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Katholisch-evangelische Ehe

izabelka
izabelka
16.07.2012 | 13 Antworten
Hallo! Wer kennt sich aus im Kirchenrecht? Ich bin katholisch und mein Partner evangelisch. Wir wollen auch mal kirchlich heiraten, und ich hab schon in Erfahrung gebracht, dass es in der katholischen Kirche nicht geht und zwar weil er geschieden ist, obwohl er nicht kirchlich getraut war. Weiß jemand ob wir evangelisch heiraten können?
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1 Antwort
Ja, kein Ding! Ist machbar!
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 16.07.2012
2 Antwort
Also wenn er evangelisch is macht es nix, es reicht wenn einer katholisch is! in der kath. heißt es ja das man nur einmal kirchlich heiraten darf, wenn er nur standesamtlich verheiratet war is es kein problem!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.07.2012
3 Antwort
Selbst wenn ihr in der katholischen Kirche heiraten dürftet, so müsstet ihr Knebelverträge unterschreiben, dass die Kinder auf jeden Fall katholisch werden, wenn der eine Partner nicht kahtolisch ist. Das nur so nebenbei ;) Einfach mal beim ev. Ortspfarrer anfragen. Das liegt beim Pfarrer selbst in der ev. Kirche. Also eine Ermessensfrage. Die meisten haben aber nichts dagegen. Und wenn der nein sagt, geht ihr eine Instanz höher
2011schneckchen
2011schneckchen | 16.07.2012
4 Antwort
Ich hab einen Moslem in der katholischen Kirche geheiratet. Man muss nur zustimmen, dass die Kinder katholisch getauft werden, aber das prüft keiner! Wenn er nicht katholisch verheiratet ist, dann könnt ihr katholisch heiraten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.07.2012
5 Antwort
Mein Mann ist Vietnamese also Buddhistisch.dürfen auch kirchlich heiraten da alle 3 kinder katholisch getauft sind.no problem.er meinte die kirche wird immer moderner die sehn das nicht mehr so eng
leonie0421
leonie0421 | 16.07.2012
6 Antwort
@Gabriela1511 ich kenne leute, da wurde es geprüft und da ist die kahtolische frau aus der kirche geflogen, bis der mann einen batzen geld gezahlt hat und dann wurde sie erst wieder aufgenommen. scheint dann also glücksfrage zu sein. im katholischen recht kenne ich mich nicht aus, da ich ev. pfarramt studiere. aber es ist schon so, dass in der bibel nirgends steht, dass eine ehe erst dann gültig ist, wenn der kirchliche segen drauf kommt. wäre mir da also nicht ganz so sicher, was das mit kirchlich und standesamtlich zu tun hat. ist auslegungssache und ermessensfrage. mein mann und ich haben ebenfalls bis jetzt "nur" standesamtlich geheiratet aber es ist vor gott ebenso anerkannt wie eine kirchliche hochzeit, die noch drauf gesetzt wird. einfach den katholischen ortspfarrer fragen, ansonsten an die kath. bistümer direkt wenden und fragen. die wissen es. bei den ev. gibt es meist kein prob . ^^
2011schneckchen
2011schneckchen | 16.07.2012
7 Antwort
naja, modern würde ich es nennen, wenn sie nicht verlangten, dass die kinder katholisch werden. was ist, wenn ihr sie lieber buddhistisch werden lassen möchtet . für mich ist das eine art druckmittel, was ich nicht gut heiße. der versuch, gemeindemitglieder zu fischen. kann man so oder so sehen *G* aber ich drücke dir die daumen, dass ihr auf jeden fall in einer der beiden kirchen heiraten könnt! alles gute! :)
2011schneckchen
2011schneckchen | 16.07.2012
8 Antwort
@2011schneckchen Nee denn haben bald erst vor zu heiraten da waren alle 3 schon getauft von daher kein zwang da es immer schon fest stand das sie katholisch werden .
leonie0421
leonie0421 | 16.07.2012
9 Antwort
@2011schneckchen Mein Exmann wollte, entgegen seiner früheren Worte, mit mir keine Kinder. Das weiß sogar der Diakon. Und ich hab Pech gehabt. Trotzdem ist die Ehe gültig und ich müsste die Ehe annullieren lassen, was mir aber zu anstrengend ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.07.2012
10 Antwort
@leonie0421 ah ok, dann ist es in eurem fall was anderes. ^^ aber andere müssen eben diesen vertrag unterschreiben und bekommen konsequenzen wie den rausschmiss aus der kath. kirche zu spüren, wenn sie sich nicht dran halten. das meinte ich mit "das halte ich nicht für gut". aber freut mich, dass ihr dort so zufrieden seid und euch gut aufgenommen fühlt. ist in eurem fall dann ja ideal :)
2011schneckchen
2011schneckchen | 16.07.2012
11 Antwort
In meiner vorherigen Ehe hatten wir es genau so, nur umgedreht: er kath, ich ev. Die kath. Kirche ist in dem Punkt sehr verlogen. Erkennt sie bei Katholiken eine nur standesamtlich geschlossene Ehe gar nicht erst an, so dass ein Katholik, der nur standesamtlich verheiratet war und später geschieden wurde, jederzeit eine zweite Ehe kirchlich eingehen kann, verweigern sie einem Protestanten die gleichen Rechte. Ich hebe damals für den Wunsch meines Exmannes, kath. Getraut zu werden und bin bis ins Offizialat des bistum Hildesheim marschiert. 2 ½ Stunden Debatte mit irgend einemhöher Kirchenbeamten, der mir im Grunde folgendes sagte: Wäre ich Katholikin, wäre meine erste Ehe nicht von der kath. Kirche anerkannt worden und ich könnte jetzt katholisch getraut werden. Da ich aber evangelisch sei und die ev. Kirche die Ehe nicht als Sakrament betrachtet, somit also auch die standesamtliche Trauung anerkennt, müsse die kath. Kirche diese Gepflogenheit der Protestanten auf Protestanten bezogen mit übernehmen. Ich argumentierte, dass man ja dann auch die Gepflogenheit übernehmen müsste, dass die ev. Kirche die Scheidung anerkennt, aber da widersprach mit der Pinguin vehement, denn da würde wieder die Ansicht einwachsen, dass die Ehe ja ein Sakrament, zumindest in der kath. Kirche sei. Im Endeffekt meinte er sogar, dass wenn mein und unser gemeinsames Kind würde als „Kind der Sünde“ betrachtet werden. Meinem Mann würde sogar die Exkommunikation drohen, einschließlich Ausschluss aus Gottesdiensten, Abendmahlen und Salbungen. Sogar die Sterbesakramente würde man ihm verweigern, würde er nicht auf dem Sterbebett noch die Sünde des Ehebruchs mit mir sündigem Weib beichten und bereuen. Das war uns dann insgesamt zu viel. Wir heirateten problemlos evangelisch und da sich mein Ex und ich ja später scheiden ließen, denke ich, dass er nun auch seine Sterbesakramente bekommen darf, so wie bis dahin das Stück Esspapier unter den Gaumen kleben, den man beim Abendmahl bekommt. Ich bin mit der kath. Kirche so dermaßen durch! Dieser Verein ist für mich nur ein verlogener Haufen, der sich durch Verbreitung von Angst und Schrecken, so wie noch mehr Lügen, am Glauben der Menschen bereichert, um selbst zu leben, wie die Made im Speck. Und bevor es hier eventuell zu Diskussionen kommt, dass ich keine Ahnung hätte und diskriminiere: Ich sage nichts gegen Glauben, egal welcher Religion gegenüber. Ich habe nur ein Problem mit MENSCHEN, die sich das Recht herausnehmen, ihr eigenes Wort höher zu stellen als das von Gott, sich selbst zu seinem Sprachrohr ernennen, als hätten sie eine Standleitung in den Himmel und die die Menschen nur benutzen, als wären sie Nutzvieh! Die Geschichte und teilweise noch heutige Ansichten der kath. Kirche liefern genug Beweise.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 17.07.2012
12 Antwort
Nachtrag: Wir hätten eine einzige Ausnahmegenehmigung erhalten, nach Aussage des Pinguin. Ich, als PROTESTANTIN, hätte vor dem KATHOLISCHEN Vatikan ein Verfahren anstreben müssen , in dem ich um Auflösung meiner standesamtlich geschlossenen, von der kath. Kirche nicht anerkannten Ehe mit einem anderen Protestanten bitte. Dabei hätte ich aber wichtige Gründe vorbringen müssen. Ein wichtiger Grund wäre allerdings nicht Gewalt in der Ehe, denn ein Mann hat laut dem Pinguin das Recht, sein Weib zu züchtigen, wenn es dem christlichen Sinne dient. Welcher Grund anerkannt worden wäre: Er habe mich vor der Heirat im Glauben gelassen, dass wir Kinder bekommen, mir dann irgendwann in der Ehe aber mitgeteilt, keine Kinder zu wollen. Pinguin meinte, WENN man meine Bitte liest und nicht in den Müll wirft, was ja durchaus nachvollziehbar sei, da ich ja als Nicht-Mitglied kein Recht auf Anhörung und Hilfe habe, müsse natürlich auch mein Mann aus erster Ehe befragt werden und schriftlich seine „Schuld“ zugeben, damit der Vatikan meine Ehe, die ja in deren Augen nicht existierte, annulliert werden könnte, was aber zweifelhaft wäre, da dieser Prozess mit für mich wohl nicht aufzubringenden finanziellen Aufwand verbunden sei. Auf gut deutsch: Schmeiß Kohle auf den Tisch, dann überlegen wir, ob wir uns bereit erklären, uns huldigen zu lassen oder Euch im Staub zertreten.“
Moppelchen71
Moppelchen71 | 17.07.2012
13 Antwort
Evangelsch koennt ihr heiraten. Ohne probleme. Habe damals mit unserem pfarrer gesprochen und er meinte kein problem^^ dann viel spass^^
Lexina1987
Lexina1987 | 17.07.2012

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