⎯ Wir lieben Familie ⎯

Ist Abstammung so wichtig?

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
18.03.2018 | 29 Antworten
Ich bin im Moment etwas zerrissen und wahrscheinlich wenig objektiv.
Vielleicht könnt ihr mal ganz objektiv sagen, was ihr tun würdet.

Ich versuch diese lange Geschichte mal ganz kurz zu machen:
Meine Mutter wusste nie wer mein Vater ist.
Beide Männer wollten es aber sein.
Beide Männer wussten von Anfang an das da Ungewissheit besteht.
Beide Männer waren zeitlebens meine Väter.
Keiner zahlte je Unterhalt, aber von beiden bekam ich immer alles im Überfluss.
Meine Mutter war von beiden getrennt.
Ich durfte immer wählen bei wem ich leben wollte und zog fröhlich umher.
Beide waren/sind die Opas meiner Kinder.

Als ich so 25 bis 35 war, hat mich die Situation belastet. Dann hab ich mich von beiden zurückgezogen.
Hab oft überlegt, ob ich einen Vaterschaftstest einfordere.
Dazu sagte der Eine:
Und wenn ich nicht dein Vater bin, willst du dann nicht mehr meine Tochter sein? Was spielt den DNA für eine Rolle, ich hab dich grossgezogen.
Der Andere sagte dazu:
Wenn du das machst und der Test negativ ist, verliere ich dann mein einziges Kind?
Meine Mutter dazu:
Wozu ein Test, damit du mir Schuldgefühle einreden kannst?!?!?
Verdammte Bande!
Ich hab mich in den letzten Jahren damit angefunden. Hab gedacht die Ungewissheit ist gut. Denn eigendlich wollte ich nie einen meiner Väter verlieren.
Eigendlich hatte ich ja soviel Glück. Manche haben nicht mal einen guten Vater.

Einer starb plötzlich. Ich war nicht da.
Es hat mir unendlich weh getan.

Also hab ich mich wieder mehr um den anderen gekümmert.
Der war nun ein schwerkranker Mann, schon seit Jahren, und sowas sollte nicht nochmal passieren.

Nun liegt er auch im Sterben.
Und als er klar war, sagte er,
Wenn ich tot bin und du deinen Frieden finden willst, mach einen Test, aber solange ich lebe, bist du mein Kind.
Und ich hab einen Wunsch, wenn der Test negativ ist, lass mich dennoch dein Vater bleiben.

Was soll ich denn jetzt machen?
Wenn er stirbt ist meine letzte Chance relativ leicht Gewissheit zu bekommen weg.
Wenn ich teste, verliere ich einen von beiden. Zumindest vom Gefühl her, irgendwie und ich werde auch einen Teil meiner Wurzel verlieren.
Und irgendwie fühlt es sich an als würde ich ich deiden mit einem Test hintergehen.

Aber kann ich das so lassen.
Wie erkläre ich das mal meinen Kindern?
Vielleicht ist denen die Ungewissheit nicht so angenehm wie mir.

Kinder haben doch auch ein Recht ihre Abstammung zu erfahren. Gilt das auch für Enkelkinder?

Ich fühl mich echt schlecht.
Wenn ich keine Kinder hätte ... nein, dann würde ich gewiss nicht testen.
Aber meine Position dazu hat sich in den letzten Jahren auch geändert. Was wenn sie sich wieder ändert?

Oh, und nein, man kann es nicht an Äusserlichkeiten festmachen.
Meine Mutter hatte ein stabiles Jagtschema.
Mein Freund hat es sich seit Jahren zum Sport gemacht Äusserlichkeiten und Charakterliches zu vergleichen und die Waage bliebt meist konstant horizontal ;-)




Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

29 Antworten

[ von alt nach neu sortieren ]
29 Antwort
Keiner kann dir sagen, was für dich gerade der bessere Weg ist. Was wäre denn, wenn du es testen lässt und die Auswertung schaust du dir erst an, wenn du ganz sicher bist, ob du das möchtest? LG
teeenyMama
teeenyMama | 21.03.2018
28 Antwort
Das mit dem Kästchen ist eine wunderschöne idee . finde ich toll
Mona19_84
Mona19_84 | 20.03.2018
27 Antwort
@Chrissi1410 Ja, genau deswegen möchte ich es nicht wissen, weil befürchte es macht viel kaputt. Aber hatte mich hefragt, ob nicht meine Kinder schon ein Recht darauf haben mal zu erfahren woher sie wirklich kommen. Für mich ist das erstmal gut so . also die Ungewissheit.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
26 Antwort
Wozu ist es Dir so wichtig? Ich finde, es kann viel in Dir emotional zerstören und Dir nehmen. Du mochtest beide Männer, sie waren Dir immer beide Väter und wollten es beide sein. Beide freiwillig, obwohl sie vom anderen wussten. Sie wollten es nicht wissen, weil sie beide Angst hatten, Dich dadurch zu verlieren. Lass es so wie es ist, behalte Dir die Illusion, dass Du zwei Väter hast, auch wenn Du weisst, dass nur einer der Erzeuger ist. Wenn Deine Kinder es irgendwann wissen wollen und sie alt genug sind, um es zu verstehen, erkläre es ihnen genauso, wie Du es hier geschrieben hast.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 19.03.2018
25 Antwort
@SuseSa Das ist wunderschön.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
24 Antwort
@dajana01neu So ähnlich machen wir es. Vonny Idee war der Anstoss. Ich hab gestern mit meiner Mutter telefoniert und wir machen den Test, das Ergebnis bleibt einfach im Umschlag. Wir machen ein Kästchen zur Erinnerung. Meine Mutter schreibt die ganze Geschicht als Brief auf und wir legen Fotos der Väter und von uns allen zusammen da hinein. Wenn es irgendwann wer wissen will, kann er den Umschlag öffnen. Das gilt natürlich auch für meine Mutter. Ich find es eine schöne Sache . ein Erinnerungskästchen. Löst alle Probleme. Wer es wissen will oder muss, hat die Möglichkeit und wer es nicht wissen will, darf das auch :-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
23 Antwort
@schnurpsneu Weisst du, mir geht es in erster Linie darum, ob ich da nicht eine Verantwortung gegenüber meinen Kindern, Enkelkindern etc habe . Vielleicht wollen oder müssen die mal wissen von wem sie genetisch abstammen. Beliebte Stolperstwine bei sowas sind Nierenspende, Knochenmark etc . Da spart man sich viel Aufwand, wenn man weiss in welcher Familie man suchen muss. Vom Gefühl her, möchte ich es nicht wissen, obwohl du sehr schön beschrieben hast, warum ich mir um den Verlust eines Vater keine Sorgen machen muss. Vielleicht möchte ich es ja irgendwann doch eissen, keine Ahnung. Jetzt nicht. Aber meinen Kindern möchte ich schon die Möglichkeit geben.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
22 Antwort
Ach, jetzt habe ich in Deiner einen Antwort gelesen: Ja, die Gründe sind ja vollkommen klar und offen. Das ist was anderes, gebe Dir vollkommen Recht! Und ziehe meine erste Antwort zurück. Stimmt. Wie Du es Deinen Kindern erklärst bleibt das einzige Problem . Genau so wie uns hier. Das bekommst Du hin. Es ist, wie es ist, es war eine andere Zeit damals und ihr habt das so entschieden. Da müssen sie sich ggf. dreinfinden. Du hast es ja auch verstanden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
21 Antwort
Wäre es eine Option, den test zwar jetzt vorzubereiten, aber erst posthum zu machen? Deinem Papa zu liebe?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
20 Antwort
@SuseSa Na, dann brauchst Du Dir ja keine Gedanken zu machen. Habe ich was falsch verstanden, vermutlich gerade aufgrund unserer Situation hier. Dann lass es, wie es ist. Mich würden halt die Gründe doch sehr interessieren . Abstammung ist prinzipiell so ziemlich egal. Heutzutage. Solange es Dir nicht wichtig ist, so lange ist dann alles gut. :-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
19 Antwort
@schnurpsneu Ich bin da anderer Meinung. Es ist kein Familiengeheimnis. Es ist eher der Elefant, der im Wohnzimmer steht, den jeder sieht und keiner was darüber sagt. Meine Mutter hatte ihre Gründe, warum die den Test nicht wollte . gefühlsdusselig, aber ebrn ihre Gründe. Sie hat mir aber die Möglichkfit gegeben zu beiden Väter eine Beziehung zu haben. Es gab nie Besuchszeiten, Besuchsrecht, Väterwochenende. Es gsb drei Kinderzimmer und ich durfte sein wo ich wollte und solange ich wollte. Es gab nie Unterhaltsangelegenheiten usw . Jetzt bin ich erwachsen und entscheide selber ob ich es wissen wilm oder nicht. Ich entscheide aber auf der Vasis, das sich zwei sichere Bindungen zu Vätern habe und beide mich grossgezogen haben. Bei Clara ist es nicht gewiss ob der leibliche Vater, Vater sein will, ob der soziale Vater Vater bleiben will. Da kommen Unterhaltsgeschichten, Besuchsregelungen, da kommst du mit rein und da ist deine Tochter . das ist viel komplizierter und da braucht es klare Verhältnisse. Bei mir war es eine Art Patchworkfamilie über grössere Distanz. Aber Rechtliches oder Finanzielles wurde nie Thematisiert. Für meine Ausbildung damals haben alle drei Mutter Vater Vater zusammengeschmiessen . Und es hat sich ja nue jemand gegen die Aufklärung gestellt. Meine Väter haben mir nur verstehen gegeben, das es Probleme mit sich bring. Ich war ja eher unsicher. Hätte ich es mit Sicherheit gewollt, hätte ich niemandem ein "Haar ausreissen" müssen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
18 Antwort
@130608 Meine Mutter brachte überigens den Gedanken ins Spiel, das dies die letzte Chance für einen Vaterschaftstest sei.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
17 Antwort
@130608 Einen dritten Mann gibt es nicht. Ich finde es auch nochmal einen Unterschied, ob eine Frau einen Ausrutscher hatte und die Vaterschaft dadurch unklar ist, oder ob sie gezielt zweigleisig fährt oder vielleicht sogar dreigleisig . aber ich mach dir keinen Vorwurf. Du kennst die Hintergründe ja nicht. Meine Mutter ist alles andere als hintertrieben oder berechnend. Sie ist sentimental. Und das Wort Kinderunterhalt kannte sie erst als es um den Unterhalt von meinem Ex für meinen Sohn ging. Ich glaube es ist nachvollziehbar, dass man gerade wenn es um Beziehungen geht nicht unbedingt rationale Entscheidungen trifft, die z.B. Unterhalt usw abwägen, sondern emotionale Faktoren manchmal einen höheren Stellenwert bekommen. Meine Mutter war frisch geschieden von meinem Vater 1, der ein ziemlicher Weiberheld war und auch sonst von Sesshaftigkeit wenig hielt. Die Affären haben sie verletzt und dummerweise ergab es sich, das der beste Freund meines Vater 1 sie da getröstet hat. Das war Vater 2. Meine Väter sind Sandkastenfreunde. Es stellte dich heraus, das Vater 1 gar nicht sauer war, weil er Freiheit cooler als Ehe fand und Vater 2 das bessere Ehemannmaterial war. Also luess sie sich scheiden und ging mit Vater 2 ins Ausland. Doof nur, das Liebe und Freundschaft nicht das gleiche ist. Wirklich geliebt hat sie Vater 1. Daher wurde sie vor dem Umzug ins Ausland einmal " rückfällig". Nun war sie schwanger, in einem frwmden Land und noch nicht verheiratet, weil die Bürokratie langsam war. Hätte sie die Vaterachaft da getestet und es eäre hwrausgekommen, das ihr Verlobter nicht der Vater ist, wäre es kompliziert geworden. Tatsächlich hoffte sie immer das der Ex der Vater ist, weil sie ihn liebte und so "etwas" behalten hat. Ein Vaterschafttest hätte ihr das kaputt gemacht. Die Ehe mit Vater 2 hielt nun nicht allzu lange, da Freundschaft dann doch nicht das beste Ehefundament ist. Sie glaube gar nicht, das sie es sich einfach gemacht hat. Im Gegenteil, eonfach wäre gewesen die Zweifel nie anzusprechen. Laut Geburtsurkunde wurde ja dann auch Vater 2 ihr Ehemann mein offizieller Vater. Aber sie hat es von Anfang an ehrlich kommuniziert. Und das finde ich nicht einfach. Sie hat sich nie gegen einen SS Test gestellt. Meine beiden Väter auch nicht, aber sie haben mit immer zu verstehen gegeben, das es alle alle Beteiligten verletzten könnte. Meine Mutter hatte in der Zeit wo ich Aufklärung wollte schon mit meinen Fragen zu kämpfen. Und oft hab ich ihr den Moralapostel vorgetextet. Vor dem Hintergrund sollte man die Aussage sehen " damit du mir dann Schuldgefühle einreden kannst. Sadurch das ich Fakten geschaffen habe. Aber Schuldgefühle hatte sie eh immer. Es ist überigens meine Mutter, die nun, da sie erfuhr, das Vater 1 im Sterben liegt, völlig depressiv ist. Sie würde gerne ins Krankenhaus und sich verabschieden. Macht es aber nicht, aus Respekt seiner Ehefrau gegenüber. Sie liebt ihn immernoch. Nach 40 Jahren!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.03.2018
16 Antwort
ich finde die Idee von vonny gut . sehe es auch eher wie schnurps . und ganz eigentlich finde ich , macht es sich Deine Mutter einfach . denn wenn einer von beiden der Vater ist , braucht sie keine Schuldgefühle haben . sie hat Dir den Kontakt zu beiden ermöglicht..Du hattest zu beiden`` Vätern `` guten Kontakt . es sei denn sie weiß , dass niemand von von den beiden Männern der Vater ist..und gaukelt Euch allen etwas vor . wären die beiden Männern zu Kindesunterhalt verpflichtet worden , hätten sie dann auch auf den Vaterschaftstest verzichtet ?
130608
130608 | 19.03.2018
15 Antwort
Gerne, hoffe du bist mit deiner Entscheidung zufrieden, egal welche. Fand’s ne tolle Idee mit später ner tollen Geschichte, für die ganze Familie :-) @SuseSa
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
14 Antwort
Ich finde es ganz toll das du in beiden Familien intigriert und verankert bist und beide deine Väter sind-waren . und sie sich dann auch noch verstanden haben . ich glaub ich würde es nicht wissen wollen aber finde die Idee super den test machen zu lassen und den Umschlag verschlossen auf zu bewahren und dann bei Bedarf öffnen zu können . sei es vielleicht erst von der nächsten Generation .
Mona19_84
Mona19_84 | 18.03.2018
13 Antwort
@SuseSa Nein, SuseSa, es geht eben um das gleiche. Um ein Familiengeheimnis. Familiengeheimnisse sind nicht gut. Es kann lange gut gehen, stimmt. Es ist bei euch bislang maximal gut gegangen. Irgendwann kommt das Thema auf und sorgt für Probleme. Das kann in Jahrzehnten sein. Vielleicht macht irgendwann Deine Tochter eine Therapie bei der dann genau dieses Thema auf den Tisch kommt. Ich weiß, das klingt derzeit absurd. Ist es aber nicht. Leider. Das kann Generationen überspringen, auf einmal ist es da. Kläre das. Wenn Du selbst es nicht wissen willst, mach es wie vorgeschlagen, hebe es in einem Umschlag auf für Deine Kinder. Bei Clara kommt das Geheimnis nun das erste Mal aufs Tablet. Später dann noch mal vermutlich, dann geht es um den wahren "Vater". Besser jetzt als in 10 Jahren. Besser wäre gewesen, das gleich zu klären. Abgesehen davon: Du verlierst auf keinen Fall einen Deiner Väter. Nö. DU weißt, sie waren Dir beide ein Vater. DU weißt, dass soziale Vaterschaft genauso viel wert ist wie leibliche. Sie haben Dich geliebt bzw. lieben Dich noch, das ist das Wichtige, das was zwischen euch zählt. Hab keine Angst vor der Erkenntnis, wer denn nun Dein leiblicher Vater ist. Frage Du Dich lieber, warum die Männer das auf keinen Fall wissen wollten. Das ist nämlich das nächste Familiengeheimnis: Der Grund der Angst vor einer Wahrheit, die eigentlich niemandem Schaden hätte zufügen können. Immer, wenn jemand, sogar mehrere Menschen, sich so vehement gegen eine Aufklärung von etwas stellen, steckt etwas dahinter. Was ist das bei Deinen Vätern und Deiner Mutter? Was ich gelernt habe, auch meine eigenen Geschichte betreffend : Geheimnisse entwickeln ein Eigenleben, das selten Gutes bewirkt. Sie warten bis ihre Zeit gekommen ist, manchmal heimlich, manchmal mit großem Geläute tauchen sie dann auf. Manchmal richten sie Schaden an, den man gar nicht auf sie bezieht, bis man nach Ewigkeiten darauf stößt . Nun wirst Du entscheiden und Du wirst für Dich das Richtige entscheiden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
12 Antwort
Finde vonnys Vorschlag super und wer weiß wann das nochmal wichtig sein könnte zu wissen, wer genetisch dein Vater bzw der opa deiner kleinen ist. Mach den Test. Alles andere könnte dir mal später auf die Füße fallen.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 18.03.2018
11 Antwort
Ich schließe mich den anderen an. Schön, dass du in beiden Familien so behütet aufgewachsen bist! Für deine Entscheidung alles Gute!
isi_maus
isi_maus | 18.03.2018
10 Antwort
@schnurpsneu Ich glaube das mit Clara ist anders. Sie ist noch klein und es gibt nicht zwei Männer, die sich beide gegen klare Verhältnisse stellen. Ich habe Bilder auf denen meine zwei Väter bei Familienfeiern zusammen Bier trinken . Die Verhältnisse waren unklar aber das war jedem klar und von beiden so gewollt. Für Clara finde ich klare Verhältnisse wichtig. Sie sollte ja eine Bindung zu einem Vater aufbauen können. Ich war ja auch oft ambivalent in meinem Leben. Wollte es mal wissen und mal nicht. Jetzt würde ich die genetidchen Tatsachen nur für meine Kinder oder später Generation konservieren wollen. Sozusagen einen Umschlag mit der Aufschrift : "to whom it may concern"
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
9 Antwort
Gerne, hoffe du bist mit deiner Entscheidung zufrieden, egal welche. Fand’s ne tolle Idee mit später ner tollen Geschichte, für die ganze Familie :-) @SuseSa
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
8 Antwort
@dajana01neu Nein, ich weiss es nicht was es macht wenn die Ahnenreihe fehlt. Ich habe Angst eine der beiden Ahnenreihen zu verlieren. Meine beiden Väter haben wieder geheiratet. Ich bin in beiden Familien wie eine Tochter normal aufgewachsen, ich habe Stiefbrüder, die meine Brüder sind. Ich habe eine leibliche Mutter und zwei Stiefmütter . Niemals hat irgendwer nach Blutverwandschaft gefragt. Meine Kinder haben 4 Omas. Ich habe Agnst das ich einen Teil meiner Wurzeln verlieren. Es klang so als wolltest du sagen: Ich habe ein Loch in der Ahnenreihe, deshalb bin ich spirituell . ;-) Also, etwas mehr Spiritualität könnte mir gar nicht schaden. Obwohl ich nicht glaube, dass man das lernen kann :- (
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
7 Antwort
@vonny1711 Wieso bin ich da nicht von selber draufgekommen. Ich bin sonst immer die Königinnen der Kompromisse und Mittelwege! Das wäre wirklich ein gangbarer Weg. Ich könnte Wissen für später oder für spätere Generationen bewahren. Die Entscheidung ob ich es wissen will läge so lange ich da bin bei mir! Als ich mit meinem Sohn schwanger war, sah er im US das Geschlecht. Ich wollte es aber nicht wissen. Da hat er es auf einen Zettel geschrieben, ihn in einen Umschlag gesteckt und mir gegeben. Kommt mir auch bekannt vor: Der Umschlag stand die ganze SS ungeöffnet auf dem Fensterbrett und nach der Geburt haben wir ihn aufgemacht. Der Arzt hatte sich nicht geirrt. ;-) Danke für diese Idee!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
6 Antwort
@xxWillowXx Ja, meinem Grossen hab ich es auch so erklärt. Er fand es o.k. Ob er das später mal anders sieht, weiss ich nicht. Ich finde es schon traurig was du über deinen Vater/ Erzeuger schreibst und leider ist das ja nicht die Ausnahme sondern eben häufig das Väter kaum vis gar nicht am Leben ihrer Kinder teilhaben. Wirklich schade. Wenn es nur um mich geht . nein, ich glaube dann würde ich es so lassen. Mit der Ungewissheit lebe ich gut und wenn ich mich später anders besinne, müsste ich einfsch zu der Entscheidung stehen . Allerdings hatte Vonny da einen genialen Einfall!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
5 Antwort
Ich würde den Test machen, wenn die Ergebnisse kommen, würde ich sie weglegen, bis ich mir sicher bin, es wissen zu wollen. Einfach, weil du, wie du sagtest nicht mehr lange die Chance dazu hast. So kann dein zweiter Papa, Ruhe finden in dem Glauben er sei dein Papa, wie bisher auch. Ihn stört es ja, so wie es klingt nicht. Ich persönlich finde auch, dass wenn beide gestorben sind, du an beide bestimmt wunderschöne Erinnerungen hast. Egal was danach das Testergebnis ist. Und eigentlich finde ich es total schön zu sagen „er war für mich wie ein Vater“ Egal ob einer schon gestorben ist oder noch lebt. Und das Ergebnis liegt im Schrank, entweder du lüftest irgendwann das geheimnis oder alle akzeptieren es so, auch Kinder, Enkel, .. oder du gibst den Umschlag an die nächste Generation weiter :-D
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
4 Antwort
Ich würde es wohl auch wissen wollen . Alles Liebe !
Lovelymum007
Lovelymum007 | 18.03.2018
3 Antwort
Mach den Test. Denk daran was ich hier gerade mit Clara durchmache.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
2 Antwort
Meine Schwiegermama ist ein Findelkind. Jetzt weisst du, dass ich sehr spirituell bin. Ich weiss, was es mit Menschen macht, wenn die Ahnenreihe fehlt. Ja . ich würde RS wissen wollen. Du hast zwei Papas . ich würde wissen wollen, wer mein Vater ist. Zumal diese "Familiengeheimnisse" in späteren Generationen wieder kommen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
1 Antwort
Oh man. Das ist echt schwierig und irgendwie muss ich grad auch ein paar tränchen verdrücken *hups Du hast das gerade so schön hier erklärt. Warum du lieber mit der Ungewissheit und 2 ganz tollen Vätern im Herzen lebst, anstatt einen emotional ziehen zu lassen Und wenn ich ehrlich bin, würde ich das auch genau so der Familie erklären. Kindern, Enkelkindern. Mein Erzeuger war mir nie ein Vater Obwohl er mit uns lebte. Ich habe ihn seit 7 Jahren nicht mehr gesehen und bin froh drum. Mein Sohn kennt ihn nicht und wird ihn auch nie durch mich kennen lernen. Der Mann, der für mich mehr Vater war, ist vor 11 Jahren verstorben. Irgendwann wird mein Sohn auch mal fragen. Das wird auch eine Herausforderung *oweh Denn keiner seiner Opas ist sein "echter" und nur eine leibliche Oma. Meine Mutter. Mit den anderen leiblichen großeltern gibt es keinerlei Kontakt..
xxWillowXx
xxWillowXx | 18.03.2018

ERFAHRE MEHR:

Hilfe, sehr wichtig!
03.09.2015 | 14 Antworten
körperhaarwuchs bei kindern! wichtig!
04.12.2014 | 7 Antworten
Wichtig!
06.05.2014 | 20 Antworten
Wichtig
27.04.2014 | 37 Antworten
btte wichtig
30.03.2013 | 3 Antworten
Kind aufjedenfall taufe lassen!
15.04.2012 | 45 Antworten

Ähnliche Fragen finden

Kategorie: Familienleben

Unterkategorien:
×
×
Mamiweb - Startseite

Forum

Magazin


×

Login

oder

Noch kein Mamiweb-Mitglied?
Mitglied werden
x