eisprung näher eingegrenzt. Wenn Ihr jetzt in der fraglichen Zeit regelmäßig..., ist der US vorerst unnötig. Das wird dann gemacht, wenn es durch "normale" GV-Frequenz nicht klappt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.06.2016
1 Antwort
Während der Clomifenbehandlung sind mehrere Ultraschalluntersuchungen notwenidig. Clomifen ist ein Anti-Östrogen, also ein Wirkstoff, der dem weiblichen Körper einen Mangel an Östrogenen vortäuscht. Verstehe deshalb den Einsatz von Clomifen nicht. Zudem ist Clomifen nicht ungefährlich. Ein Östrogenmangel ist viel einfacher auszugleichen. Vielleicht bringt ein Arztwechsel mehr Erfolg
oohibiscusoo
oohibiscusoo | 26.06.2016

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