Ich bin maximal genervt - Kigakind Benehmen

schnurpsneu
schnurpsneu
13.03.2018 | 17 Antworten
Leute...
nur mal ein Beispiel. Clara war heute zum Spielen bei einem anderen Kind, nennen wir das Mädchen mal Sabina. Die Mutter hat beide vom Kiga geholt, dann haben sie gespielt und zu Abend gegessen, dann kam ich gegen 18 Uhr abholen. Da sollten sie gerade das Kinderzimmer aufräumen. Meine war bockig, hat fast gar nichts gemacht, ich bin ehrlich gesagt dann auch laut geworden. Läuft gewöhnlich so: Alle spielen, alle räumen etwas mit auf, Eltern helfen, dann geht es schnell. Ich hab natürlich auch geholfen. Aber die Prinzessin hat geblockt und gebockt.
Dann nachhause, dann hat sie die ganze Zeit nur genörgelt und alles mies gemacht, sie will da eh nie wieder hin, sie will auch kein Kind zu Besuch, sie will dies nicht und das nicht und alles ist doof. Dann zuhause gekreischt wie eine Irre. Ich hab sie ins Bett getragen, weil sie das wollte, aber sie hat total gekreischt, ich hab sie gebeten das zu lassen weil es mir echt in den Ohren weh tut, da wurde sie nur noch lauter, da hab ich sie runter gesetzt. Noch mehr Geschrei. Jetzt ist sie seit dreißig Minuten in meinem Bett, hat mich da raus gegrault...
Ähnliche Nummer letzte Woche, da war Sabina hier. Clara benimmt sich echt wie eine verwöhnte Scheißgöre. Einzelkindsyndrom?. Sorry für das Wort, aber es passt.
Sobald es mal ans Aufräumen geht oder Regeln eingehalten werden müssen, von denen auch andere profitieren (Anlass war letzte Woche ein Spiel, bei dem sie alle Steine haben wollte....): Gekreisch. Sie hat die Spielsteine dann umher geschmissen, so dass ich sie vom Tisch entfernen musste. Laut kreischend. DAnn haben wir Sabina heim gefahren, meine ohne Jacke frierend, weil sie alles verweigert hat. Ich musste sie aber mitnehmen, weil hier keiner zuhause war.

Was soll sowas und wie kriegen wir das wieder hin?

Ich bin selbst kein Aufräum-Fanatiker, sehe das auch recht locker und zwinge normalerweise nicht zu irgendwas. Aber so ein Minimum an Mithilfe erwarte ich schon. Sie hebt ja nicht mal einen einzigen Baustein auf!

Könnte jetzt noch ellenlang schimpfen.
Ich erreiche nichts mit Geduld, nicht mit Strenge, nicht mit Vorbild, nicht mit guter Laune, nicht mit Geschrei meinerseits. Ich will bald nicht mehr. Ich will dann am liebsten nur noch flüchten.

Habe jetzt gesagt, gut, dann müssen wir hier zuhause offenbar mehr üben und jeden Abend alles aufräumen. Das kanns aber doch nun auch nicht sein, so eine Zwangsnummer. Vor allem passt es nicht zu mir. Ich finde, gut gelaunt ein wenig Ordnung machen und gut ist. Eigentlich.

Ihr seht, derzeit bin ich unfähig. Helft mir mal.
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17 Antworten (neue Antworten zuerst)

17 Antwort
@schnurpsneu Sachte ich doch.......neee Phase!!!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 18.03.2018
16 Antwort
Es ist wirklich nicht zu fassen. Da habe ich diese Frage gestellt, war wirklich sauer, und am nächsten Tag fing das Kind an freiwillig und mit guter Laune sowohl bei der Freundin als auch zu Hause mit aufzuräumen. Versteh einer Kinder. :-)
schnurpsneu
schnurpsneu | 18.03.2018
15 Antwort
@SuseSa Kann ich ihr Lollies geben zum Aufräumen? Nee, nur Spaß ;-)
schnurpsneu
schnurpsneu | 14.03.2018
14 Antwort
Und: wenn man gelernt hat Schlechtes mit Gutem zu verknüpfen tendiert man weniger dazu schlechte Dinge hinauszuschieben!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.03.2018
13 Antwort
@schnurpsneu Mich hätte wirklich interressiert, ob das funktioniert. Über die Jahre habe ich nämlich die Erfahrung gemacht, dass einem nur zu häufig so quick fix Ratschläge und v.a. quick judge Lösungen geboten werden. Letztere sind nur dazu da sich mal Mutter oder Eruiehende noch schlechter zu fühlen, als man es eh schon tut, wenn Kind sich dabeben benimmt. Beispiel: Quick fix: einfach aus dem Zimmer gehen! Dann entziehst du dich der Situation. Ist auch o.k., mache ich, wenn mein Sohn sich in Diskussionsschleifen verliert oder Töchterchen nur am rumzicken ist. Dann tue ich das aber mit der Intention, die Situation zu deeskalieren oder weil ich tief Luft holen muss, da sonst betreffendes Kind an die Wand genagelt werden könnte! Aber ich würde dadurch nicht erreichen, das sie eine Aufgabe erfüllen, wie z.B. aufräumen. Quick judge: Wenn dein Kind kreischt, hast DU ihr beigebracht, das sie damit durchkommt. Du bist eine schlechte Mutti/Oma! Dein Kind kreischt und sofort springst du hoch und holst die Lollie! Und da wunderst du dich. Mein Sohn hat sich so oft daneben benommen....gut ich bin auch nur semi konsequent, oft emotional weichgespült und stets bemüht meinem Sohn die Welt nach seinen Bedürfnissen zurechtzurücken . Aber seit er einigermassen gross ist, ist er stets höflich, hilfsbereit und anderen Menschen gegenüber respektvoll. Nee, manche Kinder sind einfach hartnäckig, testen Grenzen und / oder haben einen schwierigen Charakter. Ich kenne überigens die konsequenteste und gradlinigste Mutter der Welt. Ein Bilderbuch Kontrollfreak. Ihr Kind darf sich nicht mal aussuchen was es zum Frühstück auf Brot möchte. Alles nach Zeitplan geregelt und " Verstösse" werden Erziehungsratgeber gerecht zeitnah geahndet. Unsere Söhne sind gleich alt. Ihr Sohn brüllt sie auf offener Strasse an, und zu Hause ging auch schon das ein oder andere Möbelstück zu Bruch. Was ich damit dagen will: Solange die Kinder Klein sind benehmen sich sich aich daneben. Stell dir mal ne 3 jährige vor, due immer brav und angepasst ist. Da kräuseln sich nei mir die Nackenhaare. Verbuch es als 3 Jährige im altersüblichen Zickenmodus! Ich fand den Vorschlag von 130608 gut. Nix aufräumen nix Besuch. Zeitnah, ja o.k. aber vielleicht erinnert sie sich dran, wenn du igr den Vorfall dann nochmal schilderst. Auch denn Voeschlag von JennyBa fand ich gut. Ja, sicher Kinder sollten auch lernen unangenehme Dinge abzuarbeiten und nicht alles mit Honig bepinselt zu bekommen. Den Einwand von dir verstehe ich. Man könnte aber auch anders argumentieren: Bringe deinem Kind fröh bei Schlechtes mit Gutem zu verknüpfen. Daraus kann man auch eine Lebenseinstellung machen. Mein Sohn hasst Lernen. Er liebt Musik. Also hört er dabei Musik, auch beim Aufräumen......eigendlich hört er ständig Musik.....man jönnte meinen er hasst das Leben. Nein, ich versuche mir auch oft Unamgenehmes leichter zu machen.....Steuererklärung plus Chipstüte usw.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.03.2018
12 Antwort
ich weiß nicht , ob es hilft....und eigentlich sollte man ja zeitnah Konsequenzen geben.....aber...wenn sie doch Kinderbesuch möchte oder sie zu einer Freundin will den nächsten Besuch nicht erlauben , weil sie nicht beim aufräumen hilft ..und Du nicht möchtest , dass alle anderen ihre Sachen mitaufräumen müssen... ansonsten bin ich schon der Meinung , dass man jeden Tag ein bisschen aufräumen sollte , denn sonst wird es irgendwann zuviel...die Kinder stehen vor einem Berg und wissen nicht , wie sie ihn bewältigen sollen... mein Sohn hatte mal einen Freund bei sich...als ich ihnen sagte , dass sie aufräumen sollen , hatte er mir einen Baustein hinterher geschmissen. Ich habe ihm ein paar Takte dazu gesagt und habe ihn geschnappt , ins Auto gesetzt und ihn nach Hause gefahren...
130608
130608 | 14.03.2018
11 Antwort
eniswiss wird wieder mal nicht antworten. Ist doch immer das gleiche. Erst was raushauen und dann nicht auf Nachfragen reagieren. Nun ja.
schnurpsneu
schnurpsneu | 14.03.2018
10 Antwort
Ehrlich gesagt war mir das gestern wirklich peinlich. Ich bin wohl doch auch zu empfindlich, aber natürlich möchte ich gerne, dass Clara auch weiterhin gern gesehener Gast ist... Das Gekreische ist wirklich entsetzlich derzeit. Und es dauert auch längere Zeit. Aus dem Raum gehen hat keine Wirkung, das heißt, doch. Sie kreischt lauter und / oder kommt hinterher, damit ich es auch höre. Drohungen bewirken eine weitere Eskalation. Spiel unterbrechen, wegnehmen: Es wird schlimmer. Ich vermute fast, wenn ich sie schnell genug intensiv trösten würde, das würde helfen. Aber das sehe ich bei so einem Verhalten eben auch nicht ein. Und nach einiger Zeit, gebe ich ja zu, spiegele ich ihr Verhalten. Nicht sehr erwachsen von mir. Ärgert mich. Ich kriege aber auch wirklich ganz schlechte Laune, wenn mir fortwährend Garstigkeiten in miesem Tonfall ins Ohr gemault, gebrüllt, gekreischt werden. Ja. Ich bin ein Mensch...
schnurpsneu
schnurpsneu | 14.03.2018
9 Antwort
@eniswiss Aus Interesse: Bei Kreischen den Raum verlassen?! Was soll das bringen? Haben deine Kinder dann tatsächlich gemacht was du wolltest? Ich mache das, beim Grossen wenn er diskutiert, bei der Kleinen wenn sie rumzickt. Aber nur weil ich den Raum verlasse, würde keiner von beiden anfangen aufzuräumen. In Gegenteil, die kommen dann einfach hinterher und diskutieren bzw trotzen weiter rum.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.03.2018
8 Antwort
Schick Clara in die Kita......sie brauch einen Jungen, der für sie die "doofen Arbeiten macht"! Meine Prinzessin fand aufräumen auch nicht so spannend. Ich weiss, wir sassen mal 2 Stunden vor ein paar Bauklötzen im stillen Machtkampf! Dann kam ich mal in die Kita und wollte Prinzessin abholen, da sah ich wie sie mit "Leon" vor einer Kiste stand und ihm mit dem Fuss die Legos hinschob, er musste sie auf heben und in die Kiste werfen. Aber dank des unermüdlichen Engagements der Erzieherinnen räumt sie derzeit freiwillig sehr gut auf.....allerdings zählt sie dabei 1, 2, 4......die 3 ignoriert sie weiterhin konsequent. Der Grosse räumt mit Musik auf.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.03.2018
7 Antwort
Sie weiss wohl, dass du bei Gekreische nachgibst, ich würde bei Kreischen den Raum verlassen
eniswiss
eniswiss | 14.03.2018
6 Antwort
Also meiner ist ja 3 und es läuft ähnlich Ich sag jetzt auch nicht, dass jeden Tag aufgeräumt werden muss. Aber irgendwann kann man nicht mehr treten. Und das finde ich mega kacke. Dann muss er aufräumen. Das kommt dann so meistens jeden 2. Tag. Mittlerweile macht er es auch. Aber ich war da auch mega gemein!! Wir hatten mal angefangen, Sachen "weg zu werfen". Da hatte er aber schnell den Dreh raus, dass er es eh wieder bekommt. Irgendwann hab ich dann gesagt: alles, was ich aufräume, verschenke ich. Und er bekam es wirklich nicht wieder. Ich hab es im Schrank versteckt. Nach einer Woche hatte er nur noch einen Bruchteil seiner Spielsachen. Und siehe da: es wurde aufgeräumt. Step by Step hat er dann auch Sachen wieder bekommen als Belohnung und ich helfe nach wie vor. Aber ich nehme nix mehr weg. Denn er macht mit. In anderen belangen kann ich aber durchgreifen, wie ich will. Es scheint echt nix zu helfen. Da denk ich mir auch manchmal: Was für ein alochkind *hups Man hat echt das Gefühl, alles erziehen der letzten Jahre war umsonst. Das Kind macht eh, was es will :(
xxWillowXx
xxWillowXx | 13.03.2018
5 Antwort
Gekreische kenne ich im Moment auch zu gut wenn ihm etwas nicht passt.... denke konsequent und bestimmt sein - bleiben dann wird es wieder besser ... auch Kinder müssen meiner Meinung lernen das man manchmal auch Dinge machen muss auf die man keine Lust hat - sie nicht als sinnvoll ansieht .... gute Nerven dir ...
Mona19_84
Mona19_84 | 13.03.2018
4 Antwort
Nein, natürlich sollte das Aufräumen nicht jedes Mal zur Party ausarten! Aber vielleicht manchmal. In dem Zimmer meiner Tochter darf es gerne auch mal tagelang schlimm aussehen! Ich motiviere sie zum aufräumen, aber bestehe nicht darauf. Und irgendwann ist es dann auch ihr zu viel. Denn im aufgeräumten Zimmer spielt es sich viel besser. Und zum Einhalten von zum Beispiel Spielregeln... Macht meine Tochter Theater und zickt rum ist das Spiel vorbei! Wenn sie mit Freundinnen zickt, die bei uns zu Besuch sind, erkläre ich ihr das XY dann nicht mehr kommen kann. Mein Glück hierbei ist natürlich, dass sie gerne Freundinnen zu Besuch hat.
JennyBa
JennyBa | 13.03.2018
3 Antwort
Ist ja nicht nur das Aufräumen , sondern auch Regeln wie im Spiel befolgen. Und das Gekreische. Boah.
schnurpsneu
schnurpsneu | 13.03.2018
2 Antwort
@JennyBa Danke Dir. Ich weiß nicht recht. Gutelaunemäßig habe ich ja versucht, singen und Party aber nicht. Vielleicht bin ich da etwas uneinsichtig. Es ist eben auch nicht immer die Stimmung dafür da. Lasse ich mir auf jeden Fall durch den Kopf gehen! Aber irgendwie finde ich auch, man muss doch nicht alles mit Honig ummanteln, man kann doch manchmal ein paar Sachen einfach mit etwas guter Stimmung machen, oder? Einfach mal machen. Ich krieg auch nicht jedes mal ein Zuckerli, wenn ich was arbeiten soll. Ich erwarte wohl zu viel? Aber andere Kinder räumen doch auch einfach mal auf?
schnurpsneu
schnurpsneu | 13.03.2018
1 Antwort
Hm, wir räumen auch nicht jeden Tag auf. Aber wenn, dann machen wir es meistens gemeinsam. Entweder fängt meine Tochter an und ich helfe ihr dann oder wir besprechen am Anfang wer was macht. Sie kann aber auch alleine aufräumen. Dabei hört sie gerne ein Hörspiel. Allerdings muss ich dann immer mal rein schauen und sie erinnern auch aufzuräumen. Wie wäre es, wenn ihr aus dem Aufräumen eine Party macht? Mit Musik und mitsingen?
JennyBa
JennyBa | 13.03.2018

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