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Kind tobt weint schreit

Naddelnadi
Naddelnadi
15.01.2019 | 8 Antworten
Hallo zusammen. Ich bin neu hier uns habe ein problem mit meiner Tochter. Sie ist knapp 2 1/2 jahre und tobt motzt weint haut usw fast den ganzen Tag. Am schlimmsten ist es vor und nach dem schlafen da macht sie manchmal so exztrem das sie sich fast übergeben muss. Ich habe es in ruhe versucht so wie schimpfen ihr einfach beistehen aber nichts hilft. Ich verzweifele solangsam. Was kann ich noch tun?!?!
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1 Antwort
Vielleicht mangelnde Aufmerksamkeit? Merke das bei meiner, sie ist momentan gewohnt dass ich mich mirgens gezielt mit ihr beschäftige. Ist das mal ein Vormittag nicht so, weil wir unterwegs waren oder ich aufräume oder oder, dann ist sie mir auch am rumschreien und schmeißt sie nach Hinten und so weiter. Eventuell vor dem schlafen gezielt 2-3 Bücher schauen und dann noch etwas kuscheln. Kann mich noch an die Zeit vor 7Jahren erinnern, da war der große auch 2, 5 der hatte auch so ne Phase, puuh war das anstrengend. Erstmal ne Stunde schreien, dann bissl schlafen und weiter geht die Musik. Habs noch aufgenommen. Heute ist es ihm peinlich, aber so weiß er und bekommt es bestätigt, wenn er sagt seine Geschwister schreien so viel/so laut. Er war ja nicht besser ;-)
MausiIn
MausiIn | 15.01.2019
2 Antwort
@MausiIn Lieben Dank schon mal für die Antwort. Ja zur Zeit ist es familiär bei uns nicht einfach. Da meine mutter im kh liegt und da auch viel Zeit von mir drauf geht. Die kleine geht vormittags schon in die kita da ich ab und an auch arbeite und mein mann geht schicht. Manchmal liegen die nerven schon extrem blank. Eigentlich beschäftigen wir uns viel mit ihr puzzeln kneten malen, spielen mit duplo oder puppen. schauen mal ne kinderserie oder spielen mit dem Hund. Ist eine sehr anstrengende phase dann aber?
Naddelnadi
Naddelnadi | 15.01.2019
3 Antwort
Was ich auch mittlerweile bei 4 Kindern gemerkt habe, schauen sie mal 2 Wochen nichts an, sind die soo lieb. Kaum haben sie mal was angeschaut, auch wenn nur für 5min, dann drehen die erstmal paar Tage richtig am Rad und schreien und toben etc. Deswegen halte ich da nicht so viel von. Ist meiner Erfahrung und habe es bisher ganz stark gemerkt im alter von 1, 5 - 4Jahre. Da reagieren meine ganz schlimm drauf. Klar so ne Belastung merken die Kinder echt ganz schön und das zeigt sie dann natürlich auch durch ihr Verhalten, weil sie es anders nicht zum Ausdruck bringen kann. Und jaa, diese Phase ist wirklich seeeehr anstrengend :- (
MausiIn
MausiIn | 15.01.2019
4 Antwort
Wenn sie kurz vor/ nach dem Schlafen so zickig ist, wird das mit Müdigkeit zusammenhängen. Wird sie von selbst wach oder wird sie geweckt? Meiner war die ersten Monate im Kindergarten extrem übellaunig, wenn ich ihn abgeholt habe, weil kurz vorher immer sein Mittagsschlaf beendet wurde von der Erzieherin . Und man selbst ist ja auch oft direkt nach dem Aufstehen noch gar nicht richtig wach und dementsprechend reizbar. Vielleicht auch mal eine halbe Stunde früher ins Bett legen, davor für Ruhe sorgen, kein Fernseher oder ähnliches. Ganz strukturiert und ruhig. Dann noch kuscheln und bisschen Buch gucken. Gibt es denn konkrete Auslöser oder macht sie das von jetzt auf gleich. Was hilft, musst du selbst herausfinden. Jedes Kind ist da anders und wichtig ist auch herauszufinden, warum sie das macht. Dann kann man da besser bzw gezielter gegensteuern. Mein Sohn hatte solche Anfälle, wie du sie beschreibst nie, aber durchaus eine Hauphase. Ich habe ihn dann immer kurz in den Flur gestellt und die Tür angelehnt . Ich habe ihm dann gesagt, dass er nicht in meiner Nähe sein kann, wenn er mir weh tut. Da stand er dann vielleicht eine halbe Minute, vielleicht auch mal eine ganze und dann kam er selbstständig wieder rein, wenn er sich beruhigt hat. Habe ihm vorher natürlich kurz und knapp gesagt:"Nein, es wird nicht gehauen!" und ihn hinterher gefragt ob er sich beruhigt hat und jetzt aufhört. Das zog immer recht gut. Nach einer Woche war das Thema spätestens durch. Diese Phasen kamen immer mal wieder, aber nicht oft und dann eben Gleiches Verfahren. Andere halten ihre Kinder dann ganz fest im Arm , wieder andere tun so als ob sie weinen oder gehen einfach weg. Da gibt es so viele Ansätze und Methoden. Du musst schauen was du und deine Tochter für Typen seid. Womit fühlst du dich wohl und bist authentisch? Das eine Methode nicht sofort fruchtet ist normal. Ein paar Tage/ Wochen muss man seine Schiene schon fahren, damit die kleine lernt "wenn ich das mache, passiert das". Das macht dich zudem für sie berechenbarer und gibt Struktur.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 15.01.2019
5 Antwort
Du schreibst ja, daß es bei Euch momentan sehr stressig ist. Das merkt die Kleine natürlich auch und reagiert dementsprechend. Versuch wirklich mal ein Ritual abends einzuführen und das dann auch beizubehalten. Zum Beispiel: Abendbrot essen, danach Zähne putzen, Schlafanzug an, zusammen ins Bett kuscheln, vielleicht eine Geschichte vorlesen oder zusammen ein Hörspiel hören. Wenn sie aber dann ausrastet konsequent sein und sagen: "Wenn Du so weitertobst gibt es keine Geschichte." Dann auch rausgehen und sie toben lassen wenn sie nicht aufhört. Sie merkt dann schnell, daß sie keine Aufmerksamkeit bekommt wenn sie so weitermacht. Auch vorher vielleicht versuchen sie "runterzubekommen" vor dem Schlafengehen. Nur ruhige Dinge machen und nicht mehr toben oder ähnliches. Ich sehe auch ihr macht viel wo sie ruhig sitzen muß . Kann sie sich auch austoben mittags? Vielleicht fehlt ihr die Auslastung, so daß sie dann noch nicht richtig müde ist. Sie ist natürlich zusätzlich noch in dem Alter wo sie ihren Willen entdeckt. Da hilft dann einfach nur konsequent zu bleiben. Tobt oder schlägt sie verlass das Zimmer mit den Worten: "Nein, hauen tut weh. Wenn Du mich weiter haust, gehe ich raus." Haut sie weiter oder rastet aus verlass das Zimmer. Erst wenn sie dann ruhig ist geh wieder rein und frage: "Alles okay? Können wir weiter lesen/spielen/hören?" Sie spürt natürlich auch, daß Du genervt bist und gestresst. Auch das kann zu dem Verhalten führen. Auch wenn Du es nicht meinst: Kinder bekommen oft viel mehr mit als wir Erwachsenen denken.
babyemily1
babyemily1 | 15.01.2019
6 Antwort
@Weidenkaetzchen Danke schon mal für die vielen lieben antworten. Also sie geht nur vormittags zur kita und wenn sie zuhause ist ist es total unterschiedlich mal schläft sie sofort ein und ein anderes mal muss ich sie hin legen na klar dann wieder mit gebrüll. Und ja ich muss sie wecken nach ca 1, 5st sonst schläft sie bis zu 3st und ich bekomm sie abends vor 23-0uhr nicht ins bett . das zerrt dann extrem. Aber ohne mittagsschlaf schafft sie es nicht und schläft um 17uhr ein und dann ist abends wieder zirkus angesagt. Zur Zeit sind wir nicht so viel draußen meist auch wegen dem blöden wetter. Aber ich weiß eigentlich müsste sie sich austoben damit sie platt ist abends. Mit dem mal früher hin legen und Geschichte lesen werde ich mal austesten. Ist auch noch so das sie von Geburt an im familienbett schläft und das nicht unbedingt von vorteil ist weil der Papa ja schicht geht und zb in der Nachtschicht sich auch abends hin legt. Ich muss echt schauen wie der beste weg für uns ist weil auf dauer ich das sonst nicht schaffe. Habe halt von allen seiten her viel um die ohren von meiner Mutter her krankheitsbedingt. Das mein Mann Schicht arbeitet und auch nicht die zeit hat mich immer zu unterstüzen.
Naddelnadi
Naddelnadi | 16.01.2019
7 Antwort
@Weidenkaetzchen Danke schon mal für die vielen lieben antworten. Also sie geht nur vormittags zur kita und wenn sie zuhause ist ist es total unterschiedlich mal schläft sie sofort ein und ein anderes mal muss ich sie hin legen na klar dann wieder mit gebrüll. Und ja ich muss sie wecken nach ca 1, 5st sonst schläft sie bis zu 3st und ich bekomm sie abends vor 23-0uhr nicht ins bett . das zerrt dann extrem. Aber ohne mittagsschlaf schafft sie es nicht und schläft um 17uhr ein und dann ist abends wieder zirkus angesagt. Zur Zeit sind wir nicht so viel draußen meist auch wegen dem blöden wetter. Aber ich weiß eigentlich müsste sie sich austoben damit sie platt ist abends. Mit dem mal früher hin legen und Geschichte lesen werde ich mal austesten. Ist auch noch so das sie von Geburt an im familienbett schläft und das nicht unbedingt von vorteil ist weil der Papa ja schicht geht und zb in der Nachtschicht sich auch abends hin legt. Ich muss echt schauen wie der beste weg für uns ist weil auf dauer ich das sonst nicht schaffe. Habe halt von allen seiten her viel um die ohren von meiner Mutter her krankheitsbedingt. Das mein Mann Schicht arbeitet und auch nicht die zeit hat mich immer zu unterstüzen.
Naddelnadi
Naddelnadi | 16.01.2019
8 Antwort
Auch wenn ihr nicht rausgehen könnt, dann versuch mal, daß sie sich zuhause vielleicht ein bißchen mehr bewegt . Oder vielleicht meldest Du Dich mit ihr zum Eltern-Kind-Turnen an falls ihr sowas oder etwas ähnliches in der Nähe habt. Oder ihr geht zwischendurch mal schwimmen im Hallenbad falls möglich. Ich würde sie nicht unbedingt hinlegen, wenn sie nicht möchte. Versuch dann, abends die Zeit wo sie müde wird noch ein bißchen rauszuzögern. Ja, wird am Anfang bestimmt einiges Geknatsche geben. Aber dann schläft sie nachts wahrscheinlich durch. Ich würde sie jetzt nicht unbedingt früher hinlegen. Dann ist sie nämlich morgens auch wieder früher wach, weil sie ja dann ausgeschlafen ist. Abends dann eben alles ruhiger werden lassen vor dem Zubettgehen. Immer wieder die gleichen Abläufe. Vielleicht holt ihr Euch einen Bücherei-Ausweis. Dann kann sie gemeinsam mit Dir sich Bücher für die Gute-Nacht-Geschichte aussuchen. Und die wird nur zusammen gelesen, wenn sie ruhig im Bett liegen bleibt. Vielleicht ist das ein Anreiz für sie.
babyemily1
babyemily1 | 16.01.2019

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