Aufenthaltsbestimmungsrecht bei Beeinflussung

jenys2806
jenys2806
12.06.2014 | 10 Antworten
Hallo ...
Ich habe derzeit mehrere probleme die mich stark belasten.Bin seit einiger Zeit von den Vater meiner Kinder getrennt und in einer neuen und sehr glücklichen Beziehung..
Seitdem der Vater meiner Kinder ( Auch Sorgerecht ) dies weiß, bearbeitet er regelrecht unseren größten *7 Jahre alt mit den schönsten versprechungen und Geschenken.Ich habe überhaupt keinen Einfluss mehr auf meinem Sohn, er nennt mich nicht mehr Mama weil sein Vater meint er solle mich doch mit den Vornamen ansprechen, ihn wird gesagt das er bald bei
ihn Wohnen wird und ein ganz tolles Autobett gekauft wird, und bis die Wohnung von meinem Ex fertig ist, er bei Oma wohnen wird ... Es macht mich soooo fertig, mein Sohn entfernt sich mir gegenüber immer mehr weil er bei Papa wohnen möchte ... Ich verhalte mich meinen Kindern gegenüber sehr neutral und mache weder große Geschenke noch leere versprechungen ... Liebe ist mir wichtiger, aber das alter ist nunmal sehr schwierig und leicht mit materiellen dingen zu beeinflussen ... Nun sagt er im Streit (der von seiner Seite aus kommt) das er das alleinige Sorgerecht beantragen möchte, er erpresst mich mit solchen Angelegenheiten ... setzt mich nervlich so unter Druck, ich weiß nicht mehr weiter.Ich habe einfach nur angst meinen großen zu verlieren, auf Grund der Beeinflussung ... War am überlegen ob ich ein Gutachten einhole und das Aufenthaltsbestimmungsrecht einklage.Wir möchten in Zukunft umziehen, dies wird der Vater meiner Kinder nicht unterstützen und weiter machen wie bisher auch ... Es kommt einfach vieles zusammen, und meine Kinder möchte ich niemals verlieren.
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1 Antwort
ein Kinderpsychologe wäre wohl in dem fall angebracht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.06.2014
2 Antwort
desween kannst du sowas nicht inklagen, sorry - aber suche jetzt bitte nicht krampfhaft nach Gründen ;) Das ist eine Phase, die wohl alle Trennungskinder auf die eine oder andere Weise durchmachen. Der eine Elternteil verspricht ne Menge und hält es dann doch nicht auf Dauer. Diese Erfahrung wird auch dein Sohn machen müßen, wirst sehen. Sei weiterhin für deinen Sohn da. Biete ihm ein geregeltes Leben voller Sicherheit und Vertrauen. Die kleinen Dinge zählen auf Dauer, nicht die Großen Glaub mir, ich hab den ganzen Scheiß mit 2 Kindern bereits durch. Und er kann gar nicht dass alleinige SR beantragen - ausser du säufst, nimmst Drogen und prügelst dein Kind jeden Tag grün und blau - also alles heiße Luft Nochmal: lass euch gemeinsam beim JA beraten. LG PS: dein Ex hat Schuldgefühle deinem Sohn gegenüber und kompensiert diese nun mit finanziellen Geschenken. Kinder werden natürlich beeinflusst, aber dein Einfluss wird auf lange Sicht stärker sein - auch wenns im Moment ehr schwierig ist. Meine Töchter haben mich auch ne Zeitlang beim Vornamen genannt - war auch nur ne kurze Phase ;)
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.06.2014
3 Antwort
@Aurora39 nicht wegen sowas ;) Das was sie erzählt kann jede alleinerziehende Mutti von ihren Kindern erzählen sofern die Kinder ein gewisses Alter bei der Trennung erreicht haben ...
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.06.2014
4 Antwort
Ich denke, das das was dein Sohn gerade macht, völlig normal ist in dem Alter, aber ihr als Eltern Beide so Dinge macht, wo ich den Kopf schüttel. Dein Ex-Mann versucht, seinen Sohn zu sich zu holen, das möchtest du nicht. OK Aber im gleichen Atemzug möchtest du das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht, damit du mit den Kindern umziehen kannst, wo du hin möchtest. Das ist doch auch nicht die feine Art, oder? Was wollen die Kinder wirklich? Habt ihr euch das schon einmal gefragt? Ich finde die Idee mit dem Kinderpsychologen, so wie es Aurora39 vorgeschlagen hat, gar nicht so schlecht und sicher hilfreich in eurer Situation.
Antje71
Antje71 | 12.06.2014
5 Antwort
@Antje71 wenn dann ehr für die Eltern - den die BEIDEN verursachen die Probleme des Kindes. Die Eltern sind der Ursprung und das Problem muß beseitigt werden - dann regelt sich das Problem des Kindes von alleine.
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.06.2014
6 Antwort
du wolltest doch 45km weit weg ziehen richtig? dazu hätte ich noch etwas zu sagen: also soweit ich mich jetzt inforiert habe, ist ein umzug von bis zu 100km eigentlich kein problem. außer du machst es dem vater mit dem umzug unmöglich bis sehr schwierig seine kinder zu holen bei besuchen. also wenn er zb. auf zug und bus angewiesen ist und zu in ein dorf ziehst, wo die verbindungen sehr schlecht sind ansonsten, wenn er nicht zustimmt würde das übers gericht laufen und wenn es dem wohle des kindes nicht entgegen steht, dann würde dann das aufenthaltsbestimmtungsrecht auf dich allein übertragen. zum anderen, also da wäre das ja wohl eine gute anlaufstelle. auch ein kinderpsychologe sollte ggf. zugeschalten werden. ansonsten, weiß ja nicht wie alt dein sohn ist, aber wenn die anderen hier sagen, dass es für ein gewisses alter normal ist, dann würde ich deren erfahrungen vertrauen. denke aber auch, dass wenn du deinem sohn weiterhin ein normales geregeltes leben bietest, dann wird er das früher oder später erkennen. nur durch geschenke und versprechen kann man sich liebe nicht dauerhaft erkaufen.
DASM
DASM | 12.06.2014
7 Antwort
@DASM letzterem kann ich immer wieder nur zustimmen ... meine Kinder freuen sich sehr auf die Papa-WE - sie bekommen immer etwas. Sie rätseln schon immer vorher rum was es denn diesmal ist. Wenn ich dann Sonntag Abend frage, was sie das WE gemacht haben kommen öfters mal nage Gesichter: die wären im Spielzeugladen gewesen und dan nix weiter. Viel TV geguckt, am Computer gespielt oder alleine im Zimmer ... Geschenke sind halt nicht alles !!! Solangsam kapieren sie wo der Hase im Pfeffer liegt - jetzt müßen sie nur noch den Mund aufmachen und ihm das sagen. Denn ich misch mich da nicht ein, es ist sein WE und er entscheidet was da gemacht wird ... und dass große Versprechen oftmals nicht gehalten werden - diese Lektion haben sie schon sehr oft lernen müßen :/
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.06.2014
8 Antwort
@Solo-Mami ist bei meinen nicht anders. sie verspricht ihnen den himmel auf erden. ich seh aber nicht ein, warum ich das genau so machen sollte. gut meine kinder sind noch klein und da wiegen geschenke natürlich viel gegen ein ab und an schimpfendes elternteil :D denke aber wenn sie dann mal älter sind werden sie das von selbst begreifen. ist ja auch wichtig, gehört zum leben/lernen/begreifen dazu. wobei ich an dieser stelle echt auch nochmal sagen muss, dass sich meine ex seit dem gerichtstermin um 180 grad gedreht haben zu scheint. wenn das so beibehalten wird, dann haben ein super elternverhältnis für unsere kinder mit gleichzeitiger tolerierter und akzeptierter privatsphäre bezüglich der eigenen lebenssituation als nicht-elternteil sondern mensch. man ist ja nicht nur papa oder mama ^^
DASM
DASM | 12.06.2014
9 Antwort
@DASM du sagst es ... jüngere Kinder sehen nicht das was drumm rum ist. Aber sie werden älter. Meine Große war 4 Jahre jung als die elterliche Trennung war. Heute ist sie 11 Jahre alt und sie weiß genau zu wem sie geht, wenn sie Sorgen und Ängste hat. Und das ist das was unterm Strich schlussendlich zählt. Ich hab sie nicht mit Geschenken überhäuft. Ich hab ihr nicht alles durchgehen lassen. Ich war ihr ne Mama, keine Kumpeline ... der Vater unserer Mädels hat sich für den anderen Weg entschieden, so wie der Ex von jenys2806. Keine großartigen Regeln, viele Geschenke, später nicht gehaltene Versprechen ... nun bekommt er ganz langsam nach und nach seine Rechnung präsentiert
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.06.2014
10 Antwort
@Solo-Mami jap ist zwar schade für die kinder und natürlich auf das zuvor immer schenkende elternteil, aber es kommt wie es kommen muss.
DASM
DASM | 12.06.2014

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