Religiöse Erziehung - ja oder nein? - Gerne auch Antworten von Nicht-Gläubigen

Kristen
Kristen
02.06.2013 | 13 Antworten
Mein Mann und ich sind beide nicht gläubig, obwohl mein Mann evangelisch und ich katholisch erzogen wurden. Dennoch überlegen wir uns, was wir unserer Tochter für ein Weltbild vermitteln wollen. Ich finde es eigentlich ein schöner Gedanke, dass Gott auf einen aufpasst und einen unterstützt, auch wenn ich das für mich so nicht mehr glauben kann. Ich meine ihr Kuscheltier hat auch keine besonderen Fähigkeiten und kann bei unserer Tochter "Wunder" vollbringen. Vielleicht ist es gar nicht wichtig, ob es Gott gibt, sondern ob man daran glauben kann. Wenn sie älter ist, wäre es ja dann immer noch möglich etwas kritischer darüber zu diskutieren. Oder meint ihr, meine Tochter wird mir mal vorwerfen, dass ich sie belogen habe, weil ich erzählt habe, es gebe Gott. Defintiv wissen kann es ja eh keiner.
Unsere Tochter ist jetzt erst 18 Monate alt, es wird noch etwas Zeit vergehen bis sie ansatzweise etwas Abstraktes wie Gott verstehen kann. Ich überlege mir aber, ob wir z.B. ein Gute-Nacht-Gebet oder ein Gebet vor dem Essen in den Alltag einbauen sollen.
Wie sind Eure Erfahrungen? Erzieht ihr Eure Kinder religös? Wenn ja, habt ihr den Eindruck, dass die Religion Euren Kindern gut tut? Was macht ihr so mit Euren Kleinkindern, um Gott näher zu bringen?
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13 Antworten (neue Antworten zuerst)

13 Antwort
Hallo, wir sind beide ohne Religion aufgewachsen, ich studiere allerdings LER , was Religionswissenschaften beinhaltet, so dass ich mich -ich sag mal- auskenne. Wir handhaben es so: Kirchen als Bauwerke, Kunst und Kulturgut gucken wir uns mit den Kindern gemeinsam an, besprechen Symbolik usw. und sensibilisieren sie darauf, dass man Gotteshäuser mit Respekt vor den Gläubigen betritt. Weihnachts- und Ostergeschichte lesen wir gemeinsam, erklären, dass wir Eltern nicht wissen, welche Teile davon tatsächlich passiert sind, und welche vielleicht hinzuerfunden wurden. Aber dass es eben Menschen gibt, die daran glauben und jeder an das glauben darf, woran er will. Wir halten es so: Jesus gab es bestimmt früher wirklich, und er war ein kluger Mann, der vielen Menschen gute Tipps für ein friedliches Leben gegeben hat. So gute, dass sie uns heute immer noch wichtig sind und wir uns daran halten wollen. Aber dass er von einer höheren Macht gesendet wurde, das glauben wir nicht.
sommergarten
sommergarten | 03.06.2013
12 Antwort
Meine Kinder haben im frühsten Kindesalter Bekanntschaft mit allen möglichen Märchen gemacht sowie auch mit verschiedenen Religionen. Das fing mit einer Kinderbibel an und ging bis zu griechischen Mythologien. Ihr könnt eurem Kind alles mögliche nahebringen und kennen lernen lassen. Spätestens in der Grundschule kommt sie damit in Kontakt. Die Fragen nach Gott oder den Götttern kommen von ganz alleine im Kitaalter LG
Solo-Mami
Solo-Mami | 02.06.2013
11 Antwort
Wir sind alle EV gehen nicht zur Kirche und ich erziehe meine Kinder auch nicht Gläubig, für mich ist wichtig, das meine Kinder wissen, was richtig und was Falsch ist, meine Kinder haben EV Unterricht in der Schule und klar dort lernen sie religiöses aber wir stell das jetzt nicht so hoch, ich sag immer man kann auch ohne Kirche ein guter Christ sein.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.06.2013
10 Antwort
ich frage mich, warum du deiner Tochter etwas vermitteln willst, an was du selber nicht glaubst.Man sollte schon von einer Sache überzeugt sein, um sie seinem Nächsten aufrichtig zu erklären. Gebe ihr Werte wie Toleranz, Mitgefühl, Nächstenliebe mit auf ihten Weg, dass alles sind wichtige Grundlagen in jeder Religion.Ob und wie sie ihren Glauben lebt, sollte sie später selbst entscheiden. Mein Mann ist in einer strengen christlichen Gemeinschaft aufgewachsen, heute spielt der Glaube in der Form keine Rolle mehr, ich kath. erzogen habe mich ebenfalls von der Kirche distanziert.Als Kim sich angefangen hat für Jesus zu interesieren sind wir ab und an in die Kirche, er besucht einen evangelischen kindergarten aber es steht ihm offen.getauft ist er nicht, der kleine auch nicht, sollten sie es später als ihren Wunsch äußern, würden wir hinter der Entscheidung stehn, sollten sie es nicht wollen ist es genauso in Ordnung. lg
Lia23
Lia23 | 02.06.2013
9 Antwort
wir erziehen unsere kinder nicht religiös. das einzige was wir aber machen ist beten abends beim ins bett gehen. aber an die engel...da gibts ja soviele verschiedene für verschiedene bereiche/tätigkeiten:) aber zur kirche oder sonst was gehen wir nie ausser bei beerdigungen oder taufe etc:) ich finde wenn sie alt genug sind, dann sollen sie selbst entscheiden dürfen woran sie wirklich glauben wollen. was die grosse aber besucht ist der religionsunterricht.
piccolina
piccolina | 02.06.2013
8 Antwort
wir vermitteln es nicht, sind aber offen dafür. Wie sich die Kinder mal entscheiden, ist dann ihre Sache. Sie gingen, bzw. der kleine geht noch, in einen christlichen Kindergarten, sind beide getauft und meine große möchte jetzt auch gerne den Konfirmationsunterricht besuchen. Ich bin nicht konfirmiert, habe mit ihr drüber gesprochen und ihr die Entscheidung überlassen. In den Herbstferien fährt sie auch mit auf die Freizeiten. Ebenso, machen die Kinder bei der Kinderbibelwoche einmal im Jahr mit. So bekommen die Kinder selbst einen Eindruck um dann mal entscheiden zu können, was sie gerne möchten. Aber ich kann Ihnen da ehrlich gesagt auch gar nicht viel erzählen, weil ich definitiv nicht bibelfest bin.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.06.2013
7 Antwort
schwieriges thema. grundsätzlich würde ich meinem kind nichts vermitteln, an das ich selbst nicht glaube. über religion und glauben zu sprechen ab einem gewissen alter sollte man natürlich, auch die traditionen um das christentum kennen etc. das ist aber was anderes, als einen glauben zu vermitteln. würde ich eher nicht bzw mache es bei meiner maus nicht.
ostkind
ostkind | 02.06.2013
6 Antwort
also gläubig kannman nicht sagen habe mit dem imaginären Freund nicht viel am Hut. Bin evangelscih und mein sohn auch. Aber richtig gläubig kann man nicht sagen. Habe da auch eine andere theorie was die Weltenstehung betrifft als die 7 Tage...
Yvonne1982
Yvonne1982 | 02.06.2013
5 Antwort
Wir sind auch nicht gläubig, aber meine Tochter besucht einen evangelischen Kindergarten. Dort wird zwar nicht gebetet oder so, aber einmal die Woche werden den Kindern Geschichten aus der Bibel spielerisch vermittelt. Dabei werden den Kindern z.B. unsere Feiertage erklärt und warum wir diese feiern. Aber auch, dass man anderen Menschen helfen muss denen es schlecht geht usw.
Caro87
Caro87 | 02.06.2013
4 Antwort
ich vermittle meinen kinder auch christliche werte. das geht bei uns schon im kindergarten los. mein sohn es ist total dagegen und versucht es ihm auszureden "es gibt kein gott" doch davon lässt sich mein sohn nicht abbringen. das was mama sagt zählt für ihn und ist seine wahrheit. und ich finde es toll wenn er an etwas glaubt. somit kann er auch den tot von seinem "onkel" besser verkraften denn er denkt er ist jetzt ein engel und im himmel.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.06.2013
3 Antwort
also wir sind nicht gläubig und meine tochter ist jetzt 5 und wir haben ihr nichts von gott tec vermittelt, wäre für mich heuchelei denn ich kann ihr nichts nahebringen wenn cih selbst null daran glaube und damit nichts am hut habe. die kindheit hatte für meine tochter viele wunder wie kleine feen, sprechende kuscheltiere usw und sie hatte immer strahlende augen wenn um die rum kleine unerklärliche dinge passiert sind aber das reicht glaube ich um sie glücklich zu machen, einen gott kann und will ich ihr nicht vermitteln
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.06.2013
2 Antwort
Also ich finde Religionserziehung wichtig! Johanna war kanpp 1, 5 Jahre als wir begonnen haben über den "Himmel" zu sprechen. Da lag ihre Uroma, bei der sie seit geburt täglich war, im sterben.Wir haben sie in dieser Zeit auch, für ihr alter entsprechend, in alles mit einbezogen. Oma lag im Koma und Johanna kam mit ins KH, sie sang ihr Lieder vor brachte ihr Bilder mit. Als es dann so weit war, erklärten wir ihr, dass "Gott" auf alle lieben Menschen im Himmel aufpasst und es Oma da nun gut geht. Johanna ist nun 5, 5, sie geht regelmäßig mit auf den Friedhof und ihrer Oma die neusten Neuigkeiten zu berichten, den Friedhof sehen wir nicht als Ort des Trauerns sonder der Begenung! Nun ist vor zwei Wochen unsere Katze weg gelaufen und für Johanna, die zwar auch traurig ist, ist klar, wenn er gestorben sein sollte, passt nun oma im "Himmel" auf ihn auf, sie sagt immer, dann ist Oma nicht mehr alleine. Auch Dinge aus der Bibel werden bei uns besprochen...Abends beten wir auch nicht immer aber
261107
261107 | 02.06.2013
1 Antwort
Ich denke, man sollte dem Kind in erster Linie Toleranz beibringen - Nächstenliebe und Aufrichtigkeit. Das kann man mit, oder ohne Glaube. Ich bin evangelisch - meine Kinder getauft. Sie lernen ja, was das Christentum bedeutet, aber nicht sehr streng - denn ich zeige Ihnen auch, was andere Religionen vermitteln. Sie sollen lernen, dass jeder Mensch, egal an was oder wen er glaubt, ein guter Mensch ist .
deeley
deeley | 02.06.2013

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