Sohn knapp 3 Jahre extrem schüchtern, wie kann ich ihm helfen?

Iztacci19
Iztacci19
30.06.2011 | 8 Antworten
Mein Sohn wird in 2 Monaten 3 Jahre alt. Seit einem Jahr gehen wir jede Woche einmal zum Kinderturnen u in eine Spielegruppe. In der Turnhalle ist er fast ständig nur an der hand (das hab ich aber jetzt wirklich abgelehnt zu machen!) und hängt an meinem Rockzipfel. Es sind da immer verschiedene Geräte aufgebaut, die kids können sich als allein was aussuchen. Mein Sohn geht immer da hin, wo kein Kind ist und wenn dann eines kommt, will er von dem Gerät sofort runter u sucht sich ein neues "kindfreies".
Ähnliches Spiel in der Spielegruppe. Zuerst singen alle zusammen im Kreis Lieder, dann folgt gemeinsames Basteln, dann eine kleine Brotzeit u anschließend Freispiel für die kids, die Mamas sitzen noch, um sich bißerl auszutauschen, an einem Tisch. Tja, alle Kinder suchen sich nun ein Spiel(zeug) und spielen was (meist jedes für sich), aber mein Kind ??!!?? bleibt bei den Mamas, hält sich an einem Spielzeug fest und . tut gar nichts !?! Er steht dann da und schaut und hört zu und wartet einfach ab, bis die Spielstunde vorbei ist.
Ist das "normal" ? Also ich hab wirklich schon mit Engelszungen zu ihm gesprochen, ob er vor irgendwas Angst hat oä. er sagt nein. So ist es schön.
Aber ich bin schon der Meinung, dass er sich mal integrieren sollte, oder ? Er muss ja nicht MIT einem anderen Kind spielen, aber er sollte halt überhaupt mal spielen ?!?
Daheim ist er zwar auch ruhig, aber anders. Allerdings ist es auch bei Besuch so, dass er sofort das Weinen anfängt, wenn ich mal aus seinem Sichtfeld verschwunden bin (er kennt den Besuch, sind Freunde mit gleichaltrigen Kindern, die öfter kommen).
Was soll ich da nur machen ? Bin mir auch keiner Schuld bewußt, irgendwas falsch gemacht zu haben, seit er auf der Welt ist war ich immer mit ihm in irgendeiner Gruppe (erst Babyschwimmen, dann Krabbelgruppe) und nun eben die o.g. Er kennt also (eigentlich) von Anfang an den Umgang mit mehreren Kindern.
So viel Text, ich weiß, aber ich mußte das jetzt alles mal loswerden, vielleicht nimmt sich ja einer die Zeit zum lesen ;-)

Ach eins noch.. auf dem Spielplatz bringt er dann aber so Aktionen und geht völlig selbständig auf größere Jungs zu (Schulkinder 8 Jahre, ich hab gefragt!!!) und fragt, ob er mit denen Fußball spielen kann oder wie sie heißen ? Ich versteh die Welt dann immer nicht mehr, sorry.
Na denn.... LG u danke für etwaige Einfälle :-)
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1 Antwort
das er zu älteren geht liegt
oft daran das die älteren oft ihm gegenüber nachgeben bzw vieles so machen wie er möchte...bei gleichaltrigen muß er sich alles "erkämpfen" muß konflikte lösen und auch zurückstecken mag sein das ihm genau das enorme angst macht bzw er das noch nicht kann:-) wie gehst du denn damit um wenn dein kind mit einem anderen kind zusammenrasselt bzw wie reagierst du wenn ein anderes kind dein kind ärgert? greifst du direkt ein? oder läßt du ihn mal selbst machen auch wenn er nach dir weint? ermunterst du ihn dann selbst den konflikt zu lösen ? lg
Maxi2506
Maxi2506 | 30.06.2011
2 Antwort
Ich
kenne das von meiner Tochter. Sie wird im November 3 und geht seit August letzten Jahres in eine Spielgruppe, wo anschließend noch Turnen mit Eltern stattfindet und an einem anderen Tag geht sie mit meinem Vater turnen. Es hat wirklich sehr lange gedauert, bis sie warm wurde und es ist heute noch so, dass sie, wenn sie in den Kindergarten zur Spielgruppe kommt, erst mal vorne stehen bleibt und guckt und nirgends mitmachen will. Bis vor etwa vier Wochen war das sehr stark ausgeprägt. Die Erzieherin hat sie immer erst mal gelassen. Irgendwann kam sie allerdings dann auch immer zu der Gruppe, die gebastelt, gemalt oder geknetet haben. Seit eben ca. 4 Wochen ist sie aber offener und geht viel schneller zu den anderen. Beim Turnen hat sie immer an den Geräten zurück gesteckt, wenn ein Kind sich vordrängelte. Ich habe ihr immer gesagt, sie muss sich durchsetzen und langsam wird es viel besser. Ich glaube bei deinem Sohn wäre es dringend nötig, dass er mal allein in eine Spielgruppe...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.06.2011
3 Antwort
...
geht, wo Eltern nicht dabei sind. Bei uns gibt es sowas im Kindergarten und geht drei Stunden . Aber es ist mit fast 3 Jahren Zeit, dass er selbstständiger wird. Ist er denn viel bei seinen Großeltern oder mal für ein paar Stunden bei anderen Betreuungspersonen, wo du nicht dabei bist? Im übrigen spielt meine Tochter auch lieber mit älteren Kindern. Wir haben da einige im Freundeskreis u. Nachbarschaft. Das ist, glaub ich, normal, weil die besser auf ein Kind in dem Alter eingehen können und Kleinkinder das spüren.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.06.2011
4 Antwort
@Maxi2506
Hallo, also so richtig zusammengerasselt ist er noch nie, aber auf dem Spielplatz war so ein Piratenschiff und da hat er Kapitän sein wollen, ein anderer Junge auch, den hat er wirklich in Grund und Boden gequatscht, bis er selbst am Steuerrad stand, ganz ohne mein zutun. . Er ist in Streiterein noch nie wirklich verwickelt gewesen und wenn er Kinder streiten sieht, dann ist er eher so "altklug" und sagt dann zu mir: "Schau mal Mama, die streiten, komisch, die können sich doch abwechseln oder das Spielzeug teilen!" Also mir kommt er manchmal so vor, als wäre er geistig schon bißerl weiter und findet manches "kindisch" so blöd das sich vielleicht jetzt anhört. Keine Ahnung. LG
Iztacci19
Iztacci19 | 30.06.2011
5 Antwort
@Maulende-Myrthe
...das stimmt schon, allein war er bisher kaum. Soeohl Eltern als auch Schwiegereltern wohnen 500 km weg. Wir haben wier als "nur" Freunde, keine Familie. Gruppen ohne Eltern sind hier leider keine mehr frei gewesen (wir wohnen bei München, da ist ein run auf alles :-( , Das wollte ich ja auch gern, nennt sich Vorkindergarten und wäre an 2 Tagen die Woche, für 3 Stunden, aber ich steh da trotz drängen und ständiger Präsenz auf einer ellenlangen Warteliste, leider. Aber nun ist eh Kindergartenzeit greifbar. Klar er hat mich quasi ständig und immer, Freunde wohnen halt alle so im 20 km Umkreis, mal schnell im Ort ist jetzt nur eine, die hat aber selbst 2 Kinder . LG
Iztacci19
Iztacci19 | 30.06.2011
6 Antwort
@Iztacci19
Dann wird es ein Stück weit daran liegen, dass er es einfach nicht gewöhnt ist, weil es bisher nicht nötig war. Wann kommt er denn in den Kiga? Wenn schon dieses Jahr, dann lass ihn halt. Er wird es spätestens lernen, wenn er drin ist. Aber es wird für euch beide hart werden, vermute ich, weil er anfangs große Probleme haben wird, dich gehen zu lassen. Wünsch euch viel Erfolg und dir starke Nerven!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.06.2011
7 Antwort
@Maulende-Myrthe
er kommt im September rein. Danke für die netten Tipps. Wird schon werden, bisher haben´s ja alle irgendwann geschafft. Lg und alles Gute auch für Dich.
Iztacci19
Iztacci19 | 30.06.2011
8 Antwort
@Iztacci19
Genau. Mach dir keinen Stress damit und ihm auch nicht. Wenn die Umstände bei euch nun mal so sind, dass niemand anderer ihn bisher nehmen konnte, dann ist das eben so und nicht zu ändern. Im Kindergarten werden die Karten dann eh neu gemischt. Bei uns ist es auch so. Die Große hat mit 6 Monaten schon bei meinen Eltern geschlafen, gleich nachdem ich abgestillt hatte. Die schlief mit 6 WOchen auch alleine in ihrem Zimmer. Die Kleine ist jetzt 7 Monate und ließ sich einfach nicht so schnell abstillen. Mit 4 Monaten schlief sie alleine in ihrem Zimmer, aber seit 8 Wochen schläft sie wieder bei mir, weil wir die Kinderzimmer komplett neu machen mussten . Die ist viel anhänglicher und viel fixierter auf mich. Meine Eltern sind schon am stöhnen von wegen, bei ihnen schlafen würde ja wahrscheinlich nie bei ihr funktionieren und ich würde sie dazu erziehen, dass sie auf mich fixiert ist... Was soll es denn? Ich kann es nicht ändern, die Umstände lassen halt nicht zu, dass ich sie mehr an andere gewöhne und meine Mutter ist jetzt eh schon auf Abwehrhaltung, weil die Kleine nicht so "funktioniert" wie damals die Große. Schon beim Füttern kommt, bevor sie überhaupt den ersten Löffel gekriegt hat: "Das wird ja jetzt eh wieder in Geschrei enden!" Ich hab ihr gesagt, wenn sie schon von vorne herein weiß, dass es nicht klappt und mit so einer Einstellung dran geht, lassen wir es gleich. Ich bete nur, dass sie später nicht die Große der Kleinen vorziehen, weil die Kleine eben anders ist und nicht so unkompliziert im Umgang mit anderen Familienmitgliedern. Ich wurde ausschweifend, sorry. Was ich sagen will, ist, dass die Umstände manchmal auch nicht zulassen, dass man was ändert. Aber irgendwann erledigen sich die meisten Probleme von selbst.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.06.2011

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