Kind & Hund

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
23.02.2015 | 18 Antworten
Huhu,
mich interessiert, wie ihr mit Kind und Hund umgeht.
Lasst ihr den Hund direkt ans Kind ran, oder seid ihr der Ansicht, dass es besser ist, wenn die beiden eher parallel zueinander leben?

Ich habe einen Hund, der fremden Menschen gegenüber sehr unsicher ist und u.U. auch schnappen würde. Das ist bis jetzt zum Glück zwar noch nicht passiert. Aber ich provoziere das auch nicht.

Wir haben uns jetzt einen Trainer gesucht, der selbst 3 Kinder und Hunde hat.
Er vertritt zB die Ansicht, dass Hunde eine so gute Nase haben, dass es nicht notwendig ist den Hund direkt ans Kind heranzulassen. Er riecht es ja auch aus 2m Entfernung ohne Probleme. Und er sagte uns auch wir sollen dem Kind (sobald es im entsprechenden Alter ist) beibringen sollen, dass der Hund kein Spielzeug oder Kuscheltier ist. Man zieht nem Hund also nicht an den Ohren oder am Schwanz.
Ich halte das tatsächlich für sinnvoll.
Irgendwann hat der Hund vllt mal Ohrenschmerzen, und obwohl es 99 Mal gut geht, schnappt der Hund dann beim 100. Mal. Nicht weil er dem Kind schaden will, sondern weil er Schmerzen hat.

Mich würde prinzipiell mal interessieren, wie ihr das so handhabt.

Liebe Grüße :)
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18 Antworten (neue Antworten zuerst)

18 Antwort
Also unser Trainer hat uns erklärt, dass das eben nicht nur von den erwachsenen Tieren bei den Welpen gemacht wird. Ich selbst hab schon erlebt, wie mein Hund an einem anderen Hund geknabbert hat, und genau das ist Brutpflege. Und in dem Fall machen das ranghöhere bei rangniedrigeren Tieren.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.02.2015
17 Antwort
@Rieke87 Nicht ganz richtig. "Brutpflege" betreibt in einem Rudel jedes Tier, egal welchen Rang es hat. Kann man sehr gut bei Wölfen beobachten. Auch das rangniedrigste Tier sieht sich in der Mitverantwortung für die Welpen der ranghöheren Tiere. Damit sehen sie die Welpen aber nicht als rangniedriger an. Zumindest nicht, solange sie "Welpenschutz" haben. Der Welpenschutz ist übrigens auch etwas, was oft zu Missverständnissen führt, denn man neigt zur Annahme, jeder Welpe hätte Schutz. Das stimmt so nicht. Ein Hund entwickelt den Schutzinstinkt in der Regel nur bei Welpen/Kinder seines eigenen Rudels. Fremde Welpen/Kinder, aus anderen Rudeln, interessieren den Hund/Wolf eientlich nicht und sind eher sogar mögliche Konkurrenz, denn sie spielen keine existenzielle Rolle für das Überleben des eigenen Rudels.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.02.2015
16 Antwort
@traurigdenken Ich hab ja nie gesagt, dass ich meinen Hund NIE ans Kind bzw. ans Bett lassen würde. Ich hab nur geschildert, wie unser Trainer das handhabt und dass ich den Ansatz durchaus sinnvoll finde. @Heviane Ich hab von diesem Bruftpflegeverhalten auch schon oft gehört, und tatsächlich ist es gar nicht ratsam, den Hund sowas machen zu lassen . Dieses Knabber, das Hunde teilweise auch untereinander an sich betreiben, ist auch solch Brutpflegeverhalten, und wird bei Tieren bzw Rudelzugehörigen betrieben, die rangniedriger sind. Dementsprechend würde mein Hund ja denken, das Kind steht rangtechnisch unter ihm. Und genau das darf er eben nicht. Ich hab keineswegs von meinen Hund auszuschließen und ihn rauszuschicken, wenn das Kind im Raum ist. Ich denke nur, dass manche Eltern ihrem Tier etwas zu sehr vertrauen. Am Ende haben wir immer noch Raubtiere in der Wohnung, keine kleinen Schmusehamster .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.02.2015
15 Antwort
Also mein Hund leckt mir jeden Abend im Bett die Hände und die Arme ab, auch morgens. Damit will er mich keinesfalls dominierend Pflegen sondern sucht einfach Nähe und Körperkontakt. Und ja, er darf ins Bett und er denkt trotzdem nicht dass er der König der Welt ist. Ich denke man muss das von Hund zu Hund individuell sehen. Es gibt sicher Hunde die das Baby anfangen zu beschützen und extreme Fälle wo andere außer den Eltern nicht mehr an das Kind ran kommen. Aber das passiert nicht bei jedem Hund weil ich ihm gestatte mit dem Kind zu kuscheln und es auch mal abzulecken. Jeder sollte seinen Hund kennen, seine Körpersprache lesen können und diese auch zu deuten wissen und dann kann man im Bedarfsfall Sachen verbieten oder den Hund auch mal einfach machen lassen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.02.2015
14 Antwort
hi dein text ist sehr interessant für mich ! ich habe 2 kinder die sind 4 une 6 meine 4 ist ein ganznormales kind der große mit 6 aufgedreht und hüpfer und halt wie viele sagen ein über kind was negativ auffällt in verhalten , und wir haben 2 hunde eine bordercolli husky dame die alles mit sich machen läst und sehr verschmust ist und ein doberman der auch wundervoll lieb ist aber auch gerne mal toben tut. ich finde man sollte nicht so eine angt haben wwas passieren kann und eher mit dem hund dran arbeiten das er weiss wie er sich verhalten muss bzw soll den wen er es nicht lernt ist es klar das er fehler macht, und kinder die von vornerein wissen wie man mit tieren umgehen muss tuhen das auch , den jeder lernt es für sich von der mama . und wen der hund positives intresse am kind hat das schick ihn nicht weg lass ihn bei sein den fühlt er sich gut und wird sich auch verhalten meine hündin zum beispiel hatte ich zu mir geholt da war sie 1, 5 jahre genau so wie mein kind und ich wusste über sie nichts ich habe aber gesehen das sie gerne am bett liegt und sich gleich zum baby auf machte wen es weint um zu trösten und hat später krabel unterstützung gemacht. man darf nicht immer denken das tiere schlecht sind , den man muss immer das wesen des tieres betrachten und dan mit ihm arbeiten und es lenken um zusammen das ziel so zu erreichen wie man es sich wünscht , heute mit 7 jahren ist sie und mein sohn ein herz und eine sehle sobald ihm was pasiert ist sie da und schützt ihn und sie würde nie beißen sie stellt sie vor ihn als schutz und das ist das was man glaube ich immer sehen möchte das hund und kind sich vertrauen und nicht mehr ohne einander sein wollen und immer zusammen sind also guck erst mal wie der hund sich gibt und bitte lass ihn an bettchen gucken kommen den der kontakt zum kind prägt ihn und er weiss dan das dass kind zu euch gehört was sehr wichtig ist den hunde sind rudel tiere und du bist das oberhaupt :-)
traurigdenken
traurigdenken | 23.02.2015
13 Antwort
Kinder und Hunde ziehen sich meist automatisch an. Ich gebe aber folgendes zu bedenken. Wenn ein Baby in eine Familie kommt, sollte der Hund beigebracht bekommen, dass die Eltern das Kind/Baby für sich beanspruchen. Heißt, er darf nur auf Einladung an das Kind, die Decke auf der das Baby liegt ist Tabu. Gewährt man einem Hund, so niedlich und süß es auch aussehen mag, das Baby zu beschmusen und zu belecken, so betreibt der Hund Welpenpflege. Hat aber unter Umständen leider den unangenehmen Nebeneffekt dass der Hund sich irgendwann auch für die Erziehung des Babys verantwortlich fühlt und das Kind/ krabbelnde Baby beginnt zu maßregeln. Carlos darf an Lene nur wenn ich oder Nina ihn dazu einladen. Wobei das belecken nicht gestattet wird. Lene bekommt beigebracht, dass sie nicht an/in seine Box darf wenn er darin liegt. Denn auch Carlos hat ein Recht auf Rückzug .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015
12 Antwort
@Dajana01 Sooooo süß!! musste ich mich gleich anschließen xD
kathi2014
kathi2014 | 23.02.2015
11 Antwort
so...hundeschmusebild hab ich hochgeladen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015
10 Antwort
Mein Hund darf an meinen Sohn er ist jetzt seit einem Jahr bei uns ubd die beiden haben sich richtig lieb. Genauso wird das auch mit unserer Tochter sein Cody kennt Kinder und hat diese echt lieb. Also hab ich da auch keine Bedenken. Fakt ist mein Sohn kennt die regeln aber wir erziehen den Hund auch sehr gut
Goldmouse
Goldmouse | 23.02.2015
9 Antwort
Ich glaube nicht. An deine hübschen Hunde könnte ich mich sicher erinnnern :) Wohnen in St. Gertrud
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015
8 Antwort
Schön :) Eine Bekannte von mir hat einen Hund aus dem selben Wurf, aus dem meiner kommt. Sie hat eine knapp 2 Jahre alte Tochter, und die kann mit dem auch machen, worauf sie Lust hast. Vielleicht hat meiner da ja auch was von abbekommen. Ich finds so schön, wenn Kinder und Hunde auch mal kuscheln können und sowas. @mamalicous Ist mir auch schon aufgefallen :D Vielleicht haben wir uns ja sogar schon mal mit den Hunden getroffen!?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015
7 Antwort
ganz klar ja. sowohl unsere verstorbene sazu als auch teddy dürfen zu den kindern , es wird frisiert, geschmust, ins fell geweint...beschnüffelt, auch mal aus trampligkeit geschubst, gekuschelt, behütet
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015
6 Antwort
Wir schreiben ja aus der selben Stadt
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015
5 Antwort
Okay, ich dachte dir ginge es jetzt eher um fremde Hunde... Also meine Kids haben körperlichen Kontakt zu meinen Tieren- dafür sind sie da Es wird gekuschelt und getobt :)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015
4 Antwort
Mein hudn wird definitiv an das Kind ran dürfen. Er ist aber auch ein sehr ruhiger Geselle uns sehr geduldig und geht einfach wenn ihm irgendwas zu viel wird oder er irgendwas nicht deuten kann. Bei dem frenchy meiner Fruendin auf die wir ab und an aufpassen mache ich mir da schon mehr Gedanken, denn sie ist sehr aufgedreht und unsicher und lässt auch mal Warnschnapper los wenn sie Angst hat. Diesen Hudn würde ich mit ziemlciher Sicherheit nicht an mein Kind lassen. Und dem Kind wird natürlich beigebracht, dass der Hundekorb tabu ist und auch nicht am Hund gezogen, gekniffen oder sonstiges wird. Wobei meienr da wie gesagt mehr als geduldig ist und er sich viel gefallen ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015
3 Antwort
Unsere Hündin darf jederzeit an unsere Kinder. Sie sind ja zusammen aufgewachsen und nach nun 6 Jahren kann ich ziemlich sicher sagen, dass die Dusseldogge es sogar liebt, von den Kindern durchgewalkt zu werden. Allerdings mussten meine Kinder auch lernen, dass der Hund eben nicht "gequält" wird und seine Rückzugsmöglichkeiten behält.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 23.02.2015
2 Antwort
Ums dann also nochmal deutlicher zu formulieren: haben euer Hund und euer Kind direkten, körperlichen Kontakt zueinander, in Form von beschnüffeln, kuscheln etc.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015
1 Antwort
Ich sehe hinter deinem Text leider nicht so wirklich eine Frage.... Also meine Kids dürfen definitiv an keine fremden Hunde- nicht mal mein Hund darf das. Und mir reicht ein "der tut nix" absolut nicht aus... Ich habe viel Erfahrung, war jahrelang in der Hundeschule und meine Mutter trainiert. Ich schau mir die Leute an, die am anderen Ende der Leine sind und entscheide demnach. Aber grundsätzlich gilt: Meine Kinder haben an fremden Hunden nix zu suchen... und auch umgekehrt. Ich habe schon einige wütende Gespräche mit "Ich brauche keine Leine"-Leute geführt und könnte mich immer wieder darüber aufregen... Am besten fand ich "Ich mach ihn mal los, an der Leine ist er immer so aggressiv".... Wie man das in der eigenen Familie regelt, muss man für sich selbst herausfinden... Ich bringe meinen Kindern natürlich bei, dass ein Hund kein Spielzeug ist... Aber mein Hund sollte damit umgehen können, dass ein 1jähriger nicht ganz so zärtlich ist, wie ein 5jähriger... Ich hatte damals einen Pitbull und mit dem konnte man "alles machen".... Er war der beste Familienhund, den man sich hätte wünschen können... Nun hab ich eine franz. Bulldogge- sie ist auch super lieb aber sehr verspielt, so dass sie aus Spaß gern mal grob wird... sie ist erst 1 1/2- sie lernt noch und mein kleinster- der lernt mit....
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 23.02.2015

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