Selbstbetreuung vs Fremdbetreuung?

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
28.01.2009 | 75 Antworten
Zu dem Thema hatten wir ja heute abend bereits einen - denke ich mal - nicht sehr ernstgemeinten Beitrag. Jetzt nochmal einer dazu, weil mich die Antworten dort zum Teil doch ein bisschen überrascht haben.

Also, ich bin 25 Jahre, habe eine ordentliche Ausbildung, 3 Jahre lang gearbeitet, bin seit fast 8 Jahren mit meinem Partner zusammen (nicht verheiratet) und habe ein Wunschkind.

Meine Kleine ist nun fast 2, 5 Jahre alt und ich möchte sie noch eine Weile selbst betreuen anstatt sie in den Kindergarten zu geben. Ich habe während meiner Arbeit viel angespart, bin insgesamt recht sparsam, kann es mir somit glücklicherweise finanziell erlauben. Ich unternehme sehr viel mit meinem Kind, es fehlt ihr nicht an sozialen Kontakten zu anderen Kindern. Ich habe mich bereits vor der Geburt meines Kindes für eine lange Selbstbetreuung entschieden und sehe auch, dass es meinem Kind guttut.

Mich würde interessieren, wie ihr über meine Situation denkt.
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75 Antworten

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1 Antwort
also ich denke
lg
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
2 Antwort
super...
ich finde deine einstellung sehr toll..aus fachlicher sicht find ich fremdbetreuung bereits ab babyalter nicht sehr qualitativ. versteh aber, wenn jemand in finanziellen schwierigkeiten steckt und arbeiten muss...was bleibt einem in dieser situation anderes übrig? warum, welche diskussion entstand durch deine frage heute? nachdem mein sohn geboren wurde beantragte ich elternzeit bis september 09. da wäre er 2 jahre alt. kürzlich änderte ich diese entscheidung und verlängerte, weil ich einfach noch mehr zeit mit ihm haben will..dies ist einmalig, dass sie uns als mama so brauchen und ihre entwicklung macht rasante fortschritte, an denen ich teilhaben möchte..lg
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
3 Antwort
hab ich ja mehrfach heute auch geschrieben,
mein kleiner wird mit 1 Jahr in die Kinderkrippe gehen. Erstens wegen der sozialen Kontake, zweitens, weil ich nicht 3 Jahre zu Hause hocken will und Hausfrau spielen will, drittens weil ich mir auch noch irgendwas leisten möchte. Ich hab auch eine dreijährige Ausbildung, hab gesamt 12 Jahre gearbeitet und bekomm auch wenn ich 3 Jahre Elternzeit machen würde dann schlecht eine andere Arbeitsstelle. Hab zwar jetzt einen unbefristeten Vertrag, möchte aber nach dem Elternjahr eine berufliche Veränderung machen...und, die Zeit rennt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
4 Antwort
also
so wie du es schilderst klingt das echt gut... warum nicht... :) wenn du merkst, dass es der kleinen gut tut, dann steht dem doch eigentlich nichts im wege :D liebe grüße
miii
miii | 28.01.2009
5 Antwort
na
das soll schon jeder selbst wissen, ob er arbeiten geht oder nicht.... ich habe drei kinder im alter von bald 9-3 jahren und die stellen halt nun mal auch ansprüche, denen ich auch nachkommen möchte, mein mann geht vollzeit arbeiten und hat noch einen 400euro job sowie ich ein 400euro job, wir wollen auch was vom leben haben, und ich finde es absolut ätzend wenn man eine mutter verurteilt, nur weil sie was zur familie beisteuert... ich wurde nicht mit dem goldenen löffel im mund geboren.... ich verurteile auch niemand weil er vom statt ernährt wird.. also ist nicht böse gemeint
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
6 Antwort
an sich
nicht schlecht, aber ich finde auch eine mutter braucht mal freiräume, u. wenn d. kind einen halben tag im kiga ist kommt es deswegen ja nicht zu kurz, bin der meinen kinder lernen viel nicht nur von den eigenen eltern
stern111
stern111 | 28.01.2009
7 Antwort
@mandy_1981
find die einstellung gut..kinder sind wirklich teuer und lieber arbeiten, als vom staat nehmen...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
8 Antwort
@ramona_e
Zu diesem Thema habe nicht ich, sondern jemand anderer einen Beitrag geschrieben, der aber nicht besonders "intelligent" war, um es mal nett auszudrücken.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
9 Antwort
wenn es so klappt ist es doch wunderbar
ich denke nur das nicht alle solch ein glück haben. und dann finde ich eine krippe oder kiga ok. bin erzieherin...muß das sagen :) nein im ernst. dafür sind sie da. mal gut das einige nicht in der ehemaligen ddr aufgewachsen sind. ich auch nicht aber ich weiß das da die eltern sehr schnell wieder arbeiten gehen mußten und ie kids in staatlicher obbhut waren:) aber zum glück können wir es - fast immer - uns aussuchen. es muß auch jeder selber wissen denke ich. da wir eher zurückgezogen leben und wenig kontakte habe wird meine mit 3 in den kiga gehen zumindestens halbtags. ich werde wieder voll arbeiten gehen, da ich der "ernährer" der familie bin. dafür ist dann mein mann da und dann später der kiga. aber wenn alles stimmt und ich die möglichkeit hätte würde ich sie vielleicht länger zuhause betreuen. leider liegt ja vieles am geld ...schade eigentlich. lg
muggelmaus
muggelmaus | 28.01.2009
10 Antwort
mandy_1981
Auch ich wurde nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren. Ich lebe auch nicht vom "Staat", ich habe ja kein Arbeitslosengeld beantragt, weil ich ja nicht arbeitssuchend bin im Moment. Ich kann meinem Kind - auch ohne Zuverdienst - sehr viel bieten, vor allem viel Liebe! Mir ist aber auch bewusst, dass es viele Mütter gibt, die arbeiten gehen wollen oder müssen. Diese Mütter verurteile ich aber nicht!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
11 Antwort
find´s super!
obwohl ich aus dem bereich komme oder gerade weil, denke ich, kinder unter 3 jahren sind in der familie einfach am besten aufgehoben!abgesehen davon, dass sich das eben nicht jeder leisten kann, leider... wünsch euch eine schöne zeit, sie kommt nicht wieder ;o) lg!
MicaMaus
MicaMaus | 28.01.2009
12 Antwort
@stern111
Ja, ich bin auch der Meinung, dass Kinder nicht nur von den Eltern "lernen" sollten. Aber wie gesagt, ich habe Familie, Freunde, Bekannte mit denen wir regelmäßig Kontakt haben. Außerdem besuchen wir eine Spielgruppe und wenn es das Wetter zulässt wieder jeden Tag den Spielplatz.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
13 Antwort
mal ne frage an das pädagogisch anwesende fachpersonal....
wie findet ihr das, dass man mit der allgemeinen erzieher ausbildung soviele unterschiedliche arbeitsbereiche abgedeckt werden können? muss dazu sagen, ich arbeitete auch mal im kindergarten. seit meinem studium sehe ich viele dinge anders und neulich holte ich den sohn meiner freundin in der krippe ab..die erzieherinnen dort zogen dinge ab, das mir schlecht wurde...da blutete mir echt das mutterherz... ich finde, in der krippe ist doch erstmal nur elementararbeit wichtig und positiver beziehungskontakt oder seh ich das falsch? lg
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
14 Antwort
@mamarama
ich habe auch nicht gesagt, das du unsereins verurteilt, und auch nicht damit gemeint das du von irgendeiner stütze lebst..... es ist einfach nur MEINE meinung das man für seine kinder selbst aufkommen muss... ich habe auch ne ausbildung, aber ich bin immer gleich wieder arbeiten gegangen.... ich habe meine babys immer in "fremde" hände gegeben weil es meine pflicht ist für meine kids aufzukommen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
15 Antwort
@ramona_e
Ich selbst komme nicht aus diesem Bereich. Aber ich habe eine sehr gute Freundin, welche als Erzieherin arbeitet. Manche "Alltagsgeschichten" von ihr fand ich schon sehr bedenklich!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
16 Antwort
Gute Entscheidung
Finde Deine Einstellung bzw. Deine Entscheidung sehr gut und bin ebenso wie Du, so lange wie möglich bei meinen kleinen Kindern zuhause. Habe unten wo gelesen: "Auch eine Mutter braucht ihre Freiräume!" Klar, jede so wie sie es will, aber für mich ist es keine Belastung meine Kinder zu betreuen, ganz im Gegenteil, es gibt für mich nichts schöneres. "Freiräume" oder wie man es auch nennt, brauche ich also nicht. Die Kleinen lernen sooo viel und später kann einem keiner die verlorene Zeit zurückgeben. LG
Tornado
Tornado | 28.01.2009
17 Antwort
natürlich ;o)
aber was in einem kiga stattfindet oder eben nicht, wird an der ansammlung der bastelarbeiten gemessen...oder an den verloren gegangen hausschuhen, tztztz... anscheinend muß die arbeit noch transparenter gemacht werden, noch mehr elternabende stattfinden, damit auch die letzten verstehen, was wirklich wichtig ist! du hast es ja bereits erwähnt :o)
MicaMaus
MicaMaus | 28.01.2009
18 Antwort
@mamarama
um welche alltagsgeschichten handelt es sich? als was warst du tätig wenn ich fragen darf? lg
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
19 Antwort
ja
aber wahrscheinlich bist du ja da dann auch immer dabei oder? u. f. die spätere abnabelung der eltern u selbständigkeit usw finde ich es nur von vorteil f. das kind. ich weiß ja nicht wie es bei euch ist wenn es trotzdem prima klappt d. kind mal ohne grosse verlustängste mal wo anderst zu lassen dann ist ja gut. aber ich kenne auch welche die hatten dann echt probleme als die liebe mami mal krank war weil es d. kind einfach nicht gewöhnt war ohne, verstehst?
stern111
stern111 | 28.01.2009
20 Antwort
mandy_1981
Du hast deine Kinder zu deiner Mum gegeben? In meinen Augen zählt das mehr zur Selbstbetreuung als zur Fremdbetreuung. Ich finde es gut, wenn sich die Möglichkeit bietet, das man das so löst. Eine Oma hat zu ihren Enkeln ja oft schon fast eine ähnlich starke Bindung wie eine Mutter zu ihren Kindern... Was halt leider bei "fremden" Personen nicht der Fall ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009

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