Wo bekomme ich Hilfe her - Extreme Schuldgefühle nach Kaiserschnitt

BienchenLilly
BienchenLilly
12.03.2014 | 31 Antworten
Hallo ihr Lieben

Es fällt mir nicht leicht darüber zu sprechen oder gar zu schreiben. Aber langsam weiß ich nicht mehr weiter.
Ich habe am 1.12.13 meine wundervolle Tochter bekommen. Nach 12 Stunden Wehen kam ich an einen Geburtsstillstand an und sie musste per Kaiserschnitt kommen.

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich liebe meine Maus über alles. Aber jedes Mal wenn ich sie ansehe, denke ich mir, dass ich das gar nicht dürfte. Dass es falsch ist, sie zu lieben, da ich es einfach nicht auf die Reihe bekommen habe, sie natürlich zu bekommen
Und mir war eine normale Geburt so wichtig. Gerade, weil ich so panische Angst davor hatte und als die Blase gesprungen ist und ich Wehen bekam, mich so sehr auf das normale Entbinden gefreut habe

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass mich diese Schuldgefühle zerfressen.
Es kam schon ein paar Mal vor, dass ich sie meinem Mann geben musste, und einfach weg musste, weil ich es in ihrer Nähe nicht mehr aushielt. Weil ich ihren süßen Blick nicht ertrage. Dieser Blick voller bedingungsloser Liebe und Vertrauen

Lange habe ich gesagt 'Das ist nur der Babyblues. Das wird schon'
Aber ich habe das Gefühl, dass es immer schlimmer wird. Und ich will für meine Tochter da sein
Ich möchte sie im Arm haben, und es genießen können

Weiß jemand von euch, wo und wie und an wen ich mich wenden kann?
Sind das Wochenbettdepressionen oder was ganz anderes?

Ich danke euch schon mal für eure Hilfe

Lfg
BienchenLilly
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31 Antworten

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1 Antwort
Postnatale Depression fällt mir jetzt auf Anhieb ein ... sprich das Problem bitte bei deiner Frauenärztin deines Vertrauens an, sie wird dir mit Sicherheit helfen können. Dir an dieser Stelle alles alles Gute und wenn einer dieses süße Baby verdient hat, dann DU !!!
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.03.2014
2 Antwort
Frag deine Hebamme oder deinen Frauenarzt!! Es ist ganz wichtig, dass du dir schnell helfen lässt, damit du dein Familieglück genießen kannst!!
Ponylein171
Ponylein171 | 12.03.2014
3 Antwort
Hebamme oder sogar der Hausarzt können helfen. Ich hatte das auch nach der ersten Entbindung. Ich musste beide male eingeleitet werden, weil es nicht von alleine los ging und dann zog sich das bei beiden über Tage hin. Aber die Zweifel, die Du hast hatte ich nicht. Ich hatte ständig Angst, ich lass Sie fallen, oder ich stürze mit Ihr. Hatte Tagträume in denen Sie die Treppe runterfiel. Ganz schrecklich. Hatte aber eine tolle Hebamme und meine Schwester, die im Studium Psychologie erlernte und sehr intensiv mit mir sprach. Reden, das hilft. Ängste und Zweifel benennen, dann verlieren sie den Schrecken und sind nichts als Worte. Ich hatte 6 Monate Probleme meine Tochter anzunehmen. Nun ist Sie 6 und hängt sehr an mir. Liebe sie sehr.
deeley
deeley | 13.03.2014
4 Antwort
Hallo mir geht es ähnlich wie dir, bekam auch einen KS, einen Notkaiserschnitt, und ich könnte heulen weil ich es nicht auf natürlichem wege geschafft habe und alle rings rum können erzählen wie deren natürliche geburt war und stolz auf die leistung sein, nur ich nicht; ( ... es ist schwer das zu begreifen das man selbst nichts dafür kann, aber ich drücke dir die daumen, dass du hilfe bekommst
Nutellafee89
Nutellafee89 | 13.03.2014
5 Antwort
Manchmal führt ein Auslöser zu einer Depression und wir kommen da nicht mehr raus. Bei dir steckt garantiert noch etwas anderes dahinter, denn es ist mit dem Verstand überhaupt nicht zu begreifen, wie jemand sich schuldig fühlen kann, weil er einen Kaiserschnitt bekommen musste. Etwas, was Ärzte entscheiden, etwas, was die Natur regelt . Du bist total abgeschnitten von dir selber in diesem Moment. Du machst dich für etwas verantwortlich, worauf du nicht im Geringsten einen Einfluss gehabt hast. Du fühlst dich als Versager, weil du dein Kind nicht auf natürlichem Wege zur Welt gebraucht hast, du hast das Gefühl, du hast dieses Kind nicht verdient. Ich habe den Verdacht, dass du mit dir selber so viel Schlechtigkeit verbindest, dass dies nun der Auslöser dafür ist, dass diese Schuldgefühle über dich kommen wie ein Sturm. Es wäre dringend erforderlich zu gucken, wo in deiner Vergangenheit etwas passiert ist, dass du so voller Schuldgefühle bist, dass du so ein geringes Maß an Selbstliebe besitzt. Denn das ist der Punkt, du bist abgeschnitten von dir selber und du liebst dich nicht. Und es gibt dafür eine Ursache. Wenn man sich die ansieht und auflöst, wird es dir besser gehen. Ein Hausarzt wird dir eine Depression bescheinigen und dir vielleicht Psychopharmaca verschreiben. Ein herkömmlicher Psychologe vermutlich auch. Ich empfehle dir daher, dir jemanden zu suchen, der darin geschult ist, z.B. durch Hypnose zurück zu gehen, um zu gucken, was dahinter steckt. Denn einfach nur Medikamente werden das Problem nur an der Oberfläche packen und dazu führen, dass das früher oder später wieder über dich kommt. Auf Dauer macht das krank. Bitte hole dir vernünftige Hilfe, es gibt genügend Ärzte der Psychotherapie, die etwas ganzheitlicher arbeiten und von der Kasse bezahlt werden. Erkundige dich und lass dir helfen. Und auch, wenn dir das vielleicht nichts nützt: Du bist eine wunderbare Mutter und du hast es verdient, ein wunderbares Kind zu haben. Egal, was in deinem Leben falsch gelaufen ist, egal wie du dein Kind zur Welt gebracht hast, du hast alles Glück der Welt verdient. Jeder von uns hat das. Wir sind nicht schlecht und wir sind nicht schuldig. An nichts. Wir machen alles so gut, wie wir können. Es gibt nichts, wofür wir uns verurteilen dürfen, denn wir geben jeden Tag unser Bestes, auch wenn das auf den ersten Blick manchmal als nicht gut genug erscheint. Aber das ist eine Lüge in unserem Kopf, etwas, das unsere Eltern, die Gesellschaft, die verlogenen Religionen uns eingetrichtert haben und wir haben es geglaubt. Wir haben geglaubt, dass wir schlecht sind und es nicht verdient haben. Aber das ist eine Lüge! Dein Kind liebt dich, es hat sich dich als Mutter ausgesucht, weil du perfekt für sie bist und das, was sie auf dieser Erde erfahren möchte. Alles ist genau richtig so, wie es ist. Versuch, deine Schuldgefühle wegzuschicken, sie basieren auf unwahren Gedanken! Alles Gute!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.03.2014
6 Antwort
Liebe BienchenLilly, ich kann so gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Ich hab meine Tochter auch per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Ich habe mich mit dem Thema gar nicht auseinander gesetzt, weil für mich eine spontane Geburt einfach klar war. Alle in meinem Umfeld, Familie hatten normal entbunden. Meine Tochter war eine Beckenendlage und ich hab mir dann ein KH gesucht, was spontane Geburten damit durchführt. Dann hatte ich eine leichte Präeklampsie und es wurde eingeleitet. 9 Tage lang und ich hatte null wehen. Irgendwann wollte ich nicht mehr und hab dem KS zugestimmt. Ich hab es auch noch selbst entschieden. Das hat dje ganze Freude über die Geburt getrübt. Ich hab mich als Versager gefühlt, genau wie du es beschreibst. Damit will ich dir nur sagen, dass es nicht unnormal ist, so zu empfinden. Aber trotzdem musst du natürlich etwas ändern. Mir haben damals viele Gespräche mit meiner Hebi geholfen und jetzt habe ich noch einen Sohn bekommen, spontan. Das hat den Schmerz fast komplett genommen. War leider auch eingeleitet ... aber das ist ein anderes Thema. Such dir jemand, der dich ernst nimmt. Wie Maulende-Myrthe auch sagt. Medis bringen hier nicht viel. Deine Hebi ist bestimmt ein guter Anfang. Sie ist in dem Thema drin und kann das bestimmt auch gut nachvollziehen und dir dann vielleicht nich weitere Tipps für Therapien geben. Und ich sag es dir auch noch mal. Du, dein Baby und dein Mann, ihr habt alle das Glück verdient!!! Lass dich nicht von dahergelaufenen Besserwissern irgendwelche Sprüche drücken. Du empfindest so und musst schleunigst etwas dagegen tun! Alles Liebe
Tine2904
Tine2904 | 13.03.2014
7 Antwort
wie kann man sich bloß da so hinein steigern? Sei froh, dass du den KS gut überstanden hast und das Kind gesund ist.Für mich hört sich das an als wenn es nur eine Einstellungssache /Kopfsache ist. Wenn du beginnst es mit anderen Augen zu sehen dann müsste dir klar sein, dass das lächerlich ist. Vor allem, was hat das arme Kind damit zu tun?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.03.2014
8 Antwort
der Babyblues nach einer normalen Geburt kann viel schlimmer sein
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.03.2014
9 Antwort
@HelenaundEric Und du denkst allen ernstes, dass ich das absichtlich mache? Ich habe besseres zu tun, als solche Schuldgefühle gegenüber meinem Kind zu haben Pass du mal lieber auf, wie du Schreibst. Denn wie oben erwähnt Liebe ich die Kleine und komme dennoch mit diesen Gedanken nicht klar Ich würde es mir gerne anders wünschen. Und schön wenn andere nicht so denken. Ich kann das aber nicht einfach abschalten und ich steigere mich da nicht rein! Klar bin ich auch froh dass uns beiden nichts passiert ist. Ich würde das auch sehr gerne abstellen, bekomme es aber nun mal alleine nicht hin Mein Kind ist auch nicht arm, nur weil ich solche Gedanken habe! Ich gebe ihr dennoch die Liebe und die Fürsorge und Geborgenheit, die sie braucht. Dennoch muss ich sie halt ab und an mal kurz meinem Mann geben um meine Gedanken zu sortieren Ich habe hier um Hilfe gebeten und gehofft jemand weiß wo ich mich hinwenden kann und habe ja auch Hilfe erfahren Und wenn du nur so einen Mist schreiben kannst dann ignoriere doch bitte meinen Post und schreibe mir hier nicht Dinge, die mich noch schlechter Denken lassen Danke für nichts
BienchenLilly
BienchenLilly | 13.03.2014
10 Antwort
@solo-mami @ponylein171 @deely Vielen Dank. Ich habe sofort einen Termin beim Frauenarzt ausgemacht, musste ich sowieso wegen der Verhütung Danke für eure Hilfe und danke für die Genesungs-Wünsche
BienchenLilly
BienchenLilly | 13.03.2014
11 Antwort
@nutellafee89 @Tine2904 Es ist erleichternd zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin. In den Momenten, wo man denkt man ist alleine, fühlt man sich sehr verloren Und auch wenn ich euch nicht Wünsche dass ihr so denkt wie ich, tut es dennoch gut zu Erfahren, dass man nicht alleine da hockt Ich wünsche euch zwei auch gute Besserung
BienchenLilly
BienchenLilly | 13.03.2014
12 Antwort
@Maulende-Myrthe Da kannst du wahrscheinlich recht haben. Ein gutes Selbstwertgefühl habe ich schon lange nicht mehr. Und Selbstliebe kenne ich gar nicht mal Deswegen war ich früher auch schon in Behandlung. Und dachte bisher mir ginge es gut. Bis dann eben die Geburt kam und danach diese Gedanken Ich denke, neber meiner Frauenärztin werde ich mal mit meinem Psychologen sprechen Vielleicht gibt er mir noch ein paar Sitzungen Wobei das schon 5 Jahre mittlerweile her ist dass ich bei ihm war Vielen Dank auch an dich
BienchenLilly
BienchenLilly | 13.03.2014
13 Antwort
Hallo erstmal ! (: Ich wünsch dir erstmal alles Liebe zur Geburt deiner kleinen Prinzessin ! (: Um auf deine Frage ein zu gehen: Ich hab mein Sohn zwar natürlich entbunden, hatte aber Riesen Panik vor einem KS. Ich kann es auch nachvollziehen. Ich würde hätte ich auch solche Gedanken nach einem ks gehabt hätte ich vielleicht ein Therapeut auf gesucht um damit zurecht zu kommen. Bitte versteh es nicht falsch, halte dich überhaupt nicht für bescheuert oder verrückt, aber ich finde das es helfen könnte mit jemanden zu reden, ich hab in meiner Wochenbett Zeit viel mit meiner Mama geredet, und es tat gut ! (: Ist nur ein tipp/rat. Wünsch dir einfach alles gute und eine gute Genesung ! (: Lg Nadine und Marek
NadiMausi20
NadiMausi20 | 13.03.2014
14 Antwort
Wenn du schon mal bei einem Psychologen warst, bekommst du dort auch schnell einen Termin!! Ich wünsche dir, dass es dir schnell wieder gut geht!!
Ponylein171
Ponylein171 | 13.03.2014
15 Antwort
Liest sich wie ein Geburtstrauma dass durch die Geburt ans Tageslicht gekommen ist, seinen Ursprung vermute ich aber auch woanders. Ich kann dir sehr empfehlen dich mal an meine Kollegin zu wenden. http://www.lichtschwelle.com/ Alles Gute
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.03.2014
16 Antwort
@HelenaundEric Es gibt Momente, da kann ich nicht so viel essen wie ich möchte. Und meistens dann, wenn ich deine unreflektierten, Herzlosen und sau blöden Kommentare lesen muss! Du hast die Empathie einer Kellertreppe!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.03.2014
17 Antwort
Hallo, ich kann dich da auch voll und ganz verstehen, das es dir schlecht geht. Bei meiner 2. Ss mit meinen zwillingen wurde mir auch die ganze Zeit versprochen, das ich normal entbinden kann. Als es 6wochen vor et los ging, sagte man mir, die müssten ein ks machen, weil es absolut nicht anders geht. Da hätte ich schon fast angefangen zu weinen. Ich hatte riesen Angst davor und habe am ganzen Körper gezittert. In der Woche im kh musste ich immer wieder weinen. Komme bis heute noch nicht richtig darüber weg und muss auch jedesmal schlucken, alleine schon wenn ich das Wort ks höre oder lese. Selbst wenn ich die narbe sehe, fühle ich mich schlecht. Es ist einfach ein sch ... Gefühl, wenn man sein Kind nicht auf normalen weg auf die Welt bringen DARF!!!!!! Zeig und gib deiner kleinen maus deine liebe, denn du hast sehr viel davon. Sprich bitte mit jemanden darüber, sonst macht es dich kaputt, denn denk daran, deine Tochter möchte dich bei sich haben!!!! Du hast an nichts schuld!!!!! Wünsche dir und deiner maus alles gute!!!!!!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.03.2014
18 Antwort
@HelenaundEric Na du? Mmh? Ist es wieder so weit? War die Welt wieder böse zu dir? Komm mal her und lass dich trösten !
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.03.2014
19 Antwort
@Helena und Eric Du setzt den baby blues also schlimmer an, als eine Depression ? Eine Depression ist eine ernsthafte Erkrankung.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.03.2014
20 Antwort
@romi90 Genau - das sehe ich auch so. Babyblues ist hormoneller Ursache und geht recht schnell vorbei. Aber eine Depression ist wirklich einen schwere Erkrankung, die therapiert werden muss. Gespräche helfen bei leichten Formen, aber bei schwerer Formen sind Medikamente leider unabdingbar - oder sogar die Einweisung in eine Klinik, um z.B. Suizide zu vermeiden.
deeley
deeley | 14.03.2014

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