Baby 1 jahr 3 monate will nur auf den Arm

Babynator88
Babynator88
30.05.2018 | 32 Antworten
Liebe Leute ,

jetzt hab ich mich tatsächlich auf mamiweb angemeldet als Babynator . Omg ...

Nun ja ich bin mehr oder weniger allein erziehender Vater weil wir selbstständig sind und meine Frau das Geschäft tagsüber schmeisst und ich zur Zeit nur abends die Buchhaltung mache.

Unser Sohn ist 1 Jahr und 3 Monate alt und meine Frau und meine Mutter sagen ich hätte ihn verwöhnt und zum Tyrannen erzogen. Ich war halt immer alleine mit ihm tagsüber seit er 9 Monate alt ist. Er ist sehr auf mich fixiert und möchte zur Zeit nur auf den Arm. Zwischendurch spielt er auch mal schön alleine. Besonders wenn seine 5 jährige Schwester aus der Kita kommt spielt er brav u gerne mit ihr. Ansonsten klammert er wie ein Affen Baby an mir. Sobald ich ihn absetze geht das Geschrei los. Mutter und Frau sagen lass ihn brüllen . Aber ich halte dieses schrille gekreische akustisch nicht aus und nervlich bringt es mich auch an die Grenze da er es dann eine Stunde mindestens durchzieht wenn man ihn brüllen lässt. Akustisch ist es so das er besonders grell u laut schreit sodass ich echt ohrenweh bekomme und ich lange nach dem er still ist immer noch ohr Geräusche habe. Habe Angst bald einen hör Sturz zu bekommen. Ich möchte von euch gerne Tipps und wissen wie ihr solche Phasen bewältigt habt bzw wie lange man ihn schreien lassen soll . Leider fängt nächste Woche die eingewöhnung bei der Tages Mutter statt und ich bin jetzt schon schweiss gebadet. Er schläft auch nur ein wenn ich neben ihm liege bis er eingeschlafen ist.

Scheinbar bin ich zu weich und inkonsequent. Aber bei meiner Tochter die mittlerweile 5 ist war nicht so ein Zirkus und anders gemacht habe ich beim kleinen Sohnemann nichts. Bin echt am verzweifeln . Übrigens hut ab vor euch mamis!! Sollten mehr Männer mal die kleinen betreuen. Ist anstrengender als jeder job den ich hatte ( und ich habe schon als kranken Pfleger in Krebs Klinik gearbeitet) . Viele blöde Männer reissen den Spruch " die Frau hat's gut , hängt ja nur mit den Kids daheim " ... da könnte ich an die Decke gehen ... echt Respekt vor euch Mamas
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1 Antwort
13-Monatsangst. Vielleicht belest ihr euch alle mal dazu ;) Das wird konkret auch fremdelphase genannt und gehört zu den autonomiephasen. Sprich:zur Entwicklung und dem selbstständig werden dazu. Euer Sohn hat nun mal eine besondere Bindung zum Papa. Momentan ändert sich wieder und nicht zum letzten Mal sein Weltbild. Ihm jetzt Sicherheit zu bieten, ist durchaus wichtig. Und da gehört auch das Tragen dazu. Lass dich nicht kirre machen. Versuch, dem jungen Mann mit Erklärungen beizukommen. Aber erzwingen würde ich auch nichts
xxWillowXx
xxWillowXx | 31.05.2018
2 Antwort
wenn dein Kind nicht gelernt hat auch mal ohne dich was zu tun, wird es schwer, wie wäre es denn mit ein paar Tagen kinderkrippe? wäre sicher gut für alle
eniswiss
eniswiss | 31.05.2018
3 Antwort
Hi, habe selbst ne 6 Monate alte Tochter, somit privat keine Erfahrung damit. Aber beruflich als Kinderpflegerin. Stimme Willow da zu. Den kleinen Mann jetzt „schreien zu lassen“ bringt dir gar nix und finde ich persönlich auch überhaupt nicht gut. Es ist wichtig ihn und seine Angst ernst zu nehmen und für ihn da zu sein. Ihn jetzt in ne Krippe zu geben ist überhaupt nicht sinnvoll, im Gegenteil. Genieß die Zeit mit ihm und sei für ihn da. Und was deine Frau und deine Mutter sagen ... lass sie reden. Dein Sohn hat, aufgrund der Zeit die ihr zusammen verbringt ne enge Bindung zu dir, er liebt dich und entwickelt sich gerade. Alles gut, machst du schon richtig. Muss das mit der Tagesmutter denn genau jetzt sein?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 31.05.2018
4 Antwort
@eniswiss Liebste eniswiss, nirgends steht, das das Kind nicht gelernt hat, sich selbst zu beschäftigen. Es wurde sogar deutlich erwähnt, das es durchaus allein spielt bzw mit der älteten Schwester. Als Kindertherapeutin kennst du natürlich die Entwicklungsphasen eines Kindes.
JustSuse
JustSuse | 31.05.2018
5 Antwort
Hallo Babynator, beim Lesen deines Textes musste ich etwas schmunzeln, denn ich hab auch so einen wie dich zu Hause :-) Mein Mann trägt seine Prinzessin, mittlerweile 2, 5 Jahre alt, seid ihrer Geburt durchs Leben. Problem für mich: das erwartet sie auch von mir, aber mit 13 kg ist sie mir da einfach zu schwer. Man kann nicht gut spazieren gehen oder sonst wohin, denn Laufen will sie nicht und in den Kinderwagen auch nicht. Ist nicht optimal. Vielleicht behälst du das beim väterlichen Verwöhnprogramm im Hinterkopf. Ansonsten finde ich väterliche Verwöhnprogramme wunderbar :-) Ich stimme meinen Vorrednerinnen zu: Kinder haben solche Phasen. Durch Schreinen und Weinen teilen sie ein Bedürfnis mit und ich denke, das sollte nicht konsequent ignoriert werden. Gut, ich lasse nun nicht alles stehen und liegen wenn meine Tochter weint ... ich hab sie auch mal 5 min weinend stehen gelassen, weil ich sie nicht mit samt den Einkauftüten nach Hause tragen wollte. Aber, wie du sagst, eine Stunde weinen lassen, ist keine Option. Was ist denn das Problem deiner Frau, wenn du ihn dann hochnimmst? Tragekinder und Armkinder sind anstrengend, aber auch das geht vorbei. Ich hab noch nie einen Erstklässler gesehen, der zur Schule getragen werden will. Und lass ihn erstmal das Laufrad etc entdecken ... Und die Tagesmutter wird ihm vielleicht sehr gut tun. Lass das mal entspannt auf dich zukommen, wenn du bzgl der Tagesmutter schon Stress hast, wird das auch dein Sohn merken. Meine Tochter geht überigens 3 Tage pro Woche in die Kita, seit sie 11 Monate alt ist. Sie geht gerne und sie läuft in der Kita auch bei langen Spaziergängen ohne Probleme. Es wird immer Phasen des vermehrten Nähebedürfnisses und der Angst geben. Als Eltern sollte man in diesen Phasen auf das Bedürfniss der Kinder eingehen und sie unterstützen. Nicht nach dem Motto: Ich tue alles was du willst, sondetn, ich sehe dein Problem und bin für dich da. Mach was dein Bauchgefühl dir sagt. Dein Bauchgefühl ist der beste Parameter für die Bedürfnisse deines Kindes. Dein Bauchgefühl gibt dir die Zeit vor wie lange du das Weinen aushalten bzw deinem Kind zumuten kannst. Bauchgefühl ist manchmal besser als jeder Erziehungsratgeber.
JustSuse
JustSuse | 31.05.2018
6 Antwort
Hätte noch ne frage dazu, kenne das wirklich nicht. Gibt es Kinderkrippen für nur n paar Tage?? @eniswiss
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 31.05.2018
7 Antwort
Bei einem Kind von 1 Jahr und 3 Monaten von "lernen" zu sprechen finde ich ... naja ... Ich verkneif mir dazu jeglichen Kommentar und denk mir, Wie in letzter oft, einfach meinen teil und schüttel höchstens mitm Kopf Es ist alles okay so wie du es machst ... sei für ihn da und gib ihm diese Sicherheit ... das hat mit "verziehen" überhaupt nichts zu tun Auch diese Phase wird irgendwann zu ende sein und es werden andere folgen, mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt ... er ist erst 1 Jahr alt ... Meiner Tochter hatte mit 4 etwa ne lange Phase in der sie nicht alleine einschlafen wollte abends ... Da ging sie schon 3 Jahre zur kita..ja und? Hab ich mir doch keinen Zacken aus der Krone gebrochen mich da abends mit ans Bett zu setzen bis sie eingeschlafen war ... Sie wird demnächst 10 Jahre alt ... Die Zeit, in der es peinlich wird, wenn man ihr nen Bussi zum Abschied geben möchte, kommt schneller als einem lieb is.. Also, mach weiter so wie bisher und lass dir kein dummes Zeug einreden ... din tagesMutter kannst du ja evtl vorwarnen ... mit entsprechender Empathie und Geduld sollte sie damit umgehen können ...
gina87
gina87 | 31.05.2018
8 Antwort
@vonny1711 Bei uns kannst du wählen, wieviele Tage dein Kind pro Woche in die Kita gehen soll. Nur 1x pro Woche machen sie nicht. Also alles zwischen 2 und 5 Tage.
JustSuse
JustSuse | 31.05.2018
9 Antwort
Krass ich bin schockiert :-D kenn ich für so kleine nicht. Also zumindest am Anfang. Dachte auch eniswiss meint 5-6 mal ubd dann fertig :-D @JustSuse
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 31.05.2018
10 Antwort
@vonny1711 Warum bist du schockiert? Also unsere Kita nimmt ab 6 Wochen. Es gibt drei Gruppen nach Alter getrennt. Die Kleinen sind von 6 Wochen bis 2 Jahre und in der Gruppe sind max 12 Kinder bei 3 Erzieherinnen und 1-2 Auszubildende. Unsere hat mit 11 Monaten angefangen, es ging völlig reibungslos und sie geht sehr gern.
JustSuse
JustSuse | 31.05.2018
11 Antwort
Weil wir doch sehr hinterm Mond leben. Da ich in ner Kurklinik gearbeitet hab, kenn ich da komplett anders, aber is ja auch logisch ;) Mit ner Krabbelgruppe in größeren Städten und solchen „Regelungen“ hab ich mich bisher nicht auseinander gesetzt :-D@JustSuse
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 31.05.2018
12 Antwort
@vonny1711 Ja, das hast du Recht. DE, aber auch Schweiz ist betreuungstechnisch hinterm Mond. In den skandinavischen Ländern ist Betreuung nicht so ein Kraftakt :- (
JustSuse
JustSuse | 31.05.2018
13 Antwort
Erstmal: Mit 1, 3 Jahren ist dein Kleines kein Baby mehr, sondern ein Kleinkind. Nichtsdestotrotz finde ich dass man so ein kleines Kind nicht 1 stunde schreien lassen darf. Es sollte ein Zwischending zwischen immer sofort hochnehmen und komplett ignorieren sein. Wenn er weint, sprich ihm gut zu oder lenk ihn ab, ohne ihn gleich hochzunehmen. Einfach ausprobieren, aber es ist jetzt nicht total unnormal. Eine Krippe bedarf eine eingewöhnungszeit, ebenso wie bei einer Tagesmutter. Einfach mal sein Kind nebenbei einen krippenplatz suchen und für ein paar Tage da abladen, hat sicherlich keinen positiven oder Lerneffekt. Eher das Gegenteil. Komische Ansichten/ Tipps die hier zum besten gegeben werden von vermeintlichen Fachleuten.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 31.05.2018
14 Antwort
Liebe Eltern, Danke erstmal für die vielen Beiträge. Zunächst zu der Frage ob es mit der Tages Mutter jetzt sein muss. Wir sind wie gesagt selbstständig und ich möchte und muss wieder mehr im Geschäft tun. Ich mache jetzt die eingewöhnung mit ihm, sprich jeden Tag 2 Stunden mit ihm zusammen dorthin. Es ist eine kleine Gruppe mit insgesamt 4 Kleinkindern. Wenn ich in der Nähe sitze spielt er schön, ist mutig ins planschbecken gestiegen u interagiert mit den anderen Zwergen. Ab nächste Woche gehe ich dann erst mal ins Nachbar Zimmer oder etwas spazieren. Sodass er langsam dort vertrauen und Freude fasst. Meine Frau ist übrigens aus Vietnam und hat daher andere Erziehungsvorstellungen. Als ihre Eltern jedoch erfahren haben dass Sie und meine Mutter den kleinen 1 Stunde brüllen lassen gab es einen Einlauf für Sie ;-) . Die meinten das wäre gefährlich für das Kind bzw. Seine Gesundheit. Ein alter Kinderarzt meinte es wäre richtig ihn ruhig ne Stunde brüllen zu lassen und zusammen zu schlafen wäre ganz falsch. Eine junge kinderärztin meinte hingegen mehr als 15-20 Minuten schreien lassen wäre nicht gut für das Vertrauen und die Bindung. Die Asiaten schleppen an sich die Kinder öfter herum und schlafen auch gemeinsam. Vor Ort sah ich oft das die Kinder/ babys bei zb. Den Bauern auf dem Rücken sitzen bzw in einer trage oder Sack auf dem Rücken sind wenn die Eltern auf dem Feld sind. Gleiches gilt für Indianer und andere Natur Völker. Hier ist es ja auch wieder "In" babys u Kleinkinder im tragesack zu tragen. Zu Omas Zeiten gab's das auch nicht. Ich denke ein Mittelweg ist gut . Wenn ich zb. putze oder die Spülmaschine aus räume muss er halt mal weinen oder warten. Ansonsten versuche ich ihn abzulenken und zu beschäftigen. Zur Zeit ist er zb. begeistert davon leere Wasser plastik Flaschen auf und zu zuschrauben. Wenn es gar nicht geht dann trage ich ihn halt. Oder wenn ich auf dem Sofa sitze krabbelt er hoch und setzt sich neben mich und kuschelt bis es ihm reicht. Dann steigt er hinab und spielt wieder mit was. Ein Kleinkind kann kein Tyrann sein finde ich. Blöder Spruch von Mutter. Die Nähe tut den kleinen bestimmt gut . Und auch das zusammen schlafen finde ich ok. Gibt ja diese babybay Betten die am elternbett fixiert sind. Meine Tochter wollte dann mit 3 plötzlich ein eigenes Zimmer und dort schlafen weil sie ja groß wäre . Das kommt also alles von alleine oder abgucken bei Kindergarten freunden.
Babynator88
Babynator88 | 31.05.2018
15 Antwort
@Babynator88 Das klingt alles sehr vernünftig und richtig was du schreibst. Mach weiter so, ich denke du machst das schon. Ich finde es auch blöd ein noch so kleines Kind als Tyrann zu bezeichnen. Der Begriff gefällt mir aber allgemein nicht im Zusammenhang mit Kindern.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 31.05.2018
16 Antwort
Oh, du bist n toller Papa, wirklich. Du machst das super!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 31.05.2018
17 Antwort
Oh, du bist n toller Papa, wirklich. Du machst das super!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 01.06.2018
18 Antwort
@JustSuse Wer gibt denn bitte ein 6 Wochen altes Baby in die Kita? Wer arbeiten muss, Weil er das Geld so bitter nötig hat, sollte sich kein Kind anschaffen und überlegen, wo seine Prioritäten liegen. Ganz ehrlich.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 03.06.2018
19 Antwort
@Chrissi1410 Das machen einige hier. Ich persönlich war in der glücklichen Lage es nicht zu müssen. Aber deswegen darf man, glaube ich, Eltern die es tun müssen, nicht verurteilen. Und man sollte vielleicht nicht vergessen, das Deutschland diesbezüglich auch ein kleiner Ponyhof ist, wo es Elterngeld gibt. In den USA hatte man, damals als mein Sohn geboren wurde, 3 Wochen nach der Geburt Mutterschutz. Wer danach nicht arbeitet hat, hat 1. kein Geld und 2. keinen Job mehr. In der Schweiz hast du 90 bis 105 Tage, je nach Arbeitsvertrag, nach der Geburt Mitterschutz und Lohnfortzahlung. Danach gehst du wieder arbeiten oder du hast kein Geld und keinen Job. Natürlich kannst du hier mit deinem Chef einen späteren Arbeitseinstieg verhandeln aber dann musst du halt irgendwovon leben, denn Geld gibt es nach 105 Tagen keines mehr. Also, ich glaube Menschen, die so kleine Kinder in die Kita geben, wollen einfach weiterhin was zu Essen haben und ihre Rechnungen bezahlen. Aber die Frage hast du dir in deinem Kommentar ja schon selbst beantwortet. ;-)
JustSuse
JustSuse | 03.06.2018
20 Antwort
Ich würde es auch nicht wollen für mich, aber wenn man sonst nix zu essen hat und das Geld nicht reicht.. denke, dass Menschen die dann arbeiten , sollte ja nur deswegen ne Familie nicht verwehrt bleiben. Zum Eltern sein gehört einiges mehr. @Chrissi1410
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.06.2018

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