Umgangsrecht

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
15.04.2012 | 7 Antworten
Hallo,
gestern habe ich ein schreiben vom Jugendamt bekommen das der Vater meine Tochter sehen will und das man dem umgang klärt.
Vorgeschichte:
Der vater war zu dem zeitpunkt 20 jahre und wollte das kind nicht. dann wollte er es. Dann hat der mich im 6 ssm verlassen wegen einer andern. seit dem kamen Morddrohungen, ankündigungen zur kindesentführung, Beleidigungen und so weiter. Zu dem Hatte er ein drogen problem und war nicht bereit eine therapie zu machen.dann kam meine kleine zur welt und es wurde noch schlimmer. Terror anrufe beleidigungen, ich Traute mich gar nicht mehr alleine raus. Habe das alleinige Sorgerecht. Dann fing er an von wegen er würde sein kind gerne sehen. weiterhin wurden termine vereinbart die er nicht wahr nahm. Dann war funkstille fast 7 Jahre lang und dann bekomme ich einen Brief das der umgang geklärt werden sollte. gestern traffen wir ihn auf dem stadtfest. Mein freund fand es gar nicht gut. Der erzeuger meiner Tochter wusste nix mit ihr anzufangen war still und hat uns nur angeschaut. Meine Tochter kennt ihn überhaubt nicht. Dort erzählt der vater mir im allen ernstes das der ein klassen foto von meiner tochter bekommen hat. über all habe ich drauf geachtet das nix passiert , der name nicht erwähnt wird. Als ich ihn frage wie der nun nach 7 jahren auf die idee kommt und sagt das der eine tochter hat und den kontakt will.
also schrieb ich mit dem und wollte wissen was da sache ist warum jetzt??? wie so auf einmal.??
bekam die antwort besser jetzt als nie...
Dann wollte ich heute mit dem in einem kaffee treffen und mit dem reden. und sagte er soll pünktlich sein. er bejate es nur.
naja ich zum kaffee hin warte eine gute halbestunde und der ist nicht gekommen. 4 stunden später bekomme ich eine entschuldigung sorry mein wecker habe ich nicht gehört. ich war richtig angepisst erst sagen er will den umgang und dann noch so und das alles nach 7 jahren.

nun versucht er die beziehung mit mir und meiner tochter aufzu bauen. aber habe große bedenken.

Frage: hat der leibliche vater nach 7 jahren überhaupt das recht sie zu sehen ???

Das klassen foto einfach raus geben darf man das einfach?

Ist das nur eine Phase weil der das bild bekommen hat?

ich bin mir in allen sachen sehr sehr unsicher und habe große angst.

der wirft mein familienleben durcheinander.
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7 Antwort
@BLE09 sag ich doch ... neutral an die Sache rangehen und dann das Kind mitentscheiden lassen ... die Kernaussage unten in meinem Beitrag LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 15.04.2012
6 Antwort
Hallo Caro19 nein die lehrer dürfen nicht einfach ein klassenfoto raus geben ohne deine erlaubnis da du das alleinige sorgerecht hast. Und sorry leider hat er das recht auch nach 7 jahren sein kind zu sehn aber du kannst drauf bestehn das immer jemand dem DU vertraust dabei ist. In den meisten fällen is das nur ein moment interessant für die männer da sie nicht wissen wie es ist echt vater zu sein ja biologisch ist er das aber praktisch ist es der der das kind grosszieht.......... Also mach dir keine gedanken halte alles fest was du von ihm bekommst auch absagen drohungen ectr. und wenn es mal drauf ankommt kannst du dies als beweismittel gegen ihn verwenden. Kopf hoch lg sweethope27
sweethope27
sweethope27 | 15.04.2012
5 Antwort
Hallo Caro19 nein die lehrer dürfen nicht einfach ein klassenfoto raus geben ohne deine erlaubnis da du das alleinige sorgerecht hast. Und sorry leider hat er das recht auch nach 7 jahren sein kind zu sehn aber du kannst drauf bestehn das immer jemand dem DU vertraust dabei ist. In den meisten fällen is das nur ein moment interessant für die männer da sie nicht wissen wie es ist echt vater zu sein ja biologisch ist er das aber praktisch ist es der der das kind grosszieht.......... Also mach dir keine gedanken halte alles fest was du von ihm bekommst auch absagen drohungen ectr. und wenn es mal drauf ankommt kannst du dies als beweismittel gegen ihn verwenden. Kopf hoch lg sweethope27
sweethope27
sweethope27 | 15.04.2012
4 Antwort
@Solo-Mami "Dem Kind zuliebe sollte man da beiet sein über seinen eigenen Schatten zu springen - auch wenns noch so schwer fällt" Ich würde in diesem Alter das mit Kind und Jugendamt gemeinsam offen besprechen - wenn das Kind nicht will UND nicht muss , muss niemand über seinen Schatten springen. Falls das Kind nicht will, aber muss, dann auch die Bedenken des Kindes ernst nehmen, aber auch klarstellen, dass es nun mal jetzt die Pflicht hat, den Vater kennenzulernen - und dass das später vielleicht mal doch wichtig für sie ist, ihn kennengelernt zu haben. In diesem Fall auch ne neutrale Familienbegleitung anregen - das geht ja bei der Vorgeschichte evt. Und falls das Kind sowieso will - naja, akzeptieren, und das Kind bei Enttäuschung trösten- viel mehr kann man da wohl nicht tun. Ich würde alles primär im Sinne des Kindes und des Jugendamtes ablaufen lassen.....nicht zu sehr versuchen auch noch eigene Vorstellungen einfließen zu lassen, erst mal schauen, was geht.
BLE09
BLE09 | 15.04.2012
3 Antwort
Also mühsam wird das sicher sehr! ABER: zumindestens der Familientherapeut Jesper Juul betont immer wieder, dass Kinder eben nun mal den Vater haben, den sie haben. Auch wenn sich mama nen besseren wünschen würde. Und er empfiehlt ehrlichkeit und aufrichtigkeit. D.h. ich würde ganz offen mit meinem Kind darüber reden - auch dass Papa gesundheitliche Probleme hatte , und dass Papa sich sehr schwer tut Termine einzuhalten. Ich würde diesen Papa weder in Schutz nehmen und schön reden, noch als besonders fürchterlich hinstellen - der Tochter sagen, wie es ist. Ihr auch sagen, dass Du jetzt herausfinden mußt, ob er das Recht hat sie zu sehen, wenn sie NICHT will - und evt. mit einem Helfer des Jugendamtes UND Tochter das ganze offen besprechen.... ich denke, damit fahrt Ihr noch am besten.
BLE09
BLE09 | 15.04.2012
2 Antwort
nunja..DER, is immerhin der vater des kindes..ihr habt es zusammen gezeugt und sorgerecht hin oder her..er hat ein recht auf umgang..das er das nun erst nach 7 jahren wahrnehmen will is vielleicht nich so okay, aber wie er schon sagte..besser jetzt als nie was zwischen euch beiden mal war an streiterein etc pp interessiert niemanden..das hat mit dem kind ja nix zu tun.. inwiefern der wille des kindes ne rolle spielt, müsste man erfragen..das kind is ja schon 7 und kann ja sagen, ob es zum vater möchte oder nich...anfangs wird es denke ich eh nur begleiteter umgang sein..sprich du oder ne andere person wärt dann dabei, bis sich das verhältnis soweit aufbaut, dass mans kind dann auch ma länger und/oder über nacht beim vater lassen kann.. solange das kindswohl nich gefährdet is, hat er ein recht auf umgang..in punkto verlässlichkeit, pünktlichkeit usw., muss er dann lernen, dass es nich geht, festgemachte termine nich einzuhalten usw
gina87
gina87 | 15.04.2012
1 Antwort
7 Jahre sind eine sehr lange Zeit und auch wenn er 10 Jahre gewartet hätte - ja, er het immer ein Recht darauf Umgang mit seinem Kind zu pflegen. Wie der allerdings aussieht hängt von den Umständen ab. Sich im Cafe zu treffen ist eine wunderbare Entscheidung von Dir. Erstmal auch alleine, also ohne Kind um einiges im Vorfeld abzusprechen. Auf die Frage über das Wieso und Warum wirst du niemals eine zufriedenstellende Antwort bekommen. Auch auf die Frage wie das Gnaze nun abläuft wirst du vermutlich keine für dich ausreichende Antwort bekommen. Das Ganze, was in der Vergangenheit war zählt nicht. Nur das Jetzt und Heute. Du hattest 7 Jahre lang keinen engen Kontakt zu ihm, du weißt also nix von ihm, wie er heute lebt und wie seine Einstellung ist. Gib DU das Tempo vor. Treff Dich alleine mit ihm im Cafe und leg die Regeln fest. Wenn er es ernst meint wird er deine Regeln akzeptieren. 1. Treffen könnte ein Besuch im Eisladen sein 2. Treffen ein Kinobesuch, wo ER für das Kind auch bezahlt 3. Treffen könnte ein Spielplatzbesuch sein, wo du dich aber schon im Hintergrund hälst der 4. Besuch könnte reintheoretisch auch nen Tagesausflug ohne Dich sein ... hier ist aber auch das Kind zu fragen, ob es das überhaupt will. Wenn ja ist es gut und du mußt versuchen die Sache ansich zu akzeptieren. Der Vater gehört nunmal mit zum Kind, ob du das willst oder nicht. Die Aussage "Besser spät als nie" ist zwar gemein und unfair, aber im Grunde richtig. Denn wenn DU es jetzt verweigerst wird dir dein Kind später vielleicht Vorwürfe machen. Stimmst du dem Umgang jetzt aber zu gibst du deinem Kind die Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob es Kontakt mit dem Papa haben möchte oder nicht. Es ist mit seinen 7 Jahren alt genug, um so eine Entscheidung zu fällen Trennungskinder haben im Normalfall nunmal zwei Familien. Und wenn das Kind Glück hat hat es mit beiden Familien eine wunderschöne Kindheit, unabhängig von den Differenzen zwischen den Eltern. Dem Kind zuliebe sollte man da beiet sein über seinen eigenen Schatten zu springen - auch wenns noch so schwer fällt LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 15.04.2012

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