Erkläre mir bitte jemand die Vorteile des offenen Kindergartens

JonahElia
JonahElia
02.10.2012 | 17 Antworten
das Jugendamt hat beschlossen, dass ab sofort alle städt. Kigas offen sein müssen..bisher hat sich aber von denen noch niemand bereit erklärt uns Eltern nahezulegen, warum..die Erzieher sind selbst gerade etwas überfordert, da das Konzept innerhalb von 2 Mon. umgesetzt werden musste...Klar, jedes Kind wird individueller Betrachtet, ist neugieriger, kann selber entscheiden...aber ich pers. finde, Kinder in dem Alter brauchen einen geregelten Tagesablauf, räumliche Grenzen und Struktur. Letztes Jahr hatte ich jede Woche 5 Bilder von Jonah mitgenommen, nun in 1 1/2 Mon nur 2, klar geht er lieber in die Turnhalle oder Bauecke als ins Atelier...eine andere Mutter erzählte mir, dass ihr Son in dieser Zeit nur 4 mal draußen war...viell. ist ja jemand unter euch, der mir erklären kann, warum das offene Konzept so toll ist...Danke
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17 Antwort
...Teiloffen hingegen ist wieder super ! Und vor allem für Kinder ungezwungener !
fabmummy
fabmummy | 03.10.2012
16 Antwort
Huhu ich bin Erzieherin uns habe schon im offenen Kiga gearbeitet und mich woanders beworben , da es aus meiner Sicht wenig pädagogisch wertvoll ist und es einfach nicht mein Konzept ist ! Hier ein paar Gründe wieso : - Kinder sollten grad in den alter wissen wo sie hingehören ! Habe immer beobachtet das grad Neuankömmlinge völlig überfordert waren - Es ist schwieriger für die Kids Bezug zu den Erzieherinnen aufzubauen -das Zusammengehörigkeitsgefühl entfällt -Gruppenarbeit fehlt -es ist nicht möglich für mich als Erzieherin des zB Ateliers die Kinder meiner angeblichen Stammgruppe in allen Bereichen zu beobachten u zu fördern ! Wir mussten bzw sollten uns dann immer mit den anderen Erzieherinnen austauschen wer sich wie macht um Beobachtungen anzufertigen ! Vom Zeitmanagement kaum machbar ! Zufiel Stress , vermehrter Druck ! Überhaupt nicht meins u kein gelungenes Konzept!!!
fabmummy
fabmummy | 03.10.2012
15 Antwort
die 3-4 jährigen malen/basteln dann zusammen sowas was sie eben schon können..die 4-5 jährigen ebenso..also die beschäftigungen die durch die erzieher vorgegeben werden, sind dann altersentsprechend und werden dann in der jeweiligen altersgruppe gemeinsam gemacht.. sie gehen regelmäßig spazieren, haben ihre festen feiern im jahr, ihre festen theaterbesuche usw usw..also generell nur sich selbst überlassen die ganze zeit is da kein kind.... und ich finds gut so..besser, als jeden tag n strafes programm zu haben, an dem sie teilnehmen müssen, nur weils halt so festgelegt wurde...
gina87
gina87 | 03.10.2012
14 Antwort
unser kiga is auch mehr oder weniger offen...krippe und kiga in einem..also von 0-6/7 jahren..die 0-3 jährigen haben ihren raum unten ...dann die altersgruppe 3-5 und dann die 5-6/7 jährigen < vorschule..freies spiel drinnen heißt dann, sie können sich beschäftigen womit sie wollen..einige malen, die anderen bauen, andere toben usw..freies spiel draußen können sie auch entscheiden womit sie spielen wollen frühstück, mittag und vesper wird zusammen eingenommen..im großen essbereich mit küche usw drin..wir haben gar nich die räume um für jede altersgruppe nen eigenen essbereich zu haben..und das gemeinsame essen war auch noch nie n problem..die kinder kennens bei uns ja auch nich anders.. aber trotzdem wird sich auch mit den kindern beschäftigt..morgens is morgenkreis..und andere beschäftigungen richten sich dann nach alter und können der kinder..vorschulkinder machen dann halt vorschulsachen..
gina87
gina87 | 03.10.2012
13 Antwort
@JonahElia Unsere Wunschkita ist Krabbelstube und Kindergarten in einem, also 1-6, unsere Tochter soll da ab nächstem Jahr hingehen, dann mit einem Jahr, neun Monaten. Die ganze Kita ist offen, auch für die unter Dreijährigen. Sowohl beim Kennenlern-Nachmittag, als auch bei den bisherigen Einblicken, die ich vom Studentencafé aus sammeln konnte , klappt das wunderbar. Die Kinder dürfen immer raus oder rein, spielen, toben, basteln, vorgelesen bekommen... und die kleinen einjährigen Knöpfe dackeln auch ÜBERALL rum, gerade beim Laufen lernen haben die soviel Freude daran, ohne Grenzen laufen zu können. Rücksicht auf Schlaf- und Ruhebedürfnisse wird da trotzdem genommen. Die Dynamnik funktioniert da auch so, dass viel Abwechslung in der Beschäftigung herrscht. Ist aber auch aus der Studentenbewegung heraus entstanden und wird bis heute von Kindern von Eltern, die eh vieles locker sehen, besucht. Ich denke, mein Frechdachs wird da aufblühen! = )
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.10.2012
12 Antwort
@Engel_24 Planlos laufen sie nicht rum.. Sie müssen sich schon abmelden bei -ihrer- tante. Und die erzieher kommuniezieren auch unter sich.. es ist keine wilde horde die da raum läuft. Die kinder werden auch wie in einem -normalen- kiga gefördert und gefordert.
susepuse
susepuse | 03.10.2012
11 Antwort
@Engel, so wie bei euch war es bei uns bisher auch ...ich fand es optimal...es gibt seit diesem Jahr deshalb ne Nestgruppe für die 1-2 jähr., die bleiben noch behütet in ihrer Gruppe, zum Glück...
JonahElia
JonahElia | 03.10.2012
10 Antwort
also bei uns ist es so .... die kids haben halle ihre eigene gruppe wo sie hingehören da früchstücken sie und spielen und gehen jeden tag raus und haben auhc einen fetsen turntag aber wenn sie möchten können sie auch in die anderen gruppen zum spielen gehen oder eben in die turnhalle sie sagen dann bescheit und los gehts :-) finde ich agnz gut so .....ob das nun offen is oder nicht das weiß ich nicht .... aber das alle planlos rumrennen finde ich auch doof wie soll man die den da alle im auge behalten wenn alle überall sind da brauchen die ja viel mehr erziher ... und was is mit den u3 kids ???
Engel_24
Engel_24 | 03.10.2012
9 Antwort
@JonahElia Das mit dem frühstück ist hier auch ein problem. Darauf MÜSSEN sie achten!!!!!!!!!!!!! Sie haben ja in den gruppen auch ihre beschäftigungszeiten, wo eben was gebastelt, gesungen, gemalt wird. Da wird dann auch nicht rumgerannt.
susepuse
susepuse | 02.10.2012
8 Antwort
Das Blöde ist wirklich, dass die Eltern gar nicht informiert wurden..war nach den Ferien halt so...Frhstück nicht mehr in der Gruppe, sondern im Foyer mit allen, mit dem Resultat, dass Jonah die ersten drei Wochen nicht gefrühstückt hat...
JonahElia
JonahElia | 02.10.2012
7 Antwort
Mein Problem ist einfach, dass ich eben nicht finde, dass Kinder nur das machen dürfen, was ihnen Spass macht, sondern Struktur und einen geregelten Ablauf brauchen und keine Überflutung an Angeboten, wo man jetzt überall hin kann..ist meine Meinung..und er geht nun seit 2 Jahren dorthin..und alles was vorher gut war, wird jetzt in Frage gestellt?...Hätte ihn unter den Bedingungen dort nicht angemeldet...
JonahElia
JonahElia | 02.10.2012
6 Antwort
@JonahElia Nein, das passiert nicht.. jedes kind gehört trotzdem noch in eine gruppenarbeit flitzen und rennen. Kein kind wird allein in der einen gruppe den ganzen tag turnen. Die aufsicht ist immer noch gegeben.
susepuse
susepuse | 02.10.2012
5 Antwort
Und was ist schlimm daran, wenn dein Sohn weniger Bilder malt als vorher? Wenn er wirklich Spaß am malen hat, dann wird er es auch mit offenem Konzept machen. Ich finde es gut, wenn Kinder lernen, ihre eigenen Interessen zu entwickeln und nachzukommen und wenn das dann durch ein offenes Konzept unterstützt wird. Was allerdings nicht heißen darf, dass die Erzieher dann einfach tatenlos in der Ecke sitzen und die Kinder sich selbst überlassen sind. Kinder müssen natürlich ein Angebot kommen . Aber ob sie dann mitmachen oder nicht, das sollten die Kinder dann selber auswählen können.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.10.2012
4 Antwort
Ich selber bin halt der Meinung, dass Kinder nicht auf 170 qm mit 70 Kindern gleichzeitig durch das Gebäude flitzen müssen...Aber theoritisch wird dann nach eurer Erfahrung drauf geschaut, dass jedes Kind jeden Tagv raus geht oder feinmotorisch arbeitet...oder kann es doch passieren, dass ein Kind ein Jahr lang 4 Stunden am Tag nur in der Turnhalle ist...
JonahElia
JonahElia | 02.10.2012
3 Antwort
Unsere gehen auch in einen -offenen- sie haben dort auch ihren geregelten tagesablauf mit frühstück, mittag und mittagsschlaf. Sie können halt selbst entscheiden womit sie sich beschäftigen und spielen wollen. Ist doch besser, als wenn dem kind eine aktivität aufgezwungen wird und die türen alle verschlossen bleiben, so dass sich die kinder gar nicht untereinander richtig kennenlernen können. Selbstverständlich gibt es auch gruppenangebote...
susepuse
susepuse | 02.10.2012
2 Antwort
Das offene Konzept an sich find ich toll unser Kiga arbeitet auch so und für meinen Sohn find ichs sehr passend...liegt ihm einfach viel aus zu probieren ABER!!!! Ich selbst kanns mir nicht vorstellen so zu arbeiten um so beeindruckender find ich dass die Kollegen dort das so schön hin bekommen. Jede Gruppe hat trotz allem Zeit und Raum für sich so hat z.B jede Gruppe immer einen festen Waldtag in der Woche und die Erzieher achten gut darauf dass eben nicht immer nur ein Kind das gleiche macht, da sie mit rullieren und Listen führen. Einen geregelten Ablauf haben sie bei uns trotzdem. Ich finds ungut dass das bei euch anscheinend so schnell gehen musste weils halt evtl grad Trend is. Das is ungut durchdacht denn soetwas braucht Zeit um entwickelt zu werden. Aber langfristig gesehen find ich das schon schön..es muss halt immer stimmen für die jeweiligen Kinder und Angestellten...
Kiara66
Kiara66 | 02.10.2012
1 Antwort
Weil mein so einen Ausfall wegen Krankheit bei den Erzieherinnen leichter kompensieren kann...
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 02.10.2012

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