1 Monate altes Baby kämpft mit Neurodermitis

haulipauli
haulipauli
26.07.2019 | 6 Antworten
Hallo,

mein Sohn ist jetzt gerade erst einen Monat alt und kämpft leider schon mit Neurodermitis. Ich creme ihn mit Cremes ein, die mir vom Arzt verschrieben wurden und stille ihn auch noch. Beikost gibt es natürlich noch keine. Jedoch habe ich das Gefühl, dass diese Cremes im gar nicht helfen und seine Haut sich nicht verbessert. Klar, das Hautbild verschlechtert sich zwar nicht, aber besser wird es eben auch nicht. Ich bin echt ratlos. Eine Ärztin bin ich auch nicht, sodass ich das alleine beurteilen könnte, was zu tun ist.

Hatte jemand auch schon so ein Problem? Was hat euren Kindern geholfen?
Würde mich sehr freuen, falls wer einen Tipp für mich hat.

Danke

LG
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1 Antwort
Ich nehme an, dass ihr Kind schon in Behandlung bei einem Hautarzt bzw. einer Hautärztin. Aber wie sie schon selbst sagt, nutzen die Medikamente ja nicht wirklich was. Aber das mit der Spezialklinik klingt doch schon vielversprechend. Wenn die für gute Behandlungserfolge bekannt sind, dann würde ich mich an deiner Stelle echt dort melden, auch wenn es vielleicht noch ein wenig dauert aufgrund eines Platzes. Bis dahin kannst du ja versuchen, die Symptome wenigstens ein wenig zu lindern. Ich habe nämlich gehört, dass Colostrum unter anderem auch gegen Neurodermitis helfen soll. Enthalten ist dieses Colostrum z. B. in Vicosan. Dabei handelt es sich um die Erstmilch, die bei Säugetieren vorhanden ist. Als Mutter weiß man ja selbst, dass die Muttermilch die beste Nahrung für das Baby ist, aufgrund der Nährstoffe und Vitamine. Vicosan gibt es in flüssiger Form. Davon gibst du deinem Kind täglich einen Teelöffel ins Fläschchen. Zu beachten ist, dass das Colostrum nicht wärmer als 38 Grad sein darf, da es sonst nicht mehr wirkt. Möglicherweise kannst das ausprobieren.
kracksler
kracksler | 26.07.2019
2 Antwort
Säuglingsneirodermitis ist gar nicht so ungewöhnlich und verwächst sich ganz oft. Mein Kinderarzt hat damals von Cortisonhaltigen Cremes abgeraten. Die verdünnen die Haut nämlich und macht sie anfälliger für Infekte. Stattdessen haben wir mit weißer malve von weleda gecremet. Hauchdünn und 2 mal am Tag. Baden gehen ohne Zusätze. Entweder muttermilch oder basenbad . Zum Hautarzt an sich würde ich evtl auch, im die Diagnose abzusichern. Es ist schon ein unterschied, ob Säuglingsneurodermitis oder bleibende. Alles Gute
xxWillowXx
xxWillowXx | 26.07.2019
3 Antwort
wenn Du stillst , achte auf Deine Ernährung ... z. B keine Zitrusfrüchte, Fruchtsäure , Milch , Nüsse , Eier..Weizenprodukte , Zucker ... das sind so gängige Allergieauslöser ... Beikost so lange wie möglich hinauszögern ... wenn keine Muttermilch mehr vorhanden ist , auf eine hypoallergene Nahrung zurück greifen ... Baden ohne Zusätze..oder mit Muttermilch oder nur für Neurodermitis geeignete Haut ... Baumwollkleidung bevorzugen ... nicht zu warm anziehen oder zudecken ... Baumwollhandschuhe oder Söckchen , damit er sich nicht aufkratzen kann ... mit Cortisonsalben wäre ich in dem Alter eher vorsichtig ...
130608
130608 | 26.07.2019
4 Antwort
Ich habe sehr auf meine Ernährung geachtet - gleich von Beginn der Schwangerschaft an. Habe mir so viele Ratgeber durchgelesen und von Freundinnen und Verwandten Tipps geholt ... Aber trotzdem habe ich das Gefühl, ich mache was falsch ... Auch wegen den Cremes ... Die sind ja auch sehr stark und helfen ihm trotzdem nicht ... Und Cortison in dem Alter ... Da bin ich doch etwas vorsichtiger ... Naja, ich hoffe, dass es ihm besser geht, wenn ich eure Tipps beherzige. Und werde das mit diesem Colostrum auch mal ausprobieren. Ist ja auch natürlich.
haulipauli
haulipauli | 29.07.2019
5 Antwort
Unter vicosan finde ich nur Zeug für den Intimbereich. Oral bitte nix ohne Rücksprache mit Arzt oder hebamme geben. Niemals. Das kann echt schief gehen.
xxWillowXx
xxWillowXx | 29.07.2019
6 Antwort
Meine zweite hatte es auch ... allerdings war sie da schon 6 Mon als die ersten Anzeichen kamen ... erst nur stellenweise, dann etwas großflächiger auf den Rücken ... Nicht die "typischen" stellen in den Kniekehlen oder Armbeugen..Beine unten zum Fuß, Schulter einer Seite, am Bauch einzelne kleine stellen und Rücken ... Bis zum 5. Monat wurde sie gestillt, dann Flaschennahrung und mit 6 Mon langsam angefangen mit Beikost.. da ich es als Kind auch hatte, achtete ich auch schon während der Schwangerschaft auf meine Ernährung, während der Stillzeit eh und auch danach bekam sie nichts, das noch hätte fördern können ... Trotzdem bekam sie es ... Da die Kinderärztin nur Hydrocortison verschrieb für Kurzanwendungen wenn's stellenweise Mal schlimmer war, bin ich mit ihr zum Hautarzt ... Wartezeit gutes Vierteljahr.. wir benutzten Eucerin und bei Doll aufgekratzten stellen ein Antiseptikum und machten Verband drum .. war die Stelle dann trocken, gab's fett feuchte Umschläge über Nacht ... Kühlen und damit es nicht austrocknet und wieder juckt ... Es dauerte ne ganze Weile und ich hab echt viel probiert an freiverkäuflichen Cremes usw., Aber es lohnte sich.. Ansonsten keine Badezusätze, wenig baden, keinen Weichspüler, Allergiker freundliches Waschmittel ... Und auf Ernährung achten
gina87
gina87 | 03.08.2019

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