Warum tut Sie uns das an?

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
09.04.2009 | 8 Antworten
Hallo Leute,

ich habe Euch ja schonmal gefragt, wer Erfahrungen mit Suchtkranken innerhalb der Familie hat.
Nach der Arbeit bekam ich einen Anruf von meinem Bruder, das meine Mutter im Krankenhaus ist und wir uns bei der Polizei melden sollen.
Das taten wir auch und der sagte uns, das man unsere Mutter am Bahnhof in einer Blutlache vorgefunden hat.
Gut das es Menschen gibt, die da Hilfe holen (top)
Ich war echt geschockt ..
Wir fuhren zu Ihr in die Klinik, Sie leigt auf der Intensivstaion mit einer Gehirnerschütterung, ist verkabelt damit Ihre Vitalwerte überwacht werden können, Sie ist an beiden handgelenken fixiert, weil Sie nicht mehr Herr Ihrer Sinne ist und Sie bekommt über die vene Flüssigkeit und ein Medikament, das sie sediert, damit Sie da nicht abhaust.
Sie weinte, ich habe Sie kaum verstanden, was Sie sagte, aber ich habe verstanden, das ich runter in die Cafeteria gehen und Ihr einen Sekt holen soll.
Dann hatte ich die Schnauze und bin einfach gegangen.
Macht ja eh keinen mit nem Besoffenen zu reden!
ich arbeite auch im Krankenhaus und da haben wir auch eine Intensivstation, aber als besucher nimmt man das ganze doch anders wahr (traurig)
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8 Antwort
da geb ich Maulende-Myrthe
recht!!! wenn sie dann den versuch startet aufzuhören dann haben wir oder eher ich mit meiner kleinen fam hinter ihr gestanden und das hilft wirklich zwar nicht immer auf dauer aber das sie sich nur noch sinnlos betrinkt die zeit ist vorbei !! oder an tagen wo sie mit blutender nase nach hause kam weil sie einen falschen weg eingeschlagen hat gehören auch der vergangenheit an sie hat auch nur noch eine halbe bauchspeicheldrüse weil sie diese mit dem trinken kaputt gemacht hat!! jetzt zeichnet eine riesen narbe vom brustkorb bis fast zum bauchnabel ihren körper und er erinnert immer wieder daran wodurch dies so gekommen ist!!! unteranderem ist sie deshalb jetzt diabetikerin !!! ich bin einfach heil froh das sie es wenigstens immer wieder versucht!!!
monja27
monja27 | 09.04.2009
7 Antwort
kann mich maulende-myrthe in allem was sie schreibt nur anschliessen!
LG
Cathy01
Cathy01 | 09.04.2009
6 Antwort
Die Frage ist nicht, warum sie euch das antut
sondern warum sie sich das antut. Ihr solltet das nicht persönlich nehmen, auch wenn das schwer fällt, weil man schnell denkt, dass ihr eurer Mutter nicht wichtig seid. Das seid ihr bestimmt, nur ist der Alkohol oder was auch immer sie nimmt, momentan wichtiger. Es ist schrecklich, was eine Sucht aus einem Menschen macht, aber es hat nichts mit mangelnder Liebe zu euch zu tun, so viel kannst du mir glauben. Sollte sie jemals trocken oder clean sein, wird sie euch das erklären können. Vorher leider nicht, weil sie es selbst nicht versteht. Es ist richtig, dass du gegangen bist, aber du solltest ihr auch klar machen, dass sie erst wieder auf euch zählen kann, wenn sie einen Entzug und eine Therapie macht. Sie sollte das aber nicht für euch tun sondern für sich. Wenn sie das begriffen und eine Therapie begonnen hat, dann solltet ihr aber auch konsequent für sie da sein. Sie muss zwar die Therapie bzw. den Entzug alleine schaffen und lernen, dass ihr Leben auch ohne die Droge einen Sinn hat, aber wenn sie den Willen dazu hat, dann braucht sie ein stabiles soziales Umfeld, besonders eine Familie, die hinter ihr steht. Im Moment empfindest du sicher nur Wut auf deine Mutter und du hast ein Recht dazu. Aber vergiss bitte nicht, dass eine Sucht einen absoluten Egomanen aus einem vielleicht sonst liebevollen und vor allem liebenswerten Menschen macht. Aber bleib bloß hart, wenn sie sagt, dass sie es ohne euch nicht schafft oder euch sogar die Schuld für eventuelle Rückfälle gibt. Sie ist ganz allein dafür verantwortlich, was aus ihr geworden ist und sie muss ganz allein da raus. Danach seid für sie da. Alles Gute!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.04.2009
5 Antwort
...
Mein Freund hat auch mal getrunken aber da kannte ich ihn noch nicht wirklich... Mittlerweile arbeitet er in der Suchtberatung!
Caro87
Caro87 | 09.04.2009
4 Antwort
..
das tut mir echt leid für dich!!! wirklich! muss so schlimm sein seine eigene mutter so zu sehen! aber die wahrheit is nunmal das man alkoholikern leider nicht helfen kann! ich wünsch dir auf jedenfall alles gute und viel kraft! machs du besser als mutter!
kloibi100
kloibi100 | 09.04.2009
3 Antwort
oh....
... schwierige situation. ich wünsche dir viel kraft und alles alles gute!!! versuche dich davon nicht allzuviel runterziehen zu lassen... gaaaanz viel kraft!!!!!!!! lg julia
et_ailuj
et_ailuj | 09.04.2009
2 Antwort
oh man das tut mir leid für dich
ich kann dir nicht wirklich helfen. aber hoffe das es schnell wieder berg auf geht mit ihr. Ich habe meine Oma mit 5 jahren genau an neujahr verloren weil sie trank und mein opa war dadurch klar so kann es nicht weiter gehen er hat eine therapie gemacht das ist mittlerweile 17jahre her. es vergeht kein silvester wo man nicht daran denkt. Du kannst wohl nix machen ausser mit ihr reden ich denke mal in dem alter kannst du sie nicht mal mehr zwangseinweisen lasssen
Haasi2412
Haasi2412 | 09.04.2009
1 Antwort
meine mutter ist auch hochgradig alkoholiker !!!
sie hört zwar immer wieder auf aber sie schafft höchstens 8 wochen !! war schon so oft in reha und das letzte mal sogar für 4 monate aber das hat auch nix geholfen jetzt bekommt sie antidepres.und es klappt immer noch nicht ich bin mit meinem latein am ende aber so lang der suchtkranke es nicht einsieht kann man eh machen was man will es bringt nix!! es ist nur immer schlimm zu sehen wie der mensch den man doch so lieb hat sich selber so zerstört!!! und man selber hilflos daneben stehen muss!!!
monja27
monja27 | 09.04.2009

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