Schädelasymetrie Helm?

Tinsche1981
Tinsche1981
12.06.2009 | 6 Antworten
Hallo Mädels,
irgendwie machen mich manche Entscheidungen beim "Muttersein" echt fertig.
Meine Kleiner ist jetzt 4, 5 Monate und er hat eine starke asymetrie am Hinterkopf. Er lag von Anfang an hauptsächlich auf der rechten Seite. Ich habe per Kaiserschnitt entbunden. Naja, jedenfalls habe ich schon alles durch, wir waren bei ner Ostheopathin und beim Orthopäden, er dreht sein Kopf auch gut zu beiden Seiten aber diese Asymetrie wird nicht weniger, der Hinterkopf ist stark abgeflacht. Wir gehen auch seid er 1o Wochen ist zur Physiotherapie (Vojta-Therapie ), was ihm wohl recht gut tut ABER bei dem Kopf tut sich nichts (die Verformung entwickelt sich nicht zurück ). Er hat deswegen auch Haltungsschwierigkeiten, also Bauchlage und wenn er auf meinem Arm ist, wackelt sein Kopf noch sehr und er ist halt sehr instabil. Naja jetzt habe ich in zwei Wochen einen Termin bei einer Spezialistin in Hannover, im Annastift, sie macht auch eine sogenannte Helmtherapie wenn notwenig. Kennt ihr das ? Da muss das Baby einen Helm tragen, 23 Stunden am Tag und das meistens bis zum 1. Geburtstag. Dann liegt der druck beim liegen nicht so auf dem Hinterkopf und der Schädel kann sich gut zurück verformen. Es gibt unterschiedliche Meinungen dazu. Es ist sehr wahrscheinlich, das sie uns einen verschreiben wird aber mal von den Kosten abgesehen die man selber tragen muss (ca 2.000 € ) bin ich so unsicher ob ich ihm so nen Helm antuen soll, schön ist das ja nicht immer sonen Helm auf dem Kopf zu haben.
Hat irgendjemand Erfahrung mit sowas ?
Kennt jemand die Spezialistin in Hannover ?
Oder hattet ihr auch asymetrien am Hinterkopf bei euren Babys ?
Geht das auch ohne Helm wieder weg ?

Über Antworten wäre ich wirklich mega-dankbar.

Viele Grüße
Tina
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6 Antworten

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1 Antwort
Erfahrung
Helmerfahrung haben wir leider nicht, aber um dir Mut zu machen. Meine Kleine mußte gleich 2 Tage nach der Entbindung vom Orthopäden so eine Hüftschiene tragen. Ich war tagelang nur am Heulen, wenn man die Kleine so liegen sah. Sie konnte nicht einfach mal so rumstrampeln. Sie mußte die Schiene 10 Monate tragen. Aber heute, sie ist 2 1/2 Jahre, bin ich froh, dass sich alles zum Guten gewendet hat. Es wird zwar noch jährlich kontrolliert und sie muss auch noch wöchentlich zur Physiotherapie . Aber ich denke, wenn man es nicht korrigiert hätte, würde sie heute nicht so rumtollen können. Ich denke, was sein muss, muss sein. Auch wenn man es anfangs nicht glauben möchte. Vor allem hasste ich damals den Spruch: Es gibt Schlimmeres. Aber heute denke ich, die hatten eigentlich recht. Vielleicht gibt es hier noch Mamis mit Erfahrungen. Ich drücke euch die Daumen. Liebe Grüße Grumbi
Grumbi
Grumbi | 12.06.2009
2 Antwort
guten morgen!!!
also mein kleiner heute 10, 5 monate hatte von anfang an eine lieblingsseite. und zwar die linke. dadurch hat sich der kopf auch sehr verformt. als er auch so 4, 5 monate war sind wir zur krankenqymnastik gegangen bis er so ca 6 monate alt war. und der kopf ist jetzt richtig schön rund. weil wir so übungen machen mussten. warst du schon mal bei der krankenqymnastik???? wenn nein dann probiere es doch mal damit. LG Ani
anitin
anitin | 12.06.2009
3 Antwort
Hallo
Ich hab zwar Persönlich keine Erfahrung mit der Helmtherapie aber wenn dein Kind einen solch starken schiefen kopf hat ist es schon wichtig.Denn wenn er vielleicht keinen Helm trägt obwohl es ratsam ist kann sich die schiefstellung vielleicht auf den ganzen Körper später übertragen und da habt ihr vielleicht ein Leben lang probleme. Die entwicklung kann sich auch sehr verzögern kann es nicht einfach zurück gehen, da dein Kind immer auf der flachen seite liegen wird. Deinem Kind wird vielleicht die erste Woche der Helm stören aber wenn du konsequent bist wird es für ihn normal sein einen Helm zutragen Kinder gewöhnen sich schneller an was als wir Erwachsene.
MAMABÄRLI
MAMABÄRLI | 12.06.2009
4 Antwort
eine Bekannte von mir
macht das auch grad mit ihrem Sohn. Er trägt seit eingen Wochen einen Helm, er ist jetzt 6 Monate.
mutti1000
mutti1000 | 12.06.2009
5 Antwort
danke
erstmal vielen lieben dank für die lieben antworten, manche endscheidungen sind echt nicht einfach zu treffen. wenn wir nichts machen wird er wahrscheinlich auch probleme bekommen später mit dem ganzen körper aber irgendwie habe ich ja die hoffnung das alleine die physiotherapie die wir machen auch alleine hilft also ohne helm. naja, wäre schön wenn sich noch jemand meldet der vielleicht noch erfahrung mit dem helm hat oder die spezialistin hannover kennt etc. man sagte mir schon, das die physiotherpie sowieso wahrscheinlich das erste Lebensjahr durch gehen wird, 2 mal die woche, das ist ja auch ok aber ich hoffe wir können diesen helm zusätzlich umgehen, mal sehen was die spezialistin in zwei wochen sagt. @grumbi: wenn du erfahrung mit der Vojta therapie hast, da habe ich ja mal ne frage, diese therapieform ist ja nicht gerade einfach, mein kleiner meckert und schreit viel, manchmal bekommt er ein hochroten kopf und schreit wie am spieß, das ist nicht einfach anzusehen, war das bei euch auch so ? diese therapie soll ja den kindern nicht weh tuen, habe ich gehört, sie wollen bloss nicht festgehalten werden, sagte man mir. Musstet ihr euch ein paar übungen zu Hause machen ? die finde ich ganz schön doof, weil ich dnan ja sein "Bumann" bin und nicht die physiotherapeuten dann. ;-( Lg Tina
Tinsche1981
Tinsche1981 | 12.06.2009
6 Antwort
@Tinsche1981
Als ich das erste Mal von der Physio mit dem Übungszettel nach Hause kam, war ich fix und fertig. Dort richtig drücken, den Beckenkamm finden usw. Dann noch auf die richtigen Reaktionen von ihr achten, wenn man dort und dort drückt, muss sie das und das machen. Ich hatte Angst die falschen Stellen zu drücken und vor allem Angst, ihr weh zu tun. Anfangs hat sie auch bei der Physio geweint und gebrüllt. Zu Hause hat es länger angehalten. Mein Freund konnte das gar nicht, er meinte, ich tue ihr nicht weh. Aber mit der Zeit, als die Weinattacken weniger wurden, konnte man merken, dass es ihr wirklich nicht weh tat. Sie war dies einfach nicht gewohnt. Ich war dann manchmal richtig stolz auf sie, als sie während der Physio hat alles mit sich machen lassen. Ich denke, dein Kleiner braucht Zeit, sich an die Übungen zu gewöhnen. Ich habe mir dann immer nur gesagt, Hauptsache es hilft. Ansonsten hätte sie vielleicht ins Gipsbett gemusst. Es war eine harte Zeit für uns und Außenstehende konnten das nicht verstehen, zumal man sich die Kennenlernzeit mit seinem Kind schöner vorstellt. Ich hatte vor jedem Orthopädenbesuch Angst, was er sagen würde. Mal waren es gute und mal wieder schlechtere Nachrichten. Aber wie schon gesagt, heute bin ich froh, dass ihr soo früh geholfen werden konnte. Wird vielleicht nicht einfach, aber ich denke auch, dass es für uns Eltern schwieriger ist als für die Kids selbst. Alles Gute. Grumbi
Grumbi
Grumbi | 12.06.2009

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