Wutanfall in der Öffentlichkeit - wie findet ihr das?

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
16.10.2017 | 7 Antworten
Aus Huffingtonpost.de
Der Amerikaner Jamie Matson teilte den Post einer Freundin, der erklärt, wie man Kinder bei einem Wutanfall in der Öffentlichkeit wieder zur Ruhe bringen könne.
Der Frau kam der Einfall, nachdem sie eine Mutter in einem Supermarkt beobachtet hatte, die verzweifelt versuchte, ihr Kind davon abzuhalten, weiter herumzuschreien.
Einfach einen Fremden fragen
"Es müsste ein geheimes Zeichen geben, das die Eltern geben könnten, wenn sie keine Kontrolle mehr über ihr Kind haben", heißt es in dem Post. "Eine andere, fremde Person könnte dann auf das Kind zugehen und es anherrschen, dass es die Klappe halten soll", schrieb sie.
Das, so glaubt sie, würde gleich drei positive Auswirkungen haben.
"1. Das Kind wird so geschockt sein, dass es nicht weiß, was es sagen soll und den Mund halten wird.
2. Das Kind wird daran erinnert, dass man fremden Menschen vorsichtig begegnen sollte.
3. Das wird dem Kind schon früh zeigen, dass deine Eltern dich lieben und alles hinnehmen, der Rest der Welt sich aber weder für dich noch für deine Gefühle interessiert - egal wie süß du bist."

usw. siehe
http://www.huffingtonpost.de/2017/10/13/eine-frau-erklart-wie-kinder-beruhigt-werden-sollen_n_18246758.html?utm_hp_ref=familie
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1 Antwort
HM ... grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht. Ich kenne allerdings Kinder, bei denen wäre das nach ein paar mal schlicht abgenutzt. Bisher konnte ich meine Kids GsD noch selbst zur raison bringen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.10.2017
2 Antwort
Schwachsinn. Sorry. Kinder sollten eher lernen, dass auch Fremde helfen können und auch mal Hilfe brauchen. Mir hat auch schon eine fremde Oma geholfen. Und das finde ich gar nicht schlimm. Wir sind eine Gesellschaft und die sollte miteinander funktionieren und nicht gegeneinander
xxWillowXx
xxWillowXx | 16.10.2017
3 Antwort
Huch ... wow. Weiß gar nicht was ich davon halten soll. Sicherlich würde es anfangs funktionieren, wenn das Kind von fremden angesprochen wird. Aber will man das wirklich? Irgendwie kenne ich so richtige wutanfälle öffentlich nicht von meinem Sohn. Er hat sich in den 5 Jahren 2 oder 3 mal "daneben" benommen während wir einkaufen waren. Zum Glück waren wir da jeweils mit meinem Mann unterwegs. Ich bin dann mit Junior raus und mein Mann hatte bezahlt. Richtig ausgeartet ist es nie. Allerdings muss ich dazu sagen, dass er jeweils meistens einfach nur übermüdet war oder so. Meist haben mich die Blicke der anderen mehr gestört als das Verhalten von meinem Sohn. Zuhause schicke ich ihn bei einem wutanfälle in sein Zimmer, meist regt er sich da innerhalb von 1-5 min ab. Ich glaub ich habe da wirklich Glück, dass er keine dramaqueen ist ;-) ich bin da aber auch einfach noch nie eingestiegen, damit sich die Situation nicht unnötig hochschaukelt. Wie ist das bei euch mit den wutanfällen? Ist das auch oft bei übermüdung oder ohne ersichtlichen Grund? Was stresst euch dann mehr? Eher das Kind oder die Blicke der anderen? Würde mich mal interessieren.
Steff201185
Steff201185 | 16.10.2017
4 Antwort
@Steff201185 Trotz :D Ich will und wenn ich das nicht darf oder kann, kann das ruhig jeder mitbekommen ;) Ich störe mich da auch weniger dran. Er kann ruhig merken, dass es Grenzen gibt. Ich plane da auch immer Zeit ein. Ich schimpfe selten. Aber ich lass mich auch nicht ausbooten und von meinem Sohn erziehen. Das geht schon los beim ständigen Tragen. Er ist über 2.5 Jahre alt. Wenn er müde ist, trägt Mama schon mal. Aber nicht, wenn ich beladen bin wie ein Packesel und Sohnemann schlicht kein Bock hat zu laufen. Da muss er auch mal durch. Ich kann mich ja auch nicht zerreißen. Da sitzt er schon mal seine 20 Minuten auf dem Gehsteig und bockt und heult :D
xxWillowXx
xxWillowXx | 16.10.2017
5 Antwort
@xxWillowXx Phu da bin ich wirklich verwöhnt ;-) Ich würd mich auch net von nem kleinen Kind steuern lassen. Sonst tanzt er immer auf der Nase herum. Er ist zwar auch verwöhnt, aber wenn wir im laden mal nein sagen, ist das auch kein Drama. Das eine mal als ich mit ihm aus dem Laden bin hatte er auch kein wutanfälle sondern hat extrem laut durch den laden gegilft usw. Deswegen bin ich dann auch raus, bin mit ihm ins Auto und hab ihm ein paar Takte erzählt. Die anderen Male war es glaub ähnlich. Schön zu lange her. Ich schimpfe auch mal in der Öffentlichkeit, wenn es sein muss. Manchmal wird man angeschaut, als würd man sonst was mit dem Kind machen. Und ich schlage und beschimpfe ihn natürlich nicht. Ich sag ja ich hadere mit mir, ob es in so ner Situation wirklich mein Kind ist der mich auch die Palme bringt oder ob es nicht eher die Blicke der anderen sind die einen fast auffressen wenn ein Kind mal im laden zickt ...
Steff201185
Steff201185 | 16.10.2017
6 Antwort
Die Idee ist gar nicht so dumm, aber ich weiss nocht, ob ich ein fremdes Kind so aus dem Nichts heraus anfauchen könnte, selbst wenn mir die Mami "zuzwinkert".
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.10.2017
7 Antwort
Ich finde es unsäglich. Wehe, einer schreit mein Kind an und schüchtert es ein. Hilfe würde ich durchaus annehmen, von Freunden. Oder Verwandten. Wenn allerdings meine Kleine mal größer ist und sich voll daneben benimmt und ich nicht dabei bin, dann muss sie durchaus mit dem Echo ihrer Umwelt klarkommen. Aber bei Kigakindern oder Kleinkindern: No Go.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2017

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