Nachts am Daumen lutschen und dadurch nicht bemerkbar machen wegen stillen?

eppler
eppler
23.06.2009 | 1 Antwort
Hallo ihr,
wir brauchen mal euren Rat. Unser Sohn ist jetzt 2, 5Monate alt und bekommt so im Durchschnitt 7 Mahlzeiten Muttermilch in einem guten 3Stunden Rhythmus. Abends geht er zwischen halb acht und halb neun ins Bett und schläft meist bis zwei, dann kommt er wieder im 3Stunden Rhythmus. Nun aber zum Problem, seit Neuestem lutscht er am Daumen um sein Hungergefühl zu überbrücken, davon werde ich aber nicht immer wach. So ist es schon passiert, dass ich erst wieder um sechs aufgewacht bin und da hat er schon sicherlich 2 Stunden geschnullert und nicht geschlafen. Tagsüber tauschen wir seinen Daumen, wenn er den aus Beruhigungsgründen benutzt, gegen den Schnuller aus. Abends schläft er mit Schnuller ein, spuckt ihn dann raus. Wenn ich zufällig aufwache nachts und stille ihn, dann trinkt er gut und normal. Gibt es jemanden, der vielleicht ein ähnliches Problem hate oder einen Rat weiß. Sollte ich mir den Wecker stellen, denn nach dem Stillen schläft er wieder fein ein ohne Daumen.
Könnt ihr mir da einen Rat geben?

Danke schon mal im Voraus
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Der Daumen
gibt deinem Kind ein ähnliches Gefühl, wie deine Brust, denn sie sind beide lebendig, energiegeladen. Ein Nuckel ist ein toter Gegenstand und wenn du deinem Kind etwas Gutes tun möchtest, dann lass ihm den Daumen und leg den Nuckel weg. Von dem Daumen trennt er sich von allein, wenn er seine "Säugezeit" von sich aus beenden kann, wenn er "satt" ist. Am Nuckel kann er jahrelang hängen. Der Daumen ist ein Körperteil von ihm und er macht gerade die Erfahrung, dass er sich selbst das Gefühl von Zufriedenheit und Ruhe verschaffen kann, wenn er daran saugt. Und wenn er dass genügend getan hat, dann ist es auch gut. Nur, WIR wissen nicht, wann es für ihn genug ist, das weiß nur er. Mit einem Nuckel gibst du ihm einen Fremdkörper, was ihn in eine Abhängigkeit zu dem Teil bringt. Der Daumen ist etwas ganz Normales. Er lernt sich selbst gerade kennen. Es ist deine Angst, es sind deine Geschichten in deinem Kopf von Abhängigkeiten, die du auf ihn überträgst. Ich habe meine Tochter 5 Monate nicht ganz voll gestillt, sie hat bis zum 8. Lebensjahr an ihrem Nuckel gehangen. Meinen Jüngsten habe ich 10 Monate voll und dann noch mehrere Jahre gestillt. Er hatte nie einen Nuckel, weil er keinen wollte. Lass ihm den Daumen für eine natürliche Entwicklung. Lass ihm die Brust so lange wie möglich, damit er innerlich satt werden kann, dann braucht er nie einen Nuckel. Der Nuckel ist nur der Ersatz für die Brust. Aber ein sehr schlechter. Es ist nicht der natürliche Weg. Ich spreche nicht von richtig oder falsch. Es geht nur um die Beobachtung was passiert, wenn man die Dinge so oder anders tut. Was am Ende bei rauskommt. Mit lieben Grüßen, Ev
eva68
eva68 | 24.06.2009

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