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Trotzphase mit 2 3/4 Jahren, beißen u spucken - wie reagiere ich richtig?

locke1609
locke1609
12.04.2010 | 14 Antworten
Mein Sohn wird im August 3 und ist seit 3-4 Monaten manchmal ziemlich frech. Er spuckt, schlägt und beißt wenn er nicht seinen Willen bekommt, sogar mich und seinen Vater.
Besonders peinlich finde ich es immer wenn er seine Spielkameraden angreift, die wehren sich allerdings fast nie. Meistens gehts um Spielzeug, daß er genau dann haben will wenns der andere hat.
Da wir Schläge vermeiden und auch nicht immer nur rumschreien wollen, nehmen wir ihm zuhause einfach sein Lieblingsspielzeug weg. Es kommt dann unerreichbar auf den Schrank, aber immer noch sichtbar. Zuhause klappt das ziemlich gut, aber bei anderen weiß ich nicht immer wie ich reagieren soll.
Wir treffen uns 1x wöchentlich zu 4 Müttern mit ihren Söhnen und inzwischen kann ich mich dort schon garnicht mehr entspannen, weil ich meinen Filius immer im Auge behalte um im entscheidenden Augenblick eingreifen zu können bzw. weiß, wer was gemacht hat.
Vor allem weil eine der Mütter immer sehr panisch auf Bisse reagiert, da Menschenbisse angeblich total gefährlich sein sollen.
Vorher versuche ich immer mit meinem Sohn zu sprechen und ihm zu erklären, daß Hauen und Beißen blöd ist und er sich damit keine Freunde macht, aber fast immer vergeblich.
Er sagt natürlich anschließend auch immer tut mir leid, aber so richtig begreift er das wohl noch nicht.
WAS KANN ICH TUN? Bald kommt er nämlich in den Kindergarten und ich möchte nicht, daß er als Rowdy etc. abgestempelt wird.
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14 Antworten

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1 Antwort
Hallo
ich habe genau das gleiche Problem mit meinen Zwillingen, die beiden werden im September 3 Jahre alt. Sie sind seit im September im Kindergarten, am Anfang waren sie noch total lieb, dann plötzlich fingen sie auch an zu beißen und zu spucken. War dann total verzweifelt, und habe mit den Erzieherinnen gesprochen, die meinten aber nur, dass ich mir keinen Kopf machen soll, das sei eine ganz normale Entwicklungsphase und ist halt ihre Art um sich auszudrücken . Man kann nicht mehr tun als zu sagen, dass das was sie tun nicht gut ist, und hoffen, das die Phase bald vorbei ist. LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.04.2010
2 Antwort
Zeig ihm was er darf!
Statt nur zu sagen was er NICHT darf, solltest du ihm auszeigen was er darf. Beispiel: Ist er wütend, darf er sagen dass er wütens, sauer genervt . ist, oder er darf aufstampfen, in ein Kissen boxen . . In der Spielgruppe das Gleiche, zeig ihm was er darf. Beispiel: Finde mit ihm einem Weg, wie er das mit dem Spielzeug regeln KANN-gesellschaftsfähig. Er darf dort ja auch ausstampfen, in ein Kissen boxen, seine Wut zeigen, aber er kann verstehen, das hauen und beißen eben nicht geht, sondern nur die Alternativen , die du ihm gezeigt hast. lG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.04.2010
3 Antwort
...
ich hab immer mein sohn genommen und bin nach hause gegangen damals das habe ich ein paar mal gemacht da war ruhe als er mich mal gebissen hat hab ich laut aua gesagt da hat er sich so erschrocken das er es nicht wieder tat. die lehrerin meinte neulich auch zu mir menschenbisse sind gefährlich die habe ich angerufen als mein sohn weinend von der schule kam weil eine mitschüler der 11 jahre alt ist ihn gebissen hat und der abdruck war nicht ohne naja hab danach die mutter angerufen das gab ein donnerwetter
Petra1977
Petra1977 | 12.04.2010
4 Antwort
Willkommen im Club
mein Großer ist fast 4 und glaube mir wenn er erst einmal im Kiga ist wirds erst einmal schlimmer . denn dort lernen sie nicht nur die guten Sachen Diese Phase dauert sehr lange . LG
Maxi2506
Maxi2506 | 12.04.2010
5 Antwort
@Heikili68
Inder heorie sehr schön . leider sieht die Praxis eher anders aus . mit 3 klappts vielleicht noch . mit 4 sind sie schon cleverer :-) LG
Maxi2506
Maxi2506 | 12.04.2010
6 Antwort
@Maxi2506
Ja aber in dem Alter müssen sie es ja auch erst lernen, wie sie ihre Wut gesellschaftsfähig ausdrücken können-was geht, was nicht . wo müssen sie lernen zurückstecken . Natürlich muss man auch klar Stellung beziehen. Im Zweifellsfall geht es dann eben wirklich heim mit dem schreienden Kind untern Arm. Wenn man aber in der Threorie keinen Plan hat, klappt es mit dem praktischen auch nicht so optimal. lG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.04.2010
7 Antwort
@Heikili68
Da hast du recht . nur was machst du wenn das Kind auf die Methode nicht reagiert? Was glaubst du was ich schon durch habe . vom heimgehen bis Zimmerarrest . es interessiert ihn nicht . er weint kurz und dann ists ok für ihn . also keine Strafe aus der er lernt Irgendwann ist man mit seiner Theorie am Ende :-) LG
Maxi2506
Maxi2506 | 12.04.2010
8 Antwort
@Heikili68
meine Freundin ist Pädagogin und hat vom nach Hause gehen total abgeraten, weil die Kinder das dann spitz kriegen, und wenn sie irgendwo nicht bleiben wollen einfach rabatz machen und dann ihren Willen kriegen, weil ab nach Hause geht .
locke1609
locke1609 | 12.04.2010
9 Antwort
@Maxi2506
Klar-es gibt so anstrengende willensstarke Kinder. Das kostet dann reichlich Nerven. Ich persönlich würde trotzdem aufzeigen in welchem Rahmen er etwas darf und und wann Schluss ist. Mehr kann man nicht machen. Mein Großer war auch als kleines Kind oft sehr schwierig-heute kann man sich . Er raucht nicht, trinkt nicht, keine Drogen . er hat gute Noten, will später studieren , spielt in einer band und ist einfach ein cooler Typ. Willenstark ist später nicht schlecht . lG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.04.2010
10 Antwort
@Heikili68
ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber wie steckt man den Rahmen ab? Und wie zeigt man wann Schluß ist? Ich zähle öfters mal laut 1 - 2- 3 und nehme dann ein Spielzeug weg.
locke1609
locke1609 | 12.04.2010
11 Antwort
@Heikili68
Das tröstet mich jetzt . wenn das hoffentlich bei uns der Fall ist gehe ich gerne den schwierigen Weg Danke :-) LG
Maxi2506
Maxi2506 | 12.04.2010
12 Antwort
@locke1609
Heute hatte mein Junior . Absprache war nicht damit auszureißen und rumzurennen blablabla . am Ende hat mein Mittlerster den Waagen genommen und bezahlt, da er im Traum nicht daran dachte die Relay zu beenden. Ich nahm mein schreiendes wütendes, trauriges verzweifeltes Kind, setzte ihn ins Auto und tröstete ihn, sagte ihm, dass es mir leid tut, dass er den kleinen Waagen nicht mehr schieben konnte, dass es so aber leider nicht möglich ist. War nur so ein aktuelles Beispiel . ich denke so machen es die meißten Mütter. lG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.04.2010
13 Antwort
@Heikili68
sehr gut, aber in dem Fall, könnte ich ihn garnicht in den Kindersitz packen, da er sich dann schon verzweifelt wehren würde. Und diese Kleinen haben schon ganz schön Kraft .
locke1609
locke1609 | 12.04.2010
14 Antwort
@locke1609
Dann hätte ich mich ansonsten erstmal auf den Rücksitz mit ihm gesetzt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 12.04.2010

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