Beschäftigungsverbot

Anna1995
Anna1995
05.10.2015 | 19 Antworten
Hallo mein Name ist Anna und ich bin in der 23 SSW. Ich habe leider keine sehr schöne Schwangerschaft und lag deswegen sogar letzte Woche noch im Krankenhaus. Nun wollte ich mir ein beschäftigungsverbot vom Fa geben lassen allerdings habe ich etwas Angst es nicht zu bekommen. Meine Beschwerden sind starke Rückenschmerzen, Dehnungschmerz, Übelkeit und das größte Problem das ich jeden Tag mit dem Fahrrad zur arbeit muss. Wollte mal fragen wie ihr das seht oder was ihr machen würdet lg
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

19 Antworten

[ Antworten von neu nach alt sortieren ]
1 Antwort
rückenschmerzen, dehnungsschmerzen und gelegentliche übelkeit sind relativ normal in schwangerschaft. mit dem fahrrad würde ich aber wirklich nichtmehr fahren. wie wärs mit öffentlichen verkehrsmitteln? http://www.stadtbusbocholt.de/fahrplan.html
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.10.2015
2 Antwort
Fahrradfahren in der Schwangerschaft kann man bis zum Schluss im Normalfall. Kenne viele, die gerade zum Ende hin nur mit Fahrrad unterwegs waren, weil es einfacher als laufen war. Wenn es dir zu beschwerlich ist steige auf die Öffentlichen um. Das was du aufzählst ist leider normal, haben unheimlich viele. Sprich deinen FA aber dennoch darauf an. Es gibt auch die Möglichkeit eines TZ-Berufsverbotes bis zum Eintritt des Mutterschutzes.
Solo-Mami
Solo-Mami | 05.10.2015
3 Antwort
"Eigentlich" spricht der Arbeitgeber das Beschäftigungsverbot aus, wenn er im Sinne des Mutterschutzgesetzes dir keine Stelle zuweisen kann, die mit deiner Schwangerschaft vereinbar wäre, sprich, wenn du so nicht weiter arbeiten kannst, weil das dein Kind in irgendeiner Art und Weise gefährden würde. Der Frauenarzt darf NUR dann ein Beschäftigungsverbot aussprechen, wenn es aus rein gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, dass du überhaupt arbeitest. Beispielsweise wenn du Blutungen während der Schwangerschaft hast, oder auch häufig bei Zwillingsschwangerschaften. Liegt kein medizinischer Grund vor, darf der dir kein BV geben. Sprich doch mal mit deinnem Arbeitgeber darüber, dass der dich im Sinne des Mutterschutzgesetzes von der Arbeit freistellt, weil er dich so nicht weiter beschäftigen kann. Ich hab ja keine Ahnung, was du arbeitest, aber vielleicht ist da ja auch z.B. Heimarbeit oder so möglich.
StefansMami
StefansMami | 05.10.2015
4 Antwort
Sprich deinen arzt einfach drauf an. ich hatte bei beiden ss eines bekommen!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.10.2015
5 Antwort
Hmm ... grundsätzlich ist es nicht so leicht, vom Gyn ein BV zu bekommen, nur, wenn tatsächliche eine Gefährdung votliegt. Sowohl die Übelkeit als auch die Schmerzen sind nicht ungwöhnlich, und das Rad fahren ... nun ja. Es ist wie immer: Der eine Gyn ist kulanter als der Andere. Wenn Dein AG die Mutterschutzrichtlinien einhält, ist er aus dem Spiel raus. Frage Deinen Arzt, evt. hast Du Glück
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.10.2015
6 Antwort
Es stimmt es ist sehr schwer so etwas zu bekommen. All diese Sachen die du hast hatte ich auch alle sehr sehr doll. Bei meinem 2. Sohn bin ich mehr auf Toilette gewesen als am Arbeitsplatz. Bin Erzieherin selbst da war starke Übelkeit kein Grund für ein bv. Sprich deinen Arzt drauf an, erklär ihm das. Vielleicht ist er ja ein sehr kulanter. Mit dem Fahrradfahren sollte auch nicht das Problem sein. Auch da dein Körper es ja gewohnt ist ... Wenn es nicht klappt musst du da wohl leider durch. Aber trotzdem viel Erfolg!!! Und es geht alles vorbei
melina87
melina87 | 05.10.2015
7 Antwort
Darf ich fragen was du arbeitest und warum du im Krankenhaus warst? Ich hatte in allen 4 Schwangerschaften von Anfang an ein BV. Arbeite im Einzelhandel und es waren alles Risiko Schwangerschaften. Außer die letzte, da habe ich es mit den Arbeitgeber besprochen und dem war es nicht möglich mich so einzusetzen das mutter&kind nicht gefährdet sind.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.10.2015
8 Antwort
Ich bin auch im Einzelhandel beschaftigt. Sitze dort auch nur noch an der Kasse was nach einer gewissen Zeit natürlich auch nicht mehr so klappt den das lange sitzen tut zur Zeit mehr weh wie alles andere aber mehr kann ich halt auch nicht mehr machen. Habe auch schon mit meinem Arbeitgeber gesprochen und er ist auch der Meinung da er mich einfach nicht mehr so einplanen kann wie am Anfang das ich auf ein bv hinarbeiten soll. Wollte mich einfach nur mal erkundigen was andere Vllt. An meiner Stelle machen würden. Und im Krankenhaus lag ich wegen stechenden Schmerz im brustbereich und Schwindelanfälle hin und wieder die z.b beim langen laufen oder Fahrrad fahren auftreten. Hatte DAZU auch noch einen Schmerz im unteren Bereich des Bauches deswegen war ich auch sehr vorsichtig und bei der ersten Schwangerschaft ist man halt einmal zu viel beim arzt
Anna1995
Anna1995 | 05.10.2015
9 Antwort
Soweit ich weiß kann auch der Arbeitgeber ein BV oder teil BV ausstellen.. Wenn er es sowieso rät warum stellt er es nicht aus?
Miiinchen
Miiinchen | 05.10.2015
10 Antwort
Ich war seinerzeit auch im Einzelhandel und konnte auch nicht mehr den ganzen Tag kassieren ... ich habe geputzt, Bestellungen gemacht, Abschreibungen etc ... und das Vollzeit. Zum BV kam's bei mir erst, als sich der MuMu zu früh öffnete. Mein damaliger Gyn hat sich vorher geweigert, ein BV auszustellen ... und mein AG hätte mir den Vogel gezeigt, bevor er eins ausgestellt hätte
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.10.2015
11 Antwort
Ja das ist das Problem.. die meisten Arbeitgeber möchten es nicht aber sie bekommen ja die Aushilfe die wegen Ausfall eingestellt werden muss bezahlt und so kommt es günstiger als wenn die schwangere ständig krank ist.. Eine Freundin von mir arbeitete in der Bäckerei als Verkäuferin und da sie öfters krank war hat ihr ihr AG den Vorschlag eines BV gemacht..
Miiinchen
Miiinchen | 05.10.2015
12 Antwort
Hallo, also die beschwerden die du beschreibst sind grundsätzlich ganz normale schwangerschaftsbeschwerden und eigentlich kein grund für ein BV. Selbst das Fahrradfahren nicht denn du bist daran gewöhnt und dementsprechend fit. Im winter würde ich das auch nicht wollen, evtl kannst du da ja auf öffentliche verkehrsmittel umsteigen oder mit jemandem mitfahren- einfach mal umhören. Wenn du ein BV möchtest, einfach mal mit deinem FA reden oder auch mit dem Arbeitgeber/Betriebsarzt. das kommt darauf an ob dein AG dich so einsetzen kann dass der Mutterschutz eingehalten werden kann.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.10.2015
13 Antwort
Rede einfach mal mit deinem Arbeitgeber. Ich arbeite z.B. In einer sehr kleinen Filiale wo pro Schicht nur zwei Angestellte im Laden sind und da muss eben auch diejenige packen die Kassendienst hat ... da dies in der Schwangerschaft nicht zulässig ist, war es klar das ich ein BV bekomme.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 05.10.2015
14 Antwort
Ich kann Stefansmami nur bestätigen! Jeder Arzt schreibt nur aus gesundheitlichen Gründen ein BV aus wenn Gefahr für Mutter oder Kind besteht denn das muss der Arzt auch der KK Vorlegen. Sollte die KK drauf kommen das ein Gyn einfach so auf Wunsch des Patienten ein BV ausstellt muss dieser im schlimmsten Fall selbst den Ausfall von dir an den AG leisten weil die KK nicjt dafür aufkommt. Deswegen ist es wirklich nur gesundheitlich der Fall das du eins bekommst Ansonsten besteht der Gyn drauf das dir dein AG eins ausstellt. So hatte es mir meiner erklärt als ich mein BV bekommen habe!
Jungemama2287
Jungemama2287 | 05.10.2015
15 Antwort
Also darüber habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht. Falls ich mal.schwanger werde ob ich noch weiter arbeiten kann/darf. Arbeite in nervt Logistik Firma und schiebe 5-50 kg Pakete durch die Gegend. Darf man das?
supercat0505
supercat0505 | 07.10.2015
16 Antwort
Gesetz zum Schutze der erwerbstätigen Mutter § 4 Weitere Beschäftigungsverbote Werdende Mütter dürfen nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen, von Staub, Gasen oder Dämpfen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Erschütterungen oder Lärm ausgesetzt sind. Werdende Mütter dürfen insbesondere nicht beschäftigt werden 1. mit Arbeiten, bei denen regelmäßig Lasten von mehr als fünf Kilogramm Gewicht oder gelegentlich Lasten von mehr als zehn Kilogramm Gewicht ohne mechanische Hilfsmittel von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden. Sollen größere Lasten mit mechanischen Hilfsmitteln von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden, so darf die körperliche Beanspruchung der werdenden Mutter nicht größer sein als bei Arbeiten nach Satz 1. Einfach mal einen Blick ins Gesetz werfen ;) Aber der Arbeitgeber darf einen dann an einen Mutterschutz-konformen Arbeitsamt umsetzen - z.B. ins Büro, Ablage machen. Im Zweifel kann man beim Gewerbeaufsichtsamt um eine Überprüfung auf Einhaltung des Mutterschutzes bitten. Die kommen dann vorbei und sagen, ob der Arbeitsplatz MuschG-konform ist oder ob der AG was ändern muss.
StefansMami
StefansMami | 07.10.2015
17 Antwort
Ok sowas kann ich nicht machen mit Büro. Höchstens Briefe und kleine Pakete sortieren. Gut zu wissen. Vielen Dank für die Info :-)
supercat0505
supercat0505 | 07.10.2015
18 Antwort
Wie, du "kannst keine Ablage"? Das kann normalerweise jeder dressierte Affe ...
StefansMami
StefansMami | 07.10.2015
19 Antwort
Mit nicht können ist gemeint das die Belegschaft im Büro voll besetzt ist. Sparen dir solche Kommentare oder stell die Frage anders.
supercat0505
supercat0505 | 07.10.2015

ERFAHRE MEHR:

Beschäftigungsverbot wegen Mobbing
09.12.2015 | 5 Antworten
Beschäftigungsverbot bei Erzieherinen?
30.04.2014 | 22 Antworten
Beschäftigungsverbot und Nebenjob!
31.10.2013 | 12 Antworten
Probezeit und Beschäftigungsverbot
22.08.2013 | 12 Antworten

Ähnliche Fragen finden

In den Fragen suchen



uploading