Borderline

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
12.01.2011 | 15 Antworten
Hallo ihr lieben,

ich brauch mal euren Rat ..
Meine Freundin hat das Borderline-Syndrom, will sich aber nicht behandeln lassen, denn sie hat Angst, dass sie ihre Kinder verliert, wenn jemand davon erfährt ..
Den Kindern geht es gut bei ihr, sie sind gut versorgt, ihnen fehlt es an nichts und ihr Mann kümmert sich auch wunderbar .. Ist es Möglich, dass ihr das JA jetzt einfach die Kids wegnehmen könnte?

Ich würde ihr gerne helfen, aber ich weiß nicht was ich tun soll .. Ich will ja nicht dafür sorgen, dass sie ihre Kinder verliert ..

lg
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1 Antwort
...
solange die kinder gut augehoben und versorgt sind, wird ihr keiner die kinder wegnehmen...kommt u.a. ja auch drauf an wie stark es bei ihr ausgeprägt is...vielleicht reicht dahingehend ja ne ambulante therapie... ein guter freund meines schwagers hat das auch und geht lediglich regelm. zu therapiestd und lebt sonst ganz normal
gina87
gina87 | 12.01.2011
2 Antwort
gute frage
wenn sie zu einem psychologen geht und sich hilfe holt dürfte das jungendamt eigendlich nix machen denn sie verletzt ja sich und nicht die kinder!! es gibt sehr viele borderliner die auch stationär bei uns im kh auf der psychiatrie behandelt werden aber die meisten sind sehr jung und haben noch keine kinder!! biete ihr doch an das du für sie da bist wenn sie reden will..hör ihr einfach zu und sei für sie da ... sag ihr sie soll dich anrufen wenn sie sich verletzten will vieleicht verspürt sie dann ja den drang nicht mehr
tinchris
tinchris | 12.01.2011
3 Antwort
@ trinchis
ja, das habe ich ihr auch angeboten, das klappt soweit auch ganz gut, nur in extremen situationen eben nicht... @gina87 Ich denke auch dass sie dann eigentlich nichts machen dürften... aber das sieht sie irgendwie nicht so...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.01.2011
4 Antwort
@tinchris
zumal ihr mann ja auch da is der sich gut um die kinder kümmert...und wer sollte das dem amt sagen, solange nix passiert? die kommen ja meist erst wenns irgendwelche vorfälle gegeben hat oder n verdacht besteht oder so...ich denk da brauch man sich keinen kopf machen..und wenn sie erstma ne therapie macht und willen zeigt wird da auch nix kommen
gina87
gina87 | 12.01.2011
5 Antwort
@Kosmopolitin
vieleicht hat sie auch angst eine therapie zu machen, und das ist ihre ausrede denn für solche menschen ist es schwer aus ihren gewohnheiten zu kommen!! such du doch nach einem therapeuten der vieleicht mal zu ihr nach hause kommt und wenn sie erst mal merkt wie gut ihr das tut vieleicht lässt sie sich dann drauf ein...jedenfalls musst du ihr helfen auch wenn sie es nicht möchte irgendwann wird sie dir dankbar sein
tinchris
tinchris | 12.01.2011
6 Antwort
@tinchris
das kann auch sein... wobei sie aber auch wirklich panische angst hat ihre kinder zu verlieren... aber das werd ich mal machen, dass ist wirklich eine gute idee. danke :)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.01.2011
7 Antwort
@Kosmopolitin
wer hätte keine angst?? erkundige dich doch mal anonym bei dem JA , aber eigendlich dürfte da nix passieren solange es den kiddis gut geht wird da keiner was machen
tinchris
tinchris | 12.01.2011
8 Antwort
@tinchris
klar, ich kann sie ja verstehen... eben dewegen will ich ihr ja helfen... ja, das mach ich auch...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.01.2011
9 Antwort
....
viele haben was das angeht angst vor therapien weil sie angst haben aus ihren gewohnheiten gerissen zu werden..das war bei dem freund meines schwagers auch so..wobei die das syndrom an sich, bei ner anderen sache überhaupt festgestellt haben..er selber war sich dessen gar nich so bewusst... er hatte oft ma streit mit seiner freundin wegen belanglosigkeiten und ging dann zu freunden um abzuschalten usw und spielte dann mit denen am pc oder xbox oder so...naja und wie die jungs nunma sind trinken sie dann auch ma ein zwei bierchen...irgendwann merkte er dann dass es ihm nach ein zwei bieren besser ging..und das kam ihm komisch vor und er ging zum arzt....naja was soll ich sagen.auch wenns nur ein zwei bierchen in sehr unregelm abständen waren und er sich nie ins koma gesoffen hat, wars ne vorstufe zum alkoholismus und er begann dann sogar ne stationäre therapie um davon wegzukommen eh es schlimmer wird...und da wurde dann in zahlreichen gesprächen auch borderline festgestellt
gina87
gina87 | 12.01.2011
10 Antwort
....
er hatte das bis dahin eher so schubweise...ma gabs tage und/oder auch wochen in denen alles super lief usw und dann öffnete sich irgendwie n innerliches schwarzes loch bei ihm wo er nich mehr weiter wusste und anfangs sogar anderen agressiv gegenüber wurde bzw solche andeutungen kamen...rastete dann gegenüber seine freundin aus, schmiss sachen durch die gegend und versuchte sich einma auch umzubringen...dem folgte dann eine relativ kurze stationäre therapie die dann in eine ambulante überging... heut gehts ihm wieder relativ gut und er hat sich im griff..die freundin gibts zwar nich mehr , aber freunde und familie stehen nach wie vor hinter ihm und helfen ihm..heut lebt er normal..hat ne eigene wohnung, nen job usw usw..therapiestd hat er aber nach wie vor noch, auf die er wie er sagt auch noch nich verzichten möchte..anfangs sträubte er sich auch dagegen aber als er merkte er kriegt hilfe, nahm er sie auch an
gina87
gina87 | 12.01.2011
11 Antwort
...
@ gina na das klingt doch mal gut, wenn man weiß, dass therapien dann auch anschlagen. danke für eure hilfe :) ich denk wir bekommen das dann auch iwie hin.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.01.2011
12 Antwort
...
probiere es echt aus..rede ganz ruhig mit ihr ohne zu drängeln oder so und sag ihr das sie ja ma zu nem psychologen oder so gehen kann.... heißt ja nu nich zwangsläufig das sie deswegen gleich in ne gummizelle, abgeschnitten von der außenwelt gesperrt wird..im gegenteil...und sie hat ja sonst ein stabiles umfeld.nen mann der sich um die kinder kümmert usw..allein steht sie jedenfalls nich da... und wer sollte das dem jugendamt sagen? solange kein verdacht auf verwahrlosung oder sonst dergleichen besteht is doch alles okay....andere haben jahrelang mit dperessionen und sonst was zu tun..denen nimt man auch nich die kinder weg....
gina87
gina87 | 12.01.2011
13 Antwort
huhu
also meine mama hat auch borderline aber allerdings schon auf stufe 17, und ihr wird mein bruder auch nicht weg genommen der lebt auch noch bei ihr. ich denke wenn das jugendamt sieht das es den kids gut geht und es ihnen an nichts fehlt.wieso sollten sie die dann einfach weg nehmen. aber sie soll sich doch behandeln lassen denn es wird nicht besser sondern schlimmer. halte ihr vor augen das wenn sie es nicht macht und es immer schlimmer wird das dann irgendwann sein kann das die kids weg kommên...^ ^viel kraft und gesundheit für sie.. Lg jenny lylah und bauchzwergie
| 12.01.2011
14 Antwort
Deine Freundin sollte zuerst einmal akzeptieren, dass sie eine ernst zu nehmende
Krankheit hat. Sich helfen zu lassen, ist eine Form, die erste STärke zu zeigen und den Willen zu besitzen gesund zu werden. Wenn das JA nun mitbekommt, was mit ihr los ist, würde man ihr sicher eingehend in die Therapie raten und sie besonders beobachten. Nicht weil man ihr misstraut, sondern einfach besorgt um die gesamte Familie ist. Geht sie von sich aus in die Therapie, ohne dass das JA das fordert, wird man das positiv werten und sehen, dass sie verantwortungsbewusst mit der Krankheit umgeht. Also, warum sollte man ihr dann die Kinder wegnehmen? Mache ihr klar, dass die Krankheit nicht besser wird, wenn sie sie totschweigt. Ihr stärkster Weg ist, dazu zu stehen und Hilfe anzunehmen, um eine stabile Mama für ihre Kinder sein zu können.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 12.01.2011
15 Antwort
Normalerweise bekommt das ja keiner so direkt mit
Es sei denn es ist schon sehr extrem. Wenn sie zum Hausarzt geht und mit dem redet und sagt sie ill ambulant therapie machen oder auch wenn sie ein paar wochen in eine klinik geht bekommt das ja erst mal das jugendamt nicht direkt mit. Sie soll sich bitte keine sorgen machen weil damit setzt sie sich vielleicht noch mehr unter druck. Es gibt einiges an Büchern was sehr hilfreich ist. Und eine therapie machen ist nie leicht aber immer ein zeichen der stärke und wird normalerweise positiv gewertet.
| 12.01.2011

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