Rückenbeschwerden

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
13.04.2014 | 4 Antworten
Hallo Ihr Lieben,

vielleicht hat Jemand Rat für mich:

Ich hatte vor genau zehn Jahren einen Bandscheibenvorfall in meiner Hotelfachausbildung. Den habe ich damals super bearbeitet mit Krankengymnastik und Strom.
Nun nach zehn Jahren habe ich seit 1, 5 Monaten ordentlich wieder Rückenschmerzen in dem Bereich.
MRT mit Diagnose einer Bandscheibenwölbung. Bin dann zur Orthopädin, zwei Spritzen und Rücken getapet, Bandage für den Lendenbereich bekommen und ein Stromgerät für zu Hause für drei Monate, aber noch keine Besserung.
Da ich aber ab dem 15.5. nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten gehen möchte (fange neu in einer Kita an, Krippenbereich) möchte ich natürlich auch wieder (langfristig) fit werden.
Langwierig weiss ich, muss ich Rückensport machen, damit die Muskulatur gestärkt wird. Ist auch alles schon in die Wege geleitet.
Nun hat mir die Orthopädin wie auch meine Hausärztin zu einer Cortisonspritze geraten, die im CT gespritzt wird- PRT kurz genannt. Würde mich 150€ kosten.
Um das Geld geht es mir nicht, das ist mir meine Gesundheit wert. Aber Cortison ist ja nun auch nicht gerade ohne. Aber da es im CT gespritzt wird, wird es natürlich sehr genau gespritzt.
Beide Ärzte meinen, danach würde alles besser anschlagen, KG wie auch der Rückensport und überhaupt.
Der klassische Weg wie Krankengymnstik und Rückensport und Strom gefallen mir natürlich am Besten, aber nun habe ich sooo lange wieder diese Schmerzen. Vom Arbeitsbeginn abgesehen, ich bin ja auch nur zur Hälfte für meine Familie und mich einsatzfähig.

Vielleicht habt Ihr Tipps und selber Erfahrungen?!

Liebe Grüße aus Hamburg von Claudi
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1 Antwort
Ich kenne das leider nur zu gut. Nachdem nach zahlreichen Spritzen, Krankengymnastik und Taping nur eine Verbesserung in der Bewegung gegeben war, aber kaum bis gar keine Verbesserung der Schmerzen und ich mich täglich mit der Höchstdosis an Schmerzmedikamenten durchkämpfte um wenigstens für meinen Sohn ein wenig da zu sein, entschied ich mich gemeinsam mit den Ärzten für das PRT. Schon nach der ersten Spritze konnte ich eine Verbesserung feststellen. Insgesamt habe ich innerhalb von 4 Monaten 9 Spritzen bekommen und war danach das erste Mal nach knapp 9 Monaten das erste Mal fast wieder schmerzfrei. Es war traumhaft. Klar gab es Tage wo es schlimmer war, wenn ich mir wie der zu viel zumutete aber ich habe zahlreiche Tage gehabt, wo ich die Bandscheine vergessen konnte. Dieses hielt bei mir ca. 8 Monate an. Seitdem bin ich wieder vermehrt in Kontakt mit der Krankengymnastik und dem Orthopäden neben dem Rückensport und Reha-Training, und auch das PRT steht derzeit wieder im Raum. Mich hat das ganze nichts gekostet, außer 5€ Rezeptgebühren für je 3 Spitzen. Ich habe mich damals dafür entschieden, weil ich keinerlei Lebensqualität mehr hatte. War 4 Monate krankgeschrieben, mit Haushaltshilfe etc. die Ausbildung war in Gefahr, ich war immer auf Hilfe anderer angewiesen, denn laufen war schon zu viel und Treppenlaufen war unmöglich und auch meinem Sohn konnte ich nicht gerecht werden. Für mich war es ein Segen, und mir war in den Momenten auch egal ob das Cortison ist oder nicht, die Schmerzen waren zu stark. Obwohl ich ansonsten auch kein Cortison meinem Körper zumuten möchte. Du musst selber wissen, in wie weit dich das belastet, aber die Methode des PRT ist zwar unangenehm aber hilft ungemein. Viele Patienten habe wirklich viele Jahre dadurch so gut wie keine Schmerzen mehr, ist leider bei mir nicht der Fall, aber ich kann es nur weiter empfehlen, wenn wirklich nichts mehr geht.
Alina17
Alina17 | 13.04.2014
2 Antwort
Vielen lieben Dank für Deine Antwort. Ich denke, wenn es bis Mitte Mai mit dem Strom und der KG nix gebracht hat, werde ich auch PRT machen lassen. Werd auch morgen mal bei der KK anrufen zwecks der Übernahme von den Kosten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.04.2014
3 Antwort
mit prt selber habe ich zwar keine erfahrung, aber cortison in rauhen mengen habe ich leider auch schon bekommen müssen. damals intravenös, über 10 tage hohen konzentrationen. habe mir natürlich auch gedanken wegen nebenwirkungen gemacht, aber die ärztin konnte mich glaubhaft beruhigen. kritisch ist kortison wohl vor allem in der daueranwendung und nochmal schlimmer in der wachstumsphase. was ich halt gemerkt habe, ich war ziemlich neben der spur , was wohl an der hohen kortisonkonzentration lag. ich habe kortison als nasenspray in der daueranwendung , aber dabei geht kaum etwas in den rest des körpers über sondern wirkt vor allem lokal. bisher kann ich da auch ncihts schlechtes berichten.
ostkind
ostkind | 13.04.2014
4 Antwort
Vielen lieben Dank :-* Das mit der "Daueranwendung" wurde mir auch gesagt. So dass diese EINE Spritze nicht viel ausmachen wird.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 15.04.2014

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