Rückfall Depression und Angstzustände?

Jacky220789
Jacky220789
13.03.2016 | 16 Antworten
Hallo an alle hier,

Ich muss mir mal was von der Seele schreiben und vll hat jemand einen guten Tipp für mich oder kenn es selbst.

2008 bekam ich damals, nachdem ich mich endlich traute mich einem Arzt anzuvertrauen nach reichlichen Untersuchungen und Gesprächen die Diagnose Depression und Angstzustände. Gefolgt von Therapie. Medikamentöser Einstellung und Reha hatte ich nach knapp 2 Jahren mein Leben soweit wieder im Griff. Die Tabletten sollte ich weiterhin aber nehmen und langsam absetzt. Dann erfuhren wir, dass wir schwanger sind und von Tag an beschloss ich die Tabletten nicht mehr zu nehmen und es lief weiterhin alles gut. Keine Angstzustände mehr und auch die Depression lagen irgendwie weit hinter mir. Mein Zwerg kam auf die Welt und mach zwei Jahren begann ich meine neue Ausbildung. Alles war super. Arbeit lief gut. Zu Hause war alles Topp und meine Noten waren Spitze.

In der Zwischenzeit hat sich irgendwie alles geändert. Mein Mann ist unter der Woche auf montage. Damit habe wir uns arrangiert, da die einzige Option dazu Harz 4 war und das kam von keinen für uns in Frage. Auf Arbeit läuft es alles andere als rosig, das eine lange Geschichte aber sie endet damit. Dass ich mittlerweile Alpträume bekomme... Dazu kommt dann der kleine Mann mit dem ich ja unter der Woche alleine bin und der schulische Stress und natürlich meine immer näher ruckenden Prüfungen. In den letzten drei Wochen war dann erst mein kleiner Dolle krank und ixh blieb mit ihm zu hause. Als ich Montag dann aufstand nach einer wieder schlaflosen Nacht und mich fertig machen wollte ging gar nichts mehr. Eine Welle von Angst überrollte mich und ich war nicht dazu in der Lage die Arbeit anzutreten und entschloss mich nachdem ich zitternd, weinend mich übergebend über der Toilette hing zum Arzt zu gehen. Da war ich auch schilderte dem mein Problem und würde erstmal eine Woche krank geschrieben. Fest entschlossen nächste Woche gehst du wieder, sage ich mir jeden Tag nur noch vier Monate dann hast du es geschafft. Reis dich zusammen und kniepe die arschbacken zusammen. Leider reagiert mein Körper wieder ganz anders... Und ich habe es einfach nicht im Griff... Ich habe extreme Stimmungsschwankungen, bin total übermüdet, mein Magen spielt verrückt, mein Herz rast und ich könnte die ganze zeit nur noch weinen. Die Angst überrollt mich einfach und alles was früher half, hilft jetzt kein Stück.
Habe mich auch wieder um eine sprachtherapie bemüht, aber der Termin liegt noch relativ weit in der Zukunft, somit da keine "schnelle" Hilfe.

Meiner Mama und meinem Mann habe ich mich anvertraut und beide kommen mir mit viel Verständnis entgegen, aber ich weiß nicht was ich tun soll.

Klar ich muss auf Arbeit und muss versuchen dagegen anzukämpfen, aber haben zu den anderen Ängsten auxh die Angst dem ganzen Morgen nicht gewappnet zu sein.

Ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht nur muss ich es irgendwie in den Griff bekommen und das am besten schon gestern. Aber wie?

Ich will mich einfach nur noch verstecken, vor vor der Welt da draußen, vor der Verantwortung und irgendwie auch vor mir selbst.

Ich weiß. Dass das nicht der richtige Weg ist und natürlich total kontraproduktiv, aber ich weiß nicht wie ich einen anderen Weg einschlagen soll.

Entschuldigt die vielen Fehler und das möglicherweise etwas unverständliche, aber ich stehe ziemlich neben mir.
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16 Antworten

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1 Antwort
was war in der Zeit, wo die Ängste noch nicht da waren /weg waren, denn anders? Liegt es evtl am Leistungsdruck? LG und alles gute
teeenyMama
teeenyMama | 13.03.2016
2 Antwort
Leistungsdruck spielt sicher mit rein. Was genau anders ist kann ich nicht mal sagen, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass meine "Mauer" bröckelt, mein Selbstbewusstsein ist mittlerweile fast gar nicht mehr vorhanden und alles ist zu viel.
Jacky220789
Jacky220789 | 13.03.2016
3 Antwort
Du solltest dich mal bei der Caritas oder Diagonie beraten lassen, ob die ne "Notfall- Option" haben. Hier gibt es eine psychologische Beratungsstelle, die ganz kurzfristig Termine vergibt und man damit dann bis zum eigentlichen Therapieantritt überbrücken kann!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.03.2016
4 Antwort
@Jacky220789 Hast du auch mal Zeit, um nur was für dich zu tun? Bekommst du Unterstützung ? In welchen Bereichen wird es dir denn zu viel? LG
teeenyMama
teeenyMama | 13.03.2016
5 Antwort
Unterstützung von meinen Eltern habe ich. Meine Mama holt zb jeden Tag den kleinen ab. Weil ich es zeitlich mit Arbeit nicht schaffe. Einmal im Monat schläft er auch da. Und wenn mein Mann zu hause ist unterstützt er mich überall. In welchen Situationen? Eigentlich kann das bei allem passieren. Zb im Moment mein mittag machen zittern und weinend stehe ich vor meinen Töpfen und hoffe mein Kind kommt nicht rein
Jacky220789
Jacky220789 | 13.03.2016
6 Antwort
Ich glaube, bei Dir spielen mehrere Themen ineinander: Der Leistungsdruck, die Versagensangst, der Stress als quasi Alleinerziehende, der Wille, es allen recht zu machen und die Angst vor irgendwelchen blöden Kommentaren bei Deiner Rückkehr. Es ist schwer, dir einen realistischen Ratschlag zu geben. Ich glaube, Du bist einfach fix und fertig - total ausgebrannt. Ich schließe mich daesue an: Frag mal bei der Caritas oder der Diakonie nach, vielleicht gibt es darüber schnelle Hilfe. Ansonsten ist es sehr wichtig, dass Du auch mal zur Ruhe kommen kannst.
andrea251079
andrea251079 | 13.03.2016
7 Antwort
Ich bin auch in die Spirale geraten und gerade mitten drin. Was ich in deinem Text lese, dass du gerade die Fehler machst die zu der Erkrankung führte. "Ich muss...ich muss...schnell schnell" Du bekommst negative Gedanken. Erinnere dich an die Therapie zurück. Durchbrich die Denkmuster wieder. Nimm das Leben wie es kommt. Deine Gedanken kannst du sehr gut mit Katie Byron durchbrechen und hinterfragen. Beließ dich da mal im Netz. Sehr hilfreich. Deine körperlichen Angstzustände kenn ich so genau. Im Sommer letztes Jahr wäre ich am liebsten durch den Tag auf allen 4 gekrochen. Das war die Hölle. Fange an deine Ängste wieder zu spüren und dem nachzufühlen. Angst hast du akzeptiere sie und fühle mit ihr. Der Moment ist nun gekommen das du eine Angst Attacke hattest und nun Angst vor der Angst sich einstellt. Ich kenn das so genau. Die Rettung ist wirklich das herbei wünschen. Wenn du spürst das was kommt, setz dich hin und fühle mit. Geh rein und gibt den Raum. Sage dir " ok ich bin bereit, mach was du willst mit mir ich werde da sein und dich trotzdem umarmen." Es klingt immer so "durchgedreht" aber du wirst staunen. Es kommt nichts. Allein der Kampf dagegen kostet dich Kraft und die Angst steigert sich weil esdamit nicht weg geht. Auch die körperlichen Erscheinungen, nimm sie an, fühle mit ihnen und behandel sie liebevoll wie dich. Habe Verständnis für dich und Tadel dich nicht das das ganze gerade nicht passt. Es gab eine Punkt der wieder deine Denkweise änderte und schon kommt das wieder hoch. Spüre dem nach und bestätige dir das du in alte Muster verfallen bist aber da wieder raus kommst. Ich steh das ganze seit 8 Monaten durch ohne eine Tablette etc. Es war total schwer aber ich bin auch an dem Punkt " Angst vor der Angst" Gestern Abend vor dem einschlafen sagte ich mir "ok du bist da du bleibst da du darfst da sein du hilfst mir nur und wenn du Panik kommst bekommst du deinen Platz und darfst da sein." Zack heute morgen kein zittern kein schwitzen keine Gedanken wie überstehe ich nur den Tag. Ich kann dich gut verstehen. Ändere dein denken wieder ins positive. Du schaffst das wenn du dir und der Angst Raum gibst.
daven04
daven04 | 14.03.2016
8 Antwort
Achso, Panik kann man eine Zeit setzen. Zähle von 20 auf 1. Sag ihr du gibst ihr 20 sek. Zähle langsam und bewusst. Das zeigt deine Großzügigkeit gegenüber der Panik. Und dann staune ;-) Vorallem mach dir bewusst das dir nichts passiert. Es sind nur empfindliche Reaktionen. Ich weiß wenn man dein ist ist das schwer.
daven04
daven04 | 14.03.2016
9 Antwort
Hallo, ich habe die Erfahrunge auch genacht, seit ich 21 Jahre bin, hatte ich dieselben Symptome, morgens Übelkeit schon beim wach werden, Zittern, Angst vor allem und jedem...usw. Immer mal wieder hatte ich solche Phasen mit mehr oder weniger schweren Symptomen, stationären Therapien. Das Groh, was ich für mich raus gefunden habe, ich habe mich bereits seit der Schulzeit immer perfekter machen wollen, und ich würde heute meine Diagnose von Generalisierter Angsttörung und Depressionen ändern in "ich konnte einfach nicht mehr", weil ich mir immer viel abverlangt habe, jeder Mensch hat ein Energielimit. Überdenke doch mal deine Erwartungen an dich selbst? Ich wünsch dir viel Kraft
Sternkindmama2
Sternkindmama2 | 14.03.2016
10 Antwort
@Sternkindmama2 Geht mir genauso. Allen es beweisen wollenden stark sein. Selbst mit einem Trauma wollte ich stark umgehen. Was für ein Schwachsinn. Ich denke die Dame hier hat auch alle Ansprüche an sich hoch geschraubt. Ich bin mit 2 Kids allein und hab nen 50h Job bewältigt, den Haushalt, den Ansprüchen der Kinder gerecht werden etc etc. Wenn ich zurück denke dann bin ich selbst nirgendwo mehr zu sehen. Ich geh völlig unter in dem Alltag um der ganzen WELT Zu gefallen und Anerkennung zu bekommen die ich mir selbst nicht gegeben habe. Das einzige was zählt ist man selbst und erst lang danach die Kinder und der Mann. Das muss man wieder lernen und sich die Zeit geben. Strukturen im Alltag sind da ganz schön. Jeden Tag den tag planen für den nächsten. Aufschreiben und dabei Zeiten für sich einfügen. Morgens und abends eine meditation. Aufgaben nicht alles an einem tag sondern verteilen. Klein neu anfangen. Ich hatte keine Struktur mehr, ich rannte und rannte und am ende eigentlich nur noch hilflos durch den Tag. Selbst einkaufen ist jetzt für mich eine hohe Anstrengung mit symptomen. Warum? Weil ich hilflos/gestresst war " was kochen wir/ was wollen wir esseb/ was brauche ich noch" Ich fertige jetzt zettel an damit das Gefühl nicht hoch kommt. Ich gehe nach Plan lass mir aber die Möglichkeit wo anders auch zu zu greifen. Wir haben die Struktur im Alltag vergessen und rannten nur noch Aufgaben hinterher. Aufschreiben hilft und ist ein Anker
daven04
daven04 | 14.03.2016
11 Antwort
Ich habe mich ganz nach unten fallen gelassen...na ja fast...bin arbeitslos, weil ich nicht mehr alles annehme, wo ich weiß, dass ich mich dort überfordere und wieder psdychisch instabiel werde, ich versuche "tief zu stapeln", Hausarbeit mal liegen zu lassen, z. B. es tut keinem weh, wenn man mal ungebügelte Sachen anzieht Und soweit unten hab ich doch noch den Mann fürs Leben und den zukünftigen Papa meiner Kinder kennen gelernt, fazit: Man wird auch geliebt, wenn man nicht perfekt ist. Aber von diesem hohen Ross runter zu kommen, war für mich schwer, ich hab immer noch Tage, wo ich in innerliche "Hetze" gerate
Sternkindmama2
Sternkindmama2 | 14.03.2016
12 Antwort
Danke für eure antworten. Mein Mann hat sich diese Woche Urlaub genommen und hat mich heute früh zum Arzt begleitet, leider ist diese heute nicht da gewesen, so daß wir morgen nochmal kommen sollen. Den Termin bei der Psychologin versuchen wir etwas zu beschleunigen, vll finde ich auch eine andere hier in der Gegend. Meine vorgesetze weiß nun Bescheid und kam mir auxh mit sehr viel Verständnis entgegen. Ich solle mir sie zeit nehmen die ich brauche und sie hat immer ein offenes Ohr für mich. Heute geht es mir vergleichsweise gut, wobei ich auch endlich mal schlafen konnte. Ich habe den ganzen Tag fast nichts anderes gemacht. Mein Mann hat mich heute auf das Sofa verbannt und den Haushalt alleine geschmissen, wobei ich da erstmal so richtig gemerkt habe, wie schwer es mir fällt die zügel aus der Hand zu geben, selbst bei so banalen Dingen wie Hausarbeit. Ich bin ein absoluter kopfmensch und weiß auch, dass da mein Hauptproblem liegt. Ich versuche alles wirklich alles durchzustrukturieren und zu planen und möchte alles zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle haben, da ich sonst das Gefühl bekomme der Lage nicht Herr zu werden. Leistungsdruck ist dabei auch ein ganz großes Thema. Aber auch das kann ich nicht beiseite schieben. Ich weiß auch das ist falsch und hört sich irgendwie doof an, aber ich definiere mich selbst über erbrachte Leistungen. Was habe ich denn bisher geschafft? Klar ich habe nen super Sohn und nen tollen Mann, aber beruflich und damals schulisch habe ich auf ganzer Linie versagt kurz vor dem Abitur damals dir schule geschmissen und meine damalige Ausbildung nicht geschafft, weil ich die Angst und Depressionen schon damals die oberhand gewinnen lassen habe. Jetzt möchte ich es besser machen und auch vorallem mir beweisen, ich kann es und das auch noch sehr gut. Da bei alle dem weder mein kund noch irgendwas anderes zu kurz kommen soll heißt das eben nachtschicht beim lernen und irgendwie funktionieren. Gute Leistungen in der schule und nen gut geführter Haushalt sind irgendwie die einzigen Dinge die ich wirklich kontrollieren kann. Und da muss ich irgendwo ansetzten. Nur wo? Schlechte Leistungen sind für mich einfach keine Option, denn ich will nicht versagen. In ein paar Monaten werde ich 27 und irgendwie muss ich mich doch von den hunderten mit abschließenden absetzten. Wenn ich das so schreibe merke ich erstmal wirklich wie sehr ich auf ich MUSS fixiert bin. Aber wie soll man aus solchen Strukturen ausbrechen die mir seit nun mittlerweile 3 Jahre nen geregelten Ablauf bringen?
Jacky220789
Jacky220789 | 14.03.2016
13 Antwort
@Jacky220789 Vielleicht schafft ein liste dir Hilfe. Überlege dir, was wirklich sein muss, was du auch dritten raten würdest. Und überlege was nicht so wichtig ist LG
teeenyMama
teeenyMama | 14.03.2016
14 Antwort
@Jacky220789 Siehst du? Du musst garnichts! Das ist schon das Problem. Du definierst dich über solche Dinge? Meine Luebe, das ist die Spirale. Komm da schnell raus und setz dich nicht so unter Druck das zu bestehen und andere überragen wollen. Du tadelst dich für eine Erkrankung die du hattest? Es ist eine Erkrankung ! Ich schüttel gerade den Kopf über deinen Text. Das Paradebeispiel für fast alle erkrankten. Du wirst es nicht aufhalten nur weil du sagst "nur noch paar Wochen etc." Dort kann es zu spät sein. Zieh jetzt die bremse du hast gelernt dir gutes zu tun, was du jetzt tust tust du nicht für dich. Lies als Aussenstehender nochmal deinen letzten Beitrag
daven04
daven04 | 15.03.2016
15 Antwort
Hallo Jacky, das könnte ich geschrieben haben vor ein paar Jahren...übrigens hab ich auch auf ganzer Linie versagt im Beruf, hab das Abitur gut geschafft und dann Soziales Jahr, danach ging es los, musste meine Ausbildung abbrechen, weil die Symptome der Angst zu groß waren, damals wusste kaum ein Mensch, was mir fehlt, ich selbst schon mal garnicht, hätte doch der beste und glücklichste Mensch sein müssen. Hab dann aus Panik Mit Ach und Krach und meinem Perfektioismus das Studiem mit 1, 7 geschafft, aber zu welchem Preis, oft waren die Symptome so stark, dass ich zu hause gearbeitet habe und in die Vorlesungen garnicht gehen konnte, zu den Klausuren hat mich meine Oma gebracht, ich war so mit Übelkeit und angst beschäftigt zu versagen, dass ich nicht mehr Auto fahren konnte...... einige Arbeitsstellen habe ich so auch verloren......aber ich musste erstmal dahinter kommen, was mit mir los ist, ich kannte mich ja nicht anders und jedesmal, wo ich dann versagt hatte, da hatte ich den Drang es sofort schnell viel besser zu machen....so kann man nicht aus dem Teufelskreis raus kommen. Bin ich bestimmt auch noch nicht, wie gesagt, ich bin nun arbeitslos, werde und werde erstmal Hausfrau.....ich hab nun schon ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Schatz, weil er mich finanziell, na ja ihr wisst schon. Er schaut mich immer wieder liebend an und sagt es ist ok......ich weiß auch, wenn ich nun wieder in die Spirale gege und schlechtes gewissen, Druck.....dann geht alles wieder von vorne los... Würmchen aus dem Gröbsten raus ist, dann such ich mir einen kleinen Job, bewusst einen kleinen..und dann mal sehen. Ich würde mich freuen, wenn ich mich mit dir persönlich austauschen kann, denn wir scheinen uns sehr ähnlich zu sein, das hilft mir auch schon immens, ich habe kaum jemanden gefunden, der genauso "verrückt"...lach.... ist, wie ich. LG
Sternkindmama2
Sternkindmama2 | 15.03.2016
16 Antwort
Depressionen können ebenso wie Angstzustände wieder kommen. Insbesondere wenn zusätzliche Belastungen auftreten. Du musst erneut zur Therapie, das hast Du ja schon angeleiert. Bekommst Du schon angstlösende Medikamente? Bekommst Du derzeit Antidepressiva? Es ist nicht verwerflich Medikamente zu nehmen wenn man krank ist. Die kann zur Not auch der Hausarzt verschreiben. Zusätzlich kann es sein, dass Du tatsächlich ein paar Wochen daheim bleiben musst. Das ist wirklich eine Scheißkrankheit, ich kenne sie nur zu gut - bin schon durch ein paar Rückfälle gewandert bis ich wirklich gelernt hatte damit umzugehen. Jetzt kriege ich das so 2-3 mal im Jahr ganz kurz, ziehe mich sofort komplett zurück, vertraue die Kleine ihrer Mutter an und bin dann nach 2 Tagen wieder fit. Aber Medikamente brauche ich immer noch. Mein Körper hat sich inzwischen noch einen weiteren Weg gesucht, mit nervlichem Stress umzugehen: Blasenentzündungen. Bitte nimm das ernst, bevor es noch schlimmer wird. Nur mit Behandlung kommt man da durch! Was ich Dir aber versprechen kann, nach 30 Jahren Erfahrung mit der Krankheit: Es wird besser, wenn Du Dich kümmerst!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.03.2016

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