Alternative zur Adoption wenn es mit dem Kinderwunsch nicht klappt

76Katrin
76Katrin
09.01.2014 | 10 Antworten
Wenn man sich als Pflegeeltern anbietet, gibt es wohl viele Vorteile im Vergleich zur Adoption:
Man erfährt die Umstände, in denen das Kind war
Man kann sich das Alter "aussuchen"
Es gibt nicht so hohe Hürden, um anerkannt zu werden

Ich kenne eine Pflegemutter, die das gestern alles aufzählte, es gab noch mehr, aber ich habe mir nicht alles merken können. Ich finde nur, dass diese Möglichkeit zu unbekannt ist, und das ist schade! Also verbreitet das, dann werden hoffentlich viele Leute glücklich!
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10 Antwort
in der Siedlung meiner Eltern gibt's auch ein paar, was aus gesundheitlichen gründen keine eigenen kinder bekommen konnte...die beiden haben auch lange überlegt was sie tun sollen..ob sies dabei belassen und ohne kinder weiterleben, eins adoptieren oder pflegschaften zu übernehmen... sie selber fing damals nochma ne Ausbildung als sie wieder gesund war...als Sozialarbeiterin..und da fasste sie dann den entschluss, kindern, die, aus welchen gründen auch immer, nich bei ihren Eltern bleiben dürfen, ein zuhause zu geben...wohlwissend, dass es eben nich für immer sein kann, sondern die kinder zurück zu den eigenen Eltern gehen könnten oder die kinder von jemand anderem adoptiert werden könnten... das tat sie aber nich, um ihren unerfüllten Kinderwunsch zu befriedigen, sondern hauptsächlich, sich ne neue aufgabe zu geben anderen zu helfen und den sinn darin zu erkennen...mitgefühl für die kinder auch ja, aber nich ausschließlich deswegen....sie sah es als neue aufgabe für sich und lebt darin total... ihren wunsch nach eigenen kindern, so sagt sie, erfüllt das aber nich..eben weil es oft nur auf zeit is und, so wunderbar wie sie zu den kindern auch is und sich reinkniet, es nie das gleiche, wie bei nem eigenen Kind is aber sie hat gelernt damit zu leben, dass sie keine eigenen kinder bekommen kann, hat sich damit arrangiert, is glücklich und zufrieden wie es is und geht in ihrer aufgabe als pflegemutter total auf...auch wenn der tag des traurigen abschiedes kommt
gina87
gina87 | 10.01.2014
9 Antwort
Wenn es hier Pflegeeltern gibt, dan berichtet doch bitte aus erster Hand von Euren Erfahrungen.
76Katrin
76Katrin | 10.01.2014
8 Antwort
Das Risiko ist da. Aber manchmal ist es so unwahrscheinlich, dass es sich lohnt. Und bevor so ein armer Wurm ins Heim kommt, ist es doch toll, wenn das Kind stattdessen eine Familie kennenlernt. Und auch eine spätere Adoption ist ja nicht ausgeschlossen.
76Katrin
76Katrin | 10.01.2014
7 Antwort
Es gibt aber auch Nachteile. Nämlich, dass die leibliche Mutter ihr Kind wieder zurück will. Ich hatte auch überlegt, aber mich dann doch dagegen entschieden. Ich kenne eine Pflegemutter, die hat ca. 6 Pflegekinder und habe mich mit ihr lange darüber unterhalten und ich hab mich sehr viel belesen. Auch wenn es eine gute Sache an sich ist, aber wenn ich mein Herz an einem Kind verliere, dann möchte ich es auch nicht mehr hergeben. Was ist, wenn die leiblichen Eltern es zurück haben wollen?
Lady1206
Lady1206 | 10.01.2014
6 Antwort
In dem Fall, den ich kenne, wurde das Kind der betrunkenen Mutter bei der Geburt weggenommen. Sie hat noch mehr Kinder, die alle nicht bei ihr leben und das Jugendamt geht davon aus, dass das Kind immer in der Pflegefamilie bleiben wird. Das konnte man sich sozusagen "aussuchen". Und so etwas ist doch besser, als ein Heim. Und Leute, die z.B. zu alt sind, um zu adoptieren o.ä., sollten sich zumindest informieren. Ich dachte auch immer, die Kinder sind nur kurz in den Familien. Diese Pflegemutter hat mir die Augen geöffnet. Also: Wer einen Kinderwunsch hat, sollte sich wenigstens informieren. Das möchte ich erreichen.
76Katrin
76Katrin | 10.01.2014
5 Antwort
Es ist wunderbar das es Leute gibt die das machen, ABER es gibt eben auch die große Kehrseite das die Kinder nur auf "Zeit" untergebracht werden. Das ja ist ja in diesen Fällen darauf aus die Kinder zurück zu den leiblichen Eltern zu bringen so mit gibt es Besuchstermine um die Kinder nicht zu entfremden, man pflegt die Kinder eben bis die leiblichen wieder in der Lage sind dies zu übernehmen. Man fühlt sich in dem wasZeitraum vll wie Eltern aber vor dem gesetzt ist man es eben nicht und die Kinder irgendwann wieder weg. Ich weiß nicht ob ich es könnte wenn ich einen unerfüllten Kinderwunsch hätte, denn es währe ja zu keinem Zeitpunkt mein Kind. Wie Zenit schon sagte eine Adoption ist da "sicherer" und endgültig.
Jacky220789
Jacky220789 | 09.01.2014
4 Antwort
Ich kenne eigentl. nur Pflegeeltern, die eigene Kinder haben und ein oder zwei Pflegekinder dazunahmen ... und klar: die waren dann irgendwann wiedr in der eigenen Familie, aber der Kontakt blieb. Teils waren sie 15 Jahre in der Pflegefamilie :)
BLE09
BLE09 | 09.01.2014
3 Antwort
Ich glaube, es ist vor allem ein wichtiger Nachteil, den man nicht außer Acht lassen sollte. Es kann nämlich sein, dass man das Kind irgendwann wieder abgeben muss, wenn die Eltern es zurück verlangen und in einer besseren Lebenssituation sind bzw. nachweisen können, dass sie in der Lage sind, das Kind nun großzuziehen. Das ist besonders bei sehr jungen Müttern der Fall, die sich ansonsten nichts zu Schulden haben kommen lassen. Wenn die sich nach zwei Jahren und regelmäßigem Kontakt entschließen, selber wieder Mama zu sein, ist die Pflegefamilie im schlimmsten Fall in den Arsch gekniffen und darf sich vom Kind verabschieden, das sie als ihr eigenes angenommen haben. Ich will damit nicht davon abraten, ein Pflegekind zu nehmen. Aber man sollte sich darüber bewusst sein, dass es nicht immer bleiben kann und ich glaube, der Abschied ist für alle Beteiligten eine schlimme Qual.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.01.2014
2 Antwort
die aufgabe der pflegeeltern ist aber nicht so einfach ;-) oftmals wird ja auch ein kontakt zu den leiblichen eltern aufrecht erhalten...da können einige probleme auftauchen, weil die leiblichen eltern oftmals in verschiedenen krisen stecken. die sozialen umstände können eine besondere herausforderung in der betreuung solcher kinder bedeuten. da gehört ne menge dazu sich in solche situationen reingeben zu können und den eltern wie auch den kindern als pflegeeltern richtig begegnen zu können.
tate
tate | 09.01.2014
1 Antwort
Nunja, sollte sich der Zustand in der biologischen Familie des Kindes aber wieder verbessern, sind die auch ganz schnell wieder weg, eine Adoption ist da "sicherer" Finds toll, wenn Leute das machen, aber hat eben auch seine Kehrseiten :(
Zenit
Zenit | 09.01.2014

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