Fieberkrampf

BieneMaya1987
BieneMaya1987
06.02.2015 | 22 Antworten
Mein Sohn hatte gestern Mittag nen Fieberkrampf. Er ist 20 Monate alt. Ich konnte ihn aber heute wieder mit nach Hause nehmen weil es ihm besser geht aber wie krieg ich diese doofe Angst los das er es wieder bekommt?:( Danke
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22 Antwort
achja- zum eeg waren wir auchals wir wieder zuhause waren, solltest drauf achten wenn er nochmal einen krampf bekommt- der im übrigen wirklich für die kids nicht schlimm ist, sie erinnern sich danach an nichts und haben keine schmerzen- das er innerhalb einer fieberperiode keinen 2ten bekommt. wir haben etwa ab 38, 5 zäpfchen gegeben, kriegt man aber eh nicht immer so hin, oft ist das fieber eh schon viel höher bis mans merkt und meine reagiert zb sehr schlecht auf fiebermittel, die schlagen kaum an
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.02.2015
21 Antwort
die angst wirst du leider nicht los, spreche aus erfahrung...aline hatte ihren kurz nach ihrem 3ten geburtstag und wir lagen 4 tage im klinikum marburg weil das fieber nicht runter ging, wurden nachts um 2 mit 41, 2grad hinkutschiert....sie hatte danach nie wieder einen krampf, hab mich jahrelang verrückt gemacht aber es war ein einmaliger anfall
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.02.2015
20 Antwort
@Heviane Ja bei uns steht unkomplizierter Fieberkrampf im Entlassungsbericht. Weisst du denn zu wie viel prozent sich so ein Anfall wiederholen kann wenn ein Kind schon mal einen hatte?
BieneMaya1987
BieneMaya1987 | 07.02.2015
19 Antwort
Ein Fieberkrampf ist ein in der frühen Kindheit in Verbindung mit einer fieberhaften Erkrankung auftretender zerebraler Anfall. Er äußert sich in der Regel mit einem plötzlichen Bewusstseinsverlust und rhythmischen Zuckungen der Muskulatur. In den meisten Fällen dauert er nur wenige Minuten und hört von alleine wieder auf.  Ein unkomplizierter oder einfacher Fieberkrampf liegt vor, wenn bei einem fiebernden Kind ein generalisierter Krampfanfall auftritt, der weniger als 15 Minuten dauert, sich binnen 24 Stunden nicht wiederholt undkeine Hinweise auf Beginn nur in einer umschriebenen Hirnregion bietet. Weiterhin darf das betroffene Kind vorher keinen Krampfanfall ohne Fieber gehabt haben. Kinder mit einfachen Fieberkrämpfen in der Anamnese haben gegenüber ihren nicht betroffenen Altersgenossen nur ein leicht erhöhtes Risiko, später an einer Epilepsie zu erkranken 90 % aller unkomplizierten Fieberkrämpfe enden von alleine innerhalb von Minuten. Die Behandlung des akuten Fieberkrampfes orientiert sich ansonsten im Wesentlichen an der Behandlung eines epileptischen Anfalls. Im Gegensatz zu diesem ist aufgrund der „Gutartigkeit“ der meisten Fieberkrämpfe eine Betonung der Absicherung und der abwartenden Haltung noch deutlicher. Spitze, scharfe oder kantige Gegenstände sollten, zur Minimierung der Verletzungsgefahr, sofort aus dem Umfeld eines Kindes mit laufendem Fieberkrampf entfernt werden. Die Atmung sollte beobachtet werden, wobei eine Blauverfärbung der Haut den Eindruck eines Atemstillstands hervorrufen. Daher ist es besonders wichtig, Besonnenheit zu bewahren. Wenn ein Fieberkrampf die Dauer von 10 bis maximal 15 Minuten überschreitet oder die Atmung dauerhaft aussetzt, ist eine Unterbrechung des Fieberkrampfes erforderlich. Liegt ein verlängerter, atypischer oder komplizierter Fieberkrampf vor eingesetzt werden. Sofern ein früherer Fieberkrampf besonders schwerwiegend oder atypisch war, kann es auch zur Verhinderung der Entwicklung eines atypischen oder schwer verlaufenden Anfalls eingesetzt werden. Neben Diazepam wirken auch andere kurzwirksame Antiepileptika wie Clonazepam,  Chloralhydrat oder das Sedativum Midazolam. Da Fieber eine Voraussetzung für das Auftreten von Fieberkrämpfen ist, sollte man glauben dürfen, dass fiebersenkende Maßnahmen auch einen vorbeugenden Effekt hätten - dafür liefern verschiedenste klinische Studien aber keinen Beweis [10][11]. Fiebersenkende Medikamente sollten also konsequenterweise nicht zur Verhinderung von neuerlichen Anfällen, sondern allenfalls zur Linderung fieberbedingter, allgemeiner Beschwerden wie Abgeschlagenheit, beschleunigter Puls und beschleunigte Atmung verordnet werden. Eine andere Möglichkeit, das Wiederauftreten von Fieberkrämpfen zu vermeiden stellt die orale Gabe des krampfunterdrückenden Medikaments Diazepam dar. Seine Wirksamkeit für die Prophylaxe von Fieberkrampf-Rückfällen ist umstritten, aber es gibt eine allgemeine Übereinstimmung, dass es wahrscheinlich effektiv ist [2]. Bei Beginn einer Fieberepisode wird Diazepam für die Dauer von maximal zwei Tagen verabreicht. Die Nebenwirkungen können kaum merklich, aber auch sehr ausgeprägt sein: Müdigkeit, Benommenheit, Gleichgewichtsstörungen, auch Verwirrtheit und leichte Erregbarkeit sind möglich. Eine routinemäßige Prophylaxe bei allen Kindern mit Fieberkrämpfen ist daher nicht angezeigt. Der mögliche Nutzen muss vielmehr sorgfältig gegen die bestehenden Risiken abgewogen werden. Ein Nachteil der prophylaktischen Gabe von Diazepam bei Fieberepisoden ist auch, dass dadurch neurologische Warnsymptome einer zugrundeliegenden zerebralen Erkrankung verschleiert werden könnten. Die dauerhafte Gabe von krampfunterdrückenden Medikamenten hat in neueren Untersuchungen keine Wirksamkeit in der Verhinderung von Fieberkrampf-Rezidiven ergeben. Für Carbamazepinund Phenytoin war dies schon länger anerkannt, gilt aber in gleichem Maße mittlerweile für Phenobarbital, das wegen der Beeinträchtigung der geistigen Fähigkeiten ohnehin nur sehr kritisch eingesetzt werden sollte.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 07.02.2015
18 Antwort
ich zieh ihm immer essigbatschen an wenn er 39 grad Fieber hat und das hift bei ihm zum glück immer. war damals mit ihm als er das hatte 3 tage im Krankenhaus
tescha
tescha | 06.02.2015
17 Antwort
mein Sohn hatte es mit 2 und die angst habe ich heute immer noch wenn er Fieber hat er ist jetzt 7 jahre alt
tescha
tescha | 06.02.2015
16 Antwort
@keki007 Von eeg haben die nix gesagt. Wird erst nach dem zweiten gemacht. Doch ich hab so ein Notfallzäpfchen mit bekommen.
BieneMaya1987
BieneMaya1987 | 06.02.2015
15 Antwort
@BieneMaya1987 nein bei 37 brauchst du eigentlich nix geben..hast du vom arzt kein krampflössendes zäpfchen mit bekommen? mein sohn musste zur vorsorge dann eeg gemacht werden..das epilepsie ausgeschlossen werden kann..das hat er 2j lang in längeren abständen gemacht.....
keki007
keki007 | 06.02.2015
14 Antwort
Im Moment hat er unter 37 aber ich hab trotzdem Angst. Und er schläft seit 3 stunden.
BieneMaya1987
BieneMaya1987 | 06.02.2015
13 Antwort
Ich würde wahrscheinlich auch so ab 38º/38, 5º schon ein Zäpfchen für die Nacht geben...
Claudiee
Claudiee | 06.02.2015
12 Antwort
mein ältester hatte insgesamt 2 fieberkrämpfe......man soll solche kinder auf keinen fall fiebern lassen...ich hab ab 38 grad sofort fieberzäfchen gegeben..so wurde mir das geraten.....
keki007
keki007 | 06.02.2015
11 Antwort
Wadenwickel in dem Fall nicht machen, ist sinnlos. Erstens steigt das Fieber zu schnell, der Kreislauf wird durch die Wickel zusätzlich belastet und Zweitens macht man den bei 39/40 Grad Fieber, vorher nicht. Wie unten schon steht sind da einige Dinge zu beachten. Dazu kommst du aber nicht, da du in eurem Fall schon ab 38, 5 Grad handelst
Solo-Mami
Solo-Mami | 06.02.2015
10 Antwort
Meiner Freundin ihr Sohn hat das auch. Sie gibt ihm immer sehr früh schon ein Zäpfchen wenn die Temperatur ansteigt weil es sonst wieder dazu kommen kann. Ich meine sie hat mal etwas von 70% gesagt aber ich frag morgen mal nach. Dann kann ich Dir auch sagen was genau sie ihm gibt. Alles Gute Deinem Sohn.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.02.2015
9 Antwort
@Claudiee Mein Freund war mit dabei. Die im Kh sagten das es ein unkomplizierter Fieberkrampf war. Ihm gehts auch besser und er macht viel quatsch nur frag ich mich wie ich schlafen kann weil er das hatte.
BieneMaya1987
BieneMaya1987 | 06.02.2015
8 Antwort
Schlafen ist immer gut, der körper schläft sich gesund. Ich wünsche dir das es nicht wieder kommt!guck doch wie es ihm geht wenn er wach wird und entscheide dann
sweetwenki
sweetwenki | 06.02.2015
7 Antwort
Wenn ein Kind einmal nen Fieberkrampf hatte kann es immer wieder einen bekommen. Schau, dass du immer etwas Fiebersenkendes da hast. In dem Fall gibst du etwas ab 38, 5 Grad. Achte auch die sicheren Anzeichen eines Fieberkrampfen und wirke dem vorzeitig entgegen. Wenn ein Fieberkrampf bevorsteht steigt die Temperatur sehr schnell auf 39 Grad an.
Solo-Mami
Solo-Mami | 06.02.2015
6 Antwort
@BieneMaya1987 Du meinst mit Wadenwickel? Wadenwickel bitte nur machen wenn Füße warm sind... Du schreibst, du konntest ihn wieder mit nach Hause nehmen? Warst du im Klinikum mit ihm? Was sagten die dort? Ich kann die Angst verstehen - meine Tochter hatte das kleinerweise auch - wurde dann aber besser, als sie älter wurde...
Claudiee
Claudiee | 06.02.2015
5 Antwort
@sweetwenki Oh gott :( ich hab so angst das es nochmal kommt. Im moment hat er kein fieber mehr und schläft seit 2, 5 stunden aber ich weiss nicht ob ich ihm trotzdem ein zäpfchen geben soll über Nacht?
BieneMaya1987
BieneMaya1987 | 06.02.2015
4 Antwort
Gute Besserung
sweetwenki
sweetwenki | 06.02.2015
3 Antwort
Ich Glaube so eine angst kann man nicht weg bekommen, anderer seite lässt sie dich auch aufmerksam werden und vorzeichen besser erkennen. Meine schwester ihre beiden mädels Leiden daran obwohl es seit einem jahr sehr ruhig ist bei ihnen. Sie sind 4 und 6
sweetwenki
sweetwenki | 06.02.2015

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