Was noch tuen? mit ADHS kind

Josy84
Josy84
25.01.2009 | 9 Antworten
Hilfe .. ich muss echt mal von vorne anfangen , wir sind veheiratet und haben mitte 2006 den sohn meines mannes zu uns bekommen , da seine mama ihn über nacht alleine gelassen hat und auch sonst überfordert war mit dem kleinen , ach ja er ist damals 3 jahre alt .. nun wir hatten ihn davor jedes wochenende zu uns geholt , aber wußten nicht wie es daheim bei seiner mutter so läuft.. gleich nach dem er bei uns war , kam er in den kindergarten (wo er den ersten kontakt mit kindern hatte )da blieb er dann 1jahr und ca.6 monate , den er flog raus es hiess er sei nicht mehr tragbar für die einrichtung..er biss andere, schlug brillen runter, schmiß stühle umher oder war einfach agressiv gegen jeden , und pullerte einfach in die ecke ..
auch zu haus lief es nicht mehr wir haben phychlogen und elternberatungsstellen auf gesucht , wie auch ärzte, dazwischen kam dann auch die diagnose ADHS .. da heim war es nur noch jeden tag ein kampf mit ihn.. er pullert einfach ins zimmer u.s.
erging auf seine schwester los schupste sie gegen türen und wände (sie war grade ein jahr und noch nicht sehr standhaft)er stach mit einer gabel ihr in der hand und solche dinge, er tat ihr einfach weh ohne grund.. das ging soweit das wir die kleine abgegräntz von ihn haben aus angst
und auch gegen uns war er einfach schrecklich .. wir mußten uns anhören das er uns abfackelt oder erstechen will ..
er lief einfach aus der tür und wollte abhauen oder machte terror wenn wir unterwegs waren , immer dann wenn er nicht das bekommt was er will nun wir haben mit ihm geredet , mit ihn in spielericher form es versucht , und auch in klarer anweisungen u.v.m

dann bekam er eine stationäre einweisung in ein phyatrie zentrum
hab dabekam er dann medi erst dipeperon (er war schon 4) das hielt leider nicht lange also stellte der arzt in auf retalin um ..

auf station war er erst der kleine engel und nach ca.4 wochen fing er auch da an wir holten ihn natürlich zu uns jedes weekend und bei jeder besuchzeit waren wir da für ihn ..

es war nicht leicht sein kind mit 4 fast 5 da zu lassen den wenn er bei uns war war er total lieb .. auf einmal

nun ist das auch schon 1 jahr wieder her und es lief ne gewisse zeit gut daheim er kam dann in einen heilpädagogichen KG der von 8 bis 16uhr ist es lief wieder ne runde gut und dann ging es wieder los da fing er auch an rum zu stängern um es milde aus zu drücken


zuhause ging der stress wieder in seiner heissen fase los mit rum schreien sachen rum schmeissen gegen seine schwester gehen oder auch uns ..
nun war der papa immer standhaft und zeigte mir ich solle nicht aufgeben, , , obwohl ich schon öfter fix und alle war mit meiner krapft


doch nun ist es so das der papa immer öfter nicht mehr kann und ihn kleinigkeiten aus der ruhe bringt

der kleine ist nun schon fast 6 , und wir lieben ihn trotz all der sachen

und er hat viel durch machen müßen in seinen jungen jahren, doch mitlerweile denken wir drüber nach ob es nicht besser wäre ihn in eine wohnstätte zu geben damit er zu ruhe kommt und wir auch

und alle ein wenig abstandt bekommen

WER HAT DAS SCHON SELBST ERFAHREN ODER MUSSTE SICH ENTSCHEIDEN? josy
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1 Antwort
Kinderpsychologe
Ward ihr mit ihm bei einem? Ich glaube wenn Ihr in weg gebt dann wird es noch schlimmer. Klar, ADHS ist schlimm und anstrengend, aber mit einer konsequenten Erziehung und Hilfe von Therapeuten ist das in den Griff zu bekommen. Hat der kleine denn noch Kontakt zur Mutter?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2009
2 Antwort
ich kann aus beruflicher sicht zu dir sprechen...
das verhalten des kleines können unter anderem der plötzliche verlust der mutter sein. hat er noch kontakt zu ihr? mit drei jahren war er ja doch noch so klein..manche kinder rebellieren gegen alles und erhalten immer wieder bestätigung in ihrem verhalten. was der kleine macht hört sich ganz nach austesten der tragfähigkeit einer beziehung an. das heisst, wie weit kann er gehen bis er wieder abgelehnt wird.. wurde das "trauma verlassen werden" aufgearbeitet? mit der medikation bin ich etwas überrascht, da dipiperon wesentlich heftiger als ritalin ist..welche therapien erhält er zusätzlich? psychologenstunden? kann mir sehr gut vorstellen, dass der alltag zu hause schrecklich ist und es ist schlimm, wie er auf die schwester reagiert..seid ihr am ende eurer kräfte oder geht es noch etwas? ihr könntet euch beim jugendamt ne sozialpädagogische familienhilfe holen die euch unterstützt und mit dem kleinen entlastet. drück euch fest die daumen und haltet euch immer vor augen,
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2009
3 Antwort
haltet euch immer vor augen,
welch schreckliche und einschneidende erlebnisse der kleine in der kurzen zeit seines lebens machen musste...alles gute, viel kraft und einen guten weg des kompromisses
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2009
4 Antwort
@ ramona_e
Besser kann man es nicht schreiben... So denke ich auch.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2009
5 Antwort
bei adhs...
brauchen die kinder wenig reize von aussen und ganz viel struktur. der gesamte tag sollte überschaubar durchplant sein und z.b. nicht zuviel spielsachen im raum, fernsehen ist auch nicht gut, viel bewegung draussen usw...falls du genauere fragen haben solltest, kannst dich gern melden
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2009
6 Antwort
ich noch mal
ja wir haben auch das schon probiert da war es jedoch so das er da immer der kleine engel war und es lief nur ne stunde jede woche .... und was konsequente erziehung angeht haben wir echt alles versucht mitler weile, er hört auf nichts was man sagt , selbst wenn man ihn schützen will und man da steht und nicht machen kann , ich fühle mich hilflos dabei und habe nur angst um ihn kontakt zur mutter NEIN ..die wollte nichts mehr wissen und weiss auch nichts von den geschehnissen , einfach keine intresse mehr für ihnda ...leider liebe grüße josy und danke für jede antwort
Josy84
Josy84 | 25.01.2009
7 Antwort
ich noch mal
hu hu fernsehn wie auch zu viele spielsachen hat er schon nicht mehr , wir nehmen jeden rat und versuchen alles seine spielsachen schmiss er aus den fenster oder uns engegn in einer seiner phasen und wenn er nicht seine sachen nimmt dann sind es die von der schwester oder uns , , , selbst beim essen will er nun auch schon ne weile nicht mehr bei uns sein .... wir wissen nicht weiter wie wir mit ihn umgehen sollen obwohl wir wissen das er eigentlich unheimlich lieb sein kann nur leider ist das immer weniger wo er es zeigt josy
Josy84
Josy84 | 25.01.2009
8 Antwort
sucht euch psychotherapeutische oder traumatherapeutische
hilfe für den kleinen...erstmal muss die ursache für all das bearbeitet werden und das ist der verlust der mutter. auch wenn er sagt, ihm wäre es egal, die verhaltensweisen sprechen für ein mögliches trauma...wenn ihr noch könnt, seid tapfer und haltet zu ihm, das wäre ganz ganz wichtig.. wie gesagt, für zu hause sozialpädagogische familienhilfe, die ist kostenlos und würd euch auch sehr entlasten.... drück ganz fest die daumen und wünsch euch alles gute
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2009
9 Antwort
ich hatte das als kind auch ganz schlim und kann nur sagen dass ich bei fremden leuten auch so lieb war und wenn andere kinder nur mal doof geguckt ha
ich liess keine gelegenheit aus meiner mutter das leben schwer zu machen nur für euren kleinen scheint es dann sicher so aus als würde die ganze welt gegen ihn stehen und sobald er etwas in den falschen hals bekommt rastet er aus. ich war damals auf einer sonderschule für schwer erziehbare kinder und das hat mir geholfen, ich war dort von der erstern bis zur sechsten klasse, ich wurde in einer normalen grundschule eingeschult und wenige monate später hiess es dass ich entweder freiwíllig von meiner mutter auf der sonderschule angemeldet werde oder ich geh ins heim. also mir hat diese schule geholfen da sind ganz kleine klassen mit ca 7-10 kindern und speziell ausgebildete sozialpädagogen, wir hatten auch jede woche spielstunden und einen toberaum da waren nur matten und kissen mit denen wir uns dann richtig austoben konnten und was solchen kindern hilft ist ganz viel lob und anerkennung für ihre guten taten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 25.01.2009

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