Probleme mit 5 jährigem Sohn

ccsmonheim
ccsmonheim
16.06.2009 | 6 Antworten
Hall Mamis,
ich habe da noch eine Frage bzw. ich hoffe auf Euren Rat und gute Tipps. :-)
Ich habe ein großes Problem mit meinem 5 jährigen Sohn. Unsere Kommunikation ist nicht gerade die beste. leider.
Er hört überhaupt nicht auf mich. Wenn ich ihn um etwas bitte, dann reagiert er erst wenn ich laut werde. :-( Auch kann er partout nicht stillsitzen, er zappelt und hampelt ständig rum. Er schmeisst oft Dinge um, unabsichtlich oder stolpert und stößt sich.
Jetzt haben wir auf Anraten der Erzieherin in der Kita mit einer Ergotherapie begonnen. Auch zu einem Kinderphsychologen haben wir schon Kontakt aufgenommen, da er furchtbare Wutausbrüche bekommt und andererseits heult er wegen jeder noch so kleinen Kleinigkeit los.
Ich bin manchmal echt am Ende mit meinen Nerven und lehne ihn dann regelrecht ab, was mir total leid tut. Auch werde ich ihm gegenüber öfter mal laut und schreie ihn an, wenn er mal wieder gar nicht hört. Mir ist dann immer zum heulen zumute und ich frage mich was bei uns schief läuft. Ein harmonisches Familienleben ist echt was anderes. :-( Heul
Was kann ich tun?
Habe mich zu einem Elternkurs "starke Eltern, starke Kinder" angemeldet. Bringt das was? Hat da jemand Erfahrung mit?
Danke für Eure Infos.
LG
Claudia
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1 Antwort
erziehungsprobleme
hallo ich hab auch ein hyperaktives kind was nachgewissen ist und in behandlung ist der wird jetzt zwölf machte das allerdings mit seid dem er 4 war aber es gheht langsam hab mir hilfe geholt
naddia
naddia | 16.06.2009
2 Antwort
...
teilweise ist es bei meinem sohn genauso der ist jetzt 9 jahre was sagt denn der kinderpsychologe meiner soll anti-aggressions-training machen. wichtig ist für ihn auch viel bewegung raus auf den spielplatz inliner fahren usw. das du dich für den kurs angemeldet hast finde ich super. drück dir die daumen das es bald besser wird.
Petra1977
Petra1977 | 16.06.2009
3 Antwort
Leider kann ich dir da keinen hilfreichen....
...Rat oder Tip geben aber dennoch möchte ich dir sagen, daß du nicht alleine bist. Das was du geschrieben hast über deinen Sohn, trifft zu 100% auch auf meinen zu nur das er erst 3, 5 Jahre alt ist. Ich dachte schon du schreibst über meinen Sohn! Ich weiß wie hilflos und ohnmächtig du dich fühlen musst, denn so ergeht es mir auch jedes mal wenn mein Kind so ist wie es ist. Habe auch am 27.07. einen Termin bei einer Kinderpsychologin und erhoffe mir da durch etwas Klarheit und Hilfe. Von dem Kurs ´´starke Eltern - starke Kinder´´ habe ich auch schon gehört, habe aber noch nicht daran teilgenommen, wäre evtl. mal eine Überlegung mehr wert! Ich wünsche dir dennoch viel Kraft und Geduld und das bald Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist! Fühl dich ganz lieb von mir gedrückt!
Canim01
Canim01 | 16.06.2009
4 Antwort
hallo,
das was du beschreibst kenne ich sehr gut! versuch es doch mal mit einer erziehungsberatung. wir waren bei der caritas. ich schick dir ganz viel kraft und liebe grüße petra
Petra69
Petra69 | 16.06.2009
5 Antwort
hallo
das erinnert mich ein bißchen an meinen 5jährigen... denkst du nicht, daß es vielleicht nur eine Phase ist? Unser Großer hatte mit 5 auch so Strecken, wo er ungenießbar war. Unser Mittlerer ist jetzt auch genauso. deswegen nehme ich an, es wird vorbei gehen. Unser Sohnemann setzt dann auch immer einen ganz speziellen Blick auf. Da weiß man schon, daß er provozieren will. Wichtig ist Ruhe bewahren und konsequent sein, auch wenn weh tut. Ich hab immer Angst, daß unsere Kinder viel zu früh zum Psychiater geschickt werden um irgendwelche Tests zu machen. Ob das immer der richtige Weg ist? Unser Kind ist auch sehr zappelig, aber mit fünf sind sie ja schon noch klein. Versuche einfach Regeln für eure Familie zu finden und setze diese dann auch konsequent durch. Nach einer Weile wirds bestimmt besser. Es ist ein steiniger Weg, aber wer hat auch gesagt, es ist leicht Kinder groß zu ziehen. Bleib ruhig und viele starke Nerven
Mutti_von_3en
Mutti_von_3en | 16.06.2009
6 Antwort
es ist schon einmal sehr gut, dass auch du dich zu einem kurs angemeldet hast!
immer nur die kinder therapieren, halte ich nicht für grundsätzlich richtig, da viele verhaltensmuster der kleinen nicht immer nur psychischer, krankhafter und/oder genetischer ursache sind. oft entwickeln sie sich aus der erziehung heraus. da kann man schnell zu viel oder zu wenig erziehen. wichtig ist, dass du dir klar machst, dass dein sohn in dir ein vorbild hat, dass die verantwortung trägt, ihn sanft seinen weg zu zeigen. klar, wenn du überfordert bist, weil nichts so klappt, wie du es dir wünscht, stehst du hilflos da und weißt nicht, wie du dich verhalten sollst. das geht vielen so. nur, man muss sich einmal überlegen, dass man mindestens 90% schreien sparen kann, wenn man sich überlegt, wie man die situationen entspannter lösen kann. sieh mal, dein sohn hat jetzt 5 jahre ein erziehungsmuster gehabt. wenn du jetzt vieles änderst, braucht der kleine mann aber auch viel zeit, sich umzustellen. da ist vor allem deine geduld gefordert. nur, wenn du die nicht aufbringen kannst, wer dann? manchmal hilft es ein wenig, wenn man sich einmal in seine eigene kindheit zurückversetzt, daran denkt, wie man fühlte, als man selbst so klein war, wie hilflos man war, wenn man den eltern etwas verständlich machen wollte, aber nicht richtig verstanden wurde? wenn dein sohn dinge um sich wirft, aggressiv ist und weint, dann sieht es ziemlich deutlich danach aus, dass er dir etwas mitteilen möchte. der erste schritt, für ein harmonischeres zusammenleben mit kindern, ist immer, zuerst einmal zu versuchen zu verstehen. wenn man verstanden hat, kann man auch nach lösungen suchen. sicher, es ist anstrengend, wenn man gerade überfordert ist, sein kind einfach nur mal in die arme zu nehmen, aber wenn du merkst, etwas in dir sperrt sich, halte dir selbst das bild deines sohnes vor augen, als er noch ein baby war, hilflos, auf dich zu 101% angewiesen und kaum in der lage, dir verständlich zu machen, was er sich gerade wünscht. und nun ist er in einem alter, das ihm ermöglicht, auf seine kindliche art und weise, die ihm absolut zusteht, zu sagen "mama, ich bin unzufrieden, habe trauer, manchmal wut in mir und fühle mich von dir nicht verstanden!" ich wünsche dir, dass du die kraft und liebe in dir hast, für deinen sohn und dich den weg zu gehen, der euch beide wieder einander näher bringt!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 16.06.2009

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